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216256-2021 - Wettbewerb

Bekanntmachungen

Zusammenfassung

2021-OJS84-216256-de
I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Kulturstiftung Fürth im Sondervermögen der DT Deutsche Stiftungstreuhand AG
Postanschrift: Schwabacher Straße 32
Ort: Fürth
NUTS-Code: DE253 Fürth, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 90762
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Bühner & Partner Rechtsanwälte mbB
Telefon: +49 9112558650
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.buehner-rae.de
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Kulturstiftung Fürth – Planer RFM
Referenznummer der Bekanntmachung: 002/2021
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
II.2.1.
Bezeichnung des Auftrags
Architektenleistung
Los-Nr.: 1
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE253 Fürth, Kreisfreie Stadt
II.2.7.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 09/08/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.1.
Bezeichnung des Auftrags
Museumsgestaltung
Los-Nr.: 2
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden, 71223000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei raumbildenden Ausbauten, 79822500 Dienstleistungen im Grafik-Design, 92521100 Museumsausstellungen
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE253 Fürth, Kreisfreie Stadt
II.2.7.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 09/08/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.1.
Bezeichnung des Auftrags
Elektroplanung
Los-Nr.: 3
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE253 Fürth, Kreisfreie Stadt
II.2.7.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 09/08/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.1.
Bezeichnung des Auftrags
HLS-Planung
Los-Nr.: 4
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE253 Fürth, Kreisfreie Stadt
II.2.7.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 09/08/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
IV.2.2.
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 27/05/2021 Ortszeit: 14:00
IV.2.3.
Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 11/06/2021
IV.2.4.
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
26/04/2021

Sprachen und Formate

Amtssprache (Unterzeichnete PDF-Datei)

BG
CS
DA
DESignierte PDF-Datei herunterladen
EL
ES
EN
ET
FI
FR
GA
HR
HU
IT
LT
LV
MT
NL
PL
PT
RO
SK
SL
SV

PDF

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Maschinell übersetzte HTML-Datei

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DE
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SL
SV

Bekanntmachung

AmtsspracheHilfe-Symbol
2021-OJS84-216256-de
216256-2021 - WettbewerbDeutschland-Fürth: Dienstleistungen von Architekturbüros
OJ S 84/2021 30/04/2021
Auftragsbekanntmachung
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Kulturstiftung Fürth im Sondervermögen der DT Deutsche Stiftungstreuhand AG
Postanschrift: Schwabacher Straße 32
Ort: Fürth
NUTS-Code: DE253 Fürth, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 90762
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Bühner & Partner Rechtsanwälte mbB
Telefon: +49 9112558650
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.buehner-rae.de
I.3.
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YLVD27L/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YLVD27L
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Unselbstständige Stiftung privaten Rechts
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Kulturstiftung Fürth – Planer RFM
Referenznummer der Bekanntmachung: 002/2021
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Allgemeine Beschreibung des Projekts:
Das Rundfunkmuseum Fürth (RFM) ist ein wichtiges Standbein der Fürther Kulturlandschaft mit überregionaler Ausstrahlung. Als ein großes Spezialmuseum am authentischen Ort, dem ehemaligen Firmengelände des Rundfunkgeräteherstellers Grundig und konkret im ehemaligen Direktionsgebäude, vermittelt es die Geschichte des Rundfunks und der Unterhaltungselektronik. Die Thematik ist hochaktuell und von großer gesellschaftlicher Relevanz.
Das Museum liegt in der „Uferstadt Fürth“ direkt an der Stadtgrenze zu Nürnberg. Die umfassende Sammlung von Hörfunk- und Fernsehgeräten deckt alle Epochen der Rundfunkgeschichte und Hersteller von den Anfängen bis heute ab. Die Sammlung weist nationale Bedeutung auf.
Das Museumsgebäude weist einen erheblichen Sanierungsbedarf auf. Auch ist die museale Ausstattung veraltet (eingerichtet 2001) und entspricht nicht mehr aktuellen didaktischen und wissenschaftlichen Anforderungen sowie Publikumserwartungen.
