Bauleistung - 455990-2015

24/12/2015    S249    - - Bauleistung - Anwendung eines Prüfungssystems mit Aufruf zum Wettbewerb - Entfällt 

Deutschland-Kassel: Bauarbeiten und zugehörige Arbeiten für Rohrleitungen und Kabelnetze

2015/S 249-455990

Bekanntmachung eines Prüfungssystems – Versorgungssektoren

Richtlinie 2004/17/EG
Diese Bekanntmachung ist ein Aufruf zum Wettbewerb ja

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

EnergieNetz Mitte GmbH
Monteverdistraße 2
Kontaktstelle(n): Abt. Einkauf
Zu Händen von: Herrn Knieling
34131 Kassel
Deutschland
E-Mail: einkauf@eam.de
Fax: +49 5619332512

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des Auftraggebers: http://energienetz-mitte.de

Weitere Auskünfte erteilen die oben genannten Kontaktstellen

Weitere Unterlagen verschicken die oben genannten Kontaktstellen

Teilnahmeanträge oder Bewerbungen sind zu richten an die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Haupttätigkeit(en)
Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von Gas und Wärme
Strom
Wasser
I.3)Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Gegenstand des Prüfungssystems

II.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Präqualifikationsverfahren „Bau- und Montageleistungen im Mittel-/Niederspannungsnetz und/oder Gasversorgungsnetz der EnergieNetz Mitte GmbH“.
II.2)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.3)Beschreibung der Bauleistungen, Dienstleistungen oder Waren, die durch ein Prüfungssystem beschafft werden sollen:
Zur Erweiterung und Ertüchtigung des Versorgungsnetzes sowie zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit errichtet und unterhält die EnergieNetz Mitte GmbH im gesamten Versorgungsgebiet Strom- und Gasnetze, welche sich über die Bundesländer Hessen sowie Teile von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen erstrecken.
Durchführung von Tiefbau- und Montageleistungen im Nieder- und Mittelspannungsnetz sowie im Hochdruck-, Mitteldruck- und Niederdruck-Gasnetz sowie Vermessungsleistungen in den Netzen der EnergieNetz Mitte GmbH.
Erstellung bzw. Erweiterung einer Liste qualifizierter Unternehmen zur weiteren Auswahl von Bietern im Rahmen von Verhandlungsverfahren zum Abschluss von Rahmenverträgen und Projektverträgen. Unternehmen, die sich bereits im Verfahren befinden oder bereits präqualifiziert sind, müssen keinen neuen Prüfungsantrag stellen.
II.4)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

45232000

II.5)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Qualifizierung für das System:
Anforderungen, die die Wirtschaftsteilnehmer im Hinblick auf ihre Qualifikation erfüllen müssen: Voraussetzung ist generell, dass die Leistungen der Unternehmen den gültigen Gesetzen, Verordnungen, Normen und sonstigen technischen Vorschriften der jeweiligen Ländern entsprechen, in denen die Leistungen erbracht werden sollen.
Wirtschaftliche und technische Mindestbedingungen, die der Unternehmer erfüllen und nachweisen muss:
a) wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Nachweis durch Bilanzen, Geschäftsberichte, Umsatzangaben für die letzten 3 Jahre).
b) Leistungsfähige Organisationsstruktur für die Erbringung der geforderten Leistungen (Nachweis durch Organigramme, Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter in den einzelnen Organisationseinheiten).
c) Nennung von evtl. beabsichtigten Weitervergaben an Subunternehmer
d) Mindestens 5 Referenzprojekte in Deutschland mit vergleichbarer Aufgabenstellung.
e) Sämtlicher Schriftverkehr und Besprechungen in deutscher Sprache. Diese Forderung gilt sowohl für die Projektrealisierung (Durchführung der Tätigkeiten, Baubesprechungen etc.) als auch im Rahmen des Ausschreibungs- und Vergabeverfahrens (Angebot, Verhandlung, Vertrag).
Die genannten Bedingungen bilden die Grundlage für die Bewerberauswahl, deshalb ist zu jedem Punkt einzeln und konkret Stellung zu nehmen.
Methoden, mit denen die Erfüllung der einzelnen Anforderungen überprüft wird: Beantwortung und Erfüllung des Präqualifikationsfragebogens, Konfirmitätserklärung zum Leistungsverzeichnis, Vorortaudit und Probeauftrag.
Vorprüfung der Bewerber auf Grund des ausgefüllten und eingereichten Präqualifikationsfragebogens inkl. der entsprechenden Anlagen und Nachweise; Auditierung des Bewerbers, evtl. Firmen- oder Baustellenbesichtigung.
Die Qualifizierung erfolgt jeweils für eine oder mehrere Leistungsgruppe/-gruppen (z.B. Tiefbau, Elektrobau, Rohrbau, etc) des Leistungsverzeichnisses der EnergieNetz Mitte GmbH
Bereits qualifizierte Unternehmen können von einer erneuten Bewerbung absehen.
III.1.2)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen

Abschnitt V: Verfahren

IV.1)Zuschlagskriterien
IV.1.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.1.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Aktenzeichen beim Auftraggeber:
IV.2.2)Dauer der Gültigkeit des Prüfungssystems
Unbestimmte Dauer
IV.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2)Zusätzliche Angaben:
VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Wilhelminenstraße 1-3
64278 Darmstadt
Deutschland
Telefon: +49 6151126603
Fax: +49 6151125816

VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u. a. die folgenden Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
§ 107 Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schadenentstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Es wird folgender weiterer Hinweis gegeben: Die Rügefrist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB beträgt nach der Vergaberechtsprechung nur wenige Tage. Jedenfalls eine mehr als 14 Tage nach Kenntnis des(vermeintlichen)Vergaberechtsverstoßes erhobene Rüge ist nach der Vergaberechtsprechung und nach der Rechtsprechung zu§ 121 Abs. 1 Satz 1 BGB nicht mehr „unverzüglich“ i. S. des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1GWB.
VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
22.12.2015