Dienstleistungen - 123455-2019

15/03/2019    S53    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren 

Deutschland-Koblenz: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 053-123455

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2009/81/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, NL Koblenz, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Hofstraße 257a
Kontaktstelle(n): LBB NL Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
56077 Koblenz
Deutschland
Telefon: +49 2619701-0
E-Mail: VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Fax: +49 2619701-444

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: http://www.LBBnet.de

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3)Haupttätigkeit(en)
Verteidigung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
19 D 0088 – NATO Flugplatz Büchel – Grundsanierung Flugbetriebsflächen und Flugbetriebseinrichtungen Fachplanung Technische Ausrüstung gem. Teil 4 Abs. 2 HOAI Anlagengruppe 4
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen

NUTS-Code DEB1C

II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Fachplanungen der Technischen Ausrüstung in Gebäuden und Freianlagen gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2013 mit Teilen der LPH 2, 3, 5, 6, 7, 8 und 9 gem. § 55 HOAI 2013 ergänzt durch besondere Leistungen, insbesondere:
Erstellung der Baudokumentation unter Anwendung des Checklistenmasters
Die Planungsleistungen erfolgen auf Grundlage folgender Regelwerke:
— AU 174 (Handbuch für Befeuerungsanlagen auf Flugplätzen / Airfields für NATO- und nationale Anlagen (HB BA)),
— ICAO Annex 14,
— STANAG 3316,
— EASA Zulassungsspezifikationen (CS) und Anleitungen (GM) für die Anlage von Flugplätzen,
— Richtlinie „Zeitweilige Hindernisse in den Hindernisfreiräumen von Instrumentenbahnen auf Flugplätzen“,
— DFS Deutsche Flugsicherung GmbH „Richtlinie für die Aufstellung von ILS-Anlagen“.
Gemäß Anlage 15.2 der Objektliste Technische Ausrüstung sind die Objekte der Maßnahme folgenden Honorarzonen zugeordnet:
Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen: Honorarzone III
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

