Dienstleistungen - 299231-2015

25/08/2015    S163    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren 

Deutschland-Nordhorn: Dienstleistungen von Architekturbüros

2015/S 163-299231

Auftragsbekanntmachung – Versorgungssektoren

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/17/EG

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Bentheimer Eisenbahn AG
Otto-Hahn-Straße 1
Kontaktstelle(n): Bentheimer Eisenbahn AG
Zu Händen von: Herrn Dipl.-Ing. Hermann Thien
48529 Nordhorn
Deutschland
Telefon: +49 592180330
E-Mail: spnv@bentheimer-eisenbahn.de
Fax: +49 5921803311

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des Auftraggebers: www.bentheimer-eisenbahn.de

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste
I.3)Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs von Bad Bentheim nach Neuenhaus.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Nordhorn.

NUTS-Code DE94B

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Es sind Planungs- und Ingenieurleistungen im Zusammenhang mit der Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs zu erbringen. Diese werden als Generalplanerleistung beauftragt. Etwaig erforderliche Fachgutachten sind durch den zu beauftragenden Fachgeneralplaner einzuholen. Die Streckeninfrastruktur ist zwischen dem Bahnhof Bad Bentheim und dem Bahnhof Neuenhaus für die Bedürfnisse des Schienenpersonennahverkehrs auszubauen. Die Streckenhöchstgeschwindigkeit ist auf der gesamten Strecke auf mindestens 80 km/h anzuheben (optional bis 100 km/h) und die Infrastruktur entsprechend anzupassen. Aufgrund des vorhandenen Güterverkehrs und des zusätzlichen SPNV ist eine Leit- und Sicherungstechnik vorzusehen. Des Weiteren sind die vorhandenen Brücken, wo erforderlich, für die höhere Streckenhöchstgeschwindigkeit anzupassen. Baubegleitend sind Bahnseitengräben auf beiden Seiten der gesamten Streckenlänge zu reprofilieren. Um das zukünftig geplante Betriebskonzept fahren zu können, sind weitere Anpassungen und Spurplanänderungen erforderlich. Im Zuge der Planung ist zu prüfen, in welchen Umfang Schallschutz- und landschaftsplanerische Maßnahmen erforderlich sind. Im Rahmen der Reaktivierung sind verschiedene Haltepunkte zu erneuern bzw. werden neu eingerichtet. Die Gesamtkosten, zu denen sämtliche Kostengruppen der DIN 276, mithin auch die der Baunebenkosten der Kostengruppe 700 gehören, sind mit ca. 17 000 000 EUR veranschlagt. Kostenträger sind das Land Niedersachsen, Landkreis Grafschaft Bentheim, Stadt Nordhorn und Stadt Neuenhaus. Die Umsetzung muss im Rahmen des vorgegebenen Budgets erfolgen. Das Projekt wird öffentlich gefördert. Der späteste Ausführungsbeginn ist der 30.6.2016. Die Projektrealisierung wird terminiert auf Mitte Dezember 2018.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

