Lieferungen - 195066-2015

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06/06/2015    S108

Italien-Ispra: Rahmenvertrag über die Lieferung von Verbrauchsmaterial und Reagenzien für den Einsatz im Rahmen des PCR-Systems Droplet Digital™ von Bio-Rad QX200™

2015/S 108-195066

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung: Europäische Kommission, Gemeinsame Forschungsstelle, Institut für Gesundheit und Verbraucherschutz, Referat Molekularbiologie und Genomik
Postanschrift: via Enrico Fermi 2749
Ort: Ispra VA
Postleitzahl: 21027
Land: Italien
Kontaktstelle(n): Herr Marius Patachia
Zu Händen von: B.5 Finanzen und Beschaffung
E-Mail: jrc-ihcp-procurement@ec.europa.eu
Fax: +39 0332789434

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://web.jrc.ec.europa.eu

Elektronischer Zugang zu Informationen: https://etendering.ted.europa.eu/cft/cft-display.html?cftId=828

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Europäische Institution/Agentur oder internationale Organisation
I.3)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Sonstige: Forschung.
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Rahmenvertrag über die Lieferung von Verbrauchsmaterial und Reagenzien für den Einsatz im Rahmen des PCR-Systems Droplet Digital™ von Bio-Rad QX200™.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Lieferauftrag
Kauf
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: JRC, Ispra, Italien.

NUTS-Code ITC41 Varese

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer

Laufzeit der Rahmenvereinbarung

Laufzeit in Monaten: 48

Geschätzter Gesamtauftragswert über die Gesamtlaufzeit der Rahmenvereinbarung

Geschätzter Wert ohne MwSt: 180 000 EUR
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Das Referat Molekularbiologie und Genomik (MBG) des Instituts für Gesundheit und Verbraucherschutz (IHCP) betreibt das Referenzlabor der Europäischen Union für genetisch veränderte Lebens- und Futtermittel (European Union Reference Laboratory for Genetically Modified Food and Feed — EU-RL GMFF, Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates), das Analysemethoden zum Nachweis sowie zur Identifikation und Quantifizierung genetisch veränderter Organismen (GVO) in Lebens- und Futtermitteln validiert.
Die quantitative Polymerase-Kettenreaktion (quantitative Polymerase Chain Reaction — qPCR) war bisher die führende Standardtechnologie für Routineanalysen zum Vorkommen von GVO in Lebens- und Futtermitteln. Das EU-RL GMFF hat qPCR zur Validierung von ca. 60 Methoden zum quantitativen Nachweis von GVO eingesetzt.
Derzeit wird zunehmend eine neue PCR-basierte Technologie, die digitale Polymerase-Kettenreaktion, befürwortet. Mithilfe des digitalen Tropfen-PCR-Systems (droplet digital Polymerase Chain Reaction — ddPCR) der Marke Bio-Rad QX200, das vom Referenzlabor der Europäischen Union erworben wurde, kann eine Probe in bis zu 20 000 gleichzeitig ablaufende Reaktionen aufgespalten werden, was eine höhere Präzision und eine sehr geringe Sensitivität ermöglicht, wobei keine Erfordernisse hinsichtlich des Einsatzes zertifizierter Referenzmaterialien bestehen. Diese Technologie verfügt über das Potenzial, verstärkt beim Routinescreening und der Quantifizierung von GVO in Proben durch Prüflabore für GVO zum Einsatz zu kommen.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

33696500 Laborreagenzien

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Es wird erwartet, dass der veranschlagte Gesamtwert über 4 Jahre 180 000 EUR beträgt (dies umfasst 20 000 EUR für unvorhergesehene Ausgaben).
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 48 (ab Auftragsvergabe)