Die Kulturstiftung Fürth als Bauherrin ist Auftraggeberin der Leistungen zur Sanierung und Neugestaltung des RFM. Dies geschieht vor dem Hintergrund des 100jährigen Jubiläums von Rundfunk in Deutschland am 29.10.2023. Betreiberin des Museums ist die Stadt Fürth.
Durch die Sanierung des Gebäudes und die Neugestaltung des Museums entsteht am authentischen Ort ein modernes Haus von lokaler, regionaler und nationaler Bedeutung. Die Sanierung dient dem Bestandserhalt eines Gebäudes der nationalen und internationalen Industrie- und Mediengeschichte. Mit der Umgestaltung verbunden ist eine Änderung des Museumsprofils. Das Museum soll als Zentrum auditiver Medienkulturen eine bundesweit bestehende Nische besetzen. Der neue Fokus auf Audiokultur verbindet bereits Bestehendes und lässt gleichzeitig Raum für den notwendigen Schritt in die Zukunft, in der das Museum als Dritter Ort kultureller, wissenschaftlicher und sozialer Treffpunkt ist.
II.1.5.
Geschätzter Gesamtwert
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
II.2.
Beschreibung
II.2.1.
Bezeichnung des Auftrags
Architektenleistung
Los-Nr.: 1
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE253 Fürth, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Rundfunkmuseum Fürth Kurgartenstraße 37a 90762 Fürth
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Gebäude und Innenräume gemäß HOAI.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6.
Geschätzter Wert
II.2.7.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 09/08/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9.
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3Höchstzahl: 5Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Um die Zahl geeigneter Bewerber zu begrenzen, werden die zur Eignung vorgelegten Referenzen einer weiteren Wertung nach folgenden Auswahlkriterien in einer Gesamtschau unterzogen. Diese Auswahlkriterien spiegeln Aspekte wider, die dem Auftraggeber in Hinblick auf die zu erbringende Planungsleistung besonders wichtig sind.
Die Bewerber sind daher im Rahmen der Einreichung ihrer Referenzen gehalten, zu den nachfolgenden Auswahlkriterien entsprechende Angabe in ihren Referenzen zu machen (der Auftraggeber behält sich vor, nur diese Angaben zu werten):
— Fügt sich die Erweiterung harmonisch und funktionell in den Bestand ein?
— Wurden multifunktionale Konzepte umgesetzt, z. B. Kultur, Musik, Café, Shop?
— Wurden innovative energetische Aspekte umgesetzt?
— Wurde mit baulichen Schwachpunkten des Bestandsgebäudes aus architektonischer Sicht und aus Nutzersicht sinnvoll umgegangen?
— Wurde das geplante Budget eingehalten?
II.2.10.
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
II.2.
Beschreibung
II.2.1.
Bezeichnung des Auftrags
Museumsgestaltung
Los-Nr.: 2
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden, 71223000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei raumbildenden Ausbauten, 79822500 Dienstleistungen im Grafik-Design, 92521100 Museumsausstellungen
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE253 Fürth, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Rundfunkmuseum Fürth Kurgartenstraße 37a 90762 Fürth
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Ziel der Museumsgestaltung ist ein ganzheitlich neugestaltetes Museum als dritter Ort. Darunter verstehen wir das Museum als Gesamtgefüge, im Hinblick auf Weiterentwicklung, bzw. Neuentwicklung in Gänze. Die Museumsgestaltung umfasst alle Innenräume als auch die Außenräume und das Erscheinungsbild sowie das Wegeleitsystem. Sie sind je nach Zugänglichkeit (öffentlich/mit Zugangskontrolle/nur für Personal) zu klassifizieren. Im einzelnen handelt es sich insbesondere um Ausstellungsräume, museumspädagogische Räume, Lager- und Werkstatträume, Foyer, Café, Kassenbereich, Shop, Garderobe, Seminarraum, Büros, Flure und Treppenräume, sowie insbesondere und beispielsweise Vorplatz, Außengastronomie, Sitzbereiche im Freien, Soundgarten und Terrassen, deren Gestaltung in den musealen Kontext eingepasst werden muss. Sämtliche Leistungen zur Gestaltung des Museums erfolgen in Abstimmung mit der Bauherrin, der Museumsbetreiberin und unter Mitwirkung der Architekten und Fachplaner der technischen Gebäudeausrüstung und auf Grundlage des in der Leistungsbeschreibung formulierten und zu erarbeitenden Kriterienkatalogs.
