Suministros - 433902-2020

16/09/2020    S180

Deutschland-Pinnow: Brandbekämpfungsausrüstung

2020/S 180-433902

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Amt Oder-Welse
Postanschrift: Gutshof 1
Ort: Pinnow
NUTS-Code: DE40I Uckermark
Postleitzahl: 16278
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Bereich Brandschutz
E-Mail: brandschutz@amt-oder-welse.de
Telefon: +49 33335-71961
Fax: +49 33335-71940
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.amt-oder-welse.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YBDRY8D/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YBDRY8D
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Lieferung eines Feuerwehrfahrzeuges (LF 20 KatS) mit Beladung

Referenznummer der Bekanntmachung: 20/01/91
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
35111000 Brandbekämpfungsausrüstung
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand des Auftrages ist die Lieferung eines Feuerwehrfahrzeuges (LF 20 KatS) mit Beladung. Die Einzelheiten der Leistung ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Feuerwehrfahrzeug (Fahrgestell und Aufbau)

Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
35111000 Brandbekämpfungsausrüstung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE40I Uckermark
Hauptort der Ausführung:

Amt Oder-Welse

Gutshof 1

16278 Pinnow

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Los 1 umfasst die Lieferung eines Feuerwehrfahrzeuges (Fahrgestell und Aufbau).

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 3
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE, Projektnummer INT116.

II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Beladung

Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
35111000 Brandbekämpfungsausrüstung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE40I Uckermark
Hauptort der Ausführung:

Amt Oder-Welse

Gutshof 1

16278 Pinnow

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Los 2 umfasst die Beladung des Feuerwehrfahrzeuges.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 3
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Projektnummer INT116.

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung zur Eignung gemäß Anlage 2 zur Aufforderung zur Angebotsabgabe für den Bieter (bei Bietergemeinschaften: für jedes Bietergemeinschaftsmitglied) und für etwaige Eignungsgeber einzureichen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der Erfüllung der Mindestanforderung an die Leistungsfähigkeit und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen ist mit dem Angebot die Eigenerklärung zur Eignung gemäß Anlage 2 zur Aufforderung zur Angebotsabgabe für den Bieter (bei Bietergemeinschaften: für jedes Bietergemeinschaftsmitglied) und für etwaige Eignungsgeber abzugeben.

Beabsichtigt der Bieter, Teile des Auftrags als Unterauftrag an Dritte zu vergeben, hat er mit seinem Angebot eine Erklärung Unteraufträge/Eignungsleihe gemäß Anlage 5 zur Aufforderung zur Angebotsabgabe vorzulegen, aus der die unterzuvergebenden Auftragsteile hervorgehen. Die vorgesehenen Nachunternehmer können bereits mit dem Angebot benannt werden. Sie müssen spätestens auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin benannt werden. Auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin ist zudem für jeden Nachunternehmer eine Eigenerklärung zur Eignung gemäß Anlage 2 zur Aufforderung zur Angebotsabgabe vorzulegen. Die Auftraggeberin behält sich vor, vor dem Zuschlag von dem Bieter einen Nachweis darüber zu verlangen, dass ihm die erforderlichen Mittel dieser Nachunternehmer zur Verfügung stehen.

Beabsichtigt der Bieter, im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen (Eignungsleihe), hat er mit seinem Angebot eine Erklärung Unteraufträge/Eignungsleihe gemäß Anlage 5 zur Aufforderung zur Angebotsabgabe vorzulegen, aus der die Eignungsgeber und die jeweils zur Verfügung gestellten Kapazitäten hervorgehen. Der Bieter hat außerdem bereits mit dem Angebot nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen gemäß Anlage 6 zur Aufforderung zur Angebotsabgabe oder einen sonstigen Verfügbarkeitsnachweis vorlegt. Zudem hat der Bieter mit dem Angebot für jeden Eignungsgeber eine Eigenerklärung zur Eignung gemäß Anlage 2 zur Aufforderung zur Angebotsabgabe vorzulegen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Es kommen nur Bieter für einen Zuschlag in Betracht, die folgendes Mindestmaß an technischer Leistungsfähigkeit aufweisen:

Im Los 1 muss der Bieter in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren mindestens 2 Lieferaufträge über Löschfahrzeuge des Typs LF 20 KatS ausgeführt haben. Im Los 2 muss der Bieter in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren mindestens 2 Lieferaufträge über die Beladung für ein Löschfahrzeug des Typs LF 20 KatS ausgeführt haben.

Mit dem Angebot sind in jedem Los folgende Angaben zu den Referenzaufträgen zu machen:

— Gegenstand des Auftrags;

— Lieferzeitpunkt;

— Auftraggeber einschl. Kontaktdaten eines Ansprechpartners beim Auftraggeber.

Es gelten ferner die Ausschlussgründe der §§ 123, 124 GWB.

Zum Nachweis der Erfüllung der Mindestanforderung an die Leistungsfähigkeit und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen ist mit dem Angebot die Eigenerklärung zur Eignung gemäß Anlage 2 für den Bieter (bei Bietergemeinschaften: für jedes Bietergemeinschaftsmitglied) und für etwaige Eignungsgeber abzugeben. Die Auftraggeberin wird zudem einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a GewO einholen und eine Abfrage gemäß § 12 BbgVergG vornehmen. Auf § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG und § 21 SchwarzArbG wird hingewiesen.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Es gelten die Bestimmungen des Brandenburgischen Vergabegesetzes. Mit dem Angebot sind die ergänzenden Vertragsbedingungen zum Brandenburgischen Vergabegesetz (Anlage 3 zur Aufforderung zur Angebotsabgabe) einzureichen. Beabsichtigt der Bieter den Einsatz von Nachunternehmern, ist außerdem auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin für jeden Nachunternehmer die Nachunternehmervereinbarung zum Brandenburgischen Vergabegesetz (Anlage 7 zur Aufforderung zur Angebotsabgabe) einzureichen; dies gilt auch für den Fall, dass der Bieter den Einsatz von Verleihern von Arbeitskräften beabsichtigt.

Ferner werden die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) – Ausgabe 2003 – und die Zusätzlichen Allgemeinen Vertragsbedingungen des Landes Brandenburg (ZVB-Bbg) – Kurzfassung 2003, Anlage 9 zur Aufforderung zur Angebotsabgabe – Bestandteil der abzugebenden Angebote und sind im Zuschlagsfall Vertragsbestandteil.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/10/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/11/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 12/10/2020
Ortszeit: 12:01

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Vergabeunterlagen können über den Vergabemarktplatz Brandenburg (https://vergabemarktplatz.brandenburg.de) abgerufen werden. Dort werden auch weitere Informationen zur Nutzung des Vergabemarktplatzes Brandenburg vorgehalten.

Die Angebote sind ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Brandenburg innerhalb der Angebotsfrist abzugeben. Fragen zum Verfahren oder zu den Vergabeunterlagen sind ebenfalls ausschließlich über den Vergabemarktplatz Brandenburg einzureichen.

Bekanntmachungs-ID: CXP9YBDRY8D

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland
Fax: +49 331-8661652
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gelten u. a. die §§ 160 f. GWB. Diese haben folgenden Wortlaut: § 160 Einleitung, Antrag

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

§ 161 Form, Inhalt:

(1) Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Ein Antragsteller ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat einen Empfangsbevollmächtigten im Geltungsbereich dieses Gesetzes zu benennen.

(2) Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit bekannt, die sonstigen Beteiligten benennen.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11/09/2020