El sitio web de TED está listo para los formularios electrónicos desde el 2.11.2022. Las búsquedas han cambiado: adapte sus búsquedas expertas predefinidas. Descubra los cambios en las noticias de la página y en las páginas de ayuda actualizadas.

Suministros - 501398-2019

Submission deadline has been amended by:  546981-2019
24/10/2019    S206

Deutschland-Hamburg: Datenspeicherung

2019/S 206-501398

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Deutsches Klimarechenzentrum GmbH
Nationale Identifikationsnummer: DE 118713406
Postanschrift: Bundesstraße 45a
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Postleitzahl: 20146
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Verwaltung
E-Mail: hsm-2020@lists.dkrz.de
Telefon: +49 404600940
Fax: +49 40460094270
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.dkrz.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YEFDHLN/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YEFDHLN
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Die Deutsche Klimarechenzentrum GmbH ist eine gemeinnützige und nicht kommerzielle juristische Person des privaten Rechts sowie ein fachspezifisches Hochleistungsrechenzentrum
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: IT-Service für die Erdsystemforschung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Beschaffung eines Hierarchischen Speichermanagement Systems einschließlich Datenmigration, Service und Support

Referenznummer der Bekanntmachung: DKRZ-2019-2
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72317000 Datenspeicherung
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Deutsche Klimarechenzentrum GmbH (nachfolgend: Auftraggeber) ist die zentrale DV-Einrichtung für die Klima- und Erdsystemmodellierung in Deutschland und ist eine der führenden Einrichtungen auf diesem Gebiet weltweit. Das DKRZ betreibt neben Supercomputern der höchsten Leistungsklasse sowie eines der größten Datenmanagementsysteme weltweit.

Das zu beschaffenden HSM-System soll die Hard- und Software des vorhandenen HSM-Systems ersetzen. Bestandteil der Beschaffung ist auch die Wartung und der Support über eine Laufzeit von 5 Jahren, mit optionaler Verlängerung um weitere 2 Jahre.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72252000 Datenarchivierung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Hauptort der Ausführung:

Deutsches Klimarechenzentrum GmbH

Bundesstraße 45a

20146 Hamburg

Max Planck Computing and Data Facility (MPCDF ehem. RZG)

Boltzmannstraße 2

85748 Garching bei München

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das zu beschaffende HSM-System soll die Hard- und Software des vorhandenen HSM-Systems vom Typ IBM HPSS in Version 7.5 ersetzen. Die Bestandsdaten von derzeitig ca. 150 PB (1 PB=10 hoch 15 Bytes), verteilen sich auf ca. 30 Mio. Dateien, werden derzeitig bei dem Auftraggeber in 2 Hierarchiestufen gespeichert: In der ersten Stufe in einem Festplattencache mit einer Speicherkapazität von 5 PB und in der zweiten Stufe auf rund 45 000 Magnetbandkassetten, die verteilt auf mehrere Bandbibliotheken an 2 Standorten gespeichert sind. Das bestehende Bandbibliothekssystem soll auch zukünftig weiter verwendet werden.

Der Auftraggeber plant die Beschaffung eines Hierarchischen Speichermanagement Systems (HSM-System) mit einer Speicherkapazität von mindestens 1 EB (1000 PB) und einem Durchsatz von mindestens 15 GB/s (zu den derzeit 150 PB kommen jährlich ca. 120 PB hinzu, so dass insgesamt eine Speicherkapazität von mindestens 1000 PB (1 EB) verwaltet werden können muss). Die Betriebsbereitschaft des HSM-Systems soll inklusive der migrierten Bestandsdaten bis spätestens 6 Monate nach Vertragsschluss hergestellt werden. Der Auftragnehmer soll insbesondere folgende Leistungen erbringen:

— Lieferung und Installation eines Hierarchischen Speichermanagement Systems (HSM-System) einschließlich der Hardware für die erste Speicherhierarchiestufe (Cache für Tapearchiv), zudem sollen optional Speicherkapazitätserweiterungen und eine Erhöhung der Transferrate des Systems ohne längere Unterbrechung des Betriebs möglich sein) sowie der Hardware zur Anbindung der Magnetbandlaufwerke im beigestellten Bandbibliothekssystem,

— Migration der Bestandsdaten aus dem vorhandenen High Performance Storage System (HPSS). Dabei ist sicherzustellen, dass der Prozess der Datenübernahme ohne wesentliche Einschränkung der Verfügbarkeit der Daten erfolgt. In jedem Fall ist auszuschließen, dass diese Einschränkung länger als 7 Tage dauert,

— Integration des HSM-Systems in das beigestellte Bandbibliothekssystem,

— Support-, Betriebsunterstützungs- und Wartungsleistungen über einen Zeitraum von 5 Jahren mit Verlängerungsoption um 2 weitere auf maximal 7 Jahre.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Im Anschluss an die Vertragslaufzeit ist hinsichtlich Service und Support eine Verlängerung um weitere 2 Jahre (also auf eine Gesamtlaufzeit von 7 Jahren) optional möglich.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Erweiterung Transferrate und Vergrößerung der Speicherkapazität, Verlängerung des Service und Support auf bis zu 7 Jahre.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister/Berufsregister oder eine Kopie desselben (der Auszug soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein);

2) Schriftliche Erklärungen folgenden Inhalts und Wortlautes:

a) Wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen;

b) Wir erklären, dass bezüglich unseres Unternehmens keine Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 Nr. 1-4 und Abs. 2 GWB vorliegen.