Das Museumsgebäude bedarf einer grundlegenden, insbesondere auch technischen Sanierung sowie einer zeitgemäßen Anpassung an moderne Publikumsanforderungen und somit einer musealen Neugestaltung. Als ehemaliges Direktionsgebäude stellt es selbst ein Exponat dar, was in der Gesamtkonzeption entsprechend zu berücksichtigen ist. So soll das Gebäude erhalten, der Charakter des Hauses bewahrt und stärker im Dialog mit dem Gelände herausgearbeitet werden. Die Außenwirkung des Hauses gilt es zu verstärken.
Die Eingangssituation soll durch einen Anbau verbessert werden. Dieser wird durch den Hochbau geplant, jedoch von Museumsgestaltern „belebt“. Die dort untergebrachten räumlichen Funktionen sind auch hinsichtlich des Konzeptes des Dritten Ortes zu gestalten.
Die Innenräume, Ausstellungsflächen sowie Funktionsflächen, bedürfen einer gesamtheitlichen Gestaltung inklusive Licht-, Medien-, Sound-, und Grafikkonzept. Die Neuplanung der musealen Ausstattung gilt es an den aktuellen didaktischen und wissenschaftlichen Anforderungen sowie Publikumserwartungen auszurichten.
Ziel dabei ist dabei die Gestaltung aus „einem Guss“, das heißt dass verschiedene Flächen sich entsprechend ergänzen und miteinander in Verbindung treten können. Ziel ist, eine angemessene, praktikable und nachhaltige Infrastruktur zu schaffen.
Dies betrifft ebenso die Verbindung zwischen Innen- und Außenbereich des Museums. Unter der Prämisse „Dritter Ort“ gilt es hier, beispielsweise Gastronomieflächen, Treffpunkte und Begegnungsstätten auch im Außenraum zu schaffen. Nicht nur im anlogen Raum, sondern auch im digitalen Raum muss das neue Profil aufgesetzt, gestaltet und verankert werden. Diese betreffen die Gesamtheit der musealen Aufgaben wie Vermitteln, Ausstellen und Sammeln.
Ziel der Planung ist, ein Museum mit möglichst breiter Zielgruppe zu schaffen. Trotz dem, oder gerade deshalb ist es wichtig, dabei zielgruppenspezifische Ansprache zu entwickeln und entsprechende Elemente einzubringen und umzusetzen. Die Möglichkeit der selbstständigen Erschließung für alle Gäste ist zu gewährleisten – auch im Hinblick auf Barrierefreiheit der Museumsgestaltung.
Ziel der Planung ist ebenso, einen abwechslungsreichen, gemütlichen, kurzweiligen und interessanten, lebendigen und spielerischen Museumsbesuch zu schaffen. Varianz und Abwechslung sollten daher Grundlage der Gestaltung sein. Das zukünftige Museum versteht sich als lebendiges Haus und möchte eine lebensnahe, niedrigschwellige Gestaltung umgesetzt sehen.
Als Museum liegt ein besonderes Augenmerk auf den Exponaten. Diese originalen, authentischen Zeitzeugen bilden die Grundlage für Bildung und Vermittlung. Die Inszenierung von Objekten sollte ihre Aussagekraft unterstreichen und so Emotionen und Erinnerungen in historische und gegenwärtige Kontexte setzen. Geschichtliche Zusammenhänge, Funktionsweisen, technische Raffinessen und die Bedeutung der Objekte im Alltag der Menschen sollen vernetzt erzählt und zugänglich gemacht werden.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6.
Geschätzter Wert
II.2.7.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 09/08/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9.