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Siehe Ausschreibungsunterlagen.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Siehe Ausschreibungsunterlagen.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Wirtschaftsteilnehmer können ein Angebot entweder als Einzelbieter oder als Mitglied eines Konsortiums (mit oder ohne Rechtspersönlichkeit) einreichen. In jedem Fall ist die Vergabe von Unteraufträgen zulässig.
Der Bieter muss die Rolle der einzelnen Wirtschaftsteilnehmer eindeutig angeben (Einzelbieter, Mitglied eines Konsortiums oder Unterauftragnehmer). Dies gilt auch, wenn die beteiligten Unternehmen der gleichen wirtschaftlichen Einheit angehören.
Jedes Mitglied eines Konsortiums haftet gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber gesamtschuldnerisch für die Ausführung des Auftrags und wird zur Vertragspartei, falls das Konsortium den Zuschlag für sein Angebot erhält.
Das Konsortium benennt 1 Rechtsperson („federführender Partner“), die die volle Befugnis hat, das Konsortium und jedes seiner Mitglieder für den Zeitraum der Ausführung des Auftrags zu binden, und die Verantwortung für die Verwaltung des Auftrags im Namen aller anderen Mitglieder trägt (Rechnungsstellung, Entgegennahme von Zahlungen usw.).
Eine Unterauftragsvergabe kommt dann zustande, wenn der Auftragnehmer rechtliche Verpflichtungen mit anderen juristischen Personen eingeht, die in seinem Namen einen Teil des Auftrags ausführen. Der Auftragnehmer trägt gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber jedoch weiterhin die volle Haftung für die Ausführung des Auftrags. Der Einsatz von Freiberuflern, der Rückgriff auf Tätigkeiten oder Mitarbeiter einer weiteren und vom Auftragnehmer verschiedenen juristischen Person kommt der Vergabe von Unteraufträgen gleich, und zwar unabhängig von den geltenden nationalen Rechtsvorschriften.
Die Bieter müssen angeben, welchen Anteil des Auftrags sie unterzuvergeben beabsichtigen. Sie müssen zudem alle Unterauftragnehmer angeben:
— die sie zur Erfüllung der Mindestanforderungen an die Leistungsfähigkeit gemäß Ziffer III.2.2 und III.2.3 einsetzen werden,
— deren individueller Anteil am Auftrag mehr als 20 % ausmacht.
Unterauftragnehmer müssen eine Absichtserklärung vorlegen, in der sie ihre Bereitschaft zur Teilnahme an der Ausführung des Auftrags gemäß der Ausschreibung bestätigen.
Während der Auftragsausführung unterliegen alle Änderungen in Verbindung mit der Unterauftragsvergabe der vorherigen schriftlichen Zustimmung des öffentlichen Auftraggebers.
Ein Einzelbieter oder ein Konsortium kann auch auf die Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen zurückgreifen, um die Mindestanforderungen an die Leistungsfähigkeit gemäß Ziffer III.2.2 und III.2.3 zu erfüllen, und zwar unabhängig von der rechtlichen Art der Beziehungen, die zu diesen bestehen. Falls dies der Fall ist, muss er/es gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber nachweisen, dass er/es über die notwendigen Ressourcen zur Ausführung des Auftrags verfügen wird, beispielsweise durch Vorlage einer schriftlichen Verpflichtungserklärung seitens der betreffenden Unternehmen. Der Verweis auf die Leistungsfähigkeit eines Dritten, bei dem es sich um eine andere juristische Person als den Einzelbieter oder die Mitglieder des Konsortiums handelt, wird – auch wenn dieser Dritte Teil derselben wirtschaftlichen Einheit ist – für die Zwecke des Verfahrens als Unterauftragsvergabe angesehen.
Falls der Auftrag an einen Bieter vergeben wird, der auf Dritte zurückgreift, um mehr als 70 % der Mindestanforderungen betreffend die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gemäß Ziffer III.2.2 zu erfüllen, verlangt der öffentliche Auftraggeber die Unterzeichnung des Vertrags durch die dritte Partei und die Übernahme einer gesamtschuldnerischen Haftung für die Ausführung des Auftrags gemeinsam mit dem Bieter.
Die Rolle und die Aufgaben der einzelnen Mitglieder des Konsortiums und der benannten Unterauftragnehmer müssen eindeutig aus dem Angebot hervorgehen. Im Begleitschreiben müssen der Name des Bieters (im Fall eines Konsortiums einschließlich aller Mitglieder) und der Name des/der Unterauftragnehmer(s), einschließlich Dritter, auf deren Leistungsfähigkeit der Bieter zurückgreift, sowie der Name des alleinigen Ansprechpartners für dieses Verfahren angegeben sein. Bei Konsortien muss das Begleitschreiben von jedem Mitglied unterzeichnet werden oder von einem Mitglied, das ordnungsgemäß zur Unterzeichnung des Angebots und des Vertrages im Namen aller Mitglieder bevollmächtigt wurde. In letzterem Fall kann diese Bevollmächtigung beispielsweise in Form einer Vollmacht, einer Absichtserklärung oder einer Konsortialvereinbarung erfolgen.
