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Dienstleistungen - 657581-2022

25/11/2022    S228

Deutschland-Frankfurt am Main: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen

2022/S 228-657581

Bekanntmachung einer Änderung

Änderung eines Vertrags/einer Konzession während der Laufzeit

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: DB Netz AG (Bukr 16)
Postanschrift: Adam-Riese-Straße 11-13
Ort: Frankfurt Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60327
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Kai Uhrig
E-Mail: obm-team-mitte@deutschebahn.com
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.deutschebahn.com/bieterportal

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

NBS Wallauer Spange: Objekt- und Fachplanungen Anteil DB Netz Lph. 3-4 und optional Lph. 5 und 6-7, sowie Anteil DB Station&Service Lph. 1-2 und optional 3-4, 6-7

Referenznummer der Bekanntmachung: 20FEI43383
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE71A Main-Taunus-Kreis
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung zum Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrags:

Mit der Maßnahme NBS Wallauer Spange wird eine zweigleisige Verbindungsstrecke zwischen den Eisenbahnstrecken 3509 (Abschnitt Abzweig Breckenheim – Abzweig Kinzenberg) und 2690 (Abschnitt Abzweig Breckenheim – Abzweig Caltex) hergestellt. Somit entsteht eine weitere, schnellere Schienenverbindung zwischen Wiesbaden Hbf und Frankfurt (M) Flughafen Fernbf. Gemeinsam mit dem Bau der Schnellfahrstrecke (SFS) Rhein-Main/Rhein-Neckar wird die Voraussetzung für die neuen Regionalexpresslinien (Hessenexpress) von Wiesbaden Hbf nach Darmstadt Hbf und Frankfurt (M) Hbf / Hanau – Kinzigtal geschaffen.

Die Wallauer Spange ist im Bedarfsplan für die Bundesschienenwege im Abschnitt 2 "Neue Vorhaben" im Unterabschnitt 1 "Vordringlichen Bedarf" unter lfd. Nr. 4 als Teil des Vorhabens „Korridor Mittelrhein: Zielnetz I“ geführt. Die Strecke ist ca. 4,2 km lang und wird für eine Geschwindigkeit von 130 km/h ausgelegt. Die Einbindegeschwindigkeit in die Strecke 2690 ist mit 160 km/h vorgesehen. Es ist ausschließlich Personenverkehr geplant. Die Strecke verläuft überwiegend in Dammlage und überquert dabei Straßen (L3017, BAB 3), Wege (Wirtschaftsweg, Elisabethenstraße), Bachläufe (Wickerbach, Mühlgraben) und die Strecke 2690. Weiterhin ist der Bau von vsl. 3 Stützwänden erforderlich.

Die Vorplanung soll zu einer genehmigungsfähigen Entwurfs- und Genehmigungsplanung unter Verwendung der BIMMethodik weiterentwickelt werden. Hierbei ist insbesondere eine Optimierung der Trassierung auf Grundlage von neuen Entwicklungen in der Planung der Straßeninfrastrukturmaßnahme Ausbau Autobahnkreuz Wiesbaden zu überprüfen und durchzuführen. Weiterhin ist im Rahmen der LST-Planung zu beachten, dass unter Berücksichtigung eines Haltepunktes an der Wallauer Spange eine Einfädelgeschwindigkeit in die SFS K/RM von 160 km/h möglich ist. Gleiches gilt für die Ausfädelgeschwindigkeit aus der SFS K/RM. Ggf. sind Anpassungen an der Trassierung vorzunehmen. Darüber hinaus ist zwischen den Abzweigen Delkenheim und Diedenbergen ein Blockteilung zur Vermeidung von Rückstau auf die Strecken 2690 und 3509 vorzusehen. Zwischen den Abzweigstellen Delkenheim und Kinzenberg ist ebenfalls eine zusätzliche Blockteilung im Abstand von ca. 2 km zu planen.

Grundleistungen dieses Vertrages sind die Leistungsphasen 3 und 4 für die nachfolgenden Gewerke: Objektplanung Verkehrsanlagen,Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke, Technische Streckenausrüstung EEA/MTA, Technische Streckenausrüstung OLA, Technische Streckenausrüstung LST/TK.

