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Dienstleistungen - 653499-2022

25/11/2022    S228

Deutschland-Bonn: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung

2022/S 228-653499

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Postanschrift: Rochusstr. 1
Ort: Bonn
NUTS-Code: DEA22 Bonn, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
E-Mail: zentrale-vergabestelle@bmas.bund.de
Telefon: +49 228-995271604
Fax: +49 228-995272253
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.bmas.bund.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Sozialwesen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Verbreitung der Altersvorsorge 2023 (AV 2023)

Referenznummer der Bekanntmachung: ZVS-04812-1/67
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

I. Aufgaben und Ziele des Forschungsvorhabens

Der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu vergebende Auftrag umfasst die Durchführung einer für Deutschland repräsentativen Personenbefragung mit dem Zweck, die Verbreitung der Altersvorsorge in den drei Säulen der Alterssicherung nach sozio-demografischen Merkmalen durch eine schriftliche Befragung zu erheben und auszuwerten.

In die Erhebung sollen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Alter von 25 bis 66 Jahren einbezogen werden.

Durch eine schriftliche Befragung sind Informationen zur Absicherung in den gesetzlichen, betrieblichen und privaten Alterssicherungssystemen bezüglich der Anzahl der vorhandenen Verträge bzw. Anwartschaften und zur Höhe der Beitragsleistungen sowie Angaben zur weiteren Absicherung im Alter zu erheben. Diese sind in einen Zusammenhang mit soziodemographischen und sozioökonomischen Merkmalen der befragten Person sowie mit Unternehmens- bzw. Betriebsmerkmalen zu stellen. Die Konzeption der Befragung (insbesondere der Fragebögen) soll in Anlehnung an die Vorgängerstudien „Verbreitung der Altersvorsorge 2011“, „Verbreitung der Altersvorsorge 2015“ und „Verbreitung der Altersvorsorge 2019“ erfolgen. Im Wesentlichen sollen, um die Vergleichbarkeit mit den früheren Erhebungen sicherzustellen, gleiche Sachverhalte wie im Rahmen der Vorgängerstudien abgefragt werden. Die Erhebungsinstrumente sollen (insbesondere hinsichtlich der betrieblichen Altersversorgung) sorgfältig überarbeitet und erprobt werden.

Bei der Festlegung der zu erhebenden Merkmale ist das Ziel möglichst detaillierter Information mit dem Ziel eines möglichst hohen Ausschöpfungsgrades in Einklang zu bringen. Näheres zu den zu erhebenden Sachverhalten kann den Berichten der o.g. Vorgängerstudien entnommen werden, die im Internet auf der Homepage des BMAS (www.bmas.bund.de) eingesehen werden können:

Abschlussbericht und Methodenbericht „Verbreitung der Altersvorsorge 2019 (AV 2019)“: BMAS-Forschungsbericht 565 (https://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/Forschungsberichte/fb-565-verbreitung-der-altersvorsorge-2019.html)

Etwaige Ergänzungen oder Streichungen können vom Bieter im Rahmen seines konkreten Angebots vorgeschlagen werden. Zur Stabilisierung der Ausschöpfungsquote soll der Befragungsumfang grundsätzlich nicht ausgeweitet werden. Zwischenzeitliche Rechtsänderungen bzw. aktuelle Fragestellungen sind jedoch zu berücksichtigen.

Als Ergebnis des Forschungsvorhabens sollen wissenschaftliche Berichte sowie ein ausführlicher Tabellenband erstellt werden. Außerdem sind anonymisierte Einzeldatensätze mit den Erhebungsdaten und den verwendeten Hochrechnungsfaktoren zu liefern.

II. Laufzeit und Umfang des Forschungsvorhabens

Das Forschungsprojekt soll spätestens im vierten Quartal 2022 beginnen und im vierten Quartal 2024 enden. Die hochgerechneten Ergebnisse der Befragung in Tabellenform sind in einem Zwischen¬bericht zwingend bis zum 31. Mai 2024 vorzulegen.

Die im Angebot zu garantierende Anzahl an auswertbaren Fragebögen (Nettostichprobe) soll - in Anlehnung an die oben genannten Vorgängerstudien - nicht nur eine Repräsentativität der Ergebnisse für die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter von 25 bis 66 Jahren in Deutschland gewährleisten, sondern auch für kleinere Untersuchungsgruppen repräsentative Analysen erlauben. Dies ist bei dem Verfahren zur Gewinnung der Stichprobe zu berücksichtigen. Insbesondere sollte auch sichergestellt werden, dass die Stichprobe grundsätzlich repräsentative Auswertungen hinsichtlich der Unternehmensmerkmale Branche und Unternehmensgröße ermöglicht.

Die Auftragnehmerin / der Auftragnehmer führt die Untersuchung selbständig als eigene Aufgabe durch und ist somit allein Verantwortliche/r im Sinne des Datenschutzes.

Bitte beachten Sie die ausführliche Leistungsbeschreibung in den Teilnahmeunterlagen unter P1 02

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 1.00 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA22 Bonn, Kreisfreie Stadt
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

siehe hierzu die beigefügten Teilnahmeunterlagen P1 02

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 70
Preis - Gewichtung: 30
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 117-330482
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: ZVS-04812-1/67
Bezeichnung des Auftrags:

Verbreitung der Altersvorsorge 2023 (AV 2023)

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
21/11/2022
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Kantar GmbH
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 80687
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bitte beachten Sie das im Rahmen eines Teilnahmewettbewerbs keine weiteren Unterlagen über die beigefügten Dokumente hinaus versandt werden. Maßgeblich ist alleine der Inhalt dieser Bekanntmachung sowie die beigefügten Teilnahmeunterlagen. Die Erteilung des Auftrages steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel. Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote sind in deutscher Sprache zu verfassen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das

Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes

Villemombler Str. 76

53123 Bonn

Tel.: +49 228/9499-0

Fax: +49 228/9499-163

Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Rochusstraße 1, 53123 Bonn, gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in elektronischer Form über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen.

Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.

Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
22/11/2022