Dienstleistungen - 94121-2017

14/03/2017    S51    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Berlin: Beschaffungsberatung

2017/S 051-094121

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Land Berlin, vertreten durch Tegel Projekt GmbH
Lietzenburger Straße 107
Berlin
10707
Deutschland
Telefon: +49 30616229936
E-Mail: vergabe@wiechers-beck.de
Fax: +49 30616229922
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.tegelprojekt.de

I.1)Name und Adressen
Tegel Projekt GmbH
Lietzenburger Straße 107
Berlin
10707
Deutschland
Telefon: +49 30616229936
E-Mail: vergabe@wiechers-beck.de
Fax: +49 30616229922
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.tegelprojekt.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag betrifft eine gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/vergabemanagement/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
wiechers Beck Gesellschaft von Architekten mbH
Kreuzbergstraße 30
Berlin
10965
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Guido Schneider
Telefon: +49 306162299-36
E-Mail: vergabe@wiechers-beck.de
Fax: +49 306162299-22
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/vergabemanagement/

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
wiechers Beck Gesellschaft von Architekten mbH
Kreuzbergstraße 30
Berlin
10965
Deutschland
E-Mail: BerlinTXL.vergabemanagement@wiechers-beck.de
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/vergabemanagement/einreichung

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: die Tegel Projekt GmbH ist ein Unternehmen der WISTA-Management GmbH und somit eine privatrechtlich organisierte Gesellschaft des Landes Berlin
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: die Tegel Projekt GmbH ist in Vertretung des Landes Berlins mit der Bewirtschaftung und Entwicklung der landeseigenen Grundstücksflächen und Gebäude auf dem Gelände des Flughafen Tegel beauftragt

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Berlin TXL, Vergabemanagement.

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79418000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Für die Entwicklung und Begleitung der Projekte zur Nachnutzung des Flughafens Tegel, insbesondere des Forschungs- und Industrieparks „Berlin TXL – The Urban Tech Republic“ sowie des Wohnstandortes „Berlin TXL – Schumacher Quartier“, sucht die Tegel Projekt GmbH einen kompetenten Dienstleister, der das Vergabemanagement übernimmt.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Berlin.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Tegel Projekt GmbH entwickelt im Auftrag und in Vertretung des Landes Berlin die Flächen des ehemaligen Flughafens Tegel u. A. zu einem Industrie- und Forschungspark für urbane Technologien, Berlin TXL – The Urban Tech Republic, und einem smarten Wohnquartier (Schumacher Quartier).

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben bedient sich die Tegel Projekt GmbH verschiedenster Dienstleister, Planer und Berater, deren Leistungen jeweils nach den einschlägigen Vorschriften der öffentlichen Hand zu vergeben sind.

Die Tegel Projekt GmbH sucht nun einen kompetenten Dienstleister, welcher sie bei der Steuerung, Durchführung und Dokumentation verschiedener Vergabeverfahren sowohl ober- als auch unterhalb der europäischen Schwellenwerte unterstützt. Dies umfasst die Vergabe nach den Vorschriften der jeweils ggf. maßgeblichen Vergabeordnungen unter anderem VOL/A, VOB/A und VgV sowie KonzVgV, nach dem GWB sowie grundsätzlich unter Berücksichtigung der Vorgaben der LHO Berlin sowie der zugehörigen Vorschriften. Daneben bildet ein wichtiger Baustein auch die Durchführung von Wettbewerbsverfahren nach RPW.

Die Erbringung von Rechtsberatungsleistungen gehört nicht zum Leistungsumfang.

Dabei wird neben der Begleitung der reinen Verfahrensaspekte auch die inhaltliche Mitarbeit erwartet, beispielsweise bei der Erstellung von Leistungsbeschreibungen, Entwicklung von Vorlagen und Standards, Recherche geeigneter Bieter und der Aufbereitung der Angebote zur Auswertung. Dies betrifft dabei alle Leistungsbereiche der Tegel Projekt GmbH:

— Marketing und Vertrieb (hier beispielsweise die Vergabe von Konzeptionsleistungen für PR-Maßnahmen);

— Finanzen und Recht (hier beispielsweise die Vergabe von Rechtsberatungsleistungen und Finanzdienstleistungen);

— Städtebau und Erschließung (hier beispielsweise die Vergabe von Planungsleistungen zu Verkehrsanlagen);

— Bauwesen und Facility Management (hier beispielsweise die Vergabe von Machbarkeitsstudien zu den Bestandsbauten).

Die Bearbeitung des gesamten Projekts hat dabei unter besonderer Beachtung der inhaltlichen Zielsetzungen des Projekts zu erfolgen, insbesondere hinsichtlich der Auseinandersetzung mit innovativen urbanen Technologien.

