Supplies - 399304-2014

Display compact view

22/11/2014    S226

Germany-Bonn: Industry specific software package

2014/S 226-399304

Contract award notice for contracts in the field of defence and security

Supplies

Directive 2009/81/EC

Section I: Contracting authority/entity

I.1)Name, addresses and contact point(s)

Official name: Beschaffungsamt des BMI
Postal address: Brühler Straße 3
Town: Bonn
Postal code: 53119
Country: Germany
Contact person: Referat B 14
For the attention of: Jörg Kretzer
E-mail: joerg.kretzer@bescha.bund.de
Telephone: +49 228996102930
Fax: +49 22899106102930

Internet address(es):

General address of the contracting authority/entity: http://www.beschaffungsamt.de

I.2)Type of the contracting authority
Ministry or any other national or federal authority, including their regional or local sub-divisions
I.3)Main activity
General public services
I.4)Contract award on behalf of other contracting authorities
The contracting authority is purchasing on behalf of other contracting authorities: no

Section II: Object of the contract

II.1)Description
II.1.1)Title attributed to the contract
Projektrahmenvereinbarung für das IT-System Polizeilicher Informations- und Analyseverbund (PIAV) – Operativ Zentral.
II.1.2)Type of contract and location of works, place of delivery or of performance
Supplies
Main site or location of works, place of delivery or of performance: Wiesbaden.

NUTS code DE714 Wiesbaden

II.1.3)Information on framework agreement
The notice involves the establishment of a framework agreement
II.1.4)Short description of the contract or purchase(s):
Projektrahmenvereinbarung für das IT-System Polizeilicher Informations- und Analyseverbund (PIAV) – Operativ Zentral.
Mit PIAV soll ein System zur zeitnahen Bereitstellung von ausgewählten Personen-, Fall- und Sachdaten aus den Teilnehmersystemen der Länderpolizeien, der Bundespolizei, des Zolls und des BKA in einer gemeinsam genutzten Verbundanwendung auf Bundesebene zur länderübergreifenden operativen und strategischen Kriminalitätsanalyse bereitgestellt werden. Dabei dient PIAV im Wesentlichen der Erreichung der folgenden polizeifachlichen Ziele:
— Frühzeitiges Erkennen von Tat-Tat- und Tat-Täter-Zusammenhängen sowie Identifizierung unbekannter Täter,
— Identifizierung länder-, grenz- oder deliktsübergreifend handelnder Straftäter und Täterorganisationen sowie entsprechender Straftatenserien zur Initiierung, Koordinierung und Unterstützung von Ermittlungsverfahren im In- und Ausland,
— Frühzeitiges Erkennen von deliktsspezifischen, deliktsübergreifenden und täter- oder opferbezogenen Kriminalitätsphänomenen sowie von zeitlichen oder geografischen Kriminalitätsbrennpunkten zur Gewährleistung einer schnellen polizeilichen Reaktion auf neue Kriminalitätsformen,
— Erstellung von Kriminalitätslageberichten als aussagekräftige Informationsgrundlage für die polizeiliche und politische Führungs- und Entscheidungsebene.
Dabei sollen die verbundrelevanten Daten aus den Teilnehmersystemen über eine XPolizei-konforme Schnittstelle automatisiert an PIAV-Operativ Zentral angeliefert werden. Auch alle weiteren Kommunikationsformen wie z.B. Abfragen und Recherchen mit PIAV-Operativ Zentral sollen über die XPolizei-konforme Schnittstelle erfolgen, so dass es sich bei PIAV-Operativ Zentral um ein oberflächenloses Verbundsystem handeln wird.
Die Realisierung von PIAV ist in mehreren Stufen vorgesehen. Im Rahmen der 1. Stufe soll der Phänomenbereich Waffen- und Sprengstoffkriminalität in PIAV umgesetzt werden. Die Umsetzung der Stufe 1 soll dabei bis Ende 2014 abgeschlossen werden. In den darauffolgenden Stufen sollen weitere Deliktsbereiche aus den bestehenden KPMD und SMD nach PIAV überführt werden.
Für die Umsetzung von PIAV-Operativ Zentral ist die Beschaffung einer Standard-Software vorgesehen, die sich bereits im vergleichbaren polizeilichen Umfeld im Einsatz befindet und die hinsichtlich der speziellen Anforderungen von PIAV-Operativ Zentral noch in einem überschaubaren Umfang angepasst werden kann.
Im Rahmen der Errichtung von PIAV-Operativ Zentral sollen folgende Komponenten geliefert werden:
Überlassung der Software von PIAV-Operativ Zentral mit folgenden Kernfunktionalitäten:
— Suche und Recherche,
— Analyse und Auswertung,
— Redundanzhandling,
— Aussonderung,
— Meldungsdienst,
— Rechteverwaltung,
— Protokollierungsservice
— (Programmier-)Schnittstelle zum Zugriff auf die vom System bereitgestellten Funktionalitäten,
— Erweiterbarkeit um
— eine Oberfläche (Clients),
— die Funktionalität zur Nutzung des Systems für weitere Anwendungen,
— Übergabe eines Systemhandbuchs für die Installation,
— Übergabe einer Entwicklungsdokumentation (Release-Notes),
— Integration der XPolizei-Schnittstelle,
— Anbindung verschiedener externe Systeme (z.B. interne Systeme wie GIS, Medienrepository, nationale und internationale Partneranwendungen).
II.1.5)Common procurement vocabulary (CPV)

