Bauleistung - 514745-2019

31/10/2019    S211    Bauleistung - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Mannheim: Bauleistungen im Hochbau

2019/S 211-514745

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: GBG Mannheim
Postanschrift: Leoniweg 2
Ort: Mannheim
NUTS-Code: DE126
Postleitzahl: 68167
Land: Deutschland
E-Mail: gbg-freier-weg@menoldbezler.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.gbg-mannheim.de/

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZD612/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Rheinstahlstraße 3
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE111
Postleitzahl: 70469
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Dr. Frank Meininger/Dr. Alexander Dörr
E-Mail: gbg-freier-weg@menoldbezler.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.menoldbezler.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZD612
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: öffentlich beherrschte Wohnungsbaugesellschaft mbH
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

GBG Mannheim – Vergabe Planungs- und Bauleistungen Wohngebiet Freier Weg

Referenznummer der Bekanntmachung: 2019/2927
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45210000
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die GBG Mannheim beabsichtigt, auf dem Areal „Freier Weg“ in Mannheim Waldhof Neubauten mit dem Ziel der Schaffung von Sozialmietraum zu realisieren. Insgesamt sollen auf dem Areal 10 3-geschossige Häuser sowie ein 5-geschossiges Haus mit mindestens 140 Wohneinheiten mit 1- bis 5-Zimmerwohnungen und ca. 8 700 qm Wohnfläche entstehen. Dabei sind ca. 15 % 1-Zimmer-Wohneinheiten, ca. 55 % Wohneinheiten mit 2 Zimmern, ca. 15 % Wohneinheiten mit 3 Zimmern, ca. 15 % 4- bzw. 5-Zimmer-Wohneinheiten zu realisieren. Das 5-geschossige Wohnhaus soll das städtebauliche Entree des Wohngebiets darstellen.

Darüber hinaus sind eine oberirdische Parkierungsfläche mit Müllplätzen sowie Fahrradstellplätze zu realisieren. Die Wärmeversorgung der Neubauten erfolgt durch einen Anschluss an das Fernwärmenetz.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000
71320000
45211100
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE126
Hauptort der Ausführung:

Mannheim

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die GBG Mannheim beabsichtigt, auf dem Areal „Freier Weg“ in Mannheim Waldhof Neubauten mit dem Ziel der Schaffung von Sozialmietraum zu realisieren. Insgesamt sollen auf dem Areal 10 3-geschossige Häuser sowie ein 5-geschossiges Haus mit mindestens 140 Wohneinheiten mit 1- bis 5-Zimmerwohnungen und ca. 8 700 qm Wohnfläche entstehen. Dabei sind ca. 15 % 1-Zimmer-Wohneinheiten, ca. 55 % Wohneinheiten mit 2 Zimmern, ca. 15 % Wohneinheiten mit 3 Zimmern, ca. 15 % 4- bzw. 5-Zimmer-Wohneinheiten zu realisieren. Das 5-geschossige Wohnhaus soll das städtebauliche Entree des Wohngebiets darstellen.

Darüber hinaus sind eine oberirdische Parkierungsfläche mit Müllplätzen sowie Fahrradstellplätze zu realisieren. Die Wärmeversorgung der Neubauten erfolgt durch einen Anschluss an das Fernwärmenetz.

Die konstruktiven Elemente der Wohnhäuser sind hierbei, sofern sie den statischen, bauphysikalischen, brandschutztechnischen und gestalterischen Erfordernissen gerecht werden, entsprechend den vom Bieter wirtschaftlich bevorzugten Systemen frei wählbar, wobei eine massive Bauweise vorzusehen ist. Der Einsatz eines vorgefertigten Systems in Fertigbauweise zur Beschleunigung der Bauzeit ist ebenfalls möglich. Die Wohngebäude sollen aber trotz eventueller serieller Fertigbauweise werthaltig ausgeführt werden und die Fertigbauweise nicht erkennbar sein. Vor dem Hintergrund des Ziels der Schaffung von Sozialmietraum ist von besonderer Bedeutung, dass die Wohneinheiten den Vorgaben des aktuellen Förderprogramms Wohnungsbau BW 2018/2019 genügen.