Die Teilleistungen werden einzeln abgerufen und bis zu einem Leistungsumfang von 80 Stunden je Monat über eine Pauschale abgegolten. Mehrleistungen werden nach Aufwand abgerechnet. Es wird nach den bisherigen Erfahrungen ein Aufwand von ca. 2 400 Stunden im Jahr prognostiziert. Der Vertrag verlängert sich um jeweils ein weiteres Jahr, sofern der Auftraggeber nicht spätestens acht Wochen vor Ablauf der Vertragslaufzeit kündigt.

Der Auftraggeber behält sich hinsichtlich der zu vergebenden Leistungen ein Sonderkündigungsrecht vor. Dieses stellt insbesondere auf den Entfall der Geschäftsgrundlage, z. B. bei Verzögerungen des Projektes, sowie auf den Wegfall bzw. Austausch des benannten Personals ab, und wird im Rahmen der Angebotsaufforderung weiter konkretisiert werden.

Hinweis: Die Ausschreibung erfolgt unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit und Freigabe der entsprechenden Mittel im Haushalt des Landes Berlins.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 17/07/2017
Ende: 31/12/2017
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber hat bis acht Wochen vor Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit das Recht, den Vertrag zu kündigen, ansonsten verlängert sich die Laufzeit des Vertrages um jeweils zwölf Monaten automatisch.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Sofern die Anzahl der Teilnahmeanträge die geplante Mindestanzahl übersteigt, werden die Teilnahmeanträge hinsichtlich der Angaben zu vergleichbaren Referenzen (vgl. III.1.3 Punkt 6.) bewertet und in eine Rangfolge gebracht. Ein Referenzprojekt kann dabei gegebenenfalls für mehrere Kriterien gewertet werden.

1. Referenzprojekte zu Verhandlungsverfahren nach VOF bzw. VgV sowie KonzVgV (max. 135 Punkte)

1.1. Je Referenzprojekt zu Verhandlungsverfahren nach VOF bzw. VgV sowie KonzVgV 20 Punkte, maximal 60

1.2. Zusätzlich je Referenz mit Innovationsbezug 15 Punkte, maximal 45

1.3. Zusätzlich je Referenz im Rahmen von städtebaulichen Um- oder Neubauprojekten größer 10 ha Grundstücksfläche,10 Punkte, maximal 30

2. Referenzprojekte zu Wettbewerbsverfahren nach RPW bzw. GRW (max. 75 Punkte)

2.1. Je Referenzprojekt zu Wettbewerbsverfahren nach RPW bzw. GRW 15 Punkte, maximal 45

2.2. Zusätzlich je Referenz mit Innovationsbezug 5 Punkte, maximal 15

2.3. Zusätzlich je Referenz im Rahmen von städtebaulichen Um- oder Neubauprojekten größer 10 ha Grundstücksfläche, 5 Punkte, maximal 15

3. Referenzprojekte zu Vergabeverfahren nach VOB/A (max. 60 Punkte)

3.1. Je Referenzprojekt zu Vergabeverfahren nach VOB/A 10 Punkte, maximal 30

3.2. Zusätzlich je Referenz mit Innovationsbezug 5 Punkte, maximal 15

3.3. Zusätzlich je Referenz im Rahmen von von städtebaulichen Um- oder Neubauprojekten größer 10 ha Grundstücksfläche, 5 Punkte, maximal 15

4. Referenzprojekte zu Vergaben nach VOL/A (max. 60 Punkte)

4.1. Je Referenzprojekt zu Vergabeverfahren nach VOL/A 10 Punkte, maximal 30

4.2. Zusätzlich je Referenz mit Innovationsbezug 5 Punkte, maximal 15

4.3. Zusätzlich je Referenz im Rahmen von städtebaulichen Um- oder Neubauprojekten größer 10 ha Grundstücksfläche, 5 Punkte, maximal 15

5. Referenzprojekte zu Freihändigen Vergaben nach dem Berliner Haushaltsrecht bzw. vergleichbaren Vorgaben (max. 120 Punkte)

5.1. Je Referenzprojekt zu Freihändigen Vergaben nach dem Berliner Haushaltsrecht bzw. vergleichbaren Vorgaben 10 Punkte, maximal 60

5.2. Zusätzlich je Referenz mit Innovationsbezug 5 Punkte, maximal 30

5.3. Zusätzlich je Referenz im Rahmen von städtebaulichen Um- oder Neubauprojekten größer 10 ha Grundstücksfläche, 5 Punkte, maximal 30.

