Lieferungen - 96682-2019

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28/02/2019    S42    - - Lieferungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren 

Deutschland-Koblenz: Militärtransporthubschrauber

2019/S 042-096682

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Richtlinie 2009/81/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr

Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Kontaktstelle(n): BAAINBw E1.3
Zu Händen von: Jasmin Gussow
56073 Koblenz
Deutschland

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: http://www.evergabe-online.de/

Weitere Auskünfte erteilen: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr – L2.3

Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
56073 Koblenz
Deutschland
E-Mail: baainbwl2.3@bundeswehr.org
Fax: +49 26140016578

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr – L2.3

Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
56073 Koblenz
Deutschland
E-Mail: baainbwl2.3@bundeswehr.org
Fax: +49 26140016578

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3)Haupttätigkeit(en)
Verteidigung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Beschaffung STH
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Lieferauftrag
Kauf
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Laupheim, Schönewalde, Manching, Koblenz (Deutschland)

NUTS-Code DE21J,DE146,DE407,DEB1

II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Beschaffung STH-Flotte nebst logistischer Betreuung
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

35612400, 80650000, 50650000, 51550000, 45000000

II.1.7)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Der Bieter muss im Angebot alle Auftragsteile, die er möglicherweise an Dritte zu vergeben gedenkt, sowie alle vorgeschlagenen Unterauftragnehmer und die Gegenstände der Unteraufträge angeben
Der erfolgreiche Bieter muss angeben, welche(n) Teil(e) des Auftrags er über den geforderten Anteil hinaus als Unteraufträge zu vergeben gedenkt, und die bereits ausgewählten Unterauftragnehmer nennen
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist der Volltext hinsichtlich der detailierten Auftragsbeschreibung und der Auftragsanforderungen der Anlage 1 zu entnehmen.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 504 (ab Auftragsvergabe)

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Keine
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Vertragsbedingungen:
(1) Verdingungsordnung für Leistungen – Teil B „Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B)“;
(2) Zusätzliche Vertragsbedingungen des Bundesministeriums der Verteidigung zur Verdingungsordnung für Leistungen – Teil B (ZVB/BMVg);
(3) Interimsfassung der Nrn. 11.4 und 11.5 der Zusätzlichen Vertragsbedingungen des Bundesministeriums der Verteidigung zur Verdingungsordnung für Leistungen Teil B (ZVB/BMVg).

Die vorgenannten Unterlagen können unter „www.baainbw.de“ in der Rubrik „Vergabe“ unter „Unterlagen zur Angebotsabgabe“ in der Tabelle „Sonstige Formulare“ eingesehen und heruntergeladen werden.

III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerber- / Bietergemeinschaften haben sich im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, deren Mitglieder für die Erfüllung des Auftrags gesamtschuldnerisch haften.

Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung bezüglich der Gründung einer Bewerber- / Bietergemeinschaft (Formular BAAINBw-B-V 047/12.2015) vorzulegen. Aus der Erklärung ergeben sich die Absicht, sich im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft im Zuschlagsfall, die Namen sämtlicher Mitglieder der Bewerber- / Arbeitsgemeinschaft und ein bevollmächtigter Vertreter der Arbeitsgemeinschaft. Das Formular steht zum Download unter „www.baainbw.de“ in der Rubrik „Vergabe“ unter „Unterlagen zur Angebotsabgabe“ bereit.

Bewerbergemeinschaften müssen darüber hinaus durch geeignete, nachprüfbare und objektive Kriterien glaubhaft machen, dass die Bildung der Arbeitsgemeinschaft keine fusionskontrollrechtlichen Bedenken aufwirft und entweder
(a) jedes Bewerbergemeinschaftsmitglied für sich alleine nicht in der Lage ist, die geforderte Leistung zu erbringen oder
(b) dass nur ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft in der Lage wäre, ein Angebot abzugeben und dass die Bildung einer Bietergemeinschaft in diesem Fall wirtschaftlich zweckmäßig und kaufmännisch vernünftig erscheint.
Hierzu haben die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag ein Konzept zur beabsichtigten Aufgaben- und Leistungsverteilung innerhalb der Bewerber- / Arbeitsgemeinschaft unter Darlegung der Organisationsstrukturen und Verantwortlichkeiten vorzulegen.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung, insbesondere bezüglich der Versorgungs- und Informationssicherheit:
(1) Bewerber / Bewerbergemeinschaften werden bereits jetzt darauf hingewiesen, dass der Auftragnehmer im Zeitpunkt der Leistungserbringung mindestens folgender Genehmigungen des Luftfahrtamts der Bundeswehr (LufABw) bedarf:

— Genehmigung des Auftragnehmers als Entwicklungs-, Herstellungs-, Instandhaltungs- und Ausbildungsbetrieb für Luftfahrzeuge und Luftfahrtgerät der Bundeswehr nach den Vorschriften der Bundeswehr. (Nähere Informationen unter www.luftfahrtamt.bundeswehr.de, Suchbegriff Bereichsvorschrift C1-275/2-8956).