48100000 Industry specific software package, 48000000 Software package and information systems, 72263000 Software implementation services, 72260000 Software-related services

II.2)Total final value of contract(s)
II.2.1)Total final value of contract(s)

Section IV: Procedure

IV.1)Type of procedure
Negotiated with publication of a contract notice
IV.2)Award criteria
IV.2.1)Award criteria
IV.2.2)Information about electronic auction
IV.3)Administrative information
IV.3.1)File reference number attributed by the contracting authority
B 14.10 - 1835/13/VV : 1
IV.3.2)Previous publication(s) concerning the same contract

Prior information notice

Notice number in the OJEU: 2013/S 126-215965 of 2.7.2013

Contract notice

Notice number in the OJEU: 2013/S 167-290097 of 29.8.2013

Section V: Award of contract

Lot title: Projektrahmenvereinbarung für das IT-System Polizeilicher Informations- und Analyseverbund (PIAV) – Operativ Zentral
V.1)Date of contract award decision:
7.10.2014
V.2)Information about offers
V.3)Name and address of economic operator in favour of whom the contract award decision has been taken

Official name: rola Security Solutions GmbH
Postal address: Essener Straße 5
Town: Oberhausen
Postal code: 46047
Country: Germany

V.4)Information on value of contract
V.5)Information about subcontracting

Section VI: Complementary information

VI.1)Information about European Union funds
The contract is related to a project and/or programme financed by European Union funds: yes
Reference to project(s) and/or programme(s): Der Antrag auf Förderung aus dem Inneren Sicherheitsfonds der EU wurde bei der zuständigen Behörde eingereicht und wird aktuell durch diese geprüft.
VI.2)Additional information:
Es gilt deutsches Recht. Der Auftrag fällt unter den Bereich Verteidigung und Sicherheit. Daher kam die VSVgV zur Anwendung.
Mit der Abgabe des Angebotes unterlag der Bieter den Bestimmungen über nichtberücksichtigte Angebote § 36 VSVgV.

Dieses Vergabeverfahren wurde nur elektronisch durchgeführt. Voraussetzung für die Beteiligung war die Verwendung einer zugelassenen elektronischen Signatur und die Registrierung auf der e-Vergabeplattform unter http://www.evergabe-online.de

Die zugelassenen Signaturen finden Sie unter: http://www.evergabe-online.info/signaturen

Es wurden ausschließlich elektronische Teilnahme- bzw. Vergabeunterlagen unter http://www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt und der Teilnahmeantrag sowie das Angebot und die geforderten Nachweise konnten auch nur dort elektronisch abgeben werden.

Das Verfahren wurde durch externe Dienstleister unterstützt. Teile des Teilnahmeantrages/Angebotes, die dem externen Dienstleister nicht zur Kenntnis gelangen sollten, waren entsprechend zu kennzeichnen.
Die Angebotsaufforderung der erfolgreichen Bewerber fand in KW48/2013 statt.
VI.3)Procedures for appeal
VI.3.1)Body responsible for appeal procedures

Official name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postal address: Villemombler Str. 76
Town: Bonn
Postal code: 53123
Country: Germany
E-mail: info@bundeskartellamt.bund.de
Telephone: +49 22894990
Fax: +49 2289499400
Internet address: www.bundeskartellamt.de

VI.3.2)Lodging of appeals
Precise information on deadline(s) for lodging appeals: Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, dem Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern (BeschA).
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich beim BeschA zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem BeschA geltend gemacht werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2-3 GWB).
Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen.
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101a GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.
VI.3.3)Service from which information about the lodging of appeals may be obtained
VI.4)Date of dispatch of this notice:
20.11.2014