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Dienstleistungen - 88664-2020

21/02/2020    S37    Dienstleistungen - Bekanntmachung über vergebene Aufträge - Offenes Verfahren 

Deutschland-Berlin: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

2020/S 037-088664

Bekanntmachung vergebener Aufträge – Sektoren

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft (FEM)
Postanschrift: Holzmarktstraße 15-17
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300
Postleitzahl: 10179
Land: Deutschland
E-Mail: einkauf.se3@bvg.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://vergabekooperation.berlin

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Elektrobusbetriebshöfe - Betriebshofverbund Süd-Ost, Statisches Konzept

Referenznummer der Bekanntmachung: FEM3-0167-2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71327000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Tragwerksplanung gemäß HOAI 2013, Leistungsphasen 1 bis 4 sowie optional 5 bis 6.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71327000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Vorhaben: Neubau Betriebshof für E-Busse einschließlich Carportanlagen und Betriebsgebäude Anschrift: Köpenicker Landstraße 297, 12437 Berlin Leistung: die Tragwerksplanung gemäß HOAI 2013, Teil 4, Abschnitt 1 für die Gründungen von baulichen Anlagen (Leistungsphasen 1 bis 4 sowie optional 5 bis 6) Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) planen die Errichtung eines neuen Service- und Ladestützpunktes an der Köpenicker Landstraße 297 in 12437 Berlin. Dieser Stützpunkt soll zukünftig 220 Fahrzeuge aufnehmen und versorgen. Die Lieferung von 90 Elektro-Eindeckomnibussen (EEN) im Jahr 2021 erfordert die Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur auf den Flächen der Köpenicker Landstraße 297. Für die Erfüllung dieser baulichen und logistischen Leistung soll im Vorlauf der noch auszuschreibenden und zu beauftragenden Architekten- und Ingenieurleistungen die Tragwerksplanung erstellt werden, welches den künftigen Objektplanern die technischen Randbedingungen der jeweiligen Fachplanungen formulieren soll. Wesentlicher Leistungsbestandteil ist neben den zu erbringenden Grundleistungen der Tragwerksplanung daher die Erarbeitung der grundsätzlichen Gebäudekonfigurationen im Sinne der Tragwerksplanung in enger Abstimmung mit dem AG sowie die Klärung, Abstimmung und präzise Detaillierung späterer Leistungsgrenzen und Schnittstellen für die zu errichtenden Bauwerke in Hinsicht auf die Randbedingungen des anspruchsvollen Baugrundes und der komplexen Altlastenthematik. Das Grundstück an der Köpenicker Landstraße hat eine Grundfläche von ca. 4,3 ha. Die zukünftige Anlage wird ausschließlich als E-Bus-Betriebshof genutzt. Den Hauptanteil nehmen die Flächen der Carports inkl. der zugehörigen Ladeinfrastruktur ein. Im unteren Teil der Abbildung/ der Liegenschaft ist die Anordnung eines Pförtner- und Verwaltungsgebäudes sowie die Errichtung einer Servicehalle geplant. Für die Realisierung von Depotladung sowie Gelegenheitsladung, soll jedes Fahrzeug einen Lade-punkt erhalten. Voraussetzung für den Betrieb des Hofes ist die Implementierung eines Lademanage-mentsystems. Gemäß HOAI § 49 ff. sollen die Gründungen für die vorgesehenen Bauwerke berechnet werden. Zudem sind umfangreiche Abstimmungen mit dem Auftraggeber hinsichtlich der Anforderungen und Schnittstellen in Bezug auf die schwierigen Baugrundverhältnisse und die daraus resultierenden Randbedingungen und Schnittstellen zu führen. Es ist grundsätzlich bei allen Bauwerken von Sondergründungen auszugehen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Leistungsphasen 5 bis 6 sind optional.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 243-598776
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer regelmäßigen nichtverbindlichen Bekanntmachung

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: nein
V.1)Information über die Nichtvergabe
Der Auftrag/Das Los wird nicht vergeben
Sonstige Gründe (Einstellung des Verfahrens)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin- Luther- Str. 105
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
Telefon: +49 30-9013-8316
Fax: +49 30-9013-7613
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 160 GWB

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
19/02/2020