Lieferungen - 99378-2019

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01/03/2019    S43    Lieferungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren 

Deutschland-Koblenz: Gepanzerte Militärfahrzeuge

2019/S 043-099378

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Richtlinie 2009/81/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Nationale Identifikationsnummer:
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Ort: Koblenz
Postleitzahl: 56073
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): BAAINBw U2.2
Zu Händen von: Herr Ritterhoff / Nicole Gehrke-Spanke
E-Mail: baainbwu2.2@bundeswehr.org
Fax: +49 261-400-18205

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.baainbw.de

Elektronischer Zugang zu Informationen: http://www.evergabe-online.de/

Elektronische Einreichung von Angeboten und Teilnahmeanträgen: http://www.evergabe-online.de/

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr – E1.3 – Angebotssammelstelle
Nationale Identifikationsnummer:
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Ort: Koblenz
Postleitzahl: 56073
Land: Deutschland
E-Mail: baainbwe1.3-angebotssammelstelle@bundeswehr.org
Fax: +49 26140013960
Internet-Adresse: http://www.evergabe-online.de/

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3)Haupttätigkeit(en)
Verteidigung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Rahmenvereinbarung zur Lieferung von bis zu 80 EA geschützten Fahrzeugen mit komplexer militärischer Grundkonzeption
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Lieferauftrag
Kauf
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Innerhalb Deutschland

NUTS-Code DE

II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer

Laufzeit der Rahmenvereinbarung

Laufzeit in Jahren: 12
Begründung einer Rahmenvereinbarung, deren Laufzeit sieben Jahre übersteigt: Die Laufzeit der RV entspricht der vorgesehenen Nutzungsdauer der Fahrzeuge. Durch einen Wechsel des Unternehmens während der Nutzungsdauer der Fahrzeuge würden missionsgefährdende technische Schwierigkeiten entstehen. Die technische Identität der einzelnen Fahrzeugsysteme der Fahrzeugflotte AGF2/UFK ist Voraussetzung für die Erfüllung der avisierten Nutzungszwecke ohne Gefährdung der Soldaten.
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Rahmenvereinbarung mit einer Laufzeit von zwölf Jahren über die Herstellung und Lieferung von bis zu 80 EA geschützten, hochmobilen, geländegängigen, zweiachsigen, allradgetriebenen und einzelbereiften Fahrzeugsystemen AGF2 (Mittleres Aufklärungs- und Gefechtsfahrzeug) und UFK (Mittleres taktisches Unterstützungsfahrzeug Kommando) inklusive Einbausätzen als Abrufleistung.
Zusätzlich werden 4 EA Nachweismuster (Fahrzeugsysteme) mit unterschiedlichen Ausbauständen fest beauftragt, die an unterschiedliche Standorte des Auftraggebers zu liefern sind.
Weitergehende Beschreibung siehe Anlage 1
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

35410000

II.1.7)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Der Bieter muss im Angebot alle Auftragsteile, die er möglicherweise an Dritte zu vergeben gedenkt, sowie alle vorgeschlagenen Unterauftragnehmer und die Gegenstände der Unteraufträge angeben
Der Bieter muss alle Änderungen angeben, die sich bei Unterauftragnehmern während der Auftragsausführung ergeben
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe hierzu Ziffer II.1.5 und Anlage 1
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Siehe Vergabeunterlagen (für den Teilnahmeantrag unbeachtlich)
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Siehe Vergabeunterlagen (für den Teilnahmeantrag unbeachtlich)
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerische Haftung mit einem bevollmächtigten Vertreter
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung, insbesondere bezüglich der Versorgungs- und Informationssicherheit:
Dem Teilnahmeantrag sind beizufügen:
1) Formlose Eigenerklärungen des Bewerbers/Bieters, dass für die Abwicklung der Verträge und die Kommunikation mit dem Auftraggeber nur Personal vorgesehen ist, das die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht;
2) Formlose Bestätigung, dass die gesamte Korrespondenz, Dokumentation und Unterlagen in deutscher Sprache erfolgt.
III.1.5)Angaben zur Sicherheitsüberprüfung:
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage

Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Dem Teilnahmeantrag sind beizufügen: – Aktueller Handels-, Partnerschafts- oder Berufsregisterauszug oder ein gleichwertiges Dokument bei ausländischen Bewerbern (jeweils nicht älter als 1 Jahr gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge). Sofern im Land des Gesellschaftssitzes keine Registrierungspflicht besteht: Nennung der Gesellschafts- bzw. Organisationsform sowie vergleichbare Daten wie sie sich bei registrierten Gesellschaftsformen aus dem Registerauszug ergeben. – Firmenbezeichnung und Anschrift sowie Angabe eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon und Faxnummer – Angaben zur Eigentümerstrukur – die unterschriebene „Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB“ (Formular: BAAINBw B-V 034). Die Angaben werden ggf. von der Vergabestelle durch eine Auskunft nach 150a GewO überprüft. – eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes (oder der entsprechenden Steuerbehörde des Herkunfts- oder Niederlassungsstaates) im Original – eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Sozialversicherungsträgers (oder der entsprechenden Behörde des Herkunfts- oder Niederlassungsstaates) im Original – die Bieter-/Bewerbergemeinschaftserklärung (Formular BAAINBw B-V 047), sofern Teilnahme als Bieter-/Bewerbergemeinschaft beabsichtigt – die unterschriebene Eigenerklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Bewerber/Bieter (Formular BAAINBw- B-V 031) inklusive der Angaben zu Ziffer II (VS-Vertraulich). Sofern unter Ziffer II des Formulars„

Kriterien für die persönliche Lage von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Aktueller Handels-, Partnerschafts- oder Berufsregisterauszug (nicht älter als 1 Jahr gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge). Sofern im Land des Gesellschaftssitzes keine Registrierungspflicht besteht: Nennung der Gesellschafts- bzw. Organisationsform sowie vergleichbare Daten wie sie sich bei registrierten Gesellschaftsformen aus dem Registerauszug ergeben.

— Beschreibung der Eigentums- und Beteiligungsstrukturen – die unterschriebene „Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB“ (Formular: BAAINBw B-V 034) – die unterschriebene Eigenerklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Unterauftragnehmer (Formular BAAINBw- B-V 032) inklusive der Angaben zu Ziffer II (VS-Vertraulich). Sofern unter Ziffer II des Formulars „Nein“ angegeben wird muss im Weiteren im Formular angekreuzt werden, dass die Bereitschaft besteht, alle notwendigen Maßnahmen und Anforderungen zu erfüllen. Hinweis: Gemäß Ziff. III 2.3 sind für Unterauftragnehmer die Angaben, Erklärungen und Nachweise einzureichen, die auch vom Auftragnehmer gefordert sind, wenn der Bewerber sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit der Fähigkeiten Dritter bedient. Die Formulare sind im Internet abrufbar unter: http://www.baainbw.de/portal/a/baain/start/vergabe/angebot/

III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Dem Teilnahmeantrag sind beizufügen:
— eine aktuelle formlose Bankerklärung (nicht älter als 6 Monate gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge) zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Diese Erklärung muss Informationen zu folgenden Punkten beinhalten:
— 1. Geschäftsverbindung /Kontoführung,
— 2. finanzielle und wirtschaftliche Verhältnisse,
— 3. Kreditbeurteilung,
— 4. Zahlungsverhalten.
Die Bankerklärung ist im Original in deutscher Sprache vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bankerklärungen ist eine einfache deutsche Übersetzung ausreichend; einer Beglaubigung bedarf es nicht; das Original ist beizufügen.
Der Auftraggeber behält sich vor, eine Wirtschaftsauskunft / einen Gewerbezentralregisterauszug über den Bewerber einzuholen.