Dabei sind folgende Anlage zu planen: ca. 4,2 km lange, 2-gleisige Trasse (Schotteroberbau), Dammbauwerke, 8 Weichen im Schotteroberbau, 2 Weichen in Fester Fahrbahn (Abzweig Diedenbergen), ca. 9 km neue Oberleitung, 10 konstruktive Ingenieurbauwerke (Durchlässe, Stützwände, Eisenbahnüberführungen), Kabeltiefbauarbeiten, LST-Ausrüstung (Signaltechnik (GWB), Weichenantriebe), TK-Ausrüstung, 50 Hz-Anlagen (Weichenheizanlagen).

Im Zuge der Errichtung der Wallauer Spange soll westlich des Schnittpunktes der Wallauer Spange mit der L3017 eine neue Verkehrsstation Wallau/Delkenheim entstehen. Die Planungsleistungen hierfür (Lph. 1-2) werden hier mit ausgeschrieben. Es sind 2 Außenbahnsteige mit einer Länge von 210 m, einer Breite von 2,75 m und einer Bahnsteighöhe von 76 cm in Dammlage vorgesehen. Die Erschließung erfolgt vsl. mittels Treppenanlagen und Aufzug im Bereich der L 3017. Die Bahnsteigausstattung ist gemäß Richtlinie zu planen.

II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 08/09/2020
Ende: 31/05/2023
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt IV: Verfahren

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Bekanntmachung einer Auftragsvergabe in Bezug auf diesen Auftrag
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 177-428339

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe

Auftrags-Nr.: 20FEI43383_92287268_LÄ21
Bezeichnung des Auftrags:

NBS Wallauer Spange: Objekt- und Fachplanungen Anteil DB Netz Lph. 3-4 und optional Lph. 5 und 6-7, sowie Anteil DB Station&Service Lph. 1-2 und optional 3-4, 6-7

V.2)Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1)Tag des Abschlusses des Vertrags/der Entscheidung über die Konzessionsvergabe:
08/09/2020
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (zum Zeitpunkt des Abschlusses des Auftrags;ohne MwSt.)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Corona-Virus: Der Auftraggeber behält sich vor, wegen möglicher Undurchführbarkeit der hier ausgeschriebenen Leistungen wegen Einschränkungen aufgrund der Corona-Epidemie den Zuschlag nicht zu erteilen/das Vergabeverfahren aufzuheben bzw. einzustellen. Ab dem 19.04.2017 ist bei Vergaben gemäß SektVO sowie größer 50.000 Euro nur noch die Übermittlung von Angeboten/Teilnahmeanträgen über das Vergabeportal der Deutschen Bahn AG zulässig.

Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den unter III.1.1 bis III.1.3 genannten Erklärungen/Nachweisen folgende weitere Erklärungen/Nachweise erforderlich:

Erklärung, ob und in wieweit wir mit dem/den unten genannten weiteren vom AG für dieses Projekt beauftragten Unternehmen verbunden (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG / verwandtschaftlich) oder wirtschaftlich abhängig sind. Bei Bietergemeinschaften gilt diese Verpflichtung bezogen auf jedes einzelne Gemeinschaftsmitglied.

Beteiligte Unternehmen: DB Engineering und Consulting, Schüßler Plan, Inge Umwelt (Fröhlich Sporbeck Drecker), Intermetric, BGS Umwelt, DB Systemtechnik, GTC

Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen, die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber beauftragten Ingenieurbüros erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem Ingenieurbüro eine gesellschaftsrechtliche/verwandtschaftliche Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht.

Erklärung, dass der Bewerber/Bieter den DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner (http://www.deutschebahn.com/lieferantenqualifizierung_downloads) oder die BME-Verhaltensrichtlinie (https://www.bme.de/fileadmin/_horusdam/2065-BME-Code_of_Conduct_deutsch.pdf) oder einen eigenen Verhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien verbindlich für ihn festlegt, einhalten wird.