In der Summe aller Kriterien und Unterkriterien werden maximal 450 Punkte vergeben. Bei Punktegleichstand entscheidet die Bewertung der Teilbereiche in der Reihenfolge obiger Nummerierung. Sollte auch in diesen Teilbereichen ein Punktegleichstand vorliegen, entscheidet das Los.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Siehe auch Angaben unter II.2.7).

Die Vergabe erfolgt ohne Rechtsanspruch auf eine Verlängerung. Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die unter II.2.4) beschriebenen Leistungen für ca. 6 Monate beauftragt.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Es erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Einzureichen ist der Bewerbungsbogen sowie die untenstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen (siehe Anlagen zum Bewerbungsbogen). Nachweise können in Kopie eingereicht werden.

1. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB

(siehe Anlage 1 zum Bewerbungsbogen).

2. Eigenerklärung zu den fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB

(siehe Anlage 2 zum Bewerbungsbogen).

3. Eigenerklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerber-/Bieter-/Arbeitsgemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Gemeinschaft legitimiert ist, sowie unterzeichnete Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer solchen Gemeinschaft

(soweit zutreffend; siehe Anlage 3 zum Bewerbungsbogen).

4. Eigenerklärung zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu Mindestentgelten, zur Gewährung des gleichen Entgelts bei gleicher Arbeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, zur Verpflichtung eventueller Nachunternehmer zur Einhaltung ebendieser Vorgaben

(siehe Anlage 4 und 4a zum Bewerbungsbogen).

5. Eigenerklärung zu den Maßnahmen der Frauenförderung, die gemäß Frauenförderverordnung in dem Unternehmen durchgeführt werden

(siehe Anlage 5 und 5a zum Bewerbungsbogen).

6. Eigenerklärung zu Antikorruptionsrichtlinie der Tegel Projekt GmbH

(siehe Anlage 6 zum Bewerbungsbogen).

7. Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister oder alternativ eine Eigenerklärung, dass keine Einträge im Gewerbezentralregister bestehen und dass ein entsprechender Nachweis (Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister) auf Anforderung des Auftraggeber umgehend nachgereicht wird.

(soweit zutreffend; siehe Anlage 7 zum Bewerbungsbogen).

8. Nachweis der Unterschriftsbefugnis bei juristischen Personen durch einen Registerauszug (Handelsregisterauszug oder Partnerschaftsregisterauszug) bzw. bei juristischen Personen ohne geführten Registereintrag ersatzweise durch Eigenerklärung

(soweit zutreffend; siehe Anlage 8 zum Bewerbungsbogen).

HINWEIS: Der Bewerber bzw. die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft (einschließlich eventueller Drittunternehmer) dürfen weder einen Eintrag im Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG- Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Des Weiteren dürfen die Bewerber bzw. Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft nicht durch das Land Berlin wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen sein.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre; die Angaben können auf 10 000 EUR gerundet werden.

2. Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Vergabemanagement) in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre; die Angaben können auf 10 000 EUR gerundet werden.

3. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss. Alternativ kann eine Bescheinigung eines Versicherers (nicht Makler) an den Versicherungsnehmer eingereicht werden, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen werden kann oder die Deckungssumme entsprechend erhöht werden kann.

(Zu 1. bis 2, siehe Bewerbungsbogen)

Hinweis: Ein Bestand des Unternehmens seit 3 Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als drei Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf den Durchschnitt der bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 2.: Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Vergabemanagement) in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre mindestens 30 000 EUR netto

Hinweis: Ein Bestand des Unternehmens seit 3 Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als drei Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf den Durchschnitt der bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Eigenerklärung zur Anzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre. (siehe Bewerbungsbogen)

2. Eigenerklärung zu den Auftragsanteilen, für die ein Auftrag an einen Nachunternehmer zu erteilen beabsichtigt wird

(siehe Anlage 9 zum Bewerbungsbogen).

3. Verpflichtungserklärung Drittunternehmer

(soweit dessen Eignungsnachweise zum Eignungsnachweis des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft herangezogen werden; siehe Anlage 10 zum Bewerbungsbogen; die Vorgaben für Drittunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen).

4. Eigenerklärung zu den Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden können, also Anzahl der Fachkräfte mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung im Bereich des Vergabemanagements für die öffentliche Hand, im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre. (siehe Bewerbungsbogen)

5. Eigenerklärung zu den Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, hier Projektleitung, Stellvertretende Projektleitung, unter anderem mit folgenden Angaben (siehe Bewerbungsbogen):

a) Name,

b) Berufliche Qualifikation,

c) Berufserfahrung (in Jahren),

d) Berufserfahrung (in Jahren) im Bereich Vergabemanagement für die öffentliche Hand.