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit von Unterauftragnehmern (die zu deren Ablehnung führen können)

III.2.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter/Nachunternehmen/konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen.
Zum Nachweise der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziff. III 2. dieser Bekanntmachung genannten Angaben /Erklärungen / Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem er sich auf dessen Fähigkeiten beruft.
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen (z. B. durch eine Verpflichtungserklärung) zur Verfügung steht.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Mit dem Teilnahmeantrag sind nachfolgende Unterlagen einzureichen:
1) Nachweis über die Befähigung des Unternehmens zur Fertigung geschützter Fahrzeuge nach den Qualitätsvorgaben gemäß AQAP 2110. Der Nachweis kann durch schriftliche Eigenerklärung geführt werden.
2) Nachweis über die Fähigkeit des Unternehmens, mindestens 20 Fahrzeuge pro Jahr fertigen zu können. Die Fertigungskapazität des Unternehmens für geschützte Fahrzeuge muss nach Art und Umfang genau beschrieben werden. Für den Nachweis der Fertigungskapazität von 20 Fahrzeugen pro Jahr genügt eine Eigenerklärung.
3) Eine Liste der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten Lieferungen (mindestens 20 Fahrzeuge) von hergestellten geländegängigen, militärischen, luftverladbaren Fahrzeugen mit ballistischem Schutz (Fußnote 1) und Minenschutz (Fußnote 2) unter den besonderen Bedingungen (z. B. Klima) eines weltweiten Einsatzes ist vorzulegen. Beizufügen ist jeweils eine technische Beschreibung mit Bildmaterial der Fahrzeugsysteme.
4) Nachweise über die Herstellung, Integration (Adaption) und Lieferung (mindestens ein Fahrzeug) von geschützten, geländegängigen Fahrzeugsystemen mit Rüstsätzen, in denen Einbau- und Gerätesätze, Funk- und Führungssysteme, Aufklärungs- und Beobachtungsausstattungen sowie Waffenanlagen integriert wurden, sind in Form einer Liste vorzulegen. Beizufügen ist jeweils eine technische Beschreibung mit Bildmaterial der integrierten Einbau- und Gerätesätze.
5) Nachweis der Herstellerqualifikation über das Schweißen und verwandter Prozesse nach DIN 2303 (Herstellerqualifikation nach Klasse Q3, Bauteilklasse BK1) durch Vorlage einer Kopie des Zertifikates. Die Vorlage eines Zertifikates mit abgelaufenem Gültigkeitszeitraum reicht aus, wenn durch schriftliche Eigenerklärung bestätigt wird, dass die Grundvoraussetzungen gemäß DIN 2303 für eine erneute Zertifizierung nach wie vor gegeben sind.
6) Nachweis über die Zertifizierung des Bewerbers/Bieters nach ISO 9001 oder gleichwertig. Der Nachweis erfolgt durch Vorlage einer Kopie des Zertifikates.
7) Nachweis über den Bestand mindestens einer Niederlassung / Standort mit der Fähigkeit Inspektion, Wartung und Instandhaltung von geschützten Fahrzeugen sowie von Einbausätzen inklusive der Fähigkeit zur Durchführung von schwierigen Reparatur- und Fertigungsmaßnahmen (Instandhaltungsstufe 3 (IHS 3)). Der Nachweis kann durch schriftliche Eigenerklärung erbracht werden.
8) Nachweis darüber, ob – und wenn ja wie viele – „elektronische technische Dokumentationen“ (ETD) bereits erstellt wurden und ob die Befähigung zur Erstellung von ETDs vorhanden ist. Der Nachweis über die Erfahrung zur Erstellung von ETD kann in Form einer schriftlichen Bestätigung auch eines Unterauftragnehmers erfolgen.
9) Nachweis darüber, ob – und wenn ja wie viele – Ersatzteilkataloge bereits erstellt wurden und ob die Befähigung vorhanden ist. Der Nachweis über die Erfahrung zur Erstellung von Ersatzteilkatalogen kann in Form einer schriftlichen Eigenerklärung erfolgen.
10) Nachweis der Fähigkeit ein Datenmodell (3-D CAD Modell) der Fahrzeugsysteme AGF2/ UFK im STEP-Format mit einem Detailierungsgrad auf Baugruppenebene und Darstellung der Befestigung aller Elemente (z. B. Schutzelemente, Schweißnaht und Verschraubung), zur Verwendung für Simulationsberechnungen (Firma CONDAT; Simulationstool: CONDAT-Dyna3D) unter den Rahmenbedingungen hochdynamischer Beanspruchung (vergleichbar einer Minendetonation), modellieren zu können. Der Nachweis kann durch schriftliche Eigenerklärung geführt werden.
Fußnoten zu Nr. 2:
Fußnote 1: gemäß STANAG 4569, AEP-55 Vol.1
Fußnote 2: gemäß STANAG 4569, AEP-55 Vol. 2
Hinweis zu Nr. 2 und Nr. 3:
Sofern die entsprechenden Verträge mit dem BAAINBw geschlossen wurden, ist als Nachweis die schriftliche Angabe der Vertragsnummer und des Vertragsgegenstandes ausreichend. Ansonsten ist die Bekanntgabe des jeweiligen Vertragspartners mit den in der Bekanntmachung geforderten Angaben ausreichend.
Hinweis zu Nr. 10:
Die Fahrzeug-(Datenmodelle) sind mit folgenden zusätzlichen Angaben zu modellieren:
— Materialangaben,
— Flächengewichte (z. B. beim ballistischen Schutz),
— Schweißangaben (z. B. Schweißzeichnungen),
— Gewichte von Baugruppen.
Hinweis zu Nr. 3, Nr. 4, Nr. 7. Nr. 8 und Nr. 9:
Je größer die Menge der jeweils nachgewiesenen Leistungen, desto höher die im Rahmen der Bewertungsmatrix erreichte Anzahl Bewertungspunkte.

