Lieferungen - 193095-2019

25/04/2019    S81    - - Lieferungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-München: Branchenspezifisches Softwarepaket

2019/S 081-193095

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Landeshauptstadt München, it@M – GBZ, Servicebereich Vergabe
Agnes-Pockels-Bogen 21
München
80992
Deutschland
E-Mail: itm.vergabe@muenchen.de
NUTS-Code: DE212

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://vergabe.muenchen.de/

Adresse des Beschafferprofils: https://vergabe.muenchen.de/

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.muenchen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1692e1862e3-4250b4b2f96bfb4b
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.muenchen.de/
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Ersatzbeschaffung Untergrundplan

Referenznummer der Bekanntmachung: VGSt3-Z42-2019-0004
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
48100000
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Auftragsgegenstand die Beschaffung einer Standardsoftware für die Untergrunddaten des AG mit folgenden fachlichen Komponenten: Datenspeicherung, Datenpflege und Datenauswertung. Zum Leistungsgegenstand gehört zudem Datenmigration der kompletten Fachdaten aus dem Altverfahren und Datentransformation der Daten aus dem derzeitigen System in die neuen Bezugssysteme, Produkterweiterungen und Anpassungen des Fachverfahrens an die Anforderungen des AG, die Bereitstellung der notwendigen Schnittstellen, die Herbeiführung der Betriebsbereitschaft des Systems, Dokumentation, Schulungen, Service und Wartung über 5 Jahren mit der Möglichkeit der optionalen Verlängerung um weitere 5 Jahre, Dienstleistungskontingent über die Vertragslaufzeit (Bedarfsposition ohne Anspruch auf Abnahme) von ca. 20 Personentagen pro Jahr zur Optimierung und Erweiterung des Fachverfahrens und der optionale Nachkauf von weiteren Lizenzen für die o. g. Software inkl. Wartung und Service.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 712 399.80 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72268000
72251000
72253000
72260000
72261000
72263000
72265000
72266000
72267000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE212
Hauptort der Ausführung:

Stadtgebiet der Landeshauptstadt München

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Auftragsgegenstand ist die Beschaffung eines neuen IT-Fachverfahrens für das RGU der Landeshauptstadt München zur optimalen Bearbeitung aller Tätigkeiten, die im Bereich „Untergrund" anfallen. Leistungsgegenstand sind mithin:

1) Beschaffung einer Standardsoftware für die Untergrunddaten der LHM mit folgenden fachlichen Komponenten: Datenspeicherung, Datenpflege und Datenauswertung;

2) Lizenzen

Es werden 40 Lizenzen (inkl. Pflege u. Wartung Zif. 8) unbefristet gegen Einmalvergütung überlassen. Sowie optional ca. 8 Lizenzen (inkl. Pflege u. Wartung Zif. 8) während der gesamten Vertragslaufzeit inkl. Verlängerungsoption. Auf die 40 Lizenzen können 40 User gleichzeitig lesend zugreifen. 20 Personen können mit ihren Lizenzen zeitgleich Daten ändern (bearbeiten). Bei den 8 optionalen Lizenzen handelt es sich ebenfalls um Lizenzen für Personen mit der Rolle Bearbeitung;

3) Datenmigration/Datentransformation: Der AN übernimmt die Migration der kompletten Fachdaten aus dem Altverfahren. Der AN transformiert die Daten, die im derzeitigen System vorliegen in die neuen Bezugssysteme (UTM und DHHN2016);

4) Produkterweiterungen/Anpassungen des Fachverfahrens an die Anforderungen des AGs gemäß Leistungsbeschreibung;

5) Bereitstellung der notwendigen Schnittstellen;

6) Herbeiführen der Betriebsbereitschaft des Systems:

— Verantwortung für die Installation und Konfiguration des IT-Fachverfahrens bis zur Herstellung der Betriebsbereitschaft in der Infrastruktur des AGs,

— Installation und Konfiguration auf 2 Testumgebungen und einer Produktivumgebung vor Ort beim AG,

— Unterstützung bei der Integration des neuen IT-Fachverfahrens in die Systemlandschaft des AGs, sowohl des serverseitigen als auch des clientseitigen Anteils in der Infrastruktur, die örtlich getrennt sind, bei der Inbetriebnahme der Schnittstellen, beim Test und Fehlerbehebung des IT-Fachverfahrens und seiner Schnittstellen sowie bei der Einführung (Go-live, Early-Live Support).