71000000

II.1.7)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Der Bieter muss im Angebot alle Auftragsteile, die er möglicherweise an Dritte zu vergeben gedenkt, sowie alle vorgeschlagenen Unterauftragnehmer und die Gegenstände der Unteraufträge angeben
Der Bieter muss alle Änderungen angeben, die sich bei Unterauftragnehmern während der Auftragsausführung ergeben
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
NATO Flugplatz Büchel,
Grundsanierung der Flugbetriebsflächen (FBF) und Flugbetriebseinrichtungen (FBE)
Aufgrund der festgestellten Schädigung der FBF und der FBE sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen am Flugplatz Büchel erforderlich.
Der Flugplatz besteht im Wesentlichen aus folgenden FBF:
— Start- und Landebahn (S-/L-Bahn): Länge ca. 3 100 m, Breite 45 m,
— Parallelrollweg: Länge ca. 2 500 m, Breite 30 m,
— Intersections W1–6, E1,
— 3 Liegeplätze (LP) mit jeweils 15 Sheltervorfeldflächen,
— Vorfeldfläche vor Werft.
Zu den zum Einsatz kommenden Flugzeugmustern zählt i.W. der Tornado, die Globemaster C-17 und der Airbus A400M.
Die vorgesehenen Maßnahmen lassen sich in 6 Teilprojekte gliedern:
— Grundsanierung Flugbetriebsflächen (FBF) und Flugbetriebseinrichtungen (FBE).
Im Grunde werden die S-/L-Bahn, die Intersections und die Rollwege der LP (Shelterschleifen) einschließlich der Sheltervorfelder in mehreren Bauabschnitten erneuert. Es steht keine Befeuerung der S-/L-Bahn und der Intersection zur Verfügung. Abschnittsweise ist die Verfügbarkeit der Befeuerung in den Shelterschleifen gegeben. Der Flugbetrieb wird während der Baumaßnahme über den 30 m breiten, zuvor sanierten Parallelrollweg abgewickelt. Hierfür wird auf dem Parallelrollweg eine Interimsbefeuerung ermöglicht.
— Sanierung Startbahnbefeuerung.
Bestandteil Teilprojekt:
—— Start- und Landebahnbefeuerung und Overrun-Befeuerung:
——— S-/L-Bahn-Befeuerung,
——— Schwellen- und Stoppbahn-Befeuerung.
—— Verkehrsführung:
——— Erneuerung Reststrecken- und Fangseilmarker,
——— Neuinstallation von innenbeleuchteten Schildern auf Grundlage eines vorh. Rollkonzeptes.
—— Rollbahn- / Abstellflächenbefeuerung:
——— neue Rollbahnrandfeuer an der Cargo-Platte,
——— Rollbahnbefeuerung in den Shelterschleifen und Intersections.
Die Rollbahnbefeuerung an der Parallelrollbahn wird in einer vorgezogenen Baumaßnahme erneuert.
—— Anflugbefeuerung:
——— Anflug- einschl. Blitzbefeuerung inkl. neuer Positionierung,
——— Erneuerung der Maste in brechbarer Ausführung und Demontage von nicht mehr erforderlichen Maste,
——— Erneuerung der PAPI-Anlage einschl. neuer Positionierung entspr. der Anforderung aus der Einrüstung mit ILS.
—— Anpassung der Steuer-, Reglungs- und Leistungsversorgungsanlagen:
——— Zusätzliche Regler und Speisetrafos,
——— Einbindung in die Steuerungs- und Betriebsüberwachungsanlage,
——— Anpassung der Visualisierung im Tower, WOC und Warte.
—— Stromversorgung Fanganlagen,
—— Zugehörige Kabelanlagen,
— Einrüstung ILS.
Die Beschaffung eines stationären Präzisionsanfluglandesystem Boden (ILS) dient zur Durchführung von Präzisionsanfluglandeverfahren der Kategorie I (CAT I).
Folgende Maßnahmen sind erforderlich:
—— Erstellung der Infrastruktur für ILS (Fundamente, Reflexionsflächen, Leistungsversorgung, Datenanbindung),
—— Neupositionierung der Pistensichtgeräte nach ICAO,
—— Anpassung der Radarreflektoren an die durch ILS verursachte Änderung der PAR Schwellenüberflughöhen.
Die Planungsleistungen erfolgen auf Grundlage eines „Installationshandbuch Standort Büchel“, welches durch die Fa. THALES erstellt wurde (2014).
Zudem soll im Zuge der Baumaßnahme die Hindernisfreiheit verbessert werden. Dies umfasst:
—— den Rückbau von Hindernissen sowie,
—— das Versetzen von Hindernissen.
— Löschwasserversorgung im Bereich S-/L-Bahn.
Im Zuge der Baumaßnahme wird ein Hydrantensystem parallel zur S-/L-Bahn installiert, bei dem im Abstand von 400 m Wasserentnahmestellen für die
Feuerwehr installiert werden.
— Errichtung Cargo-Platte C-17.
Es ist die Errichtung einer neuen, zusätzlichen Cargo-Platte für das Flugzeug C-17 geplant.
— Leerrohrsystem für Liegenschaftsenergiekonzept (LEK).
Die anrechenbaren Kosten der gesamten Maßnahme betragen für die Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen 6 555 239,60 EUR (netto).
Die Baukosten der gesamten Maßnahme betragen 69 792 054,62 EUR (netto)
Die Leistungsstufe 1 (LPH 2 + 3) ist abzuschließen bis 30.4.2020
Die Leistungsstufen 2 und 3 (LPH 5 + 6) sind abzuschließen bis 31.1.2022
Die Baumaßnahme befindet sich im militärischen Sicherheitsbereich.
Das Projekt ist als >VS – nur für den Dienstgebrauch< eingestuft.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der einzelnenLeistungsphasen gliedern sich wie folgt: Leistungsstufe 2 (LPH 5), Leistungsstufe 3 (LPH 6 und 7), Leistungsstufe 4 (LPH 8) und Leistungsstufe 5 (LPH 9).
Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe nicht innerhalb einer angemessenen Frist abruft. Eine solche angemessene Frist endet im Regelfall nicht vor Ablauf von 6 Monaten nach vollständiger Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe.
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 76 (ab Auftragsvergabe)

