Dienstleistungen - 110033-2017

24/03/2017    S59    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Wolfratshausen: Dienstleistungen von Architekturbüros

2017/S 059-110033

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Stadt Wolfratshausen
Marienplatz 1
Wolfratshausen
82515
Deutschland
Kontaktstelle(n): Abteilung 21 – Planen und Bauen, Hr. Wenig
E-Mail: Wenig@Wolfratshausen.de
NUTS-Code: DE216

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.Wolfratshausen.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.meixner-partner.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Meixner + Partner GmbH
Gögginger Str. 93
Augsburg
86199
Deutschland
Kontaktstelle(n): Meixner + Partner GmbH
Telefon: +49 82150105-22
E-Mail: VgV@meixner-partner.de
Fax: +49 82150105-10
NUTS-Code: DE271

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.meixner-partner.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Entwicklung Schulgelände: Generalsanierung und Erweiterung Grund- und Mittelschule am Hammerschmiedweg – Objektplanung LPH 1-9.

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Wolfratshausen beabsichtigt die Entwicklung des Schulgeländes am Hammerschmiedweg als Generalsanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule (GS und MS).

Die 3-zügige GS mit 261 Schülern in 12 Klassen hat konstante Schülerzahlen, eine rege Nutzung der Mittagsbetreuung und des Hortes. Die Einführung einer gebundenen Ganztagesklasse wird angestrebt.

Die derzeit 2-zügige MS mit 210 Schülern in 10 Klassen, davon 105 in der gebundenen Ganztagesklasse, wird erweitert durch die Verlagerung einer 1-zügigen MS mit 5 Klassen an diesen Standort.

Somit sind zusätzliche Klassen- u. Gruppenräume für den Ganztageszug der MS+GS nötig, ebenso eine Mensa für die Ganztagesklassen und die Mittagsbetreuung, sowie eine Heizzentrale und ein Lehrschwimmbecken vorzusehen.

Angedacht ist die Erweiterung z. B. als Neubau BT II und evtl. als Aufstockung BT IV o. ä.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE216
Hauptort der Ausführung:

Stadt Wolfratshausen.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude Hammerschmiedweg 8 entsprechend HOAI Teil 3, Abschnitt 1, Leistungsphasen 1 bis 9 (Grundleistungen sowie einzelne Besondere Leistungen) für die Generalsanierung und Erweiterung der Grund- u. Mittelschule nebst Heizzentrale und Lehrschwimmbecken.

Auf dem Areal befinden sich derzeit 4 Bauteile und ein Hausmeisterhaus wie folgt:

Bauteil I: Baujahr ca. 1940, BGF ca. 2 275 m2, energetisch saniert

Bauteil II: Baujahr ca. 1960, BGF ca. 1 056m2, Zustand dem Baujahr entsprechend

Bauteil III: Baujahr ca. 1971, BGF ca. 2 120m2, energetisch saniert

Bauteil IV: Baujahr ca. 1998, BGF ca. 743m2, Zustand dem Baujahr entsprechend

Hausmeisterhaus: Baujahr ca. 1978, BGF ca. 273m2, Zustand dem Baujahr entsprechend.

Die Beauftragung erfolgt nach § 33 HOAI stufenweise. Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen weiterer Leistungsstufen abgeleitet werden. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht.

Der Planungsbeginn erfolgt unmittelbar nach Auftragserteilung.

Nach Auftragserteilung ist zunächst in Stufe 0 vom Auftragnehmer eine Machbarkeitsstudie mit vergleichender Kostenermittlung für die Generalsanierung und Erweiterung mit Heizzentrale zur Versorgung auch umliegender öffentlicher Gebäude und Lehrschwimmbecken zu erarbeiten.

Diese und die weiteren Stufen werden näher unter II.1.11) beschrieben.

Es werden ggf. verschiedene besondere Leistungen nach HOAI Anlage 10 zu §§34ff beauftragt werden, z.B.:

— Bestandsaufnahme (Lph. 1)

— Untersuchen alternativer Lösungsansätze nach verschiedenen Anforderungen einschließlich Kostenbewertung (Lph. 2)

— Aufstellen einer vertieften Kostenschätzung nach Positionen einzelner Gewerke (LPH 2)

— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist, sowie schriftliche Benachrichtigung des Auftraggebers 2 Monate vor Ablauf der Verjährungsfirst (LPH 9)

Unter Umständen werden auch weitere besondere Leistungen beauftragt werden, für die sich der Auftragnehmer auch eines qualifizierten Unterauftragnehmers, der im Teilnahmeantrag zu benennen ist, bedienen kann:

— Erstellen eines Brandschutznachweises

— Erstellen eines Nachweises für Wärmeschutz und Energiebilanzierung

Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich im Juni 2017 statt. Auftragsvergabe ist aller Voraussicht nach im Juli 2017, Planungsbeginn ist direkt im Anschluss daran.