71200000, 71300000, 71400000, 71500000, 71600000, 71700000

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
— Objektplanung Verkehrsanlagen gem. §47 HOAI: Grundleistungen der Lph. 1-3 optional 4-9;
— Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI: Grundleistungen der Lph. 1-3 optional 4-9;
— Objektplanung technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI. Grundleistung der Lph. 1-3 optional 4-9;
— Landschaftsplanung gem. §26 HOAI: Grundleistung der Lph. 1-2 optional 3 und 4;
— Planungsbegleitende Vermessung;
— Geotechnik;
— Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination gem. Baustellenverordung;
— Planungsleistung von Schallschutzmaßnahmen, optional;
— örtliche Bauüberwachung, optional.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestversicherungssumme für jeden Versicherungsfall in Höhe von 5 000 000 EUR, zweifach maximiert. Die Versicherung ist während der Laufzeit des abzuschließenden Generalplanervertrages aufrechtzuerhalten und muss mit Auftragserteilung abgeschlossen werden. Für den Teilnahmeantrag genügt die Deckungszusage des Versicherers, für den Fall der Auftragserteilung eine Versicherung in geforderter Höhe und zu den geforderten Bedingungen zu Verfügung zu stellen. Bei Bietergemeinschaften muss der Versicherungsschutz in vorgenannter Höhe für jedes Mitglied nachgewiesen werden. Der Versicherungsschutz muss alle beauftragten Ingenieurleistungen umfassen. Eine objektbezogene Versicherung ist ausreichend.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Die Vorgaben sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch. Sie haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vom Bewerber, und, sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, von den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaften sowie von jedem anderen Unternehmen im Sinn des § 20 Abs. 3 SektVO („anderes Unternehmen“), auf deren Eignung sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bezieht, sind neben dem Teilnahmeantrag gemäß den Formblättern, die bei der Vergabestelle abzufordern sind, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft und von jedem anderen Unternehmen nachfolgende Unterlagen, Erklärungen und Nachweise mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Auszug aus einem Berufs-oder Handelsregister, Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 (6) lit.a-g sowie § 4 (9) VOF. Angabe, ob oder auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen, bzw. ob oder auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen Zusammenarbeiten. Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung, s. III.3.1).
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Erklärung des Bewerbers über seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Objektplanung Verkehrsanlagen Straße, Ingenieurbauwerke (Brücke), Verkehrsanlage Schiene, technische Ausrüstung, Landschaftspflege) in den letzten 3 Geschäftsjahren. Nähere Konkretisierung siehe Bewerbungsbogen.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Auflistung der vom Bewerber seit 2012 erbrachten Referenzen aus dem Bereich Gleisplanung für NE-Eisenbahnen für Neubau, Sanierung und Oberbauerneuerung LPH 1-5 unter Angabe der Objektbezeichnung, des Leistungsbildes, des Ausführungszeitraumes sowie einer Bescheinigung der AG. Gewertet werden die 3 Referenzen, die die höchste Benotung erreichen. Die eingereichten Referenzen werden mit Noten von 1 bis 4 bewertet. Die Note 1 erhält die Referenz, die die höchste Vergleichbarkeit hinsichtlich des Leistungsumfangs, des Budgets und des Realisierungszeitraums aufweist. Die übrigen Referenzen werden entsprechend niedriger bewertet. Zudem werden die Anzahl der Erklärungen über die Kundenzufriedenheit bewertet.
— Auflistung der vom Bewerber seit 2012 erbrachten Referenzen aus dem Bereich Leit- und Sicherungstechnik bei NE-Bahnen Lph 1-5 unter Angabe der Objektbezeichnung, des Leistungsbildes, des Ausführungszeitraumes sowie einer Bescheinigung der AG. Gewertet werden die 3 Referenzen, die die höchste Benotung erreichen. Die eingereichten Referenzen werden mit Noten von 1 bis 4 bewertet. Die Note 1 erhält die Referenz, die die höchste Vergleichbarkeit hinsichtlich des Leistungsumfangs, des Budgets und des Realisierungszeitraums aufweist. Die übrigen Referenzen werden entsprechend niedriger bewertet. Zudem werden die Anzahl der Erklärungen über die Kundenzufriedenheit bewertet.