Die genannten Genehmigungen sind zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (vgl. hierzu unter Abschnitt III.2.3) (1)) mit dem Teilnahmeantrag nur dann vorzulegen, wenn ein Bewerber bereits über die jeweilige Genehmigung verfügt.
Bewerber, die über die geforderten Genehmigungen nicht verfügen, haben sich mit Abgabe des Teilnahmeantrags zu verpflichten, die Genehmigung unverzüglich nach Zuschlagserteilung zu erwirken und aufrechtzuerhalten. Bewerber haben hierzu die dem Teilnahmeantrag beiliegenden entsprechenden Verpflichtungserklärungen einzureichen. Die Bewerber werden bereits jetzt darauf hingewiesen, dass die vorgenannten Genehmigungen zwingende Voraussetzung für die Auftragsausführung sind. Für die Anforderungen an die Genehmigung wird auf beiliegende Information „Vorverfahren zur Genehmigung als Luftfahrtbetrieb der Bundeswehr gemäß ZDv A-1525“ hingewiesen.
Die vorstehenden Ausführungen gelten entsprechend für Bewerbergemeinschaften. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft kann der Nachweis auch dadurch geführt werden, dass das Mitglied der Bewerbergemeinschaft, das nach dem gemäß Abschnitt III.1.3) einzureichenden Konzept im Zuschlagsfall mit der jeweiligen genehmigungsbedürftigen Tätigkeit betraut ist, die entsprechende Genehmigung mit dem Teilnahmeantrag vorlegt oder eine entsprechende Verpflichtungserklärung abgibt.
Zu III.1.5) Angaben zur Sicherheitsüberprüfung:
Bewerber und Mitglieder von Bewerbergemeinschaften, die noch keine Sicherheitsüberprüfung gemäß vorstehendem Abschnitt III.1.4) (3) absolviert haben, müssen die Sicherheitsbescheinigung spätestens bis zum Zeitpunkt der jeweiligen Leistungserbringung vorweisen.
III.1.5)Angaben zur Sicherheitsüberprüfung:
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage

Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (1) Bewerber aus der Europäischen Union haben zum Nachweis der Erlaubnis der Berufsausübung dem Teilnahmeantrag einen Auszug aus dem einschlägigen Berufs- oder Handelsregisters gemäß der Liste des Anhangs VII Teil B und C der Richtlinie 2009/81/EG beizulegen, sofern eine Eintragung gemäß den Vorschriften des Mitgliedstaats der Herkunft oder Niederlassung Voraussetzung für die Berufsausübung ist. Bewerber aus Staaten außerhalb der Europäischen Union haben durch eine vergleichbare Bescheinigung (z. B. Certificate of Incorporation by the Delaware Division of Corporations oder Certificate of Incorporation by the Secretary of the State of Connecticut) nachzuweisen, dass sie die in dem für die Berufsausübung erforderlichen Register vorschriftsmäßig eingetragen sind, sofern eine Eintragung gemäß den Vorschriften des Herkunfts- / Niederlassungsstaates Voraussetzung für die Berufsausübung ist. Ein entsprechender Registerauszug kann in englischer Sprache vorgelegt werden. Alternativ kann ein Bewerber mit dem Teilnahmeantrag eine schriftliche Erklärung unter Eid einreichen, in der er versichert, dass er in seinem Herkunfts- / Niederlassungsstaat in dem für die Berufsausübung erforderlichen Register vorschriftsmäßig eingetragen ist oder dass es keiner solchen Registereintragung bedarf. Der Auszug, die Bescheinigung oder die Erklärung darf nicht älter als ein Jahr sein (gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge unter Abschnitt IV.3.4)). Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist der Nachweis, die Erklärung oder die Bescheinigung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.

(2) Bewerber müssen ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender oder fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB beilegen. Für die Erklärung ist das Formular BAAINBw-B-V 034/09.2017 zu verwenden, das zum Download unter „www.baainbw.de“ in der Rubrik „Vergabe“ unter „Unterlagen zur Angebotsabgabe“ bereitsteht. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Vordruck von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.

(3) Bewerber müssen neben Angaben zu Firma und Anschrift einen für das Verfahren zuständigen Ansprechpartner mit E-Mail-Adresse, Telefon und Faxnummer angeben.

(4) Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Bewerber / Bieter bei Aufträgen nach § 104 Abs. 3 GWB einzureichen (Formular BV-031). Das Formular steht zum Download unter „www.baainbw.de“ in der Rubrik „Vergabe“ unter „Unterlagen zur Angebotsabgabe“ bereit.

