Dienstleistungen - 43666-2019

29/01/2019    S20    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Berlin: Allgemeine und berufliche Bildung

2019/S 020-043666

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Futurium gGmbH
Alexanderufer 2
Berlin
10117
Deutschland
Kontaktstelle(n): KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
E-Mail: aronhorvath@kpmg-law.com
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.futurium.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YF7YGT2/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YF7YGT2
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Workshopagentur

Referenznummer der Bekanntmachung: 1-EU/1/2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
80000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Futurium sucht einen leistungsfähigen, qualitätsbewussten und kreativen Partner für die Konzeption, Entwicklung, Vorbereitung und Durchführung sowie Nachbereitung des Workshopangebotes im Futurium Lab in Zusammenarbeit mit der Abteilung Bildung und Partizipation für eine langfristige und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
80000000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Futurium gGmbH

Alexanderufer 2

10117 Berlin

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Futurium sucht einen leistungsfähigen, qualitätsbewussten und kreativen Auftragnehmer für die Konzeption, Entwicklung, Vorbereitung und Durchführung sowie Nachbereitung des Workshopangebotes im Futurium Lab in Zusammenarbeit mit der Abteilung Bildung und Partizipation für eine langfristige und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der Auftragnehmer hat qualitätsbewusst und kreativ in Zusammenarbeit mit der Abteilung Bildung und Partizipation das Workshopangebot im Futurium Lab zu konzeptionieren, zu entwickeln, vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten. Die durch den Auftragnehmer zu konzeptionierenden, zu entwickelnden, vorzubereitenden, durchzuführenden und nachzubereitenden Workshops gliedern sich in feste Angebote, die regelmäßig stattfinden und frei buchbare Angebote, die nur bei Buchung stattfinden. Die Workshops finden hauptsächlich im Fab Lab des Futuriums statt. Dort ist eine umfangreiche Ausstattung mit Maschinen wie 3D-Druckern oder Lasercuttern vorhanden. Die Workshops richten sich an ein breites Publikum. Alle Angebote werden vom Auftragnehmer eigenständig geplant und durchgeführt. Inhaltlich sollen die Workshops auf den Bildungsmaterialien des Futuriums aufbauen. Diese werden dem Auftragnehmer als offene inDesign- und PDF-Dateien zur Verfügung gestellt. Die vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen unterteilen sich in 3 Phasen zuzüglich einer optionalen Phase:

(1) Phase A Konzeptionsphase: Konzeption des Gesamtprogramms;

(2) Phase B Implementierungsphase: inhaltliche Detailplanung, die Durchführung von Testworkshops, die Entwicklung, Produktion und Beschaffung sämtlicher Workshopmaterialien, die Einrichtung des Workshopbereiches im Futurium sowie die Einweisung des Personals;

(3) Phase C Durchführungsphase: Durchführung des Workshopangebotes;

(4) Optionale Phase D Überarbeitungsphase: Überarbeitung des Workshopangebotes/Implementierungsphase 2.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 15/05/2019
Ende: 30/09/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Es werden nur geeignete Bewerber zum weiteren Verfahren der Angebotsaufforderung und Verhandlung zugelassen, die form- und fristgerecht einen Teilnahmeantrag eingereicht haben. Nach Eingang der Teilnahmeanträge erfolgt daher eine Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Nachweise und Erklärungen. Fehlen vereinzelt Unterlagen, kann der Auftraggeber unter Fristsetzung diese Unterlagen nachfordern, soweit ein Ausschluss nicht gesetzlich vorgesehen ist. Die anschließende Eignungsprüfung erfolgt anhand der Angaben und vorgelegten Nachweise zu III.1.). Sind mehr als 3 geeignete Bewerber vorhanden, erfolgt eine Auswahlentscheidung anhand der III.1.2) und III.1.3) geforderten Angaben. Dabei werden die Erklärungen und Nachweise im Detail anhand einer Bewertungsmatrix, die als Bestandteil der Vergabeunterlagen den Bewerbern zur Verfügung gestellt wird, bewertet und gewichtet. Die Teilnahmeanträge der geeigneten Bewerber werden entsprechend der erreichten Punktzahl in eine Rangfolge gebracht. Es ist beabsichtigt, soweit eine hinreichende Anzahl geeigneter Bewerber vorliegt, die 3 geeigneten Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl zur Abgabe eines Erstangebots aufzufordern. Belegen 2 (oder mehrere) geeignete Bewerber mit Punktgleichstand den dritten Platz in der ermittelten Rangfolge, erfolgt die Auswahl anhand eines Losverfahrens. Sollten mehr als 3 vollständige Teilnahmeanträge geeigneter Bewerber vorliegen, behält sich der Auftraggeber vor, unvollständige Teilnahmeanträge ohne Nachforderung fehlender Erklärungen und Nachweise ausschließen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Beauftragt die Auftraggeberin die optionale Phase D, hat der Auftragnehmer zusätzlich zu den Leistungen der Phase C (Parallelbetrieb) folgende Leistungen zu erbringen: - Überarbeitung des Workshopangebotes, - Implementierung des überarbeiteten Workshopangebotes gemäß der Anforderungen an die erste Implementierungsphase. Die Überarbeitung und Implementierung muss spätestens innerhalb einer Frist von 6 Monaten nach Beauftragung der Option abgeschlossen sein. Die Aufgaben des Auftragnehmers im Rahmen der anschließenden Durchführung des Workshopangebotes erfolgen entsprechend der Aufgaben der Phase C.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Erklärung des Bewerbers, dass keine Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzuordnen sind, aufgrund der in § 123 Abs. 1 und 2 GWB genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden sind;