Die Fertigstellung der Machbarkeitsstudie ist zum 15.12.2017 erforderlich.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 17/07/2017
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

— wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit;

— technische und berufliche Leistungsfähigkeit.

Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix.

Hinweis Losverfahren:

Konkretisierung Losverfahren in Ergänzung zu § 75 (6) VgV: Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, so wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden.

Hinweis Nachnominierung:

Im Falle einer Absage eines Teilnehmers der Vergabeverhandlung behält sich die Vergabestelle vor, der Rangfolge des Auswahlverfahrens entsprechend das nächst platzierte Büro zur Teilnahme an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens 10 Tage vor dem Verhandlungstermin ausgesprochen. Diese Regelung soll einem nachnominierten Teilnehmer eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Beabsichtigt ist eine stufenweise Beauftragung, wobei die einzelnen Stufen ganz oder teilweise beauftragt werden können:

Stufe 0: Machbarkeitsstudie mit einer in Varianten vergleichenden Kostengegenüberstellung gem. Anlage 10 zu § 34 HOAI 2013.

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie sind auf dem Baugrundstück verschiedene Varianten (mindestens 3) zu erarbeiten und hinsichtlich ihrer Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit zu bewerten.

Folgende Parameter sind dabei in Betracht zu ziehen:

— Generalsanierung bzw. Umstrukturierung der bestehenden Gebäude oder Teilen davon

— Erweiterung und/oder ggf. Aufstockung der bestehenden Gebäude oder Teilen davon

— Abbruch und Neubau eines Teiles des Schulgebäudes (Bauteil II)

— Integration eines Lehrschwimmbeckens

— Einbau einer Heizzentrale zur Versorgung auch der umliegenden öffentlichen Gebäude.

Stufe 1: Lph. 1 gem. § 34 HOAI 2013, ggf. aufgeteilt nach Bauabschnitten,

Stufe 2: Lph. 2 gem. § 34 HOAI 2013, ggf. aufgeteilt nach Bauabschnitten,

Stufe 3: Lph. 3-4 gem. § 34 HOAI 2013, ggf. aufgeteilt nach Bauabschnitten,

Stufe 4: Lph. 5-7 gem. § 34 HOAI 2013, ggf. aufgeteilt nach Bauabschnitten,

Stufe 5: Lph. 8 gem. § 34 HOAI 2013, ggf. aufgeteilt nach Bauabschnitten,

Stufe 6: Lph. 9 gem. § 34 HOAI 2013, ggf. aufgeteilt nach Bauabschnitten.

Zunächst wird die Stufe 0 beauftragt.

Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Stufen, Leistungsphasen und ggf. einzelner Bauabschnitte besteht nicht.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Erst nach Abschluss der Stufe 0 entscheidet der Stadtrat ob und in welchem Umfang die Beauftragung der weiteren Stufen erfolgt.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

A) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB.

b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 MiLoG

c) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen.

d) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist diese nur teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers gem. § 43 Abs. 1 VgV i.V.m. § 75 Abs. 3 VgV nachgewiesen wird, dass der tatsächliche Leistungserbringer (Projektleiter) und dessen Stellvertreter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen.

e) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben.

f) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben.

g) Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften. Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV. Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 350 000 EUR brutto.

b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 bzw. 4 VgV. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden.

Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d.h. ohne Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.

Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, in der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.

Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als sechs Monate sein gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an und muss der Bewerbung beiliegen. Das Ausstellungsdatum muss aus dem Nachweis ersichtlich sein.

Bei Bewerbergemeinschaften muss für jedes Mitglied ein entsprechender Versicherungsnachweis vorgelegt werden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu a) Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 350 000 EUR brutto.

zu b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 1 000 000 EUR für Sachschäden.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter und der Führungskräfte in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von vier technischen Mitarbeitern inklusive Geschäftsführung.

b) Angabe der Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, d.h. eindeutige Benennung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters. Erklärung des Bewerbers über die Berufsqualifikation des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters gem. § 75 VgV. Die Person des Projektleiters erfüllt die fachlichen Anforderungen, wenn sie bereichtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Die Person des stellvertretenden Projektleiters erfüllt die fachlichen Anforderungen, wenn sie berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist.

c) Die Berufserfahrung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters im Leistungsbild Objektplanung ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen. Mindestanforderung sind acht Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter und fünf Jahre für den stellvertretenden Projektleiter im Leistungsbild Objektplanung.

d) Angabe von mindestens zwei verschiedenen Referenzen und mindestens einem Nachweis einer Machbarkeitsstudie gem. § 75 Abs. 5 VgV.

Im Falle einer ARGE ist von jedem ARGE-Partner mindestens ein Referenzprojekt einzureichen.