3) Erklärung Bewerbergemeinschaft dem Angebot einer Bewerbergemeinschaft ist eine Erklärung beizulegen, in der sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einem bevollmächtigten Vertreter der Bewerbergemeinschaft Vertretungsmacht im Rahmen dieses Vergabeverfahrens ein-räumen, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe und Entgegennahme von Erklärungen sowie der Vornahme von Verfahrenshandlungen. Die vorgeschriebene Erklärung ist von vertretungsbefugten Personen jedes Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft in Textform zu erstellen und für die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot einzureichen. Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete bzw. fortgeschritten oder qualifiziert signierte Erklärung abzugeben. Mit dem Angebot einer Bewerbergemeinschaft ist eine gemeinsame Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften. Weiterhin haben sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Rahmen der Erklärung der Bewerbergemeinschaft darzulegen, dass die Bildung einer Bewerbergemeinschaft keinen Verstoß gegen § 1 GWB dar-stellt. Darüber hinaus ist von den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu erklären, inwiefern für das jeweilige beteiligte Unternehmen wirtschaftlich zweckmäßige und kaufmännische Gründe vorliegen, sich nicht allein um die Auftragsvergabe zu bewerben (Erklärung der Bewerbergemeinschaft);

4) Sonstiges:

Ausländische Bewerber haben vergleichbare, für den Sitz des Unternehmens geltende Nachweise vorzulegen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Erklärung über den Umsatz

a) Erklärung über den Gesamtumsatz in Euro (netto) des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, d. h. für die Geschäftsjahre, welche in den Jahren 2016, 2017, 2018 abgeschlossen wurden (siehe Formblatt Eignungsangaben), sofern das Unter-nehmen länger als 3 Jahre am Markt ist. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z. B. Bilanzen und Jahresabschlüsse oder vergleichbare Dokumente) vorzulegen.

Hinweis: Ein Bestand des Unternehmens seit 3 Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als 3 Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf den Durchschnitt der bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben;

b) Erklärung zum Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in Euro (netto) des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, d. h. für die Geschäftsjahre, welche in den Jahren 2016, 2017, 2018 abgeschlossen wurden (siehe Formblatt Eignungsangaben), sofern das Unternehmen länger als 3 Jahre am Markt ist. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z. B. Bilanzen und Jahresabschlüsse oder vergleichbare Dokumente) vorzulegen. Dazulegen ist der Umsatz bezüglich der Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (d. h. Lieferung und Installation eines Hierarchischen Speichermanagement Systems inklusive Wartung und Support).

Hinweis: Ein Bestand des Unternehmens seit 3 Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als 3 Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf den Durchschnitt der bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben;

2) Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung: Gefordert ist der Nachweis einer Berufs-/Betriebs-/Haftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme je Versicherungsfall:

— für Personen- und Sachschäden,

— für Vermögensschäden.

Wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Dreifache dieser Deckungssumme beträgt.

Alternativ kann eine Bescheinigung eines Versicherers (nicht Maklers) an den Versicherungsnehmer eingereicht werden, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen werden kann oder die Deckungssumme entsprechend erhöht werden kann.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die unter Ziffer III, 1.2) 1.b) aufgeführten Eignungskriterien jeweils folgende Mindestanforderungen erfüllen:

— Mindestens durchschnittlicher Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags in Höhe von 3 Mio. EUR.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

1) Unternehmensdarstellung:

Darstellung des Unternehmens/der Bewerber-/Bietergemeinschaft/ der Nachunternehmer und des Leistungsspektrums (maximal 5 Seiten). Dabei soll insbesondere auf wesentliche unternehmensbezogene Informationen wie z. B. Name, Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Hauptsitz, Niederlassungen, Gründungsdatum, etc. eingegangen werden;

2) Angaben zu ausgeführten Referenzen, die hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind und die Projekte betreffen, deren Leistungen ab dem 1.1.2016 erbracht worden sind.

Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind folgende nach ihrer Art und ihrem Umfang vergleichbare Leistungen nachzuweisen. Für die geforderten Referenzangaben gemäß Ziffer II.1.3), Ziffer 2, stellt die Kontaktstelle ein Formular (siehe Eignungsformblatt) mit den Bewerbungsformblättern zur Verfügung, das von den Bewerbern genutzt werden soll.