(5) Sofern im Sitzstaat des Bewerbers zur Herstellung und / oder zum Export von Rüstungsgütern eine Registrierung erforderlich ist (z. B. Registration of Manufacturers gem. § 122.1 International Traffic in Arms Regulations (ITAR) beim Directorate of Defense Trade Controls (DDTC)), ist diese mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Die Registrierung kann in englischer Sprache vorgelegt werden. Der Nachweis darf nicht älter als ein Jahr sein (gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge unter Abschnitt IV.3.4)). Bewerber / Bewerbergemeinschaften können sich zum Nachweis ihrer wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und / oder zum Nachweis ihrer technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Wirtschaftsteilnehmer berufen, wenn sie nachweisen, dass ihnen dadurch die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (Eignungsleihe). In diesem Fall hat ein Bewerber mit dem Teilnahmeantrag eine Verpflichtungserklärung des Wirtschaftsteilnehmers vorzulegen, auf dessen Eignung er sich beruft (vgl. Abschnitte III.2.2) und III.2.3)). Sofern sich ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft auf die Leistungsfähigkeit eines anderen Wirtschaftsteilnehmers beruft, sind die von den Bewerbern / Bewerbergemeinschaften geforderten Erklärungen und Nachweise bezüglich der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, soweit eine Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung im Rahmen der Eignungsleihe erforderlich ist, nur von demjenigen Wirtschaftsteilnehmer vorzulegen, auf dessen Eignung sich der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft beruft.

Kriterien für die persönliche Lage von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Bewerber / Bewerbergemeinschaften können sich zum Nachweis ihrer wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und / oder zum Nachweis ihrer technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten von Unterauftragnehmern berufen, wenn sie nachweisen, dass ihnen dadurch die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (Eignungsleihe). In diesem Fall hat ein Bewerber mit dem Teilnahmeantrag eine Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers vorzulegen, auf dessen Eignung er sich beruft (vgl. Abschnitte III.2.2) und III.2.3)). Sofern sich ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft auf die Leistungsfähigkeit eines Unterauftragnehmers beruft, sind mit dem Teilnahmeantrag die von den Bewerbern und Bewerbergemeinschaften geforderten Erklärungen und Nachweise nur von demjenigen Unterauftragnehmer vorzulegen, auf dessen Eignung sich der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft beruft. Insbesondere sind bereits mit dem Teilnahmeantrag die folgenden Unterlagen zur Prüfung der persönlichen Lage der Unterauftragnehmer vorzulegen:
(a) Unterauftragnehmer aus der Europäischen Union haben zum Nachweis der Erlaubnis der Berufsausübung dem Teilnahmeantrag einen Auszug aus dem einschlägigen Berufs- oder Handelsregisters gemäß der Liste des Anhangs VII Teil B und C der Richtlinie 2009/81/EG beizulegen, sofern eine Eintragung gemäß den Vorschriften des Mitgliedstaats der Herkunft oder Niederlassung Voraussetzung für die Berufsausübung und im Rahmen der Eignungsleihe erforderlich ist. Unterauftragnehmer aus Staaten außerhalb der Europäischen Union haben durch eine vergleichbare Bescheinigung (z. B. Certificate of Incorporation by the Delaware Division of Corporations oder Certificate of Incorporation by the Secretary of the State of Connecticut) nachzuweisen, dass sie in dem für die Berufsausübung erforderlichen Register vorschriftsmäßig eingetragen sind, sofern eine Eintragung gemäß den Vorschriften des Herkunfts- / Niederlassungsstaates Voraussetzung für die Berufsausübung und im Rahmen der Eignungsleihe erforderlich ist. Ein entsprechender Registerauszug kann in englischer Sprache vorgelegt werden. Alternativ kann ein Unterauftragnehmer mit dem Teilnahmeantrag eine schriftliche Erklärung unter Eid einreichen, in der er versichert, dass er in seinem Herkunfts- / Niederlassungsstaat in dem für die Berufsausübung erforderlichen Register vorschriftsmäßig eingetragen ist oder dass es keiner solchen Registereintragung bedarf. Der Auszug, die Bescheinigung oder die Erklärung darf nicht älter als ein Jahr sein (gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge unter Abschnitt IV.3.4)).

(b) Unterauftragnehmer müssen dem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender oder fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB beilegen. Für die Erklärung ist das Formular BAAINBw-B-V 034/09.2017 zu verwenden, das zum Download unter „www.baainbw.de“ in der Rubrik „Vergabe“ unter „Unterlagen zur Angebotsabgabe“ bereitsteht.

(c) Soweit sich Bewerber / Bewerbergemeinschaften im Rahmen der Eignungsleihe auf die Eignung von Unterauftragnehmern berufen ist mit dem Teilnahmeantrag die von den jeweiligen Unterauftragnehmern unterzeichnete „Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Unterauftragnehmer bei Aufträgen nach § 104 Abs. 3 GWB“ (Formular BAAINBw B-V 032/04.2016) einzureichen, das zum Download unter „www.baainbw.de“ in der Rubrik „Vergabe“ unter „Unterlagen zur Angebotsabgabe“ bereitsteht. Für sonstige Unterauftragnehmer ist eine entsprechende Erklärung nur auf Verlangen beizubringen.