Die Bieter (im Falle eines Konsortiums alle Mitglieder) müssen eine lesbare Kopie der Ernennungsbescheinigung der Personen vorlegen, die befugt sind, den Bieter in Angelegenheiten mit Dritten und in Rechtsverfahren zu vertreten, oder eine Kopie der Veröffentlichung dieser Ernennung, falls die betreffende Rechtsperson eine solche Veröffentlichung gemäß den für sie geltenden Rechtsvorschriften vornehmen muss. Jede Übertragung dieser Autorisierung an einen anderen Vertreter, der nicht in der offiziellen Ernennung genannt ist, muss nachgewiesen werden.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Ausschlusskriterien:
Bieter sind nicht berechtigt, an diesem Verfahren teilzunehmen, falls sie sich in einer der zum Ausschluss führenden Situationen befinden, die in den Artikeln 106 und 107 der Verordnung (EU, Euratom) Nr. 966/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates von 25.10.2012 beschrieben sind. Die Bieter (einschließlich der Mitglieder eines Konsortiums) und die gemäß Ziffer III.1.3 benannten Unterauftragnehmer müssen eine ehrenwörtliche Erklärung unterzeichnen (abrufbar auf der in Abschnitt I.1 genannten Website des öffentlichen Auftraggebers), in der sie erklären, dass sie sich in keiner der erwähnten Situationen befinden.
Auf Ersuchen des öffentlichen Auftraggebers müssen der erfolgreiche Bieter (im Falle eines Konsortiums einschließlich aller Mitglieder) und sämtliche Unterauftragnehmer, die gemäß Ziffer III.1.3 vom Bieter benannt werden, die in Artikel 143 Absatz 3 der delegierten Verordnung (EU) Nr. 1268/2012 der Kommission vom 29.10.2012 geforderten Nachweise vorlegen.
Der öffentliche Auftraggeber kann von der Verpflichtung zur Einreichung der oben genannten Nachweise absehen, wenn ihm diese Nachweise bereits im Rahmen eines anderen Vergabeverfahrens zugegangen sind und unter der Voraussetzung, dass die Ausstellung der Dokumente höchstens 1 Jahr vor Zuschlagsbekanntmachung erfolgte und diese nach wie vor gültig sind. Sollte dies zutreffen, so haben die Bieter eine ehrenwörtliche Erklärung darüber vorzulegen, dass die Nachweisdokumente bereits im Rahmen eines früheren Beschaffungsverfahrens eingereicht wurden und dass sich ihre Situation seit diesem Zeitpunkt nicht geändert hat.
2. Auswahlkriterien:
Rechtsfähigkeit:
Die Bieter (im Falle eines Konsortiums alle Mitglieder) müssen nachweisen, dass sie über die Rechtsfähigkeit zur Ausführung des Auftrags verfügen, was durch eine Bescheinigung über die Eintragung im einschlägigen Handels- oder Berufsregister im Land ihrer Niederlassung/Gründung zu belegen ist. Ist der Bieter aufgrund seiner Satzung oder seiner Rechtsform nicht dazu verpflichtet oder ist es ihm nicht gestattet, sich in einem entsprechenden Register einzutragen, so kann der öffentliche Auftraggeber als ausreichenden Nachweis dafür eine eidesstattliche Erklärung bzw. eine entsprechende Bescheinigung, die Mitgliedschaft in einer fachspezifischen Organisation, eine ausdrückliche Ermächtigung oder die Eintragung in das USt.-Register akzeptieren.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Bieter müssen das folgende Kriterium erfüllen:
— Jahresumsatz, der die Mindestanforderungen an die Leistungsfähigkeit erfüllt.
Der folgende Nachweis ist durch jeden Bieter (im Falle eines Konsortiums durch alle Mitglieder) und jeden Unterauftragnehmer zu erbringen, dessen Leistungsfähigkeit der Bieter für die Erfüllung der Mindestanforderungen an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit einsetzt:
1) Kopie der veröffentlichten und/oder geprüften Jahresabschlüsse (Bilanzen, Gewinn-und-Verlust-Rechnungen sowie andere damit zusammenhängende Finanzinformationen) für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre; falls eine Veröffentlichung und/oder Prüfung nach dem Recht des Landes, in dem der Wirtschaftsteilnehmer ansässig ist, nicht erforderlich ist, sind diese Unterlagen von einem ordnungsgemäß bevollmächtigten Vertreter als korrekt und richtig zu bescheinigen. Wenn aus den vorgelegten Dokumenten ein (Netto-)(Brutto-)Verlust in einem der verlangten Jahre hervorgeht, muss der Wirtschaftsteilnehmer ein anderes Dokument zum Nachweis seiner finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit vorlegen, beispielsweise geeignete Bankreferenzen oder eine Bescheinigung/Erklärung eines zugelassenen Rechnungsprüfers zur finanziellen Stabilität des Wirtschaftsteilnehmers, den Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung oder eine geeignete Garantie eines Dritten (z. B. der Muttergesellschaft);