Für die Referenzprojekte gilt folgende Mindestanforderung:

Der Referenzzeitraum muss zwischen 2007-2017 liegen, die LPH 2 muss in diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 abgeschlossen sein.

Folgende Angaben sind bei den Referenzprojekten erforderlich:

— Bezeichnung des beauftragten Büros bzw. ggf. der ARGE

— ggf. Benennung der Unterauftragnehmer

— Projektbezeichnung

— Name des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters

— beauftragte Leistungsphasen

— Projektlaufzeit (LPH 2-8)

— Projektvolumen brutto (KG 200-700)

— BGF

— Anteil Neubau/Anteil Sanierung

— Gruppenräume

— Nachweis der Einhaltung des Kosten- und Terminrahmens

Zusatzpunkte werden bei den Referenzprojekten vergeben für:

— Schwimmbad/Lehrschwimmbecken

— Heizzentrale zur Versorgung umliegender Gebäude

— Erweiterungsbau bzw. Aufstockung

— Generalsanierung Bestandsgebäude

— Maßnahme im laufenden Betrieb

— öffentlicher Auftraggeber bzw. Vergaberichtlinien analog eines öffentlichen Auftraggebers

Sonstiges:

— Projektdarstellung des Referenzprojekts auf höchstens vier DIN A4-Seiten oder zwei DIN A3-Seiten, graphische Darstellung z.B. mit Plänen, Fotos etc. und Beschreibung in Textform.

Folgende Angaben sind bei dem Nachweis einer Machbarkeitsstudie erforderlich:

— Projektvolumen (KG 200-700)

— Bildungsstandort

— Variantenvergleich

— Kostenbetrachtung

Sonstiges:

— Erläuterung der Ergebnisse der Studie auf vier DIN A4 oder zwei DIN A3 Seiten.

e) Der Auftraggeber behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten Auftraggebern über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte anzufordern. Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzprüfung festgestellt wird, dass die gemachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu a) Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von vier technischen Mitarbeitern inklusive Geschäftsführung.

zu b) Mindestanforderung an den Projektleiter: Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV)

Mindestanforderung an den Stellvertretenden Projektleiter: Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV)

zu c) Mindestanforderung sind acht Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter und 5 Jahre für den stellvertretenden Projektleiter im Leistungsbild Objektplanung.

zu d) – 2 Referenzprojekte, wobei der Referenzzeitraum muss zwischen 2007-2017 liegen, die Lph. 2 muss in diesem Zeitraum begonnen und die Lph. 8 abgeschlossen sein.

— sowie 1 Nachweis einer Machbarkeitsstudie.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Es sind Nachweise nach Ziffer III.1.3) b) dieser Bekanntmachung vorzulegen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 27/04/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 4 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge sind rechtsgültig zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Anlagen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist in einem verschlossenen Umschlag im Original bei der unter I.1) genannten Anschrift (siehe Rücksendeaufkleber) auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Der Poststempel gilt nicht. Bei Abgabe durch einen Zustelldienst tragen die Bewerber Sorge dafür, dass sie den Nachweis über die rechtzeitige Einlieferung führen können. Nicht unterschriebene bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten.

b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich in schriftlicher Form an die Kontaktstelle unter VgV@meixner-partner.de bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten.

Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter der Internetseite www.meixner-partner.de/ausschreibungen bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht.

c) Informationspflicht des Bewerbers:

Die Teilnehmer / die Bewerber verpflichten sich, sich eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der zuvor genannten Internetseite zu informieren, ob Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Weiter werden die Bewerber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 6 Kalendertage abzuändern, oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen werden unverzüglich auf zuvor genannter Internetseite veröffentlicht.

Es wird darauf hingewiesen, dass alle veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Sollten sich die veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen auf den Teilnahmeantrag auswirken, gelten folgende Regelungen:

Ist der Teilnahmeantrag bereits versandt worden, so ist dem Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefrist per E-Mail, an die zu vor genannte E-Mailadresse, mitzuteilen, sofern

— Der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und kein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird,

— Der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und ein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird. Der neue Teilnahmeantrag muss vor Ende der Teilnahmefrist vorliegen,

— Der alte Teilnahmeantrag –ergänzt um das Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben aufrechterhalten werden soll. Auf die Möglichkeit, diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante wählen zu können, wird in dem betreffenden Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben ausdrücklich hingewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass das unterzeichnete Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber vorliegen muss,

— Der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll. In dem Fall wird darauf hingewiesen, dass ein bereits eingereichter Teilnahmeantrag, wenn erforderlich, an die Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben angepasst werden muss.

Sofern keine gesonderte Mitteilung eingeht, wird davon ausgegangen, dass der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechtgehalten wird.

d) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgesandt.

e) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39
München
80534
Deutschland
Telefon: +49 892176-2411
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 892176-2847

Internet-Adresse: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Siehe VI.4.1)
München
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
22/03/2017