III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (1) Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag Geschäftsberichte der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre einzureichen. Geschäftsberichte können in englischer Sprache vorgelegt werden. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Geschäftsberichte von jedem Mitglied derselben vorzulegen.
(2) Dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz in den durch den Auftragsgegenstand vorausgesetzten Tätigkeitsbereichen der jeweils letzten 3 Geschäftsjahre beizulegen, aus der hervorgeht, dass ein Mindestumsatz in Höhe von 6 Mrd. EUR pro Jahr erreicht wird. Bei der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft hat jedes Mitglied die Erklärung vorzulegen.
(3) Bewerber haben ihrem Teilnahmeantrag eine Darstellung mit Angaben von Konzernzugehörigkeiten beizufügen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft entsprechende Angaben zu seiner Konzernzugehörigkeit zu machen.
(4) Sofern der Bewerber bereits Auftragnehmer der Bundeswehr ist, hat er die entsprechende Auftragnehmernummer der Bundeswehr anzugeben. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft gilt dies entsprechend für ihre einzelnen Mitglieder.
Bewerber können sich auf die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit anderer Wirtschaftsteilnehmer berufen, wenn sie nachweisen, dass ihnen dadurch die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und es ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur Verfügung (z. B. Verpflichtungserklärung) steht. Ausländischen Bewerbern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, sagt der Bewerber zu, Nachweise auf Verlangen, spätestens jedoch vor Zuschlagserteilung vorzulegen.
Die vorstehenden Ausführungen gelten entsprechend für Bewerbergemeinschaften.
(5) Bewerber haben den Nachweis über das Vorliegen oder die rechtsverbindliche Zusage zum Abschluss einer im Rahmen und Umfang marktüblichen Industriehaftpflichtversicherung (Deckungssumme von mindestens 6 Mrd. EUR) oder eine vergleichbare Versicherung zur Abdeckung auftragsspezifischer Risiken bei einem in einem Mitgliedsland der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmers zu erbringen. Akzeptiert wird auch die Zusage des Versicherungsträgers, im Falle einer Beauftragung seines Kunden (vorliegend des Bewerbers) die Deckungssumme zum Vertragsbeginn zu erhöhen, um die geforderte Mindestdeckung sicherzustellen.
(6) Der Auftraggeber behält sich vor, eine Wirtschaftsauskunft/einen Gewerbezentralregisterauszug über den Bewerber einzuholen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Entfällt