7) Schulung

Durchführung von Schulungen für ca. 36 Anwender inkl. Personalrat und 2-3 Administratoren;

8) Service und Wartung

Die Serviceleistungen für das IT-Fachverfahren beginnen nach Abnahme des Gesamtsystems durch den AG, und laufen 5 Jahre mit der Möglichkeit einer optionalen Verlängerung um weitere 5 Jahre;

9) Dienstleistungskontingent über die Vertragslaufzeit (Bedarfsposition ohne Anspruch auf Abnahme mit einem Umfang von ca. 20 Personentagen pro Jahr zur Optimierung und Erweiterung des IT-Fachverfahrens;

10) Dokumentation

Betriebshandbuch, Administrator-Handbuch, Anwenderhandbuch.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 712 399.80 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Einmalige Verlängerungsoption um weitere 60 Monate

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

a) optionaler Nachkauf von ca. 8 weiteren Lizenzen inkl. Service und Wartung während der gesamten Vertragslaufzeit siehe Leistungsbeschreibung Kap. 1.2 Nr. 2;

b) Verlängerung der Systemserviceleistungen, nach Ablauf der 5 jährigen Laufzeit, um einmalig weitere 5 Jahre;

c) Dienstleistungskontingent über die Vertragslaufzeit (Bedarfsposition ohne Anspruch auf Abnahme): Optimierungen und Erweiterungen zur besseren Unterstützung der Geschäftsprozesse im Umfang von ca. 20 Personentagen pro Jahr.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

„Hinweis: Nachfolgend sind die Eignungsanforderungen gem. § 48 VgV aufgeführt. Die Bestätigung bzw. die Zusicherung der Erfüllung der A-Kriterien erfolgt mittels Eigenerklärung durch Unterschrift in der „Erklärung zum Teilnahmeantrag". Kriterien mit notwendiger textueller Erläuterung sind mit dem Wort „Text" kenntlich gemacht. Nähere Details sowie die in nachfolgender Beschreibung genannten Tabellen und Vordrucke etc. finden sich in dem Dokument „Eignungsanforderungen". Dieses wird – wie die übrigen Vergabeunterlagen – unter dem in I.3) genannten Zugang zur Vergabeplattform zum Download zur Verfügung gestellt. Vorliegend handelt sich lediglich um einen Extrakt der Eignungsanforderungen, da eine Zeichenlimitierung auf 4 000 Zeichen besteht. Es gilt ausschließlich der Wortlaut aus dem Dokument „Eignungsanforderungen". Bitte berücksichtigen Sie, dass dieser Hinweis unverändert auch für die Punkte III.1.2) sowie III.1.3) gilt. Dieser wird aus Platzgründen durch den Auftraggeber nur einmalig unter III.1.1) aufgenommen.“

Die in der folgenden Auflistung genannten Eigenerklärungen, welche ebenfalls aufgrund der Zeichenlimitierung ausschließlich unter III.1.1) aufgenommen werden, jedoch auch für die Punkte III.1.2) sowie III.1.3) gelten, sind dem Teilnahmeantrag beizufügen, soweit sie einschlägig sind und sich aus den Eigenerklärungen selbst nichts anderes ergibt. Diese werden ebenfalls über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt:

3.1) Bewerber-/Bieterkonstellation;

3.2) Bevollmächtigung der Bewerber-/Bietergemeinschaft;

3.3) Unterauftragsvergabe;

3.4) Eignungsleihe;

3.5) Verpflichtungserklärung und Erklärung zur gemeinsamen Haftung;

3.6) Berufshaftpflichtversicherung;

3.7) Ausschlussgründe;

3.8) Verschwiegenheit;

3.9) Zustimmung zum Einsatz externer Unterstützung;

3.10) Scientology Schutzerklärung;

3.11) Vertraulichkeitserklärung.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A 2.1) („Text") Jahresumsatz (gesamt)

Getrennte Angabe des jeweiligen Jahresumsatzes (gesamt) Ihres, sowie sämtlicher beteiligter Unternehmen, jeweils getrennt für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in Euro.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A 3.1) („Text") Unternehmenskonstellation

Darstellung, in welcher Konstellation die Leistungen erbracht werden (Abdeckung des Auftragsgegenstandes durch Ihr und etwaige, beteiligte Unternehmen);

A 3.2) („Text") Personal (gesamt)

Getrennte Angabe der jeweiligen Mitarbeiterzahl (gesamt) Ihres, sowie sämtlicher beteiligter Unternehmen, jeweils getrennt für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;

A 3.3) („Text") Personal (auftragsbezogen)

Getrennte Angabe der jeweiligen Mitarbeiterzahl (auftragsbezogen) Ihres, sowie sämtlicher beteiligter Unternehmen, jeweils getrennt für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;

A 3.4) Personalqualifikation;

A 3.5) Profil Projektleitung

Profil ist Projektleitung bei der Erstellung u. Einführung des angebotenen Systems, trifft verbindliche Zusagen u. Entscheidungen; hat Weisungsbefugnis ggü. Mitarbeitern des AN;

