Dienstleistungen - 528439-2017

30/12/2017    S250    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren 

Deutschland-Berlin: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen

2017/S 250-528439

Auftragsbekanntmachung – Sektoren

Dienstleistungen

Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Holzmarktstraße 15 - 17
Berlin
10179
Deutschland
Kontaktstelle(n): Bereich Einkauf/Materialwirtschaft, Strategischer Einkauf Infrastruktur, FEM-SE3 (IPLZ 42300), Fr. Tempelhoff
Telefon: +49 3025620357
E-Mail: einkauf.3@bvg.de
Fax: +49 3025620299
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.BVG.de

Adresse des Beschafferprofils: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Berliner Verkehrsbetriebe AöR, Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung Operativer Einkauf und Services, FEM-OE2
Submissionsstelle, Holzmarktstraße 15-17, 10179 Berlin
Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung Operativer Einkauf und Services, FEM-OE2
Berlin
10179
Deutschland
E-Mail: einkauf.3@bvg.de
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.BVG.de

I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Straßenbahn-Neubaustrecke vom Alexanderplatz zum Potsdamer Platz, Planungsleistungen der Lph. 2-5 nach §45 ff HOAI

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71322500
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand dieser Ausschreibung sind Planungsleistungen der Leistungsphase 2 bis 5 mit Planfeststellungsverfahren gemäß HOAI, §§ 45 ff im Leistungsbild Verkehrsanlagen.

Zum Leistungsumfang der einzelnen Leistungsphasen gehören Grund- und besondere Leistungen des jeweiligen HOAI-Leistungsbildes.

Weiter siehe II.2.4).

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000
71300000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das stete Wachstum der Stadt Berlin stellt die Berliner Verkehrsbetriebe vor eine große Herausforderung.

Um auch zukünftig den Anforderungen der wachsenden Stadt gerecht zu werden und die damit steigenden Bedürfnisse im öffentlichen Personennahverkehr befriedigen zu können, hat das Land Berlin einen massiven Ausbau des Straßenbahnnetzes beschlossen, zu dem unter anderem der Bau einer neuen Strecke vom Alexanderplatz zum Potsdamer Platz zählt.

Es handelt sich um das von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK), Ref. VII C bestellte und sonderfinanzierte Projekt: „Alex - Potsdamer Platz“ vom Alexanderplatz bis zum Potsdamer Platz im Bezirk Mitte von Berlin. Die Länge der zweigleisigen Strecke wird ca. 3,35 km betragen.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR wurden von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Landes Berlin beauftragt, die Planungen für diese Straßenbahnstrecke auf Basis der vorliegenden Grundlagenuntersuchung und einer früheren, inzwischen nicht mehr den aktuellen Erkenntnissen entsprechenden Vorplanung wiederaufzunehmen.

Die Vorzugstrasse sieht eine Streckenführung ab dem Knotenpunkt Rathausstraße/ Gontardstraße über Rathausstraße, Spandauer Straße, Molkenmarkt, Mühlendamm, Gertraudenstraße, Spittelmarkt, Leipziger Straße, Leipziger Platz, Potsdamer Platz zur Endstelle als zweigleisige Kehranlage in der Potsdamer Straße, östlich der Ben-Gurion-Straße, vor. Die ca. 3,35 km lange Strecke ist – soweit räumlich möglich – als besonderer, begrünter Bahnkörper auszuführen.

Die Neubaustrecke quert an der Mühlendammbrücke sowie an der Gertraudenbrücke die Spree. Für die Mühlendammbrücke ist nach Aussage der Senatsverwaltung ein Ersatzneubau erforderlich, der außerhalb dieses Auftrags in Federführung der Senatsverwaltung realisiert wird. Für die Gertraudenbrücke laufen noch die Untersuchungen der Senatsverwaltung; das Ergebnis soll Ende 2017 bekannt gegeben werden.

Vor dem Hintergrund der hohen Anforderungen an die zeitgerechte, qualitative und wirtschaftliche Planungsdurchführung beauftragt die BVG einen Planer mit den Leistungen

• der Planungsleistungen nach HOAI § 45 ff, Verkehrsanlagenplanung der Leistungsphasen 2 bis 5

• und besondere Leistungen im Rahmen einer stufenweisen Beauftragung.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/07/2018
Ende: 31/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 1
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den einschlägigen Vorschriften der Sektorenverordnung und des GWB. Der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge wird Folgendes System zugrunde gelegt:

1)

Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft sind, kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle Bewerber einheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail);

2)

Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern zusätzliche Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und Validierung der mit den Teilnahmeanträgen eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweisen anzufordern;

3)

Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Davon kann gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Des Weiteren kann ein Ausschluss erfolgen bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124 GWB, nach § 21 AEntG, nach § 98c AufenthG, nach § 19 MiLoG oder nach § 21 SchwarzArbG. Davon kann nach pflichtgemäßem Ermessen und gegebenenfalls unter den in § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt weiterhin bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards, die sich aus Ziffer III.2.1) bis III.2.3) dieser Bekanntmachung sowie aus der Eigenerklärung „Fachkundenachweis“ (Formblatt) ergeben;

4)

Daraufhin folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers, gemessen an der zu vergebenden Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, im Rahmen des rechtlich Zulässigen Erfahrungen mit dem Bewerber bei der Bewertung zu berücksichtigen;

5)

Alle Bewerber, die daraufhin als für die Auftragsausführung geeignet befunden werden, werden anschließend zur Angebotsabgabe aufgefordert.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es ist eine stufenweise Beauftragung der Gesamtleistung nach folgender Gliederung geplant.

1. Beauftragungsstufe:

Objektplanung gemäß § 45 ff (Verkehrsanlagen) Lph 2-3 inkl. bes. Leistungen.

2. Beauftragungsstufe:

Objektplanung gemäß § 45 ff (Verkehrsanlagen) Lph 4-5 inkl. bes. Leistungen.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Für die Eignungsprüfung hat der Bewerber für sich und ggf. für seine Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß III.1.1) bis III.1.3) mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Der Nachweis der Eignung erfolgt durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung“. Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ liegt den Teilnahmeunterlagen bei und ist unter der in Ziffer I.3 angegebenen URL direkt und kostenfrei abrufbar. Das Formblatt ist vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

Für Bewerbergemeinschaften ist die „Eigenerklärung zur Eignung“ von jedem Mitglied auszufüllen, zu unterschreiben und einzureichen. Dasselbe gilt für mit dem Teilnahmeantrag benannte Nachunternehmer. Beabsichtigt der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber auch für den (jeweiligen) Eignungsleihgeber eine Eigenerklärung für dieses Unternehmen vorlegen sowie seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen (§ 47 Abs. 1 SektVO). Für die Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers ist das in den Teilnahmeunterlagen enthaltene Formular „Verpflichtungserklärung“ zu verwenden.

Zur Bestätigung der nachstehenden Erklärungen sind vom Bewerber die Bescheinigungen der zuständigen Stellen vorzuhalten und auf Verlangen nach Abforderung innerhalb der durch den Auftraggeber gesetzten Frist vorzulegen.

Folgende Angaben und Formalitäten, zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister, sind erforderlich:

Eigenerklärung zur Eignung, d.h. insoweit als Bestandteil des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung“:

• zum Korruptionsregister,

• Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung,

• zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister,

• Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder Zugehörigkeitsbescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer,

• Erklärung, dass keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG).

• Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gem. §§ 123; 124 GWB vorliegen.

• Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,

• über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstige Sozialversicherungsträger,

• über die Zahlung von Steuern,

• zum Gewerbezentralregister.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben und Formalitäten zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind erforderlich:

Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärung zur Eignung):

— zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben und Formalitäten zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind erforderlich:

Eigenerklärung zur Eignung, d.h. insoweit als Bestandteil des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung“:

— zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte.

Folgende Nachweise/Erklärungen, sind zusätzlich zum Formblatt (Eigenerklärung zur Eignung) mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Dafür ist die zusätzliche Eigenerklärung „Fachkundenachweise“ (Formblatt) zu verwenden, welche den Vergabeunterlagen ebenfalls beigefügt ist.

1) Vorlage von 1 Referenz für Objektplanungsleistungen der Lph 2 und 3 nach §§ 45-48 HOAI;

2) Vorlage von 1 Referenz für Objektplanungsleistungen der Lph 4 nach §§ 45-48 HOAI;

3) Vorlage von 1 Referenz für Objektplanungsleistungen der Lph 5 nach §§ 45-48 HOAI.