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Eine aktuelle Versicherungspolice über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als 2 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragslaufzeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssumme besteht.
Geforderte Deckungssummen:
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der ARGE mit einer Deckungssumme von mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und von mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen mind. Das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr beträgt.
Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
BGB, HOAI, Allgemeine Vertragsbestimmungen (AVB) des Auftraggebers, RBBau
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen Teilnahmewettbewerb).
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher davon betroffener Bewerbergemeinschaften.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung, insbesondere bezüglich der Versorgungs- und Informationssicherheit:
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind die Erklärungen VS-NfD und die Verpflichtungserklärung unterschrieben bei der Vergabestelle abzugeben,
Formulare:
— Formblatt 125 Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung Teilnehmer
— Formblatt 126 Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung Nachunternehmer/Unterauftragnehmer
Die Bauarbeiten werden in einem militärischen Sicherheitsbereich ausgeführt. Es dürfen nur solche Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer am Wettbewerb teilnehmen, die ihren Geschäftssitz in einem NATO-Staat haben.
Besucher aus Staaten mit besonderen Sicherheitsrisiken haben grundsätzlich keinen Zutritt zu militärischen Sicherheitsbereichen („Anlage Staatenliste“). Die Staatenliste im Sinne von §13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG wurde festgelegt durch das Bundesministerium des Inneren. Innerhalb der militärischen Liegenschaft sind die Zugangsbestimmungen, Sicherheits- u. Ordnungsvorschriften der Streitkräfte zu beachten. Das Filmen und Fotografieren ist strengstens untersagt.
III.1.5)Angaben zur Sicherheitsüberprüfung:
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage

Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichtsoder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
Erklärung, ob die in den §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendungsgesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes).
(Siehe Angaben im Bewerbungsbogen Teil III Ausschlussgründe)

Kriterien für die persönliche Lage von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, ist der Bewerbungsbogen unter Teil II Abschnitt D entsprechend auszufüllen.
Spätestens mit Angebotsabgabe hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt und die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu bennen. Im Zuge der Auftragsausführung ist dem Auftraggeber vom Auftragnehmer jede eintretende Änderung auf Ebene der Unterauftragnehmer mitzuteilen (vgl. § 9 Abs. 1 VSVgV) auch sind mit Angebotsabgabe Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern und dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen einzureichen.
Zur Eignungsleihe siehe Ziffer VI.3, Nr. 3
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bietergemeinschaft) gem. § 26 Abs. 1 Nr. 3 VSVgV über den allgemeinen Jahresumsatz und den spezifischen Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags.
Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
(Siehe Angaben im Bewerbungsbogen unter Teil IV Abschnitt B)
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der allgemeine Jahresumsatz (brutto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mind. 405 000 EUR pro Jahr betragen und der spezifische Jahresumsatz (brutto) in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4 und 5 Teil 4 gem. Abschnitt 2 HOAI,, der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 270 000 EUR pro Jahr betragen.

