Lieferungen - 117765-2016

06/04/2016    S67    - - Lieferungen - Anwendung eines Prüfungssystems mit Aufruf zum Wettbewerb - Entfällt 

Deutschland-München: Personenkraftwagen

2016/S 067-117765

Bekanntmachung eines Prüfungssystems – Versorgungssektoren

Richtlinie 2004/17/EG
Diese Bekanntmachung ist ein Aufruf zum Wettbewerb ja

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Stadtwerke München GmbH
Emmy-Noether-Straße 2
Kontaktstelle(n): Einkauf Lieferleistungen und Fahrzeuge
Zu Händen von: Falk Helga
80287 München
Deutschland
Telefon: +49 8923614829
E-Mail: falk.helga@swm.de
Fax: +49 892361704829

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.swm.de

Elektronischer Zugang zu Informationen: http://www.swm.de/privatkunden/unternehmen/logistik/einkauf/pruefungssysteme.html

Elektronische Einreichung von Angeboten und Teilnahmeanträgen: http://www.swm.de/privatkunden/unternehmen/logistik/einkauf/pruefungssysteme.html

Weitere Auskünfte erteilen die oben genannten Kontaktstellen

Weitere Unterlagen verschicken die oben genannten Kontaktstellen

Teilnahmeanträge oder Bewerbungen sind zu richten an die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Haupttätigkeit(en)
Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von Gas und Wärme
Strom
Wasser
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste
I.3)Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Gegenstand des Prüfungssystems

II.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Lieferung von Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge für die SWM-Betriebsfahrzeugflotte bis 3,5 t (verschiedene Lose), incl. Werkstattinfrastruktur (z. B. Diagnose- und Informationssysteme) für den swm-eigenen Werkstattbetrieb sowie die Lieferung von Originalersatzteilen.
II.2)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.3)Beschreibung der Bauleistungen, Dienstleistungen oder Waren, die durch ein Prüfungssystem beschafft werden sollen:
Lieferung von Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge für die SWM-Betriebsfahrzeugflotte bis 3,5 t (verschiedene Lose), incl. Werkstattinfrastruktur (z. B. Diagnose- und Informationssysteme) für den swm-eigenen Werkstattbetrieb sowie die Lieferung von Originalersatzteilen.
II.4)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

34110000

II.5)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Qualifizierung für das System:
Anforderungen, die die Wirtschaftsteilnehmer im Hinblick auf ihre Qualifikation erfüllen müssen: (1) in rechtlicher und persönlicher Hinsicht zuverlässig sein und in finanzieller Hinsicht in der Lage sein seine Verbindlichkeiten zu erfüllen,
(2) über eine ausreichende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Auftragskapazität verfügen,
(3) über eine ausreichende technische Leistungsfähigkeit und Erfahrungswerte aus der Ausführung vergleichbarer Auftragsarten bzw. Leistungsbereiche verfügen.
Methoden, mit denen die Erfüllung der einzelnen Anforderungen überprüft wird: Nachweise der Anforderung nach Ziffer (1):
(1a) Erklärung des Unternehmens, dass keine Ausschlussgründe nach § 21 Abs. 1 und 2 sowie Abs. 4 SektVO vorliegen;
(1b) Erklärung des Unternehmens, dass die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistung erfüllt sind;
(1c) Erklärung des Unternehmens, dass die gesetzliche Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt ist;
(1d) Erklärung des Unternehmens, ob das Unternehmen Mitglied bei der Berufsgenossenschaft ist und die Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge an die Berufsgenossenschaft/gesetzliche Unfallversicherung ordnungsgemäß erfüllt ist;
(1e) Erklärung des Unternehmens, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, welche die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt.
Nachweise der Anforderung nach Ziffer (2):
(2a) Erklärung des Unternehmens, dass über dessen Vermögen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbar gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
(2b) Erklärung des Unternehmens, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet;
(2c) Angabe der mittleren Gesamtumsätze (netto in EUR), der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren;
(2d) Angabe der mittleren Umsätze (netto in EUR), die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Nachweise der Anforderung nach Ziffer (3):
(3a) Referenzen über die abgeschlossene (= fertiggestellte) Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, einen Fahrzeug-Umsatz von min. 200 Fahr zeuge pro Jahr hatten und deren Fertigstellungszeitpunkt im aktuellen Jahr, vor dem Zeitpunkt der Bekanntmachung oder in den letzten 3 vorhergehenden Kalenderjahren liegt. Es ist mindestens eine Referenz einzugeben. Zu den Referenzen sind folgende Angaben erforderlich: Auftraggeber, Anschrift des Auftraggebers, Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, Ort der Ausführung, Vertragsverhältnis, Beschreibung mit Art und Umfang der erbrachten Leistung, Projektzeitraum und Auftragswert (netto in EUR) pro Jahr;
(3b) Angabe der mittleren Anzahl der im Unternehmen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigten Arbeitskräfte (inkl. Leitungspersonal),
(3c) Beschreibungen, Bestätigungen und Angaben zu den jeweiligen Modellen der entsprechenden Fahrzeugklassen und Antriebskonzepte, teilweise unter der Einhaltung von Min.- und Max.-Vorgaben (gem. Onlinefragebogen), z. B. Ausstattung, Ausstoß, Wartung- und Verschleiß-Kosten, Geräusche, Restwerte;
(3d) Zusicherung von min. drei Servicestützpunkte/Niederlassungen im Stadtgebiet München, die die Auslieferung der Neufahrzeuge und Ersatzteile sowie bei Bedarf sämtliche Reparaturarbeiten in eigenen Werkstätten vornehmen können;
(3e) Zusicherung der Fähigkeit die Bestellabwicklung und -Abrechnung der Neufahrzeuge und Ersatzteile auf elektronischem Wege (Gutschriftsverfahren) durchzuführen;
(3f) Anerkennung der swm-eigenen Werkstatt als Regie-Betrieb;
(3g) Bestätigung über die Belieferung von Original-Ersatzteilen (2 x täglich) sowie die Bereitstellung von Mietwagen;
(3h) Zusicherung der Möglichkeit der Belieferung von notwendigen Spezialwerkzeugen und Reparaturleitfäden sowie die kostenlose Übergabe von Unterlagen zur Ermittlung des Fahrzeugrestwertes (Restwerttabelle) sowie Kalkulationsdaten für Wartung und Verschleißpauschalen;
(3h) Bestätigung über die Diagnosefähigkeit der Fahrzeuge mit den vorhandenen Testsystemen (Universaltester, „Gutmann“);
(3i) Bestätigung je Modell bzgl. Ausstattung mit flexiblen Service (Ölwechsel, Inspektion);
(3j) Erklärungen/Angaben des Unternehmens zu den Themen „Nachhaltigkeit“, „Umweltschutz“, „Recyclingstrategie“, „Compliance“, Entsorgungskonzept u. a.
Detaillierungen: siehe Onlinefragebogen.
III.1.2)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen

Abschnitt V: Verfahren

IV.1)Zuschlagskriterien
IV.1.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.1.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Aktenzeichen beim Auftraggeber:
SV-HFA-151116-003
IV.2.2)Dauer der Gültigkeit des Prüfungssystems
Unbestimmte Dauer
IV.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2)Zusätzliche Angaben:
Die Einrichtung und Verwaltung dieses Prüfungssystems stellt ein eigenständiges, von einer konkreten Auftragsvergabe unabhängiges Verfahren dar. Dieses dient ausschließlich der Präqualifikation geeigneter Unternehmen für wiederkehrende Auftragsvergaben zu den von diesem Prüfungssystem umfassten gleichartigen Auftragsarten bzw. Leistungsbereiche (§ 24 Abs. 1 SektVO). Geeignete Unternehmen werden nach Antragstellung in ein Verzeichnis geprüfter Unternehmen aufgenommen, dass vom Auftraggeber verwaltet wird (Präqualifizierung).

Sofern dies noch nicht erfolgt ist, muss für die Anforderung der Antragsunterlagen eine einmalige Erstregistrierung im Lieferantenportal der SWM erfolgen (www.swm.de/privatkunden/unternehmen/logistik/einkauf/pruefungssysteme.html). Nach dieser Registrierung wird ein geschützter Zugang mit Benutzername und Passwort bereitgestellt unter dem die Anmeldung im Lieferantenportal erfolgen kann.

Nach der Anmeldung im Lieferantenportal der SWM können die Antragsunterlagen mit Angabe des Aktenzeichens (siehe Ziffer IV.2.1)) durch den Antragsteller online angefordert werden. Nach Eingang dieser Anforderung erfolgt zeitnah die Freischaltung der Antragsunterlagen im System zur Einsichtnahme und Erstellung des Antrages.
Die Einreichung des Antrags erfolgt elektronisch über das Lieferantenportal der SWM im Mantelbogenverfahren. Die Antragstellung ist für interessierte Unternehmen während der Laufzeit des Prüfungssystems immer möglich. Sofern mehrere Lose von dem Prüfungssystem umfasst sind, kann die Antragstellung nach Wahl der Unternehmen für ein oder mehrere Lose erfolgen.
VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Maximiliansstraße 39
80538 München
Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suebayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 892176-2411
Fax: +49 892176-2847

VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB).
Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (per Fax oder elektronisch) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 – 3 GWB).
VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
1.4.2016