2) Erklärung des Bewerbers, dass kein in § 123 Abs. 4 GWB erwähnter Ausschlussgrund und kein Verstoß im Sinne von § 124 Abs. 1 GWB, § 21 AEntG und § 19 MiLoG vorliegt; die Einholung eines Registerauszuges bleibt dem Auftraggeber vorbehalten;

3) Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister (Auszug aus 2018), soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bewerbers Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist. Bei juristischen Personen muss aus dem Register der Unternehmensgegenstand hervorgehen;

4) Eine Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verbunden ist;

5) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft abgegebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, diese im Vergabeverfahren und darüber hinaus zu vertreten;

6) Soweit eine Beteiligung als Bewerbergemeinschaft vorgesehen ist, sind durch jedes Mitglied die unter Ziffer 1 bis 4 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen;

7) Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung (sog. Eignungsleihe) und/oder zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen, sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise nach den Ziffern 1 bis 4 vorzulegen. Von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften ist außerdem nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung). Die Erklärungen zur Zuverlässigkeit nach §§ 123 f. GWB sind von allen Nachunternehmern vorzulegen - auch außerhalb der Eignungsleihe.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und den Umsatz für vergleichbare Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017);

2) Soweit eine Beteiligung als Bewerber/Bewerbergemeinschaft vorgesehen ist, sind für jedes Mitglied Umsatzerklärungen der letzten 3 Geschäftsjahre (Gesamtumsätze und Umsätze über vergleichbare Leistungen) vorzulegen;

3) Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung (sog. Eignungsleihe) und/oder zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen, sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritten/Nachunternehmern/ konzernverbundenen Unternehmen die vorgenannten Umsatzerklärungen vorzulegen;

4) Haftpflichtversicherung bzw. Projektversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden bzw. Erklärung, diese Versicherung mit den angegebenen Deckungssummen im Falle der Beauftragung abzuschließen. Die Höhe der Deckungssumme muss je Schadensereignis mindestens 5,0 Mio. EUR betragen. Der Nachweis ist spätestens ein Monat nach Auftragserteilung zu führen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Referenzen: Kurzdarstellungen von mindestens 3 Referenzen, die nach dem 1.1.2014 abgeschlossen worden sind, über deutschsprachige Workshops oder ähnliche Veranstaltungsformate, bei denen der Bewerber die Organisation, inhaltliche Entwicklung und Durchführung federführend übernommen hat (Mindestanforderung). Mindestens eine Referenz betrifft Workshops oder ähnliche Veranstaltungsformate für Kinder und/oder Jugendliche (4. – 13. Klasse) (Mindestanforderung). Mindestens eine weitere Referenz betrifft Workshops oder ähnliche Veranstaltungsformate für Erwachsene (Mindestanforderung).