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit von Unterauftragnehmern (die zu deren Ablehnung führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Siehe III.2.1)
Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
Im Fall einer Eignungsleihe hat der Bewerber zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderliche Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Bewerbungsbogen Teil II Abschnitt C und Anlage 2 zum Bewerbungsbogen).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Sofern der Auftragnehmer Kapazitäten anderer Unternehmen in (Eignungsleihe) in Anspruch nimmt, muss das Unternehmen, welches seine Kapazitäten zur Verfügung stellt, im Hinblick auf die zur Verfügung gestellten Kapazitäten die vom Auftraggeber geforderten Mindestkriterien erfüllen.
III.2.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 27 Abs. 1 Nr. 2a, c, d, i und Abs. 2 und 3 VSVgV einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten fechnischen Führungskräfte sind gem. § 27 Abs. 1 Nr. 2c und d VSVgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:
— der Projektleiter,
— der Bauleiter.
Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen sind nachzuweisen.
Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den Bauleiter sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen.
Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, die in den letzten 10 Jahren (ab 2009) erbracht wurden und die geforderten Mindeststandards erfüllen.
Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben über ein Projektdatenblatt abzugeben:
a) Kurzbezeichnung der Baumaßnahme;
b) Auftraggeber mit Name und Anschrift;
d) erbrachte Leistungsphasen;
e) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis);
f) Rechnungswert (Honorar, netto).
Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren sowie die Zahl seiner Führungskräfte in der Fachrichtung ersichtlich ist (§ 27 Abs.1 N. 2h VSVgV).
Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt (§ 27 Abs. 1 Nr.2i VSVgV).
Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§ 28 VSVgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§ 9 VSVgV).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards
Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung, oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren in derselben Fachrichtung Elektrotechnik nach Studienabschluss Nachweisen.
Der Bauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung Elektrotechnik, oder eine vergleichbare Berufszulassung.
Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:
1) Bewerber/Unternehmen:
Mind. 1 Referenz in den letzten 10 Jahren über die Planung, Ausschreibung und Bauoberleitung (LPH 2-3 u. 5-8 § 55 HOAI) aus dem Bereich der Starkstromanlagen des Flugplatzbaus unterschiedlicher technischer Anlagen (Befeuerungsanlagen, Instrumentenlandesysteme etc. sowie deren Versorgung), vorzugsweise im militärischen Bereich mit fundierten Kenntnissen des AU 174 (Handbuch für Befeuerungsanlagen auf Flugplätzen / Airfields für NATO- und nationale Anlagen (HB BA)), anrechenbare Kosten KG 400 und 500 > 2 000 000 EUR netto. Leistungsstand: LPH 8 abgeschlossen.
2) Projektleiter:
Mind. 1 Referenz in den letzten 10 Jahren über die Planung, Ausschreibung und Bauoberleitung (LPH 2-3 u. 5-8 § 55 HOAI) aus dem Bereich der Starkstromanlagen des Flugplatzbaus unterschiedlicher technischer Anlagen (Befeuerungsanlagen, Instrumentenlandesysteme, etc. sowie deren Versorgung), vorzugsweise im militärischen Bereich mit fundierten Kenntnissen des AU 174 (Handbuch für Befeuerungsanlagen auf Flugplätzen / Airfields für NATO- und nationale Anlagen (HB BA)), anrechenbare Kosten KG 400 und 500 > 2 000 000 EUR netto. Leistungsstand: LPH 8 abgeschlossen.
3) Bauleiter:
Mind. 1 Referenz in den letzten 10 Jahren über die Planung, Ausschreibung und Bauoberleitung (LPH 2-3 u. 5-8 § 55 HOAI) aus dem Bereich der Starkstromanlagen des Flugplatzbaus unterschiedlicher technischer Anlagen (Befeuerungsanlagen, Instrumentenlandesysteme etc. sowie deren Versorgung), vorzugsweise im militärischen Bereich mit fundierten Kenntnissen des AU 174 (Handbuch für Befeuerungsanlagen auf Flugplätzen / Airfields für NATO- und nationale Anlagen (HB BA)), anrechenbare Kosten KG 400 und 500 > 2 000 000 EUR netto. Leistungsstand: LPH 8 abgeschlossen die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren muss mind. 5 Beschäftigte betragen.
Die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Fachplanung technische Ausrüstung Anlagengruppe 4 und 5 in den letzten 3 Jahren muss mind. 3 Beschäftigte betragen.

