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Dienstleistungen - 75301-2020

14/02/2020    S32    Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Mainz: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2020/S 032-075301

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: WB Wohnbau Mainz GmbH
Postanschrift: Dr. Martin-Luther-King-Weg 20
Ort: Mainz
NUTS-Code: DEB35
Postleitzahl: 55122
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): KNH Rechtsanwälte; z-Hd. Fr. Werner; Friedrichstr. 2-6, 60323 Frankfurt am Main
E-Mail: vergabe@knh-frankfurt.de
Telefon: +49 6990556990

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.knh-rechtsanwaelte.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y49DE5H/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: KNH Rechtsanwälte
Postanschrift: Friedrichstr. 2-6
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE712
Postleitzahl: 60323
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Rechtsanwältin Vanessa Werner
E-Mail: vergabe@knh-frankfurt.de
Telefon: +49 699055699-0

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.knh-rechtsanwaelte.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y49DE5H
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: öffentlicher Auftraggebr gemäß § 99 Nr. 4 GWB
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Wohnungsbau

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Wohn-, Gewerbe-, Sozial- und Kulturquartier – „Kommissbrotbäckerei“ – Technische Ausrüstung (HLS)

Referenznummer der Bekanntmachung: Kommissbrotbäckerei-2019-3-Technische Ausrüstung (HLS)
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Ensemble der „Kommissbrotbäckerei“ in der Rheinallee 111 in Mainz soll einer neuen Nutzung als Wohn-, Gewerbe-, Sozial- und Kulturquartier zugeführt werden. Hierzu sind die Bestandsgebäude A, B und C umzubauen und zu sanieren. Der Verbindungsanbau zwischen Gebäuden B und C wird vom AG abgerissen. Das vorhandene Gebäude D wird ebenfalls abgerissen. An seiner Stelle wird eine neue Wohnbebauung realisiert.

Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Löschwasserleitung und Feuerlöschanlage, Technische Anlagen im Außenbereich sowie der Entwässerung außerhalb des Gebäudes und die hierfür notwendigen Erdarbeiten (KGR 410, 420, 430, 475 und 540).

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71320000
71356400
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB35
Hauptort der Ausführung:

„Kommissbrotbäckerei“

Rheinallee 111

Mainz

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das zum Hafen hin durch die Rheinallee abgegrenzte Grundstück, das zum Süden hin von der Lahnstraße, im Westen von der Wallaustraße und im Norden von der Moselstraße umrahmt wird, liegt in der nördlichen Mainzer Neustadt. Es hat eine Grundstücksgröße von rund 9 345 qm.

Die Gebäude auf dem Areal verfügen aktuell über eine Nutzfläche von rund 13 600 qm. Nach der derzeitigen Konzeption wird ein Teil der Gebäude (Gebäude A, B und C) erhalten, das heutige Gebäude D wird durch eine neue Wohnbebauung ersetzt.

Die Quartiersentwicklung für die nördliche Neustadt wurde durch den inzwischen rechtskräftigen Bebauungsplanentwurf N 87 planungsrechtlich festgelegt.

Die Entwicklung der „Kommissbrotbäckerei“ wird, wie durch die Bauvoranfrage bestätigt, nach den Maßgaben des §34 BauGB bewertet.

Gegenstand dieser Ausschreibung der Wohnbau Mainz GmbH sind die Planungsleistungen der Leistungsphasen 1-9 für die Technische Ausrüstung der Anlagengruppen Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Löschwasserleitung und Feuerlöschanlage, Technische Anlagen im Außenbereich sowie der Entwässerung außerhalb des Gebäudes und die hierfür notwendigen Erdarbeiten (KGR 410, 420, 430, 475 und 540) in Anlehnung an das Leistungsbild gem. § 55 HOAI 2013 i. V. m. Anlage 15 für das Gesamtareal wie sie sich aus dem beigefügten detaillierten Leistungsbild ergibt.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 55
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:

Umsatz (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV): 20 %:

Der Umsatz für die Fachplanung Technische Ausrüstung (der Anlagengruppen Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Löschwasserleitung und Feuerlöschanlage, Technische Anlagen im Außenbereich sowie der Entwässerung außerhalb des Gebäudes und die hierfür notwendigen Erdarbeiten (KGR 410, 420, 430, 475 und 540) oder vergleichbar im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Mindestjahresumsatz: 750 000 EUR netto, ab 1,0 Mio. EUR netto 2 Punkte, ab 1,25 Mio. EUR netto 4 Punkte, ab 1,5 Mio. EUR netto 6, ab 1,75 Mio. EUR netto 8 Punkte usw. (je 250 000 EUR 2 Punkte), ab 3,25 Mio. EUR netto und mehr 20 Punkte.