2) eine Erklärung über den Jahresumsatz des Wirtschaftsteilnehmers und den Jahresumsatz, der während der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im auftragsrelevanten Bereich erwirtschaftet wurde.
Falls der Wirtschaftsteilnehmer aus einem außergewöhnlichen Grund, den der öffentliche Auftraggeber als hinreichend erachtet, die oben geforderten Referenzen nicht vorlegen kann, kann er seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit auch durch andere Belege nachweisen, die der öffentliche Auftraggeber für geeignet hält. Der öffentliche Auftraggeber muss jedoch in jedem Fall zumindest über den außergewöhnlichen Grund und die entsprechende Begründung in Kenntnis gesetzt werden. Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, andere Dokumente zu verlangen, um die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsteilnehmers zu überprüfen, oder zusätzliche Informationen und/oder Erklärungen über andere geeignete Wege einzuholen (Websites, amtlichen Stellen usw.).
Der öffentliche Auftraggeber kann von der Verpflichtung eines Wirtschaftsteilnehmers zur Einreichung der oben genannten Nachweise absehen, wenn ihm diese Nachweise bereits im Rahmen eines anderen Ausschreibungsverfahrens zugegangen sind und sie gemäß den Anforderungen der vorliegenden Ausschreibung zulässig sind. In einem solchen Fall gibt der Wirtschaftsteilnehmer einen Verweis auf den Auftrag und die Dienststelle der Kommission an, für die der Nachweis bereits vorgelegt wurde.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: In Bezug auf Ziffer III.2.2 gilt, dass der Jahresumsatz für die vergangenen 3 Geschäftsjahre im Durchschnitt mindestens 440 000 EUR betragen haben muss.
Dieser Mindestwert wird in Bezug auf den Bieter als Ganzes bewertet, wobei die Leistungsfähigkeit aller Mitglieder eines Konsortiums und aller Unterauftragnehmer gemeinsam berücksichtigt wird.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
a) Erfahrung im Bereich der Lieferung von Chemikalien und Reagenzien, nachzuweisen durch einen Auszug aus einem Handels- oder Berufsregister oder durch einen gleichwertigen Nachweis der Niederlassung;
b) eine Liste mit (in Bezug auf ihren Wert, ihren Umfang und ihre Komplexität) vergleichbaren Aufträgen, die in den letzten 3 Jahren vor dem Schlusstermin für die Einreichung der Angebote abgeschlossen wurden. Die Liste mit früheren Aufträgen muss Angaben zu Auftragsbeginn und -ende, Gesamtauftragswert und Auftragsumfang sowie zur Funktion des Wirtschaftsteilnehmers und zu dem von ihm in Rechnung gestellten Betrag enthalten. Bei noch laufenden Aufträgen wird nur der während des Referenzzeitraums abgeschlossene Teil berücksichtigt.
Im Fall eines Konsortiums oder einer Unterauftragsvergabe müssen die geforderten Nachweise von denjenigen Mitgliedern des Konsortiums/Unterauftragnehmern vorgelegt werden, auf deren Leistungsfähigkeit der Bieter zur Erfüllung der Mindestanforderungen an die Leistungsfähigkeit zurückgreift.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Die Mindestanforderungen an die Leistungsfähigkeit werden in Bezug auf den Bieter als Ganzes bewertet, wobei die Leistungsfähigkeit aller Mitglieder eines Konsortiums und aller Unterauftragnehmer gemeinsam berücksichtigt wird.
in Bezug auf Ziffer III.2.3.b mindestens 3 vergleichbare Lieferungen in den letzten 3 Jahren.
Dieses Kriterium wird auf der Gesamtebene bewertet.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Offen
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
Niedrigster Preis
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
JRC/IPR/2015/I.3/0019/OC.
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
20.7.2015
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Alle Amtssprachen der EU
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 6 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 24.7.2015 - 10:00