Zu den jeweiligen Referenzen sind folgende Angaben zu machen:

a) Art des Workshop- oder Veranstaltungsformats;

b) die vom Bewerber erbrachten Leistungen oder Leistungsanteile;

c) Beschäftigung mit Zukunftsthemen;

d) Verwendung von Methoden aus der Wissenschafts- und Technikvermittlung;

e) Einsatz von Kleingruppen- und Projektarbeit;

f) Methodische Nähe zur Vermittlung von „21 Century Skills“;

g) Niederschwellige Vermittlung von Technikkompetenzen insbesondere unter Einsatz von Microcontrollern, Robotern, Programmierung und Fab Lab Maschinen (3D-Drucker, Lasercutter).

Für die Darstellung der Referenzen sind zwingend die in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellten Referenzbögen zu verwenden. Die zusätzliche Beschreibung je Referenz darf 3 DIN A4 Seiten, einseitig bedruckt, nicht überschreiten und soll mind. eine bildliche Darstellung, die zur Veranschaulichung der Referenz geeignet ist (z. B. Fotos, Skizzen), beinhalten.

Die AG wertet maximal 3 Referenzen. Die Vergleichbarkeit der Referenz wird anhand ihres Bezuges zu den Gegenständen und Zielen des vorliegend ausgeschriebenen Auftrags, so wie diese sich aus der Leistungsbeschreib. ergeben, beurteilt. Der Bezug wird anhand der Darstellungen des Bewerbers beurteilt. Dabei spielen insbesondere folgende Parameter eine Rolle:

— vorgenannte Angaben,

— thematische Nähe zur Wissens- und Technikvermittlung,

— methodische Nähe zu Projektunterricht, Kleingruppenarbeit und Vermittlung von „21 Century Skills“.

Für die Bewertung der Referenzen wird auf das Dok. „Bewertungsmatrix für den Teilnahmewettbewerb“ verwiesen. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen führt zur Ablehnung der Bewerbung von der weiteren Teilnahme am Vergabeverfahren. Die Bewertung der einzelnen Referenzen erfolgt in der vom Bewerber angegebenen Reihenfolge, so wie diese sich aus der Nummerierung in dem jeweiligen Referenzbogen ergibt. Kann eine Referenz, z. B. aufgrund zwingender Vorgaben, fehlender Angaben oder wegen nicht erfüllter Mindestanforderungen, nicht gewertet werden, rückt für die Bewertung die in ihrer Benennung jeweils Nachfolgende nach.

2) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Erklärung zum jährl. Mittel der vom Bewerber/den Mitgliedern der Bewerbergem. beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren (2016, 2017, 2018) aufgeteilt nach Berufsgruppen sowie dem Anteil freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die letzten 3 Jahre;

3) Bewerbergemeinschaften: Soweit eine Beteiligung als Bewerber-/Bewerbergem. vorgesehen ist, sind durch jedes Mitglied die unter Ziff. 2 genannten Erklärungen abzugeben. Referenzen gem. Ziff. 1 sind dem jeweiligen Mitglied der Bewerbergem. zuzuordnen;

4) Eignungsleihe: Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergem. sich zum Nachweis der Eignung (Eignungsleihe) und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbund. Unternehmen zu bedienen, sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritt./Nachunter./konzernv. Untern. die Erklärungen zur Mitarbeiterzahl und für ihren vorgesehenen Leistungsbereich entsprechende Referenzen mit den geforderten Angaben einzureichen. Von den Bewerbern/Bewerbergem. ist nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen(Verpflichtungserklärung). Referenzen von Dritten u.a. werden nur bei Eignungsleihe bepunktet.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Kurzdarstellungen von mindestens 3 Referenzen, die nach dem 1.1.2014 abgeschlossen worden sind, über deutschsprachige Workshops oder ähnliche Veranstaltungsformate, bei denen der Bewerber die Organisation, inhaltliche Entwicklung und Durchführung federführend übernommen hat (Mindestanforderung). Mindestens eine Referenz betrifft Workshops oder ähnliche Veranstaltungsformate für Kinder und/oder Jugendliche (4. – 13. Klasse) (Mindestanforderung). Mindestens eine weitere Referenz betrifft Workshops oder ähnliche Veranstaltungsformate für Erwachsene (Mindestanforderung).