-Erklärung zur Kartellrechtlichen Compliance- und Korruptionsprävention

-Erklärung, dass er nicht durch die Deutsche Bahn AG wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen ist.

-Erklärung, dass das Unternehmen zu keinem Zeitpunkt in einem Vergabeverfahren der Deutsche Bahn AG oder eines mit ihr gemäß §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmens

a) versucht hat, die Entscheidungsfindung in unzulässiger Weise zu beeinflussen,

b) versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder

c) irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung beeinflussen konnte bzw. dies versucht hat

Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:

Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.

Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind bei einem Aufruf zum Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens sechs Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als sechs Tagen vor Ablauf der Frist zu beantworten.

Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124 GWB vor.

Bei Abgabe eines Teilnahmeantrages oder Angebots, in Form einer Bietergemeinschaft, sollten sich die Bietergemeinschaften vorab im Vergabeportal der DB AG registrieren lassen. Die Teilnahme am Verfahren setzt die unveränderte Zusammensetzung der im Teilnehmerwettbewerb zugelassenen Bietergemeinschaften voraus. Der Zusammenschluss der im Teilnehmerwettbewerb zugelassenen Einzelbieter zu Bietergemeinschaften ist zulässig.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Geltendmachung der Unwirksamkeit einer Auftragsvergabe in einem Nachprüfungsverfahren ist fristgebunden. Es wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen. Nach § 135 Abs. 2 S. 2 GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach Ablauf der jeweiligen Frist kann eine Unwirksamkeit nicht mehr festgestellt werden.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
22/11/2022

Abschnitt VII: Änderungen des Vertrags/der Konzession

VII.1)Beschreibung der Beschaffung nach den Änderungen
VII.1.1)CPV-Code Hauptteil
71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
VII.1.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
VII.1.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE71A Main-Taunus-Kreis
Hauptort der Ausführung:

Wallauer Spange

VII.1.4)Beschreibung der Beschaffung:

Mit der Maßnahme NBS Wallauer Spange wird eine zweigleisige Verbindungsstrecke zwischen den Eisenbahnstrecken 3509 (Abschnitt Abzweig Breckenheim – Abzweig Kinzenberg) und 2690 (Abschnitt Abzweig Breckenheim – Abzweig Caltex) hergestellt. Somit entsteht eine weitere, schnellere Schienenverbindung zwischen Wiesbaden Hbf und Frankfurt (M) Flughafen Fernbf. Gemeinsam mit dem Bau der Schnellfahrstrecke (SFS) Rhein-Main/Rhein-Neckar wird die Voraussetzung für die neuen Regionalexpresslinien (Hessenexpress) von Wiesbaden Hbf nach Darmstadt Hbf und Frankfurt (M) Hbf / Hanau – Kinzigtal geschaffen.

Die Wallauer Spange ist im Bedarfsplan für die Bundesschienenwege im Abschnitt 2 "Neue Vorhaben" im Unterabschnitt 1 "Vordringlichen Bedarf" unter lfd. Nr. 4 als Teil des Vorhabens „Korridor Mittelrhein: Zielnetz I“ geführt. Die Strecke ist ca. 4,2 km lang und wird für eine Geschwindigkeit von 130 km/h ausgelegt. Die Einbindegeschwindigkeit in die Strecke 2690 ist mit 160 km/h vorgesehen. Es ist ausschließlich Personenverkehr geplant. Die Strecke verläuft überwiegend in Dammlage und überquert dabei Straßen (L3017, BAB 3), Wege (Wirtschaftsweg, Elisabethenstraße), Bachläufe (Wickerbach, Mühlgraben) und die Strecke 2690. Weiterhin ist der Bau von vsl. 3 Stützwänden erforderlich.