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit von Unterauftragnehmern (die zu deren Ablehnung führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Sofern sich ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Unterauftragnehmer beruft (Eignungsleihe), sind die von den Bewerbern und Bewerbergemeinschaften geforderten Erklärungen und Nachweise mit dem Teilnahmeantrag von demjenigen Unterauftragnehmer vorzulegen, auf dessen Eignung sich der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft beruft.
Dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz in den durch den Auftragsgegenstand vorausgesetzten Tätigkeitsbereichen der jeweils letzten 3 Geschäftsjahre beizulegen.
Sofern der Unterauftragnehmer bereits Auftragnehmer der Bundeswehr ist, hat er die entsprechende Auftragnehmernummer der Bundeswehr anzugeben.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Entfällt
III.2.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
(1) Vorzulegende Nachweise und Erklärungen
(a) Nachweise und Erklärungen zur Lieferung von STH einschließlich Missionsrüstsätze:
(aa) Bewerber und Bewerbergemeinschaften haben ihre Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung eines Transporthubschraubers (zugelassen für den Transport von Personal und Material) mit einem Maximum Take Off Weight/Maximales Abfluggewicht > 20t nachzuweisen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist die geforderte Erfahrung für diejenigen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft nachzuweisen, die nach dem gemäß Abschnitt III.1.3) einzureichenden Konzept im Zuschlagsfall die zu liefernden STH herstellen werden.
(bb) Bewerber und Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung über die zur Entwicklung und Herstellung der STH vorhandene technische Ausrüstung und Ausstattung, die Personalstärke, die Qualifikation des Personals, die Fertigungskapazitäten und -einrichtungen, die Organisation des Betriebes und die Verfahrensabläufe einzureichen, aus der hervorgeht, dass sie über die technisch-berufliche Leistungsfähigkeit verfügt, über den geplanten Lieferzeitraum von acht Jahren mindestens 44 und maximal 60 schwere Transporthubschrauber liefern zu können. Im Fall von Bewerbergemeinschaften ist bei der geforderten Darstellung zwischen den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu differenzieren.
(dd) Bewerber und Bewerbergemeinschaften haben ihrem Teilnahmeantrag eine Darstellung der Zusammenarbeit mit den Entwicklungsbetrieben beizufügen, um nachzuweisen, dass die für die Beschaffung und Nutzungszeit notwendige entwicklungstechnische Betreuung und Unterstützung der Entwicklungsbetriebe für die Komponenten sichergestellt ist. Der Nachweis ist nur zu erbringen, sofern der Bewerber oder ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft nicht selbst Entwicklungsbetrieb und Hersteller der Komponenten (Triebwerk, Bau- und Ausrüstungsteile) ist und sofern deshalb eine Zusammenarbeit mit den Entwicklungsbetrieben erforderlich ist.
(ee) Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag eine Beschreibung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung (Sicherheits- und Qualitätsstrategie, Verfahren und Qualitätssicherungssystem) entsprechend dem Standard ISO 9001 (oder vergleichbar) für die Instandhaltung einzureichen. Dies gilt entsprechend für Bewerbergemeinschaften. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft kann die Beschreibung auch durch das Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorgelegt werden, das nach dem gemäß Abschnitt III.1.3) einzureichenden Konzept im Zuschlagsfall die Instandhaltungsarbeiten durchführt. Bewerber müssen in ihrem Betrieb zudem über Maßnahmen zur Qualitätssicherung (Sicherheits- und Qualitätsstrategie, Verfahren und Qualitätssicherungssystem) entsprechend dem Standard ISO 9001 oder vergleichbar für den Bereich Herstellung verfügen und diese entsprechend nachweisen Dies gilt entsprechend für Bewerbergemeinschaften. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft kann die Beschreibung auch durch das Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorgelegt werden, das nach dem gemäß Abschnitt III.1.3) einzureichenden Konzept im Zuschlagsfall die zu liefernden STH herstellt.
(ff) Sofern vorhanden, müssen Bewerber dem Teilnahmeantrag vorhandene Genehmigungen als Entwicklungs- und Herstellerbetrieb (z. B. Genehmigung als Entwicklungs- und Herstellungsbetrieb gem. den Bestimmungen der EASA oder vergleichbar) beilegen. Die Genehmigung kann in englischer Sprache vorgelegt werden. Die vorstehenden Ausführungen gelten entsprechend für Bewerbergemeinschaften. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft kann der Nachweis auch dadurch geführt werden, dass das Mitglied der Bewerbergemeinschaft, das nach dem gemäß Abschnitt III.1.3) einzureichenden Konzept im Zuschlagsfall mit der Entwicklung und Herstellung der STH betraut ist, die entsprechende Genehmigung mit dem Teilnahmeantrag vorlegt. Sind derartige Genehmigungen bislang nicht vorhanden, so haben die Bewerber dem Teilnahmeantrag eine Beschreibung der Maßnahmen beizufügen, aus der sich ergibt, wie die Bewerber die Voraussetzungen zur Erlangung einer Genehmigung als Entwicklungs- und Herstellerbetrieb nach den Bestimmungen der EASA oder vergleichbar schaffen können.
(b) Sonstige Nachweise und Erklärungen:
(aa) Bewerber und Bewerbergemeinschaften haben ihre Erfahrung in der Erarbeitung einer Gefährdungsbeurteilung gemäß den deutschen und europäischen Rechtsvorschriften in Form mindestens einer Referenz i. S. v. Abschnitt III.2.3) (2) in tabellarischer Form nachzuweisen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist die geforderte Erfahrung für diejenigen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft nachzuweisen, die nach dem gemäß Abschnitt III.1.3) einzureichenden Konzept im Zuschlagsfall die Gefährdungsbeurteilung erarbeiten.
(cc) Bewerber und Bewerbergemeinschaften haben ihre Erfahrung in der Erarbeitung einer Umweltverträglichkeitsanalyse gemäß der deutschen und europäischen Rechtsvorschriften in Form mindestens einer Referenz i. S. v. Abschnitt III.2.3) (2) in tabellarischer Form nachzuweisen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist die geforderte Erfahrung für diejenigen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft nachweisen, die nach dem gemäß Abschnitt III.1.3) einzureichenden Konzept im Zuschlagsfall die Umweltverträglichkeitsanalyse erarbeiten.
(c) Nachweise und Erklärungen zur fliegerischen und technischen Ausbildung:
(aa) Sofern vorhanden, hat der Bewerber Genehmigungen als Ausbildungseinrichtung für Instandhaltungspersonal gem. EASA Part 147 / (oder vergleichbar) vorzulegen. Die Genehmigung kann in englischer Sprache vorgelegt werden. Die vorstehenden Ausführungen gelten entsprechend für Bewerbergemeinschaften. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft kann der Nachweis auch dadurch geführt werden, dass das Mitglied der Bewerbergemeinschaft, das nach dem gemäß Abschnitt III.1.3) einzureichenden Konzept im Zuschlagsfall mit der Ausbildung betraut ist, die entsprechende Genehmigung oder Darstellung entsprechender Erfahrungen. Sind derartige Genehmigungen bislang nicht vorhanden, so haben die Bewerber dem Teilnahmeantrag eine Beschreibung der Maßnahmen beizufügen, aus der sich ergibt, wie die Bewerber die Voraussetzungen zur Erlangung einer Genehmigung als Entwicklungs- und Herstellerbetrieb (nach den Bestimmungen der EASA oder vergleichbar) schaffen möchte. Bewerber, die über die geforderten Genehmigungen nicht verfügen, haben sich darüber hinaus mit Abgabe des Teilnahmeantrags zu verpflichten, die Genehmigung unverzüglich nach Zuschlagserteilung zu erwirken und aufrechtzuerhalten. Bewerber haben hierzu mit dem Teilnahmeantrag die entsprechende Verpflichtungserklärung einzureichen.