— Auflistung der vom Bewerber seit 2012 erbrachten Referenzen aus dem Bereich Planungsbegleitende Vermessungsleistungen bei NE-Bahnen für Neubau, Sanierung, Oberbauerneuerung unter Angabe der Objektbezeichnung, des Leistungsbildes, des Ausführungszeitraumes sowie eine Bescheinigung der AG. Gewertet werden die 3 Referenzen, die die höchste Benotung erreichen. Die eingereichten Referenzen werden mit Noten von 1 bis 4 bewertet. Die Note 1 erhält die Referenz, die die höchste Vergleichbarkeit hinsichtlich des Leistungsumfangs, des Budgets und des Realisierungszeitraums aufweist. Die übrigen Referenzen werden entsprechend niedriger bewertet. Zudem werden die Anzahl der Erklärungen über die Kundenzufriedenheit bewertet.
— Auflistung der vom Bewerber seit 2012 erbrachten Referenzen aus dem Bereich Verkehrsanlagen Bahnhöfe und Bahnhofsvorplätze Lph 1-5 unter Angabe der Objektbezeichnung, des Leistungsbildes, des Ausführungszeitraumes sowie einer Bescheinigung der AG. Gewertet werden die 3 Referenzen, die die höchste Benotung erreichen. Die eingereichten Referenzen werden mit Noten von 1 bis 4 bewertet. Die Note 1 erhält die Referenz, die die höchste Vergleichbarkeit hinsichtlich des Leistungsumfangs, des Budgets und des Realisierungszeitraums aufweist. Die übrigen Referenzen werden entsprechend niedriger bewertet. Zudem werden die Anzahl der Erklärungen über die Kundenzufriedenheit bewertet.
— Auflistung der vom Bewerber seit 2012 erbrachten Referenzen aus dem Bereich Neubau, Sanierung und Oberbauerneuerung, LPH 6-9 sowie örtl. BÜ bei NE-Bahnen unter Angabe der Objektbezeichnung, des Leistungsbildes, des Ausführungszeitraumes sowie einer Bescheinigung der AG. Gewertet werden die 3 Referenzen, die die höchste Benotung erreichen. Die eingereichten Referenzen werden mit Noten von 1 bis 4 bewertet. Die Note 1 erhält die Referenz, die die höchste Vergleichbarkeit hinsichtlich des Leistungsumfangs, des Budgets und des Realisierungszeitraums aufweist. Die übrigen Referenzen werden entsprechend niedriger bewertet. Zudem werden die Anzahl der Erklärungen über die Kundenzufriedenheit bewertet.
— Auflistung der vom Bewerber seit 2012 erbrachten Referenzen aus dem Bereich Leit- und Sicherungstechnik bei NE-Bahnen Lph 6-9 unter Angabe der Objektbezeichnung, des Leistungsbildes, des Ausführungszeitraumes sowie einer Bescheinigung der AG. Gewertet werden die 3 Referenzen, die die höchste Benotung erreichen. Die eingereichten Referenzen werden mit Noten von 1 bis 4 bewertet. Die Note 1 erhält die Referenz, die die höchste Vergleichbarkeit hinsichtlich des Leistungsumfangs, des Budgets und des Realisierungszeitraums aufweist. Die übrigen Referenzen werden entsprechend niedriger bewertet. Zudem werden die Anzahl der Erklärungen über die Kundenzufriedenheit bewertet.
— Auflistung der vom Bewerber seit 2012 erbrachten Referenzen aus dem Bereich Verkehrsanlagen Bahnhöfe und Bahnhofsvorplätze Lph 6-9 und örtl. BÜ unter Angabe der Objektbezeichnung, des Leistungsbildes, des Ausführungszeitraumes sowie einer Bescheinigung der AG. Gewertet werden die 3 Referenzen, die die höchste Benotung erreichen. Die eingereichten Referenzen werden mit Noten von 1 bis 4 bewertet. Die Note 1 erhält die Referenz, die die höchste Vergleichbarkeit hinsichtlich des Leistungsumfangs, des Budgets und des Realisierungszeitraums aufweist. Die übrigen Referenzen werden entsprechend niedriger bewertet. Zudem werden die Anzahl der Erklärungen über die Kundenzufriedenheit bewertet.
— Erstellung eines Personaleinsatzplanes als Organigramm unter Berücksichtigung aller anzubietender Leistungen mit Angabe der Qualifikation und der Referenzobjekte ggf. Firmenzugehörigkeit der zum Einsatz vorgesehenen Mitarbeiter;
— Erklärung der Bewerbers, welche Teile des Auftrages u. U. als Unteraufträge vergeben werden sollen und ggf. Lieferung einer entsprechenden Verpflichtungserklärung;
— Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers/der Bietergemeinschaft zur Gewährleistung der Qualität und Kommunikation;
— Nähere Konkretisierung siehe Bewerbungsbogen;
— Der Nachweis der Gleichwertigkeit bezüglich der oben genannten Anforderungen an die technische Leistungsfähigkeit ist gegeben, bei Angabe der Durchführung einer Planung und Projektrealisierung innerhalb der letzten 24 Monate;