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 5Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Um die Zahl geeigneter Bewerber zu begrenzen, werden die zur Eignung vorgelegten Referenzen einer weiteren Wertung nach folgenden Auswahlkriterien in einer Gesamtschau unterzogen. Diese Auswahlkriterien spiegeln Aspekte wider, die dem Auftraggeber in Hinblick auf die zu erbringende Planungsleistung besonders wichtig sind.
Die Bewerber sind daher im Rahmen der Einreichung ihrer Referenzen gehalten, zu den nachfolgenden Auswahlkriterien entsprechende Angabe in ihren Referenzen zu machen (der Auftraggeber behält sich vor, nur diese Angaben zu werten):
— Entspricht die Ausstellungs-/Museumsgestaltung dem Prinzip „Design for all“, berücksichtigt sie also Bedürfnisse von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Höreinschränkungen, Seheinschränkungen und kognitiven Einschränkungen?
— Wurden innenräumliche Gestaltungen umgesetzt für ein Museum als Dritter Ort, wie es das Rundfunkmuseum sein soll, also mit pädagogischen Räumen, Werkstätten, Veranstaltungsräumen, Café, Foyer, Bibliothek und/oder ähnlichen Räumen?
— Wurden in der Ausstellungs-/Museumsgestaltung Medien vielfältig und innovativ eingesetzt?
— Wurden in der Ausstellungs-/Museumsgestaltung erfolgreich aktivierende Stationen (analog/digital) umgesetzt?
— Wurde das geplante Budget eingehalten?
II.2.10.
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
II.2.
Beschreibung
II.2.1.
Bezeichnung des Auftrags
Elektroplanung
Los-Nr.: 3
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE253 Fürth, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Rundfunkmuseum Fürth Kurgartenstraße 37a 90762 Fürth
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Das Museumsgebäude bedarf einer grundlegenden, insbesondere auch technischen Sanierung sowie einer zeitgemäßen Anpassung an moderne Publikumsanforderungen und somit einer musealen Neugestaltung. Als ehemaliges Direktionsgebäude stellt es selbst ein Exponat dar, was in der Gesamtkonzeption entsprechend zu berücksichtigen ist. So soll das Gebäude erhalten, der Charakter des Hauses bewahrt und stärker im Dialog mit dem Gelände herausgearbeitet werden. Die Außenwirkung des Hauses gilt es zu verstärken. Aus Sanierungssicht sind neue Installationen in den Bereichen Heizungs-, Kühlungs-, Lüftungs- und Elektrotechnik in Verbindung mit der Umsetzung eines zeitgemäßen energetischen Konzeptes erforderlich. Darüber hinaus ist ein adäquates Brandschutzkonzept zu entwickeln und umzusetzen. Die Eingangssituation soll durch einen Anbau verbessert werden. Die dort untergebrachten räumlichen Funktionen sind auch hinsichtlich des Konzeptes des Dritten Ortes zu gestalten.
Die Innenräume, Ausstellungsflächen sowie Funktionsflächen, bedürfen einer gesamtheitlichen Gestaltung inklusive Licht-, Medien-, Sound-, und Grafikkonzept. Die Neuplanung der musealen Ausstattung gilt es an den aktuellen didaktischen und wissenschaftlichen Anforderungen sowie Publikumserwartungen auszurichten.
Ziel dabei ist dabei die Gestaltung aus „einem Guss“, das heißt dass verschiedene Flächen sich entsprechend ergänzen und miteinander in Verbindung treten können. Ziel ist, eine angemessene, praktikable und nachhaltige Infrastruktur zu schaffen.
Dies betrifft ebenso die Verbindung zwischen Innen- und Außenbereich des Museums. Unter der Prämisse „Dritter Ort“ gilt es hier, beispielsweise Gastronomieflächen, Treffpunkte und Begegnungsstätten auch im Außenraum zu schaffen. Nicht nur im anlogen Raum, sondern auch im digitalen Raum muss das neue Profil aufgesetzt, gestaltet und verankert werden. Diese betreffen die Gesamtheit der musealen Aufgaben wie Vermitteln, Ausstellen und Sammeln.