(bb) Bewerber und Bewerbergemeinschaften haben ihre Erfahrung in der Ausbildung (Theorie- und Praxis) von fliegendem Hubschrauberpersonal (Pilot, Bordtechniker) mit den Inhalten Musterberechtigung, Fluglehrberechtigung IFR / VFR, Maintenance Check Flight und Flug mit Night Vision Devices in Form mindestens einer Referenz i. S. v. Abschnitt III.2.3) (2) nachzuweisen. Die Referenz hat mindestens folgende Angaben zu enthalten: Bezeichnung und kurze Beschreibung der durchgeführten Ausbildungen, Ausführungsort, Ausführungsinhalt und Umfang, Ausführungszeitraum sowie Name und Adresse des Auftraggebers. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist die geforderte Erfahrung für diejenigen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft nachzuweisen, die nach dem gemäß Abschnitt III.1.3) einzureichenden Konzept im Zuschlagsfall die Theorie- und Praxisausbildung durchführen.
(cc) Bewerber und Bewerbergemeinschaften haben ihre Erfahrung in der Ausbildung technischen Personals / Instandhaltungspersonals in Form mindestens einer Referenz i. S. v. Abschnitt III.2.3) (2) nachzuweisen. Die Referenz hat mindestens folgende Angaben zu enthalten: Bezeichnung und kurze Beschreibung der durchgeführten Ausbildungen, Ausführungsort, Ausführungsinhalt und Umfang, Ausführungszeitraum sowie Name und Adresse des Auftraggebers. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist die geforderte Erfahrung für diejenigen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft nachzuweisen, die nach dem gemäß Abschnitt III.1.3) einzureichenden Konzept im Zuschlagsfall die Ausbildung des technischen Personals / Instandhaltungspersonals durchführen.
(d) Nachweise und Erklärungen im Hinblick auf Ausbildungsmittel:
(aa) Bewerber und Bewerbergemeinschaften müssen ihre Erfahrung in der Bereitstellung, dem Betrieb und der Instandhaltung von Ausbildungsmitteln für fliegendes Personal (z. B. Flugsimulatoren) und technisches Personal (Maintenance Training Devices) in Form mindestens einer Referenz i. S. v. Abschnitt III.2.3) (2) in Form einer Liste nachweisen. Die Liste muss Referenzen der wesentlichen erbrachten Leistungen in diesem Bereich mindestens der letzten 5 Jahre enthalten. Die Liste hat folgende Angaben zu enthalten: Bezeichnung und kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu Auftragsinhalt und Umfang, Ausführungsort, Ausführungszeitraum sowie Name und Adresse des Auftraggebers. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist die geforderte Erfahrung für diejenigen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft nachzuweisen, die nach dem gemäß Abschnitt III.1.3) einzureichenden Konzept im Zuschlagsfall die Bereitstellung, den Betrieb und die Instandhaltung von Ausbildungsmitteln für fliegendes und technisches Personal übernehmen.
(e) Nachweise und Erklärungen zur Erfahrung im In-Service-Support:
(aa) Sofern vorhanden, haben Bewerber Genehmigungen für die Instandhaltung von Luftfahrzeugen, Luftfahrtgerät und Zusatzausstattung (LLZ) gem. EASA Part 145 oder vergleichbar vorzulegen. Die Genehmigung kann in englischer Sprache vorgelegt werden. Die vorstehenden Ausführungen gelten entsprechend für Bewerbergemeinschaften. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft kann der Nachweis auch dadurch geführt werden, dass das Mitglied der Bewerbergemeinschaft, das nach dem gemäß Abschnitt III.1.3) einzureichenden Konzept im Zuschlagsfall mit der Instandhaltung betraut ist, die entsprechende Genehmigung bzw. die Darstellung seiner entsprechenden Erfahrung mit dem Teilnahmeantrag vorlegt. Sind derartige Genehmigungen bislang nicht vorhanden, so haben die Bewerber dem Teilnahmeantrag eine Beschreibung der Maßnahmen beizufügen, aus der sich ergibt, wie die Bewerber die Voraussetzungen zur Erlangung einer Genehmigung als Entwicklungs- und Herstellerbetrieb nach den Bestimmungen der EASA oder vergleichbar schaffen können.
(bb) Bewerber und Bewerbergemeinschaften haben ihre Erfahrung in der Bereitstellung, Wartung, Instandhaltung und Materialbewirtschaftung einer Flotte von mindestens 10 Hubschraubern, die aufgrund ihrer Größe eine Zulassung nach EASA CS-29 oder vergleichbar erfordern, in Form mindestens einer Referenz i. S. v. Abschnitt III.2.3) (2) in Form einer Liste nachzuweisen. Die Liste muss Referenzen der wesentlichen erbrachten Leistungen in diesem Bereich mindestens der letzten 5 Jahre enthalten. Die Liste hat folgende Angaben zu enthalten: Bezeichnung und kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu Auftragsinhalt und Umfang, Ausführungsort, Ausführungszeitraum sowie Name und Adresse des Auftraggebers. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist die geforderte Erfahrung für diejenigen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft nachweisen, die nach dem gemäß Abschnitt III.1.3) einzureichenden Konzept im Zuschlagsfall die Wartung und Instandhaltung erbringen.
(cc) Der Bewerber hat durch Eigenerklärung nachzuweisen, dass er im Falle eines Vertragsschlusses über ausreichend Kapazitäten verfügt bzw. diese aufbaut, um die in der Leistungsbeschreibung definierte Wartung und Instandhaltung der STH (Gesamtsystem, insbesondere Hauptkomponenten) in Deutschland durchzuführen. Weitere Einzelheiten hierzu werden in der Angebotsaufforderung definiert.
(f) Nachweise und Erklärungen zum Projekt- und Risikomanagement
(aa) Bewerber und Bewerbergemeinschaften haben ihre Erfahrung im Risiko- und Projektmanagement vergleichbar komplexer Großprojekte in Form mindestens einer Referenz i. S. v. Abschnitt III.2.3) (2) in Form einer Liste nachzuweisen. Die Liste muss Referenzen der wesentlichen erbrachten Leistungen in diesem Bereich mindestens der letzten 5 Jahre enthalten. Die Liste hat folgende Angaben zu enthalten: Bezeichnung und kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu Auftragsinhalt und Umfang, Ausführungsort, Ausführungszeitraum sowie Name und Adresse des Auftraggebers. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist die geforderte Erfahrung für diejenigen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft nachweisen, die nach dem gemäß Abschnitt III.1.3) einzureichenden Konzept das Risiko- und Projektmanagement durchführen.
(2) Allgemeine Anforderungen an vorzulegende Nachweise und Erklärungen
(a) Anforderungen an den Nachweis von Erfahrungen (Referenzen)
Zum Nachweis der geforderten Erfahrungen (vgl. vorstehend Abschnitt III.2.3) (1)(a)(aa) (1)(b)(aa) (1)(b)(cc) (1)(c)(bb) (1)(c)(cc) (1)(d)(aa) (1)(e)(cc) (1)(f)(aa)) sind mit dem Teilnahmeantrag Nachweise der wesentlichen gleichwertigen, in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen einzureichen. Dabei ist darzustellen, inwieweit die jeweilige Leistung als gleichwertig zu den zu vergebenden Leistungen zu betrachten ist. Die aufzuführenden Erfahrungen sind nachzuweisen durch die Vorlage von jeweils mindestens einer Referenz.
Ein Referenzprojekt darf mehrmals als Nachweis verwendet werden. Referenzen sind vom Bewerber / von der Bewerbergemeinschaft geordnet nach ihrer Relevanz einzureichen.
(b) Vorlage von Nachweisen und Erklärungen zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit bei Eignungsleihe
Bewerber können sich für Teilleistungen auf die fachliche und technische Leistungsfähigkeit anderer Wirtschaftsteilnehmer berufen (Eignungsleihe), soweit sie nachweisen, dass diese ihnen die für die Auftragsausführung erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen. Als Nachweis hat ein Bewerber mit dem Teilnahmeantrag eine Verpflichtungserklärung des Wirtschaftsteilnehmers vorzulegen, auf dessen Eignung er sich beruft. Die vorstehenden Ausführungen gelten entsprechend für Bewerbergemeinschaften.
Sofern der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft plant, einzelne Teilleistungen durch Unterauftragnehmer zu erbringen und sich zusätzlich auf deren Eignung beruft, sind die von den Bewerbern und Bewerbergemeinschaften geforderten Erklärungen und Nachweise zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit jeweils nur von demjenigen Wirtschaftsteilnehmer zu erbringen, der die Teilleistung als Unterauftragnehmer erbringen soll und auf dessen Eignung sich der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft beruft.
(c) Zeitpunkt der Vorlage von Nachweisen und Erklärungen / Anzahl / Nachweis der Echtheit
Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind – soweit nicht ausdrücklich anderweitig angegeben – mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards
Entfällt

