Bauleistung - 124769-2016

12/04/2016    S71    - - Bauleistung - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren 

Deutschland-Stuttgart: Bauarbeiten für Eisenbahnlinien

2016/S 071-124769

Auftragsbekanntmachung – Versorgungssektoren

Bauauftrag

Richtlinie 2004/17/EG

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH (Bukr 5S)
Räpplenstraße 17
Kontaktstelle(n): Deutsche Bahn AG, Beschaffung Infrastruktur; Projekt Stuttgart-Ulm (FS.EI 3)
70191 Stuttgart
Deutschland
E-Mail: einkauf-s21nbs@deutschebahn.com
Fax: +49 6926521939

Internet-Adresse(n):

Adresse des Beschafferprofils: http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste
I.3)Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Projekt Stuttgart-Ulm, PfA 1.7; Bahntechnik / Oberbau (BTO) GU 1 = Los 1 Talkessel, GU 2 = Los 2 Filderbereich.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Bauauftrag
Erbringung einer Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln, gemäß den vom Auftraggebern genannten Erfordernissen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 70191 Stuttgart.

NUTS-Code DE11

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Bahntechnik / Oberbau (BTO).
GU 1 = Los 1 Talkessel;
GU 2 = Los 2 Filderbereich.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

45234100

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für ein oder mehrere Lose
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
„Aufteilung in Lose“, Die Bieter können Angebote für nur ein oder für beide Lose abgeben. Der Auftraggeber behält sich vor, im Vergabeverfahren nach nicht diskriminierenden Kriterien die Zuschlagserteilung auf die Angebote eines Bieters für beide Lose auf ein Los zu beschränken.
Bauauftrag, beinhaltend je die Gesamtkoordination, die Ausführungsplanung, die Ausführung der Bauleistungen inklusive aller dafür erforderlichen temporären Anlagen, die übergeordnete logistische Leitung, die übergeordnete Sicherheitsverantwortung, die Inbetriebsetzung der Anlagen inklusive der Gesamtkoordination der Inbetriebsetzung für alle Auftragnehmer im Bereich eines Loses.
Andere Auftragnehmer Bahntechnik sind für folgende Gewerke vorgesehen: Oberleitungsanlagen (Hochgeschwindigkeitsverkehr), Deckenstromschienen (DSS), Leit- und Sicherungstechnik (ESTW und ETCS), GSM-R/GSM-P, Ortssteuereinrichtungen/Fernwirkeinrichtungen (OSE), Oberleitungsspannungsprüf- und Erdungsautomatik (OLSP), DB-MAS Zentrale.
Im Los 2 ist zusätzlich ein anderer Auftragnehmer für folgende Gewerke vorgesehen:
— Übertragungstechnik Industrial Ethernet und SDH;
— BOS-Funk mit Leckkabeln und Antennen;
— Melde und Alarmierungssystem;
— Tunnelnotrufsystem;
— Heißläuferortungsanlage;
— Brandmeldeanlage;
— Zutrittskontrolle.
Diese werden durch die DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH gesondert beauftragt und sind durch den Generalunternehmer zu koordinieren.
Projektsprache ist Deutsch.
Es dürfen nur vom Eisenbahn-Bundesamt zugelassene und zum Einsatz bei der Deutschen Bahn AG freigegebene Produkte zum Einsatz kommen.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 52 (ab Auftragsvergabe)

Angaben zu den Losen

Los-Nr: 1 Bezeichnung: GU-BTO 1
1)Kurze Beschreibung:
PfA 1.1 Talquerung mit Hauptbahnhof, Strecken 4715, 4703 und 4813;
PfA 1.2 Fildertunnel, ca. 250 m Strecke 4813 bis Rettungszufahrt Wagenburg;
PfA 1.5 Zuführung Feuerbach/Bad Cannstatt, Strecken 4715 und 4813;
PfA 1.6a Zuführung Obertürkheim/Untertürkheim, Strecken 4703 und 4726;
PfA = Planfeststellungsabschnitt.
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