Ziel der Planung ist, ein Museum mit möglichst breiter Zielgruppe zu schaffen. Trotz dem, oder gerade deshalb ist es wichtig, dabei zielgruppenspezifische Ansprache zu entwickeln und entsprechende Elemente einzubringen und umzusetzen. Die Möglichkeit der selbstständigen Erschließung für alle Gäste ist zu gewährleisten – auch im Hinblick auf Barrierefreiheit der Museumsgestaltung.
Ziel der Planung ist ebenso, einen abwechslungsreichen, gemütlichen, kurzweiligen und interessanten, lebendigen und spielerischen Museumsbesuch zu schaffen. Varianz und Abwechslung sollten daher Grundlage der Gestaltung sein. Das zukünftige Museum versteht sich als lebendiges Haus und möchte eine lebensnahe, niedrigschwellige Gestaltung umgesetzt sehen.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6.
Geschätzter Wert
II.2.7.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 09/08/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9.
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Um die Zahl geeigneter Bewerber zu begrenzen, werden die zur Eignung vorgelegten Referenzen einer weiteren Wertung nach folgenden Auswahlkriterien in einer Gesamtschau unterzogen. Diese Auswahlkriterien spiegeln Aspekte wider, die dem Auftraggeber in Hinblick auf die zu erbringende Planungsleistung besonders wichtig sind.
Die Bewerber sind daher im Rahmen der Einreichung ihrer Referenzen gehalten, zu den nachfolgenden Auswahlkriterien entsprechende Angabe in ihren Referenzen zu machen (der Auftraggeber behält sich vor, nur diese Angaben zu werten):
— Wurden multifunktionale Konzepte umgesetzt, z. B. Kultur, Musik, Café, Shop?
— Wurden innovative energetische Aspekte umgesetzt?
— Wurde mit baulichen Schwachpunkten des Bestandsgebäudes sinnvoll umgegangen?
— Wurde das geplante Budget eingehalten?
II.2.10.
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
II.2.
Beschreibung
II.2.1.
Bezeichnung des Auftrags
HLS-Planung
Los-Nr.: 4
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE253 Fürth, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Rundfunkmuseum Fürth Kurgartenstraße 37a 90762 Fürth
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Das Museumsgebäude bedarf einer grundlegenden, insbesondere auch technischen Sanierung sowie einer zeitgemäßen Anpassung an moderne Publikumsanforderungen und somit einer musealen Neugestaltung. Als ehemaliges Direktionsgebäude stellt es selbst ein Exponat dar, was in der Gesamtkonzeption entsprechend zu berücksichtigen ist. So soll das Gebäude erhalten, der Charakter des Hauses bewahrt und stärker im Dialog mit dem Gelände herausgearbeitet werden. Die Außenwirkung des Hauses gilt es zu verstärken. Aus Sanierungssicht sind neue Installationen in den Bereichen Heizungs-, Kühlungs-, Lüftungs- und Elektrotechnik in Verbindung mit der Umsetzung eines zeitgemäßen energetischen Konzeptes erforderlich. Darüber hinaus ist ein adäquates Brandschutzkonzept zu entwickeln und umzusetzen. Die Eingangssituation soll durch einen Anbau verbessert werden. Die dort untergebrachten räumlichen Funktionen sind auch hinsichtlich des Konzeptes des Dritten Ortes zu gestalten.
Die Innenräume, Ausstellungsflächen sowie Funktionsflächen, bedürfen einer gesamtheitlichen Gestaltung inklusive Licht-, Medien-, Sound-, und Grafikkonzept. Die Neuplanung der musealen Ausstattung gilt es an den aktuellen didaktischen und wissenschaftlichen Anforderungen sowie Publikumserwartungen auszurichten.
Ziel dabei ist dabei die Gestaltung aus „einem Guss“, das heißt dass verschiedene Flächen sich entsprechend ergänzen und miteinander in Verbindung treten können. Ziel ist, eine angemessene, praktikable und nachhaltige Infrastruktur zu schaffen.