Zu 1.), 2.), 3.) sind jeweils folgende Angaben zu machen:

— Referenzbeschreibung,

— Bauwerk / Typologie,

— Insgesamt erbrachte Lph,

— Baukosten (KG 300 und 400),

— Leistungszeitraum,

— Leistungsinhalt,

— Ansprechpartner beim Auftraggeber.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Als Mindestanforderung ist insoweit eine Referenz einzureichen, bei der Planungsleistungen der Lph 2 und 3 nach HOAI im Leistungsbild Verkehrsanlagen zum Neubau oder Umbau einer innerstädtischen Straßenbahnanlage erbracht und abgeschlossen wurden. Der beplante Streckenabschnitt muss mindestens 1 km Länge haben. Der Leistungsbeginn der Referenz muss nach dem 1.1.2010 erfolgt sein;

2) Als Mindestanforderung ist insoweit eine Referenz einzureichen, bei der Planungsleistungen der Lph 4 nach HOAI mit Begleitung eines Planfeststellungsverfahren (PFV) nach PBefG im Leistungsbild Verkehrsanlagen zum Neubau oder Umbau einer innerstädtischen Straßenbahnanlage erbracht und abgeschlossen wurden. Der beplante Streckenabschnitt muss mindestens 1 km Länge haben. Der Leistungsbeginn der Referenz muss nach dem 1.1.2010 erfolgt sein. Zudem muss das PFV abgeschlossen sein;.

3) Als Mindestanforderung ist insoweit eine Referenz einzureichen, bei der Planungsleistungen der Lph 5 nach HOAI im Leistungsbild Verkehrsanlagen zum Neubau oder Umbau einer innerstädtischen Straßenbahnanlage erbracht und abgeschlossen wurden. Der beplante Streckenabschnitt muss mindestens 1 km Länge haben. Der Leistungsbeginn der Referenz muss nach dem 1.1.2010 erfolgt sein.

Hinweise:

1) Eine Referenz kann mehrfach verwendet werden;

2) Sollte der Bewerber eine Referenz vorlegen, die die Anforderungen nach 1), 2) und 3) gemeinsam erfüllt, muss der Leistungsbeginn der Referenz nach dem 1.1.2008 erfolgt sein.

III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Die Bewerber sind zunächst aufgefordert, in einem Teilnahmewettbewerb ihre Eignung unter Beweis zu stellen. Hierfür werden sie zur Abgabe eines Teilnahmeantrags aufgefordert. Die Einzelheiten der Teilnahmeregeln und -kriterien ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Siehe Vergabeunterlagen.

III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Siehe Vergabeunterlagen.

III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:

Bewerbergemeinschaften haben eine gemeinsame, rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner mit dem Teilnahmeantrag zu stellen.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Soweit Architekten- und Ingenieurleistungen im Sinne des § 73 Abs. 2 Vergabeverordnung (VgV) ausgeführt werden, ist die Erbringung dieser Leistungen Architekten und Ingenieuren vorbehalten. Dies sind natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes als Architekt bzw. Ingenieur tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind. Hierüber sind vom Bewerber bzw. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft geeignete Nachweise einzureichen (Mindeststandard). Gegebenenfalls ist der Nachweis nach Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen zu führen. Juristische Personen erfüllen die Voraussetzungen zur Erbringung solcher Leistungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Architekten- und/ oder Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen und die entsprechenden Nachweise für diesen einreichen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten eine Verpflichtungserklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen (Formblatt) einreichen. Auf die Sanktionen nach § 6 BerlAVG wird hingewiesen.

Außerdem wird auf die Verpflichtung nach § 13 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetz Berlin in Verbindung mit der Frauenförderverordnung (FFV), insbesondere §§ 1 bis 4 FFV und zugehörige Sanktionen nach § 7 FFV verwiesen. Es gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten insoweit eine Verpflichtungserklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV (Formblatt) einreichen.

Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 07/02/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 07/03/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a)

Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen müssen bis zum 26.01.2018 ausschließlich per E-Mail bei der in Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden;

b)

Die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt, und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3) angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht;

c)

Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens (Dritter/ Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung „Eignungsleihe“ dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO).

In Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden;

d)

Die Teilnahmeanträge sind schriftlich, ungebunden und unterschrieben im Original sowie als Kopiervorlage auf einem Datenträger in verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.: FEM-SE3/9260/17, Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-SE3, Straßenbahn-Neubaustrecke vom Alexanderplatz zum Potsdamer Platz in Berlin Mitte - Planungsleistungen gemäß HOAI, Bitte nicht öffnen!“. Die Einreichung von Teilnahmeanträgen per E-Mail oder Fax ist unzulässig;

e)

Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden;

f)

Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 309013-8316
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de
Fax: +49 309013-7613

Internet-Adresse:https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus § 160 Abs. 3 GWB:

Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten im Übrigen die Regelungen der §§ 134, 135, 160 GWB.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 309013-8316
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de
Fax: +49 309013-7613

Internet-Adresse:https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/12/2017