A 3.6) Profil 3rd Level Support

Bereitstellung 3rd Level Support, Ansprechpartner für 2st Level Support (AG); löst schwerwiegende Probleme;

A 3.7) Profil Entwicklung/Customizing

Profil ist während der Einführung zuständig für die Software-Anpassungen; kennt das einzusetzende System u. kann notwendiges Customizing vornehmen, entwickeln neuer Produktumfänge;

A 3.8) Profil Entwicklung/Produktpflege

Profil zur Produktweiterentwicklung im Rahmen der geplanten Roadmap;

A 3.9) Profil Schulung

Profil für Durchführung sämtlicher Schulungen, Erstellung Schulungskonzepte;

A 3.10) Profil Test- und Qualitätsmanagement

Profil zur Durchführung qualitätsgerechter Tests;

A 3.11) („Text") Qualitätsmanagement-Maßnahmen;

A 3.12) („Text") Referenzprojekt

Darstellung von mind. 1 Referenzprojekt unter Berücksichtigung der geforderten Mindeststandards.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

— A 3.1 Unternehmenskonstellation

Sämtliche beschriebenen Leistungen werden von Ihnen in der genannten Unternehmenskonstellation erbracht,

— A 3.4 Personalqualifikation

Mitarbeiter beherrschen deutsche Sprache in Wort u. Schrift.

— Mindeststandard bei den Kriterien A 3.5 bis A 3.10 generell:

Bewerber/Bieter erklärt, Mitarbeiter im Zeitraum der Aufgabeerbringung in dem je Profil mindestens dargestellten Umfang mit den genannten Kompetenzen für den Auftrag zur Verfügung zu stellen. Eine Person kann mehrere Profile abdecken. Es müssen für den Auftrag mind. 3 Personen zur Verfügung stehen.

— Mindestangaben bei den Kriterien A 3.5 bis A 3.10:

— A 3.5 Profil Projektleitung

Projektleitung und Vertreter, min. 2 Jahre Berufserfahrung im Projektmanagement v. IT-Projekten dieser Größenordnung,

— A 3.6 Profil 3rd Level Support

Min. 2 Mitarbeiter; min. 2 Jahre Erfahrung in diesem Profil u. mit dem einzusetzenden System vergleichbaren Systemen,

— A 3.7 Profil Entwicklung/Customizing

Min. 2 Mitarbeiter, min. 2 Jahre Erfahrung in Softwareentwicklung und Kenntnisse in mit dem einzusetzenden System vergleichbaren Systemen,

— A 3.8 Profil Entwicklung/Produktpflege

Min. 2 Mitarbeiter, min. 2 Jahre Erfahrung in Softwareentwicklung und Kenntnisse in mit dem einzusetzenden System vergleichbaren Systemen,

— A 3.9 Profil Schulung

Min. 1 Mitarbeiter, min. 2 Jahre Erfahrung in Durchführung von Schulungen, min. vertiefte Kenntnisse (min. 2 Jahre relevante Erfahrungen) in mit dem einzusetzenden System vergleichbaren Systemen,

— A 3.10 Profil Test- u. Qualitätsmgmt.

Min. 1 Mitarbeiter, min. 2 Jahre Erfahrung im Testmanagement in mit dem einzusetzenden System vergleichbaren Systemen,

— A 3.11 Qualitätsmgmt.-Maßnahmen.

Darstellung, welche Maßnahmen zur Qualitätssicherung getroffen werden, auf welche Art und Weise Qualitätsmanagement in Ihrem Unternehmern implementiert ist und im Betrieb umgesetzt wird. Dabei ist auf folgende Aspekte einzugehen:

— Rollen, Verantwortlichkeiten u Befugnisse in der Organisation,

— Maßnahmen zum Umgang mit Risiken u Chancen,

— Planung von Änderungen,

— Ressourcen zur Überwachung u Messung,

— Kommunikation,

— betriebliche Planung u Steuerung,

— Steuerungsmaßnahmen für die Entwicklung,

— Überwachung, Messung, Analyse u Bewertung,

— Kundenzufriedenheit,

— fortlaufende Verbesserung (alternativ Vorlage Zertifikat nach DIN EN ISO 9001 „Qualitätsmanagementsysteme" oder gleichwertig),

— Mindestangaben zu Referenzprojekt (A 3.12):

Referenzprojekt u. Name des Referenzkunden, Branche,

Zeitraum d. Aufgabenerfüllung (innerhalb d. letzten 5 Jahre jeweils Monat u. Jahr angeben),

Ansprechpartner d. jeweiligen Referenzkunden (mit Telefonnummer u. E-Mail-Adresse), Inhaltliche Darstellung d. erbrachten Leistungen mit Umfang bzw. Mengenangaben, dies ggf. getrennt nach den beteiligten Unternehmen, Methodisches u techn. Umfeld: Detaillierte Auflistung aller angewandten Vorgehensweisen u Methoden sowie der ggf. eingesetzten (Software-) Werkzeuge, Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter Ihres Unternehmens/Ihrer Bietergemeinschaft, Aufgabenschwerpunkt/e: In welchen Bereichen des Auftragsgegenstandes waren Ihre Aufgabenschwerpunkte?, geforderte Angaben des jeweiligen Kriteriums

— A 3.12 Referenzprojekt mind. 1 Referenz im Bereich Dokumentation u Auswertung von Messergebnissen von Untergrunddaten mit Erfüllung folgender Aufgabengebiete mittels Softwareunterstützung.