Dies betrifft ebenso die Verbindung zwischen Innen- und Außenbereich des Museums. Unter der Prämisse „Dritter Ort“ gilt es hier, beispielsweise Gastronomieflächen, Treffpunkte und Begegnungsstätten auch im Außenraum zu schaffen. Nicht nur im anlogen Raum, sondern auch im digitalen Raum muss das neue Profil aufgesetzt, gestaltet und verankert werden. Diese betreffen die Gesamtheit der musealen Aufgaben wie Vermitteln, Ausstellen und Sammeln.
Ziel der Planung ist, ein Museum mit möglichst breiter Zielgruppe zu schaffen. Trotz dem, oder gerade deshalb ist es wichtig, dabei zielgruppenspezifische Ansprache zu entwickeln und entsprechende Elemente einzubringen und umzusetzen. Die Möglichkeit der selbstständigen Erschließung für alle Gäste ist zu gewährleisten – auch im Hinblick auf Barrierefreiheit der Museumsgestaltung.
Ziel der Planung ist ebenso, einen abwechslungsreichen, gemütlichen, kurzweiligen und interessanten, lebendigen und spielerischen Museumsbesuch zu schaffen. Varianz und Abwechslung sollten daher Grundlage der Gestaltung sein. Das zukünftige Museum versteht sich als lebendiges Haus und möchte eine lebensnahe, niedrigschwellige Gestaltung umgesetzt sehen.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6.
Geschätzter Wert
II.2.7.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 09/08/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9.
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Um die Zahl geeigneter Bewerber zu begrenzen, werden die zur Eignung vorgelegten Referenzen einer weiteren Wertung nach folgenden Auswahlkriterien in einer Gesamtschau unterzogen. Diese Auswahlkriterien spiegeln Aspekte wider, die dem Auftraggeber in Hinblick auf die zu erbringende Planungsleistung besonders wichtig sind.
Die Bewerber sind daher im Rahmen der Einreichung ihrer Referenzen gehalten, zu den nachfolgenden Auswahlkriterien entsprechende Angabe in ihren Referenzen zu machen (der Auftraggeber behält sich vor, nur diese Angaben zu werten):
— Wurden multifunktionale Konzepte umgesetzt, z. B. Kultur, Musik, Café, Shop?
— Wurden innovative energetische Aspekte umgesetzt?
— Wurde mit baulichen Schwachpunkten des Bestandsgebäudes sinnvoll umgegangen?
— Wurde das geplante Budget eingehalten?
II.2.10.
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1.
Teilnahmebedingungen
III.1.1.
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Die Bewerber auf das Los 1 müssen über mindestens 2 Berufsträger verfügen, welche die Bezeichnung Architekt gemäß Art. 1 Abs. 1 Baukammerngesetz (BauKaG) führen dürfen.
Die Bewerber auf die Lose 3 und 4 müssen über mindestens 2 Berufsträger verfügen, welche die Bezeichnung Beratender Ingenieur gemäß Art. 1 Abs. 2 BauKaG führen dürfen.
III.1.2.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Für Los 1 – Architektenleistung:
— Berufshaftpflichtversicherung über 3 Mio. EUR für Personenschäden und 1 Mio. EUR für Vermögensschäden (Nachweis: Versicherungsbescheinigung oder Deckungszusage für den Beauftragungsfall),
— Bestätigung, dass der Bewerber keine Ausführungs- und Lieferinteressen hat oder beachten muss, die in Widerspruch zu seiner Unabhängigkeit als Sachwalter des Auftraggebers stehen können.
Für Los 2 – Museumsgestaltung:
— Berufshaftpflichtversicherung über je 1 Mio. EUR für Personen- und Vermögensschäden (Nachweis: Versicherungsbescheinigung oder Deckungszusage für den Beauftragungsfall),
— Bestätigung, dass der Bewerber keine Ausführungs- und Lieferinteressen hat oder beachten muss, die in Widerspruch zu seiner Unabhängigkeit als Sachwalter des Auftraggebers stehen können.