Über das Ausschreibungsverfahren soll unter den gegebenen Voraussetzungen die annehmbarste, d. h. die wirtschaftlich, technisch, funktional und städtebaulich und gestalterisch beste Lösung zur schnellstmöglichen Umsetzung der Baumaßnahmen gefunden werden. Von daher ist beabsichtigt, die Planungs- und Bauleistungen gesamthaft im Rahmen eines europaweiten Verfahrens zur Vergabe von Planungs- und Bauleistungen im Verhandlungsverfahren nach VOB/A mit vorgeschaltetem europaweitem Teilnahmewettbewerb unter Durchführung des „Zwei-Umschlags-Verfahrens“, zu vergeben. Mit Durchführung der gesamthaften Vergabe von Bau- und Planungsleistungen erwartet die GBG Mannheim ein planerisch, baulich und wirtschaftlich abgestimmtes Angebot, welches bereits zu einem frühen Zeitpunkt Kosten- und Terminsicherheit und ein inhaltlich abgestimmtes Angebot für Planung und Realisierung gewährleistet. Weitere Erläuterungen hierzu einschließlich der beabsichtigten Verfahrensstruktur und den beabsichtigten Bewertungskriterien sind in diesem Bewerbermemorandum enthalten.

Planung und Neubau können von verschiedenen Unternehmen durchgeführt werden. Gegenüber dem Auftraggeber ist jedoch ein Gesamtangebot abzugeben. Die bezugsfertige Fertigstellung der Neubauten soll bis 31.12.2022 erfolgen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 15/04/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren.

Stufe 1:

Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden.

Stufe 2:

Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.

Stufe 3:

Schließlich wird unter den Bewerbern anhand der Referenzen gem. Ziffer III.1.3) (2) zu (2) der EU-Auftragsbekanntmachung (Mindestreferenzen) der EU-Auftragsbekanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.

Für die Auswahl werden jeweils nur die als priorisiert gekennzeichnete Referenz für „Schlüsselfertige Bauleistung“ sowie die als priorisiert gekennzeichnete Referenz für „Planung Gebäude und Innenräume“ berücksichtigt. Hierzu sind die Referenzen durch den Bewerber zu priorisieren. Erfolgt, auch nach ggf. erfolgter Nachforderung, keine Priorisierung durch den Bewerber, so wird die Vergabestelle die Referenzen priorisieren und entsprechend in die Wertung einbeziehen.

Die Vorlage von mehr als jeweils 3 Referenzen „Schlüsselfertige Bauleistung“ und „Planung Gebäude und Innenräume“ ist nicht erwünscht.

Dabei wird die priorisierte Referenz „Schlüsselfertige Bauleistung“ wie folgt bewertet:

Kriterium „Zeitpunkt Inbetriebnahme“

Inbetriebnahme vor dem 1.1.2014 – 1 Punkt

Inbetriebnahme zwischen dem 1.1.2014 bis 31.12.2015 – 2 Punkte

Inbetriebnahme ab 1.1.2016 – 3 Punkte

Kriterium „Bauvolumen“

Unter 12 Mio. EUR brutto (KG 200-600 nach DIN 276) Bauvolumen – 1 Punkt

12 EUR bis 24 Mio. EUR brutto Bauvolumen (KG 200-600 nach DIN 276) – 2 Punkte

Über 24 Mio. EUR brutto Bauvolumen (KG 200-600 nach DIN 276) – 3 Punkte

Kriterium „Gebäudeart“

Hochbau allgemein – 1 Punkt

Wohngebäude – 3 Punkt

Weiterhin wird die priorisierte Referenz „Planung Gebäude und Innenräume“ wie folgt bewertet:

Kriterium „Anrechenbare Herstellkosten“

Unter 6 Mio. EUR brutto – 1 Punkt

6 EUR bis 12 Mio. EUR brutto – 2 Punkte

Über 12 Mio. EUR brutto – 3 Punkte

Kriterium „Gebäudeart“

Hochbau Allgemein – 1 Punkt

Wohnhäuser oder Hausgruppen in verdichteter Bauweise – 3 Punkte

Die Referenzen „Schlüsselfertige Bauleistung“ werden jeweils mit 50 %, „die Referenzen Planung Gebäude und Innenräume“ werden jeweils mit 50 % gewichtet.

Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter überschritten wird, führen jüngere Referenzen (späterer Inbetriebnahmezeitpunkt) zur Bevorzugung eines Bewerbers. Bei gleichen Abnahmezeitpunkten entscheidet ggf. das Los.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Vorgesetzte Balkone und Ausführung in KfW 55.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit in der EU-Auftragsbekanntmachung oder in den Teilnahmeformularen nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die geforderten Eignungsnachweise sind den Ziffern III.1.1) bis III.1.3) der EU-Auftragsbekanntmachung zu entnehmen.

Ist ein Unternehmen – sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder im Wege der Eignungsleihe – an mehreren Bewerbungen beteiligt, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. im Wege der Eignungsleihe einbezogen ist, führen.

Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe, vgl. § 6d EU VOB/A). In diesem Fall ist der Vergabestelle mit Einreichung des Teilnahmeantrags nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem beispielsweise die diesbezüglichen verpflichtenden Zusagen der Unternehmen vorgelegt werden.

Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) der EU-Auftragsbekanntmachung hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A und § 6e EU Abs. 6 VOB/A vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 6e EU Abs. 1 bis 4 VOB/A vor, so ist das Unternehmen auf Anforderung der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt.

Nicht eignungsrelevante Unterauftragnehmer sind mit dem Teilnahmeantrag noch nicht zu benennen.

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:

(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A nicht vorliegen;

(2) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 6e EU Abs. 6 VOB/A nicht vorliegen;

(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLOG);

(4) Aktueller Nachweis über die Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister oder in die Handwerksrolle.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Unverbindliche Erklärung eines in der EU niedergelassenen Kreditinstituts, dass dieses im Auftragsfall eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Bruttoauftragssumme stellen wird;

(2) Eigenerklärung, dass der Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 10,0 Mio.EUR bereits erfolgt ist oder Eigenerklärung, dass im Auftragsfall Versicherungsschutz in der geforderter Höhe durch eine Betriebshaftpflichtversicherung gestellt werden wird;

(3) Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, jeweils aufgeschlüsselt nach „Planungsleistungen Gebäude und Innenräume“ und „schlüsselfertiger Bau“.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal, jeweils aufgeschlüsselt nach „Planung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI)“ und „schlüsselfertiger Bau“;

(2) Angaben über die Ausführung vergleichbarer Leistungen zum „Schlüsselfertigen Bau von Hochbau allgemein“, „Planung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI)“.

Die Erklärung über Referenzleistung muss jeweils folgende Angaben enthalten:

— Projektbezeichnung,

— Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer,

— Beschreibung,

— Leistungsumfang

— Herstellkosten/Bauvolumen (spezifische KG siehe jeweiligen Referenzbereich) in EUR brutto,

— Zeitraum der Bau- bzw. Planungsleistungen,

— Zeitpunkt Inbetriebnahme/Zeitpunkt Fertigstellung, LHP 5,

— Angaben zur Gebäudeart,

— ggf. weitere Beschreibung inkl. Bildern.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Folgende Mindestanforderungen sind nachzuweisen:

Zu (2)

— Schlüsselfertiger Bau.

Vorlage mindestens einer Referenz über eigenerbrachte Bauleistungen im Bereich „Wohnungsbau“/„Verwaltungsbau“ mit einem realisierten Auftragsvolumen von mindestens 6 Mio. EUR brutto (KG 200 bis 600 nach DIN 276) in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Die Inbetriebnahme muss nach dem 1.1.2014 erfolgt sein.

— Planungsleistung.

Vorlage mindestens einer Referenz über eigenerbrachte Planungsleistungen im Bereich „Objektplanung Gebäude und Innenräume“ von mindestens Leistungsphase 5 bis 8 HOAI im Bereich „Wohnungsbau“ mit anrechenbaren Herstellkosten von mindestens 3 Mio. EUR brutto in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren nach HOAI. Die LPH 5 muss nach dem 1.1.2013 begonnen worden sein.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 28/11/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.

Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZD612

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse: www.rp.baden-wuerttemberg.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).

Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse: www.rp.baden-wuerttemberg.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/10/2019