— Mindestens eine Referenz, die mindestens 6 der in II.1.1). beschriebenen 9 Leistungsbilder bzw. Teilbereiche erfasst und belegt, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft als Generalunternehmer geeignet ist.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim Auftraggeber:
SPNV
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen (außer DBS)
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
21.9.2015 - 11:00
IV.3.5)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.6)Bindefrist des Angebots
IV.3.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
Die Vergabeunterlagen des Teilnehmerwettbewerbs werden auf Anforderung durch die Vergabestelle übersandt. Auszufüllen ist ein Bewerbungsbogen nebst Formblättern. Die in dem Bewerbungsbogen und in den Formblättern abgefragten Erklärungen sind abzugeben.
Der Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen und binnen der unter Abschnitt IV.3.4) genannten Frist bei der unter Abschnitt I.1) angegebenen Adresse in einem festverschlossenen Umschlag einzureichen. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge durch die Vergabestelle findet nicht statt.
Die Vergabestelle behält sich vor, nach sachgerechtem Ermessen fehlende Unterlagen, Erklärungen und Angaben binnen einer Frist von vier Werktagen nachzufordern. Unterlagen, Erklärungen und/oder Nachweise, die nach Fristablauf eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag wir in der dann vorliegenden Fassung geprüft und die Eignung des Bewerbers bewertet. Zwingende Voraussetzung für die Wertbarkeit eine Teilnahmeantrags ist ein fristgerecht eingegangener, rechtswirksam unterschriebener Teilnahmeantrag.
Im Teilnahmewettbewerb werden diejenigen geeigneten Bewerber/Bewerbergemeinschaften ausgewählt, die zur Angebotsabgabe und damit zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Die Auswahl erfolgt im Anschluss an die Eignungsprüfung. Die Anzahl der Bieter, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, wird maximal auf 3 Bieter beschränkt.
Erfüllen mehr als 3 Bieter die Eignungsanforderung, werden nur die 3 Bewerber nach den nachfolgenden Kriterien und den nachfolgenden bezeichneten Gewichtungen mit der höchsten Wertungspunktzahl zum Verhandlungsverfahren zugelassen:
1. Qualität der nachgewiesenen Kompetenz und Erfahrung an der Referenzen, Gewichtung: 50 %.
Die Vergabestelle wird anhand der eingereichten Referenzen die Kompetenz und Erfahrung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft durch Vergabe von Punkten 1-10 bewerten und die Punkte mit dem Faktor 50 multiplizieren.
2. Anzahl der Erklärungen über die Kundenzufriedenheit und der Erklärung mit der bestmöglichen Bewertung, Gewichtung: 50 %.
Ein Bewerber erhält für jeden sehr zufriedenen Referenzkunden pro ausgefüllten Formblatt 3 Punkte, für jeden zufriedenen Kunden 2 Punkte. Für einen unzufriedenen Kunden erhält der Bewerber 0 Punkte. Der Bewerber mit der höchsten Punktzahl erhält 10 Wertungspunkte. Die übrigen Bewerber erhalten anteilig weniger Wertungspunkte.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Regierungsvertretung Lüneburg
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg
Deutschland
Telefon: +49 4131151334

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: „Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bietern sowie auf die Präklusionsregelung gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. Der Antrag auf Nachprüfung ist unzulässig soweit:
1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Unverzüglich ist nach Festlegung der Vergabestelle eine Rüge, wenn sie binnen 8 Kalendertagen erfolgt;
2. Verstöße gegen die Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bewerbung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. Die Vergabestelle wird gemäß § 101 a GWB die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagsentscheidung nach Maßgabe des § 101 a Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information per Telefax erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tage der Absendung der Information durch den Auftraggeber. “.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Siehe Kontaktstelle unter Punkt I.1) der Bekanntmachung

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20.8.2015