Für Lose 3 und 4 – Elektroplanung und HLS-Planung:
— Berufshaftpflichtversicherung über je 1 Mio. EUR für Personen- und Vermögensschäden (Nachweis: Versicherungsbescheinigung oder Deckungszusage für den Beauftragungsfall),
— Bestätigung, dass der Bewerber keine Ausführungs- und Lieferinteressen hat oder beachten muss, die in Widerspruch zu seiner Unabhängigkeit als Sachwalter des Auftraggebers stehen können.
III.1.3.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Für Los 1 – Architektenleistung:
— Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB (Nachweis: Eigenerklärung),
— Erklärung über Unteraufträge und Eignungsleihe, gegebenenfalls Verpflichtungserklärung des eignungsleihenden Unternehmens,
— Größe des Büros: mind. 5 Beschäftigte, bei Bietergemeinschaft muss eines der beteiligten Büros mind. 5 Beschäftigte aufweisen (Nachweis durch Eigenerklärung),
— Anzahl Berufsträger: mind. 2 bauvorlageberechtigte Architekten/Architektinnen i.S.v. Art. 1 Abs. 1 Baukammerngesetz (Nachweis durch Eigenerklärung),
— der Projektverantwortliche muss über eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung verfügen (Nachweis: Eigenerklärung durch tabellarischen Lebenslauf),
— 3 Referenzen über die Planung von Gebäuden, welche die folgenden Voraussetzungen erfüllen (Nachweis durch Eigenerklärung auf einer DIN-A4-Seite mit Darstellungen in Text und Bild, keine weitere Formatvorgabe):
—— kurze Projektbeschreibung,
—— fertiggestellt in den letzten 10 Kalenderjahren,
—— mindestens LPH 1-8 HOAI erbracht,
—— Mindestgröße erreicht durch eine der folgenden Voraussetzungen,
— Kosten der KG 200-500 mindestens 2 Mio. EUR brutto oder
— zu planende Bruttogeschossfläche mindestens 800 qm,
—— mindestens einmal müssen die Referenzen die folgenden zusätzlichen Kriterien erfüllen, wobei dies durch eine einzelne Referenz oder mehrere unterschiedliche Referenzen geschehen kann:
— Museum oder vergleichbares Kulturprojekt, bei dem es um die Vermittlung von Kunst und/oder Kultur gegenüber einem Publikum geht um welches öffentlich zugänglich ist,
— Arbeiten im Bestand mit baulicher Erweiterung,
— Anwendung von Vergaberecht bei Vergabe der Bauaufträge.
Für Los 2 – Museumsgestaltung:
— Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB (Nachweis: Eigenerklärung),
— Erklärung über Unteraufträge und Eignungsleihe, gegebenenfalls Verpflichtungserklärung des eignungsleihenden Unternehmens,
— Größe des Büros: mind. 5 Beschäftigte, bei Bietergemeinschaft muss eines der beteiligten Büros mind. 5 Beschäftigte aufweisen (Nachweis durch Eigenerklärung),
— Bewerber muss Mitarbeiter mit allen folgenden beruflichen Qualifikationen (m/w) aufweisen, wobei eine Person mehrere Qualifikationen erfüllen kann.
—— Innenarchitekt,
—— Szenografie/Ausstellungsdesign/Ausstellungsgestaltung,
—— Grafikdesign,
—— Lichtplanung/Lichtdesign,
—— Mediengestaltung/Medien,
—— Sounddesign.
Der Nachweis der beruflichen Qualifikationen muss jeweils erfolgen durch:
—— entsprechende Zeugnisse oder
—— Darlegung mindestens eines entsprechenden Referenzprojektes, welches folgende Voraussetzungen erfüllt: Abschluss in den letzten 7 Kalenderjahren und Darstellung der durch den konkreten Mitarbeiter erbrachten Planungsleistung.