45234100

3)Menge oder Umfang:
Feste Fahrbahn: 37,6 km Gleis, ganze Länge im Trog oder Tunnel;
Feste Fahrbahn: 52 Weichen bis Bauart 60-1.200-1:18,5;
Leichtes Masse-Feder-System: 4,8 km;
Schweres Masse-Feder-System: 2,4 km;
Schotteroberbau: 0,8 km Gleis und 2 Schienenauszüge;
Kabeltiefbau und Kabelverlegung auf der gesamten Länge (Kabel werden vom AG geliefert);
Mechanische Ausrüstung der Tunnelröhren und Verbindungsbauwerke (Türe, Tore, Schleusen);
50 Hz-Anlagen (Trafostationen, Elektranten, Tunnelsicherheitsbeleuchtung, Elektrische Weichenheizanlagen, Klimatechnik).
Telekommunikationsanlagen:
— Kabelanlage Kupfer;
— Kabelanlage LWL;
— Übertragungstechnik Industrial Ethernet und SDH;
— BOS-Funk mit Leckkabel und Antennen;
— Melde und Alarmierungssystem;
— Tunnelnotrufsystem;
— Heißläuferortungsanlage;
— Technikräume mit der Ausstattung (Stromversorgung, Erdung, Racks, Kupfer- und LWL-Verteiler, Brandmeldeanlage, Zutrittskontrolle…., etc.);
— Betonschalthäuser (BSH) für Telekommunikations- und GSM-R Systemtechnik.
3 Schaltposten (Sp Stuttgart Hbf, Sp Bad Cannstatt und Sp Feuerbach).
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen:
„Aufteilung in Lose“, Die Bieter können Angebote für nur ein oder für beide Lose abgeben. Der Auftraggeber behält sich vor, im Vergabeverfahren nach nicht diskriminierenden Kriterien die Zuschlagserteilung auf die Angebote eines Bieters für beide Lose auf ein Los zu beschränken.
Los-Nr: 2 Bezeichnung: GU-BTO 2
1)Kurze Beschreibung:
PfA 1.2 Fildertunnel, Strecke 4813 ab Rettungszufahrt Wagenburg;
PfA 1.3a, Flughafenbereich, Filderbahnhof Flughafen, Strecken 4813 und 4705;
PfA 1.4 Filderbereich bis Wendlingen, Strecke 4813;
PfA = Planfeststellungsabschnitt.
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