2.1) Angaben zu ausgeführten Referenzobjekten, die hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. Als von der Art der Nutzung vergleichbare Referenzen werden vom Auftraggeber ausschließlich folgende Leistungen angesehen (wünschenswert sind 3 Referenzobjekte):

— Leistungsart: Installation eines Hierarchischen Speichermanagement Systems (HSM-System),

— Leistungsumfang mit folgenden Angaben:

Maximale Speicherkapazität

Tatsächlich gespeicherte Datenmenge

Transferrate in GB/s

Die Darstellung aller Referenzen muss folgende Angaben beinhalten:

— Name des Unternehmens/Bewerbers/Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, welcher die Referenz erbracht hat,

— Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer,

— Benennung des Referenzobjektes,

— Zeitraum der Leistungserbringung,

— Beschreibung der Systemarchitektur.

2.2) Angaben zu ausgeführten Referenzobjekten, die hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. Als von der Art der Nutzung vergleichbare Referenzen werden vom Auftraggeber ausschließlich folgende Leistungen angesehen (wünschenswert sind 3 Referenzobjekte):

— Leistungsart: Migrationsleistungen von Bestandsdaten aus einem Hierarchischen Speichermanagement Systems (HSM-System),

— Leistungsumfang mit folgenden Angaben:

Datenmigration zwischen 2 HSM-Systemen unterschiedlichen Typs

Dauer der migrationsbedingten Betriebsunterbrechung

Migrierte Datenmenge in PB

Die Darstellung aller Referenzen muss folgende Angaben beinhalten:

— Name des Unternehmens/Bewerbers/Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, welcher die Referenz erbracht hat,

— Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer,

— Benennung des Referenzobjektes,

— Zeitraum der Leistungserbringung

— Erbringung der Leistungsart und -umfang,

— Beschreibung der Migrationsleistung,

— Beschreibung des Migrationskonzepts.

3) Nennung und persönliche Referenzerfahrungen des für die jeweilige Leistung Verantwortlichen (m/w/d):

— Projektleiter.

Mit Darstellung seiner beruflichen Qualifikation, Angabe des Zeitraums seiner Berufserfahrung und Benennung von persönlichen Referenzen (ggf. entsprechend Ziffer 2.1 und 2.2) (mit Benennung des Auftraggebers, Bezeichnung des Referenzobjektes, Leistungsart und Leistungsumfang).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die unter Ziffer III, 1.3) 2.1 aufgeführten Eignungskriterien jeweils folgende Mindestanforderungen erfüllen:

— mindestens ein Referenzprojekt (Unternehmensreferenz):

— Leistungsart: Installation eines Hierarchischen Speichermanagement Systems (HSM-System),

— Leistungsumfang mit folgenden Angaben:

Speicherkapazität von mindestens 25 PB

Aggregierte Transferrate von mindestens 2 GB/s

Die Referenzinstallation muss ein funktionieren-des System darstellen, das bereits von einem Auftraggeber abgenommen wurde, also nicht erst geplant wird. Diese Referenzinstallation kann auch durch einen Dritten in Form eines Unterauftragnehmers durchgeführt worden sein.

Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die unter Ziffer III, 1.3) 2.2 aufgeführten Eignungskriterien jeweils folgende Mindestanforderungen erfüllen:

— mindestens ein Referenzprojekt (Unternehmensreferenz):

— Leistungsart: erfolgreiche Migrationsleistung zwischen 2 Hierarchischen Speichermanagement Systemen (HSM-System),

— Leistungsumfang mit folgenden Angaben:

Migrationsleistungen zwischen 2 HSM-Systemen unterschiedlichen Typs. Es ist nicht erforderlich, dass die Datenmigration und die Installation eines HSM-Systems in verschiedenen Referenzen nachgewiesen wird. Die Nachweisführungen können also auch in gemeinsamen Referenzprojekten erfolgen.

Migration einer Datenmenge von mehr als 5 PB

Migrationsdauer von maximal 2 Wochen

Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die unter Ziffer III, 1.3) 3. aufgeführten Eignungskriterien jeweils folgende Mindestanforderungen erfüllen:

— Projektleiter: mindestens ein Referenzprojekt (persönliche Referenzerfahrung Projektleiter):

— Leistungsart: Installation eines Hierarchischen Speichermanagement Systems (HSM-System),

— Leistungsumfang mit folgenden Angaben:

Speicherkapazität von mindestens 10 PB.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 25/11/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXP4YEFDHLN

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer bei der Finanzbehörde
Postanschrift: Große Bleichen 27
Ort: Hamburg
Postleitzahl: 20354
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@fb.hamburg.de
Telefon: +49 4042823-1491
Fax: +49 4042823-2020
Internet-Adresse: https://www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/11725152/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende Rechtsvorschriften verwiesen:

— § 134 GWB Informations- und Wartepflicht, insbesondere 134 Abs. II GWB: „Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an“,

— § 135 GWB Unwirksamkeit,

— § 160 GWB Einleitung, Antrag.

„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."

Es wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind.

Aufgrund der Zeichenbegrenzung im Bekanntmachungsformular gilt hinsichtlich des genauen Wortlauts der vorbenannten gesetzlichen Regelungen im Übrigen die Auftragsunterlage.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
21/10/2019