Mitarbeiteranzahl: 20 %:

Erklärung, aus der die durchnittliche jährliche Mitarbeiterzahl (festangestellte Architekten oder Ingenieure) ersichtlich ist. Ab 10 Mitarbeitern 4 Punkte, ab 15 Mitarbeitern 8 Punkte, ab 20 Mitarbeitern 12 Punkte, ab 25 Mitarbeitern 16 Punkte und ab 30 Mitarbeitern 20 Punkte.

Referenzen (§ 46 Abs. 3 VgV): 60 %:

— mindestens 2 Referenzen Technische Ausrüstung für HLS mit einem Mix aus Neubau und denkmalgeschütztem Gebäude aus der Kombination von Wohnen und Gewerbe (oder Kultur) (je wertbare Referenz 10 Punkte): Wertung 20 %,

— mindestens 2 Referenzen vergleichbare Größenordnung und Art (Technische Ausrüstung): Wertung 20 %: vergleichbare Größenordnung mindestens netto 3,5 Mio. EUR (KGR 400), ab netto 3,75 Mio. EUR 5 Punkte, ab netto 4,0 Mio. EUR 10 Punkte, ab 4,25 Mio. EUR 15 Punkte und ab 4,5 Mio. EUR und mehr 20 Punkte. Je Referenz Gesamtpunktzahl durch 2. Wird die Mindestgröße nicht erreicht, kann die Referenz nicht gewertet werden,

— mindestens 2 Referenzen für öffentliche Auftraggeber (Technische Ausrüstung): gewertet werden Referenzen mit bindender Anwendung des öffentlichen Vergaberechts: je wertbare Referenz 10 Punkte: Wertung: 20 %.

Referenzen werden in allen Kategorien gewertet, deren geforderte Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind. Grundsätzlich wertungsfähig sind Referenzen unter folgenden Voraussetzungen:

Referenzprojekte der letzten 6 Jahre (Abschluss Leistungsphase 8) mit Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung. Bei laufenden Projekten ist der bis dahin erbrachte Anteil der aktuell laufenden Leistungsphase Leistungsphase anzugeben.

Leistungsumfang: Bei mindestens 80 % erbrachtem Leistungsumfang (von Grundleistungen) wird die Referenz voll gewertet. Wurden mindestens 40 % der Grundleistungen (aber weniger als 80 %) erbracht, wird die Referenz zur Hälfte gewertet. Bei weniger als 40 % erbrachtem Leistungsumfang wird die Referenz nicht gewertet. Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet.

Eingereichte Referenzen werden in allen infrage kommenden Kategorien gewertet, sofern sie in der Kategorie die spezifischen Anforderungen erfüllen.

Sollten mehr als 5 Bewerber unter Anwendung sämtlicher objektiver Kriterien die Auswahlkriterien gleich gut erfüllen und gleich geeignet sein, entscheidet das Los, welche Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Der Auftrag umfasst zunächst die Leistungen der Leistungsphase 1-4 als Stufe I gemäß dem detaillierten Leistungsbild (Anlage zum Vertrag). Danach ist eine abschnitts- und/oder stufenweise Beauftragung vorgesehen.

Es ist optional eine Beauftragung mit den Leistungen der Leistungsphas 5 als Stufe II, der Leistungsphasen 6-7 als Stufe III, der Leistungsphase 8 als Stufe IV sowie der Leistungsphase 9 als Stufe V gemäß dem detaillierten Leistungsbild (Anlage zum Vertrag) vorgesehen. Der Auftraggeber kann einzelne Teilleistungen der Leistungsphasen vollständig, teilweise oder abschnittsweise abrufen. Ein Anspruch auf ganze oder teilweise Beauftragung besteht nicht. Die Beauftragung erfolgt auf Abruf und nach Erfordernis (Optionen) ggf. für verschiedene Abschnitte (Gebäude/Gebäudeteile). Aus der stufen- oder abschnittsweisen Beauftragung bzw. nicht erfolgten Beauftragung kann der AN keinen Anspruch auf Erhöhung seines Honorars herleiten.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Angebotsfrist wird gem. VgV § 17 Abs. 7 auf max. 21 Kalendertage verkürzt. Ab dem Zeitpunkt der Aufforderung zur Angebotsabgabe stehen den ausgewählten Bietern 21 Kalendertage zur Abgabe Ihres Angebotes zur Verfügung.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Sofern die Gesellschaftsform dies erfordert: Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister; der Auftraggeber behält sich vor, die entsprechenden Nachweise nachzufordern;

2) Verbindliche Erklärung im Formular Teilnahmeantrag, dass keine Ausschlussgründe gem. § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und 2 GWB vorliegen;

3) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt (LTTG) gemäß Formblatt Verpflichtungserklärung zu Tariftreue.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Verbindliche Erklärung im Formular Teilnahmeantrag, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;

2) Verbindliche Erklärung im Formular Teilnahmeantrag über den Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) insgesamt für das Büro/Unternehmen (allgemein) und für den Bereich Technische Ausrüstung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV. Mindesteignung: Mindesjahresumsatz von 750 000 EUR netto im Jahresdurchschnitt. Im Falle der Einschaltung von Nachunternehmern darf der Umsatz der Nachunternehmer nur entsprechend ihren Anteilen am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn die Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt haben.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff GWB), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen;

3) Bestätigung des Versicherers, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen besteht:

— Personenschäden (für die einzelne Person): 3 000 000 EUR,

— Sach- und Vermögensschäden: 3 000 000 EUR.