45234100

3)Menge oder Umfang:
Feste Fahrbahn: 54,4 km Gleis, davon 28,8 km auf offener Strecke, 25,6 km im Trog oder Tunnel, 1,7 km auf Brücken;
Feste Fahrbahn: 4 Schienenauszüge, 24 Weichen bis Bauart 60-1.200-1:18,5 fb;
Leichtes Masse-Feder-System: 2,7 km;
Kein Schotteroberbau;
Kabeltiefbau und Kabelverlegung auf der gesamten Länge (Kabel werden teilweise vom AG geliefert);
Oberleitungsanlage Re 200 im Tunnel, 8,6 km
Mechanische Ausrüstung der Tunnelröhren und Verbindungsbauwerke (Türe, Tore, Schleusen);
50 Hz-Anlagen (Trafostationen, Elektranten, Tunnelsicherheitsbeleuchtung, Elektrische Weichenheizanlagen, Klimatechnik ).
Telekommunikationsanlagen:
— Kabelanlage Kupfer;
— Kabelanlage LWL;
— Ausstattung für Technikräume (Stromversorgung, Erdung, Kupfer- und LWL-Verteiler, etc.);
— Betonschalthäuser (BSH) für Telekommunikations- und GSM-R Systemtechnik.
1 Schaltposten (Sp Flughafen).
5)Zusätzliche Angaben zu den Losen:
„Aufteilung in Lose“, Die Bieter können Angebote für nur ein oder für beide Lose abgeben. Der Auftraggeber behält sich vor, im Vergabeverfahren nach nicht diskriminierenden Kriterien die Zuschlagserteilung auf die Angebote eines Bieters für beide Lose auf ein Los zu beschränken.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Vertragserfüllungsbürgschaft in der Höhe von 5 v. H. der Auftragssumme, Bürgschaft für Mängelansprüche in der Höhe von 3 v. H. der Abrechnungssumme.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Zahlungsbedingungen gemäß Vergabeunterlagen.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerische Haftung aller Gemeinschaftsmitglieder. Es ist ein Gemeinschaftsmitglied zu bevollmächtigen, die Gemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber beim Abschluss und bei der Durchführung des Vertrags in vollem Umfang zu vertreten. Der Auftraggeber ist berechtigt, alle Zahlungen mit befreiender Wirkung gegenüber allen Gemeinschaftsmitgliedern an das bevollmächtigte Mitglied zu leisten.
Ein Hauptunternehmer/Mitglied einer Bewerbergemeinschaft darf nur für einen Bewerber tätig sein. Ein Nachunternehmer kann für mehrere Bewerber als Nachunternehmer tätig sein.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Die Ausschreibung beinhaltet Leistungen, für die Präqualifikationsverfahren gem. § 24 SektVO, bei der Deutschen Bahn AG bestehen. Die entsprechenden, zum Zeitpunkt der Bewerbung gültigen Präqualifikationen sind vom Bieter/ Bietergemeinschaftsmitglied nachzuweisen. Soweit der Bieter beabsichtigt, für Leistungen einen Nachunternehmer einzusetzen, hat er diesen zu benennen und eine entsprechende Erklärung über dessen Verpflichtung und Präqualifikation abzugeben. In der ersten Stufe müssen keine Nachunternehmen benannt werden, jedoch inwieweit der Bieter Nachunternehmen zu beauftragen beabsichtigt. Nachunternehmen können dann zu einem späteren Zeitpunkt angegeben werden. Wenn der Bieter jedoch seine Eignung nachweisen will und insoweit auf die Eignung eines Nachunternehmers verweist, muss er dessen Referenzen vorlegen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss er den Nachunternehmer angeben. Wenn er jedoch selbst über die erforderliche Eignung verfügt, kann er auch zu einem späteren Zeitpunkt den Nachunternehmer, den er nach seinen erfolgten Angaben für bestimmte Gewerke vorgesehen hat, angeben, dessen Eignung er dann jedoch nachweisen muss. – Spätestens mit Angebotsabgabe müssen von dem Bieter Verpflichtungserklärungen der genannten Nachunternehmen vorgelegt werden, um sicherzustellen, dass der betreffende Nachunternehmer tatsächlich auch für die Auftragsausführung zur Verfügung steht. – Der Bieter kann auch mehrere Nachunternehmer für ein Gewerk vorsehen. In diesem Fall müssen jedoch alle Nachunternehmer ihre Eignung nachweisen, wenn der Bieter nicht selbst über die entsprechende Eignung verfügt (siehe vorstehend). Spätestens mit Angebotsabgabe muss er dann– wenn er sich nicht auf einen festlegen will – auch von allen Nachunternehmern Verpflichtungserklärungen vorlegen.
Geforderte Präqualifikationen (die relevante „Bekanntgabe der Einrichtung und Anwendung des Präqualifikationsverfahrens mit Bekanntmachung eines Prüfungssystems – Versorgungssektoren“ im Amtsblatt der EU ist für jedes Fachgebiet angegeben):

— Gleise, Schotteroberbau, Strecken I und HGV: Amtsblatt der EU 2016/S 23-037402 vom 3.2.2016;

— Allgemeiner Erd- und Tiefbau, hier: Kabelführungssysteme inkl. Tiefbau, Kabelverlegung, Bauleistungen für Kabel – Bauen unter Eisenbahnbetrieb: Amtsblatt der EU 2016/S 23-037404 vom 3.2.2016;

— Planung von elektrotechnischen Anlagen (elektrische Energieanlagen und elektrische Weichenheizungen): Amtsblatt der EU 2016/S 023-037533 vom 3.2.2016;

— Schaltanlagen und Komponenten (110 kV/15 kV/16,7 Hz, ohne OSE/OLSP): Amtsblatt der EU 2016/S 051-085868 vom 12.3.2016;

— Weichenheizungen: Amtsblatt der EU 2016/S 023-037399 vom 3.2.2016;

— Oberleitungsanlagen (nur GU-BTO 2): Amtsblatt der EU 2016/S 022-035689 vom 2.2.2016.