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Sofern der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft plant, einzelne Teilleistungen durch Unterauftragnehmer zu erbringen und sich zusätzlich auf deren Eignung beruft (Eignungsleihe), sind mit dem Teilnahmeantrag die von den Bewerbern und Bewerbergemeinschaften geforderten Erklärungen und Nachweise zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit jeweils von demjenigen Wirtschaftsteilnehmer vorzulegen, der die Leistung als Unterauftragnehmer erbringen soll und auf dessen Eignung sich der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft beruft.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards
Entfällt
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
QL2CKKA039HA376
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
27.5.2019 - 14:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
24.6.2019
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
(1) Form und Versand
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag/Behältnis bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich an die in Abschnitt I.1) genannte Stelle zu senden und wie folgt zu kennzeichnen:
„Nicht öffnen – EU Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren; Bearbeitungsnummer: Q/L2CK/KA039/HA376; Schlusstermin: 27.5.2019, 14:00 Uhr“.
Der Teilnahmeantrag mit allen Anlagen ist wie folgt einzureichen:
3 Originale und 1 Kopie in Papierform sowie 2 Exemplare in elektronischer Form (CD oder DVD); jeweils in Deutscher Sprache.
Die elektronischen Kopien sind in einem nicht bearbeitbaren Format (z. B. geschützte jedoch druckbare Dateien) bereitzustellen. Mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft, daß die Inhalte der elektronischen Kopien vollumfänglich und mit den eingereichten Originalen uneingeschränkt identisch sind.
Die Einreichung der Unterlagen in elektronischer Form (CD, DVD) ist zulässig. Dies gilt jedoch nur für die Bestandteile des Teilnahmeantrages, die nicht unterzeichnet werden müssen. Zu unterzeichnen sind insbesondere sämtliche Eigenerklärungen und Verpflichtungserklärungen der Bewerber / Bewerbergemeinschaften. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die zu unterzeichnenden Bestandteile des Teilnahmeantrags, die nicht nur eins der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, sondern die Bewerbergemeinschaft als solche betreffen, von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder vom bevollmächtigten Vertreter der Bietergemeinschaft zu unterzeichnen; im Übrigen reicht die Unterzeichnung durch das jeweils von der Erklärung betroffene Mitglied der Bietergemeinschaft. Verpflichtungserklärungen von Unterauftragnehmern sind jeweils von diesen zu unterzeichnen.
Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag unterzeichnet ist. Der Teilnahmeantrag ist entweder von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen. Sofern ein bevollmächtigter Vertreter unterzeichnet, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beizufügen.
(2) Anwendbares Recht
Es gilt deutsches Recht.
(3) Übersicht der einzureichenden Unterlagen und Nachweise:
(4) Vertraulichkeit
Die den Bewerbern / Bietern zur Verfügung gestellten Informationen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden, es sei denn die Weitergabe der Information ist für die Unterbreitung des Teilnahmeantrags / Angebots oder die Auftragsausführung erforderlich (bspw. im Rahmen der Unterauftragsvergabe). Die Vertraulichkeit ist auch nach Beendigung des Vergabeverfahrens zu gewährleisten.
Bewerber / Bieter haben während des gesamten Vergabeverfahrens sowie nach dessen Beendigung den Schutz aller in ihrem Besitz befindlichen oder ihnen zur Kenntnis gelangter Verschlusssachen gemäß den einschlägigen Rechts- und Verwaltungsvorschriften zu gewährleisten.
Entsprechendes gilt für Bewerbergemeinschaften / Bietergemeinschaften.
(5) Bewerberfragen

