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Dienstleistungen - 658489-2022

25/11/2022    S228

Deutschland-Münster: Entwicklung von Business-Intelligence-Software

2022/S 228-658489

Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Wald und Holz NRW
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 34
Ort: Münster
NUTS-Code: DEA33 Münster, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
E-Mail: vergabe@wald-und-holz.nrw.de
Telefon: +49 25191797-0
Fax: +49 25191797-100
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.wald-und-holz.nrw.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Landesbetrieb
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forstwirtschaft

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Konzeption und Aufbau BI-System und Data Warehouse für den Landesbetrieb Wald und Holz

Referenznummer der Bekanntmachung: 2020/S 047-111425
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72212482 Entwicklung von Business-Intelligence-Software
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Projektziele sind die Konzeption und der Aufbau eines flexiblen, erweiterbaren Data Warehouse sowie die Konzeption und der Aufbau eines BI-Systems zur Entscheidungsunterstützung und Steuerung des Landesbetriebs Wald und Holz Nordrhein-Westfalen. Der Auftrag wurde bereits EU-weit vergeben mit Bekanntmachungsnummer 2020/S 047-111425.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 1.00 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA33 Münster, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Münster

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Projektziele sind die Konzeption und der Aufbau eines flexiblen, erweiterbaren Data Warehouse sowie die Konzeption und der Aufbau eines BI-Systems zur Entscheidungsunterstützung und Steuerung des Landesbetriebs Wald und Holz Nordrhein-Westfalen.

Aus den o. g. Projektzielen ergibt sich der folgende Projektumfang:

— Aufbau eines Data Warehouses mit Implementierung der entsprechenden Ladeprozesse für die Bereitstellung der Daten aus den unterschiedlichen Fachanwendungen auf der Basis eines ETL-Tools;

— Realisierung fachspezifischer, abfrage- und analyseoptimierter Data-Marts;

— Bereitstellung von AdHoc-Analysewerkzeugen auf Basis der Data-Marts;

— Bereitstellung von standardisierten Informationen zur besseren Steuerung, Risikoanalyse und Unterstützung des Controllings für die einzelnen Fachebenen des Landesbetriebs Wald und Holz Nordrhein-Westfalen in Form von Dashboards und Reports;

— Ablösung des aktuellen Controlling-Berichtssystems;

— Bereitstellung integrierter, konsolidierter Daten für die einzelnen Fachverfahren (Export-Schnittstellen, spezifische Sichten).

Gesucht wird ein Vertragspartner, der die Softwarelösung konfiguriert. Der Auftragnehmer hat folgende Leistungen zu erbringen: Konzeption und Aufbau eines Data Warehouse einschließlich Datenintegration und darauf aufbauendem Business-Intelligence-System unter Verwendung der Software Talend sowie Jaspersoft.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektkonzept / Gewichtung: 70 %
Preis - Gewichtung: 30 %
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung
  • Neue Bauleistungen/Dienstleistungen, die in der Wiederholung ähnlicher Bau- oder Dienstleistungen bestehen und die gemäß den strengen Vorschriften der Richtlinie vergeben werden
Erläuterung:

Der Auftraggeber beabsichtigt die weitere Beauftragung des Auftragnehmers, der das ursprüngliche Verfahren gewonnen hat und dem der Auftrag erteilt wurde, mit den Leistungen weiterer Projektstufen. Der Vertrag wird dadurch weder geändert noch neu vergeben.

Die Beauftragung in Projektstufen war von Anfang an vorgesehen. Eine Höchstgrenze als Auftragswert war nicht angegeben. Der Auftraggeber hatte deshalb lediglich eine Stundenzahl vorgegeben, die ausdrücklich der Kalkulation zugrunde zu legen war, um den Eingang vergleichbarer Angebote sicherzustellen. Diese kalkulatorische Grenze wird mit der Beauftragung weiterer Projektstufen überschritten. Aus diesem Grund hält der Auftraggeber eine Bekanntmachung nicht für geboten und nimmt diese lediglich höchstvorsorglich vor.

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 047-111425

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe

V.2)Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1)Tag der Zuschlagsentscheidung:
21/11/2022
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Offizielle Bezeichnung: QuinScape GmbH
Postanschrift: Wittekindstraße 30
Ort: Dortmund
NUTS-Code: DEA52 Dortmund, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 44139
Land: Deutschland
E-Mail: verwaltung@quinscape.de
Telefon: +49 231533831-0
Fax: +49 231533831-111
Der Auftragnehmer/Konzessionär wird ein KMU sein: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 1.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 160 Abs. 3 GWB regelt: Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr.2GWB. § 134 Abs. 1 S. 2 GWB bleibt unberührt.

§ 135 GWB regelt:

(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber

1.gegen § 134 verstoßen hat oder

2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist,

und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.

(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn

1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist,

2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und

3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens zehn Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.

Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
22/11/2022