III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Innerhalb der unter Ziff. IV.3.4) gesetzten Frist haben die Bewerber zum Zwecke ihrer Interessensbekundung nur folgende Erklärungen und Nachweise vorzulegen (Anlage 1 bis Anlage 5):
Anlage 1 – Absicht zur Gründung einer Bietergemeinschaft und zur Beauftragung von Nachunternehmen (ggf. Namen der Gemeinschaftsmitglieder und Nachunternehmen).
Anlage 2 – Geschätzter Zeitraum für die Erstellung des Teilnahmeantrags, mit dem dann die weiteren, nachstehenden Eignungsanforderungen gem. Anlage 6 bis 13 zu erfüllen sind – die Teilnahmefrist wird allen Bewerbern, die ihr Interesse an dem Auftrag fristgemäß bekundet haben, gesondert mitgeteilt werden:
Anlage 3 – Erklärung, dass für den Zeitraum der letzten 5 Jahre keine rechtskräftig festgestellten Verstöße im Sinne von SektVO § 21 Absatz 1 und 2 vorliegen.
Anlage 4 – Erklärung, dass der Bieter nicht durch die Deutsche Bahn AG wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen ist. Darüber hinaus hat er zu erklären, dass ihm bekannt ist, dass eine eventuelle Unrichtigkeit dieser Erklärung zum Ausschluss vom Vergabeverfahren sowie zur fristlosen Kündigung eines etwa erteilten Auftrages wegen Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht aus wichtigem Grund führen kann.
Anlage 5: – Erklärungen/Nachweise über den jährlichen Gesamtumsatz in den Geschäftsjahren 2013 bis 2015, getrennt für jedes Geschäftsjahr. Der Umsatz der genannten Geschäftsjahre für einen Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft muss im Durchschnitt mindestens 400 000 000 EUR betragen. Die Umsätze der Nachunternehmer bleiben hierbei unberücksichtigt.
Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind 2-fach exakt in der aufgeführten Reihenfolge, abgeheftet und mit beschrifteten Registerblättern abzugeben. Bei mehreren Unternehmen (Bewerbergemeinschaften) sind die Register entsprechend zu bezeichnen (z.B. Anlage 1.1 für Firma 1, Anlage 1.2 für Firma 2 usw.). Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von SektVO § 19 Absatz 3 auch für Teilnahmeanträge vor.
Als Anlage 6 – Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder Liquidationsverfahren anhängig ist.
Als Anlage 7 – Erklärung über die Eintragung in die Handwerksrolle, das Berufsregister oder das Register der Industrie- und Handelskammer seines Sitzes oder Wohnsitzes.
Als Anlage 8 – Der Bieter hat über seine Mitgliedschaft eine Bescheinigung der Berufsgenossenschaft vorzulegen. Bieter ohne Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben eine Bescheinigung des für sie zuständigen Versicherungsträgers vorzulegen.
Als Anlage 9 – Erklärungen und Nachweise zu den Präqualifikationen gem. III.1.4).
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind 2-fach exakt in der aufgeführten Reihenfolge, abgeheftet und mit beschrifteten Registerblättern abzugeben. Bei mehreren Unternehmen (Bewerbergemeinschaften) sind die Register entsprechend zu bezeichnen (z. B. Anlage 1.1 für Firma 1, Anlage 1.2 für Firma 2 usw.) Bei Bewerbergemeinschaften zählt die Summe der Nachweise. Siehe Anlage 5 aus III.2.1) Teilnahmebedingungen.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind 2-fach exakt in der aufgeführten Reihenfolge, abgeheftet und mit beschrifteten Registerblättern abzugeben. Bei mehreren Unternehmen (Bewerbergemeinschaften) sind die Register entsprechend zu bezeichnen (z. B. Anlage 1.1 für Firma 1, Anlage 1.2 für Firma 2 usw.). Bei Bewerbergemeinschaften zählt die Summe der Nachweise.