Der Projektleiter muss über mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in leitender Funktion verfügen und der Projektleiter muss mindestens eine persönliche Referenz über vergleichbare Leistungen im Bereich „Konzeption, Entwicklung, Durchführung und Nachbereitung von Workshops“ nachweisen. Diese persönliche Referenz kann auch eine Unternehmensreferenz aus dem Teilnahmewettbewerb betreffen, sofern aus ihr die von dem Projektleiter erbachten Leistungen hervorgehen. Die Nichterfüllung des Mindeststandards führt zur Nichtberücksichtigung des Angebotes.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1) Der Projektleiter muss über mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in leitender Funktion verfügen und der Projektleiter muss mindestens eine persönliche Referenz über vergleichbare Leistungen im Bereich „Konzeption, Entwicklung, Durchführung und Nachbereitung von Workshops§ nachweisen. Diese persönliche Referenz kann auch eine Unternehmensreferenz aus dem Teilnahmewettbewerb betreffen, sofern aus ihr die von dem Projektleiter erbrachten Leistungen hervorgehen. Die Nichterfüllung des Mindeststandards führt zur Nichtberücksichtigung des Angebotes;

2) Mit Angebotsabgabe ist die Erklärung zur Einhaltung der Besonderen Vertragsbedingungen und zur Tariftreue sowie die Erklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen abzugeben;

3) Örtliche Präsenz am Standort Berlin sowie kurzfristige Erreichbarkeit insbesondere während der Ausführungsphase wird vorausgesetzt. Es wird vorausgesetzt, dass der/die Leistungserbringer über die branchenübliche technische Ausstattung verfügt.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 25/02/2019
Ortszeit: 13:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 12/03/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 03/07/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben zwingend die vom Auftraggeber vorgegebenen Formblätter für die Erstellung ihres Teilnahmeantrages zu verwenden. Die Formblätter und Vergabeunterlagen stehen ausschließlich unter der in der Bekanntmachung angegebenen Adresse zum Download bereit. Teilnahmeanträge, die nicht unter Verwendung der Formblätter abgegeben werden, werden von dem Vergabeverfahren ausgeschlossen;

4) Die Bewerber haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins den Teilnahmeantrag in Textform (§ 126b BGB) auf elektronischem Weg über die Vergabeplattform einzureichen. Eine Übermittlung von Teilnahmeanträgen per Post, E-Mail oder Telefax ist nicht zugelassen und führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.

Zur Abgabe der Teilnahmeanträge ist eine kostenfreie Registrierung auf der Vergabeplattform erforderlich. Die Abgabe der Teilnahmeanträge ist unter Nutzung der gängigen Internet-Browser sowie der über die Vergabeplattform kostenfrei bereitgestellte Software („Bieter-Tool“) möglich. Über das „Bieter-Tool“ werden auch sämtliche Formblätter und Erklärungen der Bewerber hochgeladen und gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag abgeschickt.

Für eine technische Unterstützung zur Abgabe der Teilnahmeanträge und Angebote steht der Betreiber der Vergabeplattform zur Verfügung. Informationen und Kontaktdaten finden Sie unter https://support.cosinex.de/unternehmen/.

Soweit die Textform (§ 126b BGB) gewahrt wird, steht es den Bewerbern frei, die zur Verfügung gestellten Formblätter auszudrucken, auszufüllen, zu unterzeichnen und als elektronische Dokumente (Scan-Kopie im geeigneten Format, zum Beispiel als .pdf-Datei) auf der Vergabeplattform hochzuladen oder die bereitgestellten Dokumente digital auszufüllen, mit dem Namen des oder der Erklärenden zu versehen und als elektronische Dokumente auf der Vergabeplattform hochzuladen. Das Hochladen erfolgt mithilfe des „Bieter-Tools“ der Vergabeplattform. Inhaltliche Veränderungen an den Formblättern des Auftraggebers dürfen nicht erfolgen.

Soweit die Abgabe sonstiger (Eigen-)erklärungen, Nachweise, oder Unterlagen des Bewerbers erforderlich ist, ist ebenfalls die Textform (§ 126b BGB) zu wahren. Auch in diesem Fall erfolgt das Hochladen der elektronischen Dokumente mithilfe des „Bieter-Tools“ der Vergabeplattform.

5) Im Fall der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft ist der Teilnahmeantrag entweder von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich abzugeben. Sofern ein bevollmächtigter Vertreter benannt wird, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beizufügen.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YF7YGT2

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 160 Absatz 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet:

Der Antrag ist unzulässig, soweit.

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. 3§ 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
25/01/2019