Datenerhaltung von Messergebnissen von Bohrungen und/oder Messstellen, Datenpflege und Auswertung von Geodaten mind. 1 Jahr im Produktivbetrieb u innerhalb der letzten 5 Jahre eingeführt.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 28/05/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 18/07/2019
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/04/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Detaillierte Informationen und Unterlagen entnehmen Sie den Vergabeunterlagen.

1) Bewerber-/Bieterfragen:

Eventuell auftretende Fragen sind umgehend, jedoch spätestens bis zum 13.5.2019, 12.00 Uhr über das eVergabe-System zu stellen. Auf eine Beantwortung später eingehender Fragen besteht kein Anspruch.

2) Unterstützung des Auftraggebers:

Hier wird insbesondere auf den Abschnitt 1.13. der Bewerbungsbedingungen hingewiesen.

– Abweichung von der Regelvergabe:

Der AG ist lt. §98 iVm. §99 Nr. 1 GWB, § 115 iVm §119 Abs. 2 GWB grundsätzlich an die Anwendung der Verfahrensarten „Offenes und Nicht Offenes Verfahren" gebunden, es sei denn es liegen begründete Ausnahmefälle lt. §119 Abs. 2 GWB i. V. m. §14 Abs. 2, 3, 4 VgV vor, die die Wahl eines der nachrangigen Verfahren rechtfertigen. Vorliegend basiert die aus zuschreibende Leistung auf einer Standardsoftware. Jedoch bestehen aufgrund der Größe des AG eine Vielzahl von spezifischen Anforderungen, die ggf. einen entsprechenden Anpassungsaufwand erfordern. Die genauen Vertragsinhalte hierzu können durch den AG deshalb noch nicht mit ausreichender Genauigkeit beschrieben werden. Die notwendigen technischen Änderungen müssen mit den Bietern erörtert und verhandelt werden. Die vorgebrachten Umstände lassen in der Konsequenz nur ein Verhandlungsverfahren lt. §14 Abs. 3 Nr. 3 VgV zu.

– Abweichung vom Grundsatz der Losbildung:

Der AG ist sich des Umstands bewusst, dass er als öffentlicher AG gem. §97 Abs. 4 Satz 2 GWB den Beschaffungsgegenstand im Grundsatz nach Fach- und Teillosen getrennt vergeben muss. Eine Abweichung davon ist nur zulässig, wenn wirtschaftliche oder technische Gründe dies erfordern (§97 Abs. 4 Satz 3 GWB). Von der Bildung von Losen wurde bei der vorliegenden Ausschreibung abgesehen, da die zu beschaffende Software zwingend mit den weiteren Leistungen des Auftragsgegenstands (Customizing, Schulungen, Systemservice) kompatibel sein muss und potentielle Bewerber/Bieter somit das gesamte Aufgabenspektrum übernehmen müssen. Zudem müssen die einzelnen Schritte nahtlos ohne Verzögerung fortgesetzt werden. Außerdem bestehen schon aufgrund von Urheber- und Nutzungsrechten rechtliche Restriktionen seitens der Anbieter, die eine Erbringung von Customizing- und Pflegeleistungen durch Dritte objektiv unmöglich machen. Eine Bildung von fachlichen oder mengen abhängigen Teillosen ist daher nicht möglich.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39
München
80538
Deutschland
Telefon: +49 8921762411
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 8921762847

Internet-Adresse: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer geführt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag nicht erteilt ist. Ein Vertrag (Zuschlag) kann erst abgeschlossen werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bewerber/Bieter über den beabsichtigten Zuschlag gem. § 134 GWB informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind.

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren die Bewerber/Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen zu rügen haben und weiterhin Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung und/oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, von den Bewerbern/Bietern spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Teilnahmefrist) oder Angebote (Angebotsfrist) gegenüber dem Auftraggeber zu rügen sind (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis Nr. 3 GWB), damit die Bewerber/Bieter für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können.

Sofern der Auftraggeber einer Rüge in seinem Antwortschreiben nicht abhilft, kann der betreffende Bewerber/Bieter nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens des Auftraggebers diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
23/04/2019