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Dienstleistungen - 656964-2022

25/11/2022    S228

Deutschland-Erfurt: Entwicklung von kundenspezifischer Software

2022/S 228-656964

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
Postanschrift: Werner-Seelenbinder-Straße 6
Ort: Erfurt
NUTS-Code: DEG01 Erfurt, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 99096
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): GFAW - Gesellschaft für Arbeit und Wirtschaftsförderung des Freistaats Thüringen mbH
E-Mail: vergabestelle@gfaw-thueringen.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.tmasgff.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Entwicklung, Implementation, Ausbau, Wartung und Pflege einer Thüringer Familien-App sowie der projektbegleitenden Öffentlichkeitsarbeit

Referenznummer der Bekanntmachung: 25-6581/176
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72230000 Entwicklung von kundenspezifischer Software
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Es wird ein Auftragnehmer gesucht, der die Entwicklung, die Implementation, den Ausbau, die Wartung und die Pflege einer Thüringer Familien-App sowie die projektbegleitende Öffentlichkeitsarbeit umsetzt.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEG01 Erfurt, Kreisfreie Stadt
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie plant den Abschluss eines Vertrages zur Entwicklung, Implementation, Ausbau, Wartung und Pflege einer Thüringer Familien-App sowie der projektbegleitenden Öffentlichkeitsarbeit.

Gegenstand des Auftrages ist die Umsetzung einer betriebs- und funktionsfähigen Familien-App, die regionalspezifische Angebote, Informationen und Unterstützungsleistungen für Familien bündelt sowie der laufende Betrieb, die Wartung und die Weiterentwicklung der App.

Zum 01.02.2024 ist eine Version 1.0 der Familien-App mit dem in der Leistungsbeschreibung ausgewiesenen Leistungsumfang zu erstellen. Zum 31.12.2024 ist die in der Leistungsbeschreibung definierte Ausbaustufe der App zu realisieren.

Hinsichtlich der funktionalen Anforderungen an die App sowie der technischen Anforderungen an das System wird auf die Leistungsbeschreibung verwiesen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität des Umsetzungskonzeptes zur Entwicklung der Thüringer Familien-App (Herangehensweise, d. h. systematischer, verständlicher und nachvollziehbarer Konzeptaufbau, Argumentationskette; Vollständigkeit gemäß Aufgaben/Leistungsumfang; Lösungsansätze zur Entwicklung einer Thüringer Familien-App unter Einhaltung des vorgegebenen Zeitplans) / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Ideenskizze für die strategische Öffentlichkeitsarbeit unter besonderer Beachtung der diversen Zielgruppe „Familie“ (Herangehensweise, d. h. systematischer, verständlicher und nachvollziehbarer Konzeptaufbau, Argumentationskette; Berücksichtigung des Markenhandbuches und des Online-Styleguides der Landesregierung; Vollständigkeit gemäß Aufgaben/Leistungsumfang, Einbezug der Zielgruppen, Lösungsansätze zur Entwicklung einer Marke Familien-App) / Gewichtung: 35
Preis - Gewichtung: 30
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 191-541392
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 25-6581/176
Bezeichnung des Auftrags:

Entwicklung, Implementation, Ausbau, Wartung und Pflege einer Thüringer Familien-App sowie der projektbegleitenden Öffentlichkeitsarbeit

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: nein
V.1)Information über die Nichtvergabe
Der Auftrag/Das Los wird nicht vergeben
Es sind keine Angebote oder Teilnahmeanträge eingegangen oder es wurden alle abgelehnt

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Angebote sind:

- ausschließlich und vollständig elektronisch über die eVergabe-Plattform des Bundes unter www.evergabe-online.de abzugeben;

- mit allen Bestandteilen in deutscher Sprache abzufassen. Bei nicht in deutscher Sprache verfassten Nachweisen, Bescheinigungen oder Erklärungen ist eine beglaubigte oder von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigte Übersetzung des jeweiligen Dokuments in deutscher Sprache einzureichen;

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Thüringer Landesverwaltungsamt, Referat 250: Vergabekammer, Vergabeangelegenheiten
Postanschrift: Jorge-Semprún-Platz 4
Ort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de
Telefon: +49 361-573321254
Fax: +49 361-573321059
Internet-Adresse: https://landesverwaltungsamt.thueringen.de/wirtschaft/vergabekammer
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

Antragsbefugt ist nach § 160 Abs. 2 GWB jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

Der Antrag ist unzulässig, soweit:

- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

Ist der öffentliche Auftraggeber der Ansicht, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist und hat er deswegen eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, so tritt die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB nicht ein, wenn der Vertrag nach dem Ablauf einer Frist von mindestens zehn Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
22/11/2022