Die Vorplanung soll zu einer genehmigungsfähigen Entwurfs- und Genehmigungsplanung unter Verwendung der BIMMethodik weiterentwickelt werden. Hierbei ist insbesondere eine Optimierung der Trassierung auf Grundlage von neuen Entwicklungen in der Planung der Straßeninfrastrukturmaßnahme Ausbau Autobahnkreuz Wiesbaden zu überprüfen und durchzuführen. Weiterhin ist im Rahmen der LST-Planung zu beachten, dass unter Berücksichtigung eines Haltepunktes an der Wallauer Spange eine Einfädelgeschwindigkeit in die SFS K/RM von 160 km/h möglich ist. Gleiches gilt für die Ausfädelgeschwindigkeit aus der SFS K/RM. Ggf. sind Anpassungen an der Trassierung vorzunehmen. Darüber hinaus ist zwischen den Abzweigen Delkenheim und Diedenbergen ein Blockteilung zur Vermeidung von Rückstau auf die Strecken 2690 und 3509 vorzusehen. Zwischen den Abzweigstellen Delkenheim und Kinzenberg ist ebenfalls eine zusätzliche Blockteilung im Abstand von ca. 2 km zu planen.

Grundleistungen dieses Vertrages sind die Leistungsphasen 3 und 4 für die nachfolgenden Gewerke: Objektplanung Verkehrsanlagen,Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke, Technische Streckenausrüstung EEA/MTA, Technische Streckenausrüstung OLA, Technische Streckenausrüstung LST/TK.

Dabei sind folgende Anlage zu planen: ca. 4,2 km lange, 2-gleisige Trasse (Schotteroberbau), Dammbauwerke, 8 Weichen im Schotteroberbau, 2 Weichen in Fester Fahrbahn (Abzweig Diedenbergen), ca. 9 km neue Oberleitung, 10 konstruktive Ingenieurbauwerke (Durchlässe, Stützwände, Eisenbahnüberführungen), Kabeltiefbauarbeiten, LST-Ausrüstung (Signaltechnik (GWB), Weichenantriebe), TK-Ausrüstung, 50 Hz-Anlagen (Weichenheizanlagen).

Im Zuge der Errichtung der Wallauer Spange soll westlich des Schnittpunktes der Wallauer Spange mit der L3017 eine neue Verkehrsstation Wallau/Delkenheim entstehen. Die Planungsleistungen hierfür (Lph. 1-2) werden hier mit ausgeschrieben. Es sind 2 Außenbahnsteige mit einer Länge von 210 m, einer Breite von 2,75 m und einer Bahnsteighöhe von 76 cm in Dammlage vorgesehen. Die Erschließung erfolgt vsl. mittels Treppenanlagen und Aufzug im Bereich der L 3017. Die Bahnsteigausstattung ist gemäß Richtlinie zu planen.

VII.1.5)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 08/09/2020
Ende: 31/05/2023
VII.1.6)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (ohne MwSt.)
VII.2)Angaben zu den Änderungen
VII.2.1)Beschreibung der Änderungen
Art und Umfang der Änderungen (mit Angabe möglicher früherer Vertragsänderungen):

LÄ021: Neuplanung der Bauwerke 106/110 – Elisabethenstr., Lph. 1+2 (teilweise) sowie 3+4

VII.2.2)Gründe für die Änderung
Notwendigkeit der Änderung aufgrund von Umständen, die ein öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber bei aller Umsicht nicht vorhersehen konnte (Artikel 43 Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie 2014/23/EU, Artikel 72 Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie 2014/24/EU, Artikel 89 Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie 2014/25/EU)
Beschreibung der Umstände, durch die die Änderung erforderlich wurde, und Erklärung der unvorhersehbaren Art dieser Umstände:

Die Änderung der Spannweite hat sich erst nach fortlaufenden Gesprächen mit dem Leitungsbetreiber und einer ersten kostentechnischen Bewertung einer möglichen Umlegung der Gasleitung ergeben.

Der AN ist als Generalplaner mit der Planung der Neubaustrecke Wallauer Spange und der Verkehrsstation Delkenheim beauftragt. Der Charakter des Gesamtauftrags zur Planung einer Neubaustrecke bleibt von er Umplanung der Eisenbahnüberführung unverändert. Diese ist zudem zum Erreichen des geschuldeten Werkerfolgs notwendig.

VII.2.3)Preiserhöhung