Referenzprojekte des Bewerbers (Haupt- und Nachunternehmer):
Als Anlage 10)
Referenzprojekte des Bewerbers (Haupt- und Nachunternehmer) über Projekte über alle Projektphasen von der Ausführungsplanung, Ausführung, Inbetriebnahme, Tests und Integration verschiedener bahntechnischer Gewerke in ein funktionierendes System „Bahntechnik“ bis hin zur Erstellung von Nachweisen und Abschluss sowie Erhaltung der Anlagen bis zur Abnahme in Tunneln oder vergleichbaren Anlagen mit ähnlichen Anforderungen für:
— Koordination der Planung, der Bauausführung und der Inbetriebsetzung sowie der Dokumentation über mehrere bahntechnische Gewerke: Referenz(en) der letzten 10 Jahre über verschiedene Gewerke im Bahnbereich
— Feste Fahrbahn: Mindestens 3 Referenzen der letzten 10 Jahre über den Bau von je mindestens 1 km Gleislänge und mehrere Weichen
— 50-Hz-Anlagen und Telekommunikationseinrichtungen: Mindestens 3 Referenzen der letzten 10 Jahre bezogen auf die Bahn oder den schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), enthaltend Trafostationen, Niederspannungskabel, Busleitungen, Tunnelüberwachungszentralen, Tunnelsicherheitsbeleuchtung, Tunnelenergieversorgung
— Nur für Los 1: 50-Hz-Anlagen und Telekommunikationseinrichtungen: Mindestens 3 Referenzen der letzten 10 Jahre bezogen auf die Bahn oder den schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), enthaltend BOS-Digitalfunk im Tunnel, DBMAS oder gleichwertige Melde- und Alarmierungssysteme für maschinentechnische Anlagen und eisenbahntechnische Anlagen, IP-basierte Übertragungstechnik für hochverfügbare Netze der Industrietechnik im Zusammenhang mit SDH-WAN-Netzen
— Mechanische Anlagen in Tunnels wie Tore oder Türen oder Schleusen im Tunnel: Mindestens 3 Referenzen der letzten 10 Jahre über Planung und Bau solcher Anlagen
Sofern der Bewerber über Referenzen verfügt, die mehrere der oben genannten Fachgebiete abdecken, sind kombinierte Referenzprojekte zulässig, welche mehrere dieser Fachgebiete abdecken. Weltweite Referenzen von Nachunternehmern für einzelne Fachgebiete werden anerkannt. Im Fall, dass ein bestimmtes Fachgebiet durch verschiedene Nachunternehmer oder ARGE-Mitglieder abgedeckt wird, soll jeder Nachunternehmer oder ARGE-Mitglied mindestens 2 Referenzen seines jeweiligen Fachgebiets ausweisen.
Aus den Referenzangaben muss ableitbar sein:
— Vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer);
— Durch den Bewerber bearbeitete Projektphasen;
— Beschreibung der durch den Bewerber geleisteten Arbeiten sowie Umfang (Umsatz in EUR) je Phase;
— Argumente Begründung, warum, weshalb das präsentierte Projekt vergleichbar mit dem Gegenstand des Teilnahmewettbewerbs ist.
Eine Referenz wird dann als innerhalb der letzten 10 Jahre liegend angesehen, wenn die VOB-Abnahme oder eine gleichwertige Abnahme innerhalb der letzten 10 Jahre vor dem Einreichungstermin der Teilnahmeanträge liegt oder noch nicht erfolgt ist.
Als Anlage 11) Referenzprojekte und CVs des Schlüsselpersonals:
3 Referenzen des Schlüsselpersonals über Gesamtprojektleitung, Leitung Ausführungsprojektierung, Leitung Ausführung in Tunneln oder vergleichbaren Anlagen mit ähnlichen Anforderungen für folgende Funktionen (Schlüsselpersonal):
— GesamtprojektleiterIn;
— LeiterIn Ausführungsplanung;
— LeiterIn Ausführung.
Zum Schlüsselpersonal sind aussagefähige CV's beizulegen. Aus diesen muss ableitbar sein:
— Angaben zum Projekt;
— Welche Phasen die betreffende Person bearbeitet hat;
— Welche Leistung die betreffende Person konkret erbracht hat;
— Argumente, Begründung, weshalb/warum die präsentierte genannte Tätigkeit der betreffenden Person vergleichbar mit dem Gegenstand des Teilnahmewettbewerbs ist;
— Auskunftspersonen aus den Referenzprojekten mit Telefonnummern und E-Mail-Adressen.
Als Anlage 12)
Nachweis der technischen und organisatorischen Leistungsfähigkeit:
Nachweis der personellen, der Management- und der technischen Ressourcen für die Erbringung des Auftrages.
Genügende personelle, technische und Management-Ressourcen. Dies umfasst insbesondere:
— Fachkaderpersonal, Fachingenieure, gewerbliches Personal,
— Projektleitungspersonal, Prozess- und Verfahrenskenntnisse,
— Spezialgeräte, Maschinenpark, Spezialprogramme.
Bei Bewerbergemeinschaften zählt die Summe der Nachweise.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim Auftraggeber:
16FEI20589
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen (außer DBS)
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
7.6.2016 - 10:00
IV.3.5)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.6)Bindefrist des Angebots
IV.3.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: ja
Angabe der Vorhaben und/oder Programme: Teil des EU-Projektes Nr. 17 im Programm der„Transeuropäischen Netze“ (TEN) „Paris-Straβburg-Stuttgart-Wien-Bratislava“, hier: Abschnitt Stuttgart-Wendlingen.
VI.3)Zusätzliche Angaben:
Innerhalb der unter Ziff. IV.3.4) gesetzten Frist haben die Bewerber zum Zwecke ihrer Interessensbekundung nur Erklärungen und Nachweise gem. der in Ziff. III.2.1) aufgeführten Anlagen 1 bis 5 vorzulegen.
Die interessierten Wirtschaftsteilnehmer müssen dem Auftraggeber mitteilen, dass sie an den Aufträgen interessiert sind; die Aufträge werden ohne spätere Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb vergeben. Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den unter III.2.1) bis III.2.3) genannten Erklärungen/Nachweisen folgende weitere Erklärungen/Nachweise erforderlich:
Als Anlage 13 – Erklärung, ob und in wieweit mit dem/den vom AG beauftragten Ingenieurbüro(s) Verbundenheit (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG/verwandtschaftlich) oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht. Bei Bietergemeinschaften gilt diese Verpflichtung bezogen auf jedes einzelne Gemeinschaftsmitglied. – Beauftragte(s) Ingenieurbüro(s):
(1) SIGNON Deutschland GmbH, Berlin und Dresden;
(2) Emch+Berger AG, CH-Bern;
(3) DB International GmbH, Berlin;
(4) Siemens AG, Mobility, Turnkey Projects & Electrification, Erlangen;
(5) IVV Ing.-Ges. für Verkehrsplanung und Verkehrssicherheit mbH, Offenbach, Berlin, Leipzig;
(6) GRE – Gauff Rail Engineering GmbH & Co. KG, Nürnberg und Berlin;
(7) ISB – Ingenieurgesellschaft für Sicherungstechnik und Bau mbH, Dresden;
(8) Pöyry Deutschland GmbH, Mannheim.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Bundes
Villemomblerstr. 76
53123 Bonn
Deutschland

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 – 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Desweiteren wird auf die in § 101b Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer des Bundes
Villemombler Str. 76
53123 Bonn
Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 22894990
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
Fax: +49 2289499163

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
7.4.2016