Und dass diese Deckungssummen jeweils mit mindestens 2 Schadensfälle pro Jahr zur Verfügung stehen.

Sollte beim Bewerber noch keine Haftpflichtversicherung mit ausreichender Deckung bestehen, ist eine verbindliche Erklärung eines Versicherers vorzulegen, in der sich dieser verpflichtet, mit dem Bewerber im Auftragsfall eine solche Versicherung abzuschließen.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff GWB), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

— Mindestjahresumsatz für vergleichbare Leistungen Technische Ausrüstung im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre: 750 000 EUR netto,

— Mindestdeckungssummen Berufshaftpflichtversicherung: Personenschäden 3,0 Mio. EUR, Sach- und Vermögensschäden 3,0 Mio. EUR.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Darstellung der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Mitarbeiter (Architekten/Ingenieure), mit Angabe der Berufserfahrung und mit mind. 3 Jahren Berufserfahrung.

Im Falle der Einschaltung von Nachunternehmern dürfen nur die Mitarbeiter der Nachunternehmer angegeben werden, die in dem für die Nachunternehmervergabe vorgesehenen Leistungsanteil tätig waren;

2) Darstellung, welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits zum Nachweis seiner/ihrer Leistungsfähigkeit auf die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft in diesem Fall die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Nachunternehmer schon mit der Bewerbung nachweisen, § 47 VgV;

3) Vergleichbare Referenzprojekte mit den Angaben gem. Ziffer II.2.9):

Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. 2 DIN-A3-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen bei Betreiber bzw. Bauherr einzuholen. Name und Telefonnummer eines Ansprechpartners sind anzugeben. Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorgewiesen werden, vielmehr sind die Angaben zu den Referenzprojekten von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.

Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte sollen folgende Unterangaben vollständig gemacht werden:

— Bezeichnung der Maßnahme und Land/Ort,

— Angabe von Auftraggeber (Ansprechpartner, Telefonnummer),

— bei Bewerbergemeinschaften /Nachunternehmern: Auftragnehmer (Name des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft bzw. des Nachunternehmers),

— Datum des Beginns der Leistungen und des Abschlusses von Leistungsphase 8,

— Projektkosten (KGR 400 nach DIN 276-1:2008-12) netto,

— bearbeitete Leistungsphasen,

— Schwierigkeitsgrad (Honorarzone),

— Art der Baumaßnahme (Neubau-, Wiederaufbau-, Umbau-/Modernisierungsmaßnahme und/oder Instandhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahme).

Hinweis: Fehlen vorgenannte Angaben vollständig oder teilweise, so kann dies zur Abwertung bis hin zur Nichtwertung der jeweiligen Referenz führen.

Allgemeiner Hinweis zu III.1.1), III.1.2), III.1.3):

Sämtliche Nachweise sind in deutscher Sprache (oder bei Nachweisen in anderer Sprache mit beglaubigter Übersetzung in die deutsche Sprache) mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.

Allgemeiner Hinweis zum Einsatz von Nachunternehmern: werden für wesentliche Hauptleistungen Nachunternehmer eingesetzt, ist die Eignung auch für diese nachzuweisen, d. h. es sind für jeden Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag die in III.1) genannten Erklärungen und Nachweise ebenfalls einzureichen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

— Berufserfahrung: Mindestens 3 Jahre,

— Mindestens 2 Referenzen zu Technische Ausrüstung für HLS, 2 Referenzen vergleichbare Größenordnung (KGR 400) mit mind. 3,0 Mio. EUR netto und 2 Referenzen für öffentliche Auftraggeber.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 Abs. 2 VgV

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

§ 75 VgV (Dipl.-Ing. oder vergleichbare Berufsbezeichnung, wenn der Bewerber nach geltendem Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland tätig zu werden).

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/03/2020
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y49DE5H

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftstr. 9
Ort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Telefon: +49 6131165-240
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer richtet sich unter anderem nach der Regelung des § 160 GWB. Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Gemäß § 160 Abs. 2 GWB ist antragsbefugt jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftstr. 9
Ort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/02/2020