Bewerberfragen können per E-Mail an BAAINBwL2.3@bundeswehr.org oder schriftlich an die unter I.1) genannte Kontaktstelle BAAINBw L2.3 gerichtet werden. Bewerberfragen sind in deutscher Sprache zu verfassen. Es werden nur Bewerberfragen beantwortet, die bis einschließlich zum 13.5.2019, 23.59 Uhr eingegangen sind.

Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich per E-Mail zu erfolgen. Mündliche oder verspätete Anfragen werden nicht beantwortet.
Die Vergabestelle wird die Beantwortung von Fragen von Bewerbern zum Teilnahmewettbewerb sowie sonstige Klarstellungen, die das Vergabeverfahren betreffen, elektronisch (per E-Mail) an die Teilnehmer senden. Dazu ist unbedingt eine E-Mail-Adresse anzugeben.
Die Bewerber sollen die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Formulare verwenden, ausfüllen und durch die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend.
Der Bewerber wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben auch für das ggf. einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmeantrag ergeben, muss die Vergabestelle zu späterer Zeit ggf. erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Bundeskartellamt
Villemomblerstraße 76
53123 Bonn
Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 2289499-0
Internet-Adresse: http://bundeskartellamt.de
Fax: +49 2289499-163

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: § 160 GWB Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht

https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html

§ 135 Unwirksamkeit

https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__135.html

VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Bundeskartellamt
Villemomblerstraße 76
53123 Bonn
Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 2289499-0
Internet-Adresse: http://bundeskartellamt.de
Fax: +49 2289499-163

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
26.2.2019