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Siehe III.2.1)
Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards
Angaben zu den beruflichen Qualifikationen:
Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung Elektrotechnik, oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine Berufserfahrung von Mind. 3 Jahren in derselben Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.
Der Bauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung Elektrotechnik, oder eine vergleichbare Berufszulassung.
Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:
1) Bewerber/Unternehmen:
Mind. 1 Referenz in den letzten 10 Jahren über die Planung, Ausschreibung und Bauoberleitung (LPH 2-3 u. 5-8 § 55 HOAI) aus dem Bereich der Starkstromanlagen des Flugplatzbaus unterschiedlicher technischer Anlagen (Befeuerungsanlagen, Instrumentenlandesysteme etc. sowie deren Versorgung), vorzugsweise im militärischen Bereich mit fundierten Kenntnissen des AU 174 (Handbuch für Befeuerungsanlagen auf Flugplätzen / Airfields für NATO- und nationale Anlagen (HB BA)), anrechenbare Kosten KG 400 und 500 > 2 000 000 EUR netto. Leistungsstand: LPH 8 abgeschlossen.
2) Projektleiter:
Mind. 1 Referenz in den letzten 10 Jahren über die Planung, Ausschreibung und Bauoberleitung (LPH 2-3 u. 5-8 § 55 HOAI) aus dem Bereich der Starkstromanlagen des Flugplatzbaus unterschiedlicher technischer Anlagen (Befeuerungsanlagen, Instrumentenlandesysteme, etc. sowie deren Versorgung), vorzugsweise im militärischen Bereich mit fundierten Kenntnissen des AU 174 (Handbuch für Befeuerungsanlagen auf Flugplätzen / Airfields für NATO- und nationale Anlagen (HB BA)), anrechenbare Kosten KG 400 und 500 > 2 000 000 EUR netto. Leistungsstand: LPH 8 abgeschlossen.
3) Bauleiter:
Mind. 1 Referenz in den letzten 10 Jahren über die Planung, Ausschreibung und Bauoberleitung (LPH 2-3 u. 5-8 § 55 HOAI) aus dem Bereich der Starkstromanlagen des Flugplatzbaus unterschiedlicher technischer Anlagen (Befeuerungsanlagen, Instrumentenlandesysteme etc. sowie deren Versorgung), vorzugsweise im militärischen Bereich mit fundierten Kenntnissen des AU 174 (Handbuch für Befeuerungsanlagen auf Flugplätzen / Airfields für NATO- und nationale Anlagen (HB BA)), anrechenbare Kosten KG 400 und 500 > 2 000 000 EUR netto. Leistungsstand: LPH 8 abgeschlossen.
Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren muss mind. 5 Beschäftigte betragen.
Die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Fachplanung technische Ausrüstung Anlagengruppe
4 und 5 in den letzten 3 Jahren muss mind. 3 Beschäftigte betragen.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung – Ingenieur – zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.
Juristische Personen oder Bewerbergemeinschaften sind teilnahmeberechtigt, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nennen, der die vorgenannten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU, gewährleistet ist.
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl 3 und Höchstzahl 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.2) und III.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen („Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“) aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz, Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, Beschäftigtenzahl, Zahl der Fach- und Führungskräfte der genannten Fachrichtung, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung.. Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
29.4.2019 - 23:59
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
VI.3)Zusätzliche Angaben:
1) Zu Ziffer II.3) Laufzeit des Vertrags:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.
2) Bewerbergemeinschaften (BGen).
BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbergemeinschaften.
Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
Bei BGen sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen.
3) Eignungsleihe (§ 27 Abs. 4 VgV).
Bewerber oder Bieter können sich für einen bestimmten Auftrag auf die Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen berufen, wenn sie nachweisen, dass diese ihnen die für die Auftragsausführung erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen. Dies gilt auch für Bewerber- oder Bietergemeinschaften. Der Nachweis kann auch durch Zusage der Unternehmen erfolgen, die dem Bewerber oder Bieter die für die Auftragsausführung erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen.
4) Unteraufträge (§ 9 VSVgV)
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
5) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag.
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden und in Schriftform (§ 126 BGB) in einem verschlossenen und gekennzeichneten Umschlag bei der unter Ziffer I.1) angegebenenen Kontaktstelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag/Bewerbungsbogen ist an der dafür vorgesehenen Stelle durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und keine Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen.
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen und Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht oder in elektronischer Form eingereichte Teilnahmeanträge/ Bewerbungsbögen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Vordrucke des Auftraggebers gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
6) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb.

Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2)) heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes. Zusätzlich können die Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse vofvergabe.koblenz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Bundes – Bundeskartellamt
Villemomblerstraße 76
53123 Bonn
Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 22894990
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
Fax: +49 2289499163

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften,
1) die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
2) die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Amt für Bundesbau -ABB-
Wallstraße 1
55122 Mainz
Deutschland
E-Mail: postfach@abb-rlp.de
Telefon: +49 6131140880
Internet-Adresse: http://www.abb-rlp.de
Fax: +49 61311408810

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12.3.2019