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können)

III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl der Teilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt an Hand der beigefügten Bewertungsmatrix (siehe Anlage).
Die geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer beträgt 3, Ausnahme: Punktgleichstand.
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
E/U2BF/KA026/IE335
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
8.4.2019 - 14:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
1) Der Teilnahmeantrag mit allen seinen Anlagen ist elektronisch über die e-Vergabe-Plattform oder schriftlich in 2-facher Ausfertigung (ein Original und eine Kopie) in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4 genannten Schlusstermin (8.4.2019 14.00 Uhr) in deutscher Sprache einzureichen.
Die Übermittlung hat schriftlich in einem verschlossenen Behältnis /Umschlag ausschließlich an die unter Anhang A III aufgeführte Anschrift zu erfolgen und ist unter expliziter Angabe des Aktenzeichens wie folgt zu kennzeichnen:
„nicht öffnen – EU Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren Bearbeitungsnummer: E/U2BF/KA026/IE335 Schlusstermin: 8.4.2019, 14.00 Uhr“
Per Fax oder E-Mail eingehende Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
Der Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist er von allen Mitgliedern oder dem bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen. Sofern letzteres der Fall ist, ist bzw. sind die entsprechende(n) Vollmacht(en) beizufügen.

Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots- Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit

(www.lv-cockpit.de).

Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform.

Weitergehende Informationen stehen auf https:// www.evergabe-online.info bereit.

2) Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben auch für das ggf. einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmeantrag ergeben, muss die Vergabestelle zu späterer Zeit ggf. erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten.
3) Die in dieser Bekanntmachung enthaltenen Informationen dienen allein dem Zweck, den Interessenten einen Eindruck zu verschaffen und eine Entscheidung über die Teilnahme am Verfahren zu ermöglichen. Abweichungen und Spezifizierungen im Rahmen der Verhandlungen bleiben vorbehalten.
4) Auskünfte werden nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 8 Kalendertage vor Ablauf des Schlusstermines für den Eingang des Teilnahmeantrages (siehe Ziffer IV.3.4) eingegangen sind. Mündliche oder verspätete Anfragen werden nicht beantwortet.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: § 160 GWB Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht

https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html

§ 135 Unwirksamkeit

https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__135.html

VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
26.2.2019