— 3 Referenzen über die Planung kultur- oder technikhistorischer Ausstellungen mit Sammlungspräsentation, die in den letzten 10 Kalenderjahren fertiggestellt wurden, wobei die Referenzen mindestens einmal die folgenden Voraussetzungen erfüllen müssen (dies kann durch eine einzelne Referenz oder mehrere unterschiedliche Referenzen geschehen):
—— Ausstellung muss derzeit in Betrieb sein,
—— Ausstellung muss eine Dauerausstellung mit Objektpräsentation sein,
—— mindestens 300 qm Ausstellungsfläche,
—— mindestens 900 000 EUR brutto Gesamtvolumen an Herstellungs- und Planungskosten für Ausstellung,
—— Bauherr ist öffentlicher Auftraggeber (Nachweis über die Referenzen durch)
—— Referenzschreiben des Auftraggebers und
—— Eigenerklärung, letztere auf einer DIN-A4-Seite ohne Formatvorgabe mit Darstellungen in Text und Bild und folgenden Angaben:
— Kurze Projektbeschreibung,
— Größe der Ausstellung in qm,
— Leistungszeitraum,
— Projektteam und Organigramm,
— Projektierte Herstellungskosten und festgestellte Herstellungskosten, jeweils gegliedert nach raumbildender Ausbau/Licht/Medien/Grafik,
— Honorar gegliedert für Leistungsbereiche innenräumliche Gestaltung/Lichtplanung/Medienplanung/grafische Gestaltung).
Für Lose 3 und 4 – Elektroplanung und HLS-Planung:
— Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB (Nachweis: Eigenerklärung),
— Erklärung über Unteraufträge und Eignungsleihe, gegebenenfalls Verpflichtungserklärung des eignungsleihenden Unternehmens,
— Anzahl Berufsträger: mind. 2 beratende Ingenieure i.S.v. Art. 1 Abs. 2 Baukammerngesetz (Nachweis durch Eigenerklärung),
— Der Projektverantwortliche muss über eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung verfügen (Nachweis: Eigenerklärung durch tabellarischen Lebenslauf),
— 3 Referenzen über die Planung von Gebäuden, welche die folgenden Voraussetzungen erfüllen (Nachweis durch Eigenerklärung auf einer DIN-A4-Seite mit Darstellungen in Text und Bild, keine weitere Formatvorgabe):
—— kurze Projektbeschreibung,
—— fertiggestellt in den letzten 10 Kalenderjahren,
—— mindestens LPH 1-8 HOAI erbracht,
—— Mindestgröße erreicht durch eine der folgenden Voraussetzungen,
— Kosten der KG 200-500 mindestens 2 Mio. EUR brutto oder
— zu planende Bruttogeschossfläche mindestens 800 qm,
—— mindestens einmal müssen die Referenzen die folgenden zusätzlichen Kriterien erfüllen, wobei dies durch eine einzelne Referenz oder mehrere unterschiedliche Referenzen geschehen kann:
— Museum oder vergleichbares Kulturprojekt, bei dem es um die Vermittlung von Kunst und/oder Kultur gegenüber einem Publikum geht um welches öffentlich zugänglich ist,
— Arbeiten im Bestand mit baulicher Erweiterung,
— Anwendung von Vergaberecht bei Vergabe der Bauaufträge.
III.2.
Bedingungen für den Auftrag
III.2.1.
Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehaltenVerweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Die Bewerber auf das Los 1 müssen über mindestens 2 Berufsträger verfügen, welche die Bezeichnung Architekt gemäß Art. 1 Abs. 1 Baukammerngesetz (BauKaG) führen dürfen.
Die Bewerber auf die Lose 3 und 4 müssen über mindestens 2 Berufsträger verfügen, welche die Bezeichnung Beratender Ingenieur gemäß Art. 1 Abs. 2 BauKaG führen dürfen.
III.2.3.
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5.
Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.2.
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 27/05/2021 Ortszeit: 14:00
IV.2.3.
Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 11/06/2021
IV.2.4.
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch
IV.2.6.
Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/08/2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1.
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3.
Zusätzliche Angaben
Bekanntmachungs-ID: CXP4YLVD27L
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Mittelfranken – Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27
Ort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
26/04/2021