6. Eigenerklärung zu vergleichbaren Referenzprojekten der letzten drei Jahre im Vergabemanagement für die öffentliche Hand, jeweils unter anderem mit folgenden Angaben:

a) Art der Vergabe (VOF, VgV, KonzVgV, RPW bzw. GRW, VOB/A, VOL/A, Berliner Haushaltsrecht bzw. vergleichbar),

b) Zu vergebende Leistung,

c) Zeitraum des Vergabeverfahrens,

d) Auftraggeber mit Kontaktdaten des dortigen Ansprechpartners.

(Siehe Deckblatt Referenzen in Anlage zum Bewerbungsbogen).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 4. Eigenerklärung zu den Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden können, also Fachkräfte mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung im Bereich des Vergabemanagements für die öffentliche Hand, im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre:

mindestens 3 Vollzeitstellen

Zu 5. Eigenerklärung zu den Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen;

Für die Projektleitung:

— Zu c.) Mindestens 8 Jahre Berufserfahrung

— Zu d.) mindestens 4 Jahre Berufserfahrung im Vergabemanagement für die öffentliche Hand

Für die stellvertretende Projektleitung:

— Zu c.) Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung, sowie

— Zu d.) mindestens 3 Jahre Berufserfahrung im Vergabemanagement für die öffentliche Hand

Zu 6. Eigenerklärung zu vergleichbaren Referenzprojekten der letzten drei Jahre im Vergabemanagement für die öffentliche Hand:

zu a) Art der Vergabe:

— Mindestens ein Referenzprojekt zu Verhandlungsverfahren nach VOF bzw. VgV sowie KonzVgV

— Mindestens ein Referenzprojekt zu Vergabeverfahren nach VOB/A

— Mindestens ein Referenzprojekt zu Vergabeverfahren nach VOL/A

— Mindestens ein Referenzprojekt zu Freihändigen Vergaben nach dem Berliner Haushaltsrecht bzw. vergleichbaren Vorgabe.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss, bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/04/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Die Formblätter sind auf der projektbezogenen Plattform (http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/vergabemanagement/bewerbungsbogen) abrufbar.

2. Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Bewerbungsbogen inklusive aller entsprechenden Nachweise und Erklärungen einzureichen; davon abweichend sind die Nachweise zur wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit lediglich insgesamt (pro Teilnahmeantrag) vollständig vorzulegen und werden kumulativ betrachtet.

Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner bzw. ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Angaben von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine entsprechende Verpflichtungserklärung abgibt. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.

3. Teilnahmeanträge, die in elektronischer Form eingereicht werden, sind per E-Mail im pdf-Format bei der bezeichneten Stelle (BerlinTXL.Vergabemanagement@wiechers-beck.de) einzureichen. Nach Eingang der Mail erhalten Sie eine automatisch generierte Eingangsbestätigung; dies beinhaltet keinerlei inhaltliche Prüfung des Teilnahmeantrags, sondern bestätigt ausschließlich den Eingang der Nachricht.

Teilnahmeanträge, die in Papierform eingereicht werden, sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Aufschrift „Berlin TXL -Vergabemanagement. Nicht öffnen vor Ablauf der Teilnahmefrist.“ gekennzeichnet vor Ablauf der Teilnahmefrist bei der bezeichneten Stelle (wiechers beck) einzureichen. Bitte beachten Sie, dass in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge im Original unterzeichnet sein müssen.

4. Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der Angaben ggf. weitere Nachweise und Erklärungen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern.

5. Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung per E-Mail an die benannte Kontaktstelle (vergabe@wiechers-beck.de) erteilt. Die Beantwortung und weitere Informationen des Auftraggebers werden, soweit im Zuge der Gleichbehandlung aller Bewerber geboten, auf der projektbezogenen Plattform (http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/vergabemanagement/information-und-rueckfragen) veröffentlicht.

6. Wettbewerbsbeschränkende Absprachen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren und berechtigen auch nach Abschluss des Vertrages zur Kündigung durch den Auftraggeber.

7. Mehrfachbewerbungen sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.

8. Für die Teilnahme am Verfahren wird von der Vergabestelle keine Aufwandserstattung, Entschädigung oder Vergütung gewährt; dies gilt auch für den Fall, dass das Verfahren gleich zu welchem Zeitpunkt abgebrochen wird.

9. Alle Teilnehmer am Verfahren verpflichten sich, die Ihnen im Rahmen dieses Verfahrens bzw. bei Vertragsausführung bekannt werdenden Informationen vertraulich zu behandeln. Die von den Teilnehmern im Rahmen dieses Verfahrens mitgeteilten personen- und unternehmensbezogenen Angaben werden im Rahmen dieses Verfahrens gespeichert und verarbeitet. Durch Abgabe eines Teilnahmeantrags erklären diese sich hiermit einverstanden.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 160 GWB. Danach sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zu dem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/03/2017