Ort:

JRC Ispra, Außengebäude, Raum 7, via Enrico Fermi 2749, 21027 Ispra VA, ITALIEN.

Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: ja
Weitere Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: Höchstens 2 bevollmächtigte Vertreter je Bieter dürfen an der Öffnung der Angebote teilnehmen. Der Antrag einschließlich einer Kopie des Ausweises/Passes ist bis zum 15.7.2015 bei der Kontaktstelle einzureichen.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
VI.3)Zusätzliche Angaben
Auf Anfrage des Bieters kann der öffentliche Auftraggeber ergänzende Auskünfte erteilen, die ausschließlich der näheren Erläuterung der Art des Auftrags dienen.

Anfragen betreffend zusätzliche Auskünfte müssen schriftlich über die e-tendering-Website unter https://etendering.ted.europa.eu/cft/cft-display.html?cftId=828 im Bereich „questions and answers“ (Fragen und Antworten) durch Anklicken von „create a question“ (Eine Anfrage erstellen) eingereicht werden.

Der öffentliche Auftraggeber ist nicht verpflichtet, Anfragen betreffend zusätzliche Auskünfte zu beantworten, die weniger als 5 Arbeitstage vor dem Schlusstermin für die Einreichung der Angebote eingehen.
Der öffentliche Auftraggeber kann aus eigener Initiative interessierte Parteien auf eventuelle Fehler, Ungenauigkeiten, Auslassungen oder sachliche Mängel in den Ausschreibungsunterlagen hinweisen.
Alle zusätzlichen Informationen, auch die oben genannten, werden auf der obigen e-tendering-Website bereitgestellt. Diese Website wird regelmäßig aktualisiert und der Bieter ist selbst dafür verantwortlich, die Website während des Ausschreibungszeitraums auf Aktualisierungen und Änderungen zu prüfen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Gericht der Europäischen Union
Postanschrift: rue du Fort Niedergrünewald
Ort: Luxemburg
Postleitzahl: 2925
Land: Luxemburg
E-Mail: generalcourt.registry@curia.europa.eu
Telefon: +352 4303-1
Fax: +352 433766
Internet-Adresse: http://curia.europa.eu/

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Bemerkungen zum Vergabeverfahren können an den unter der Überschrift I.1 angegebenen öffentlichen Auftraggeber übermittelt werden.

Bei Verdacht auf Missstände in der Verwaltungstätigkeit kann beim Europäischen Bürgerbeauftragten eine Beschwerde eingereicht werden, und zwar innerhalb von 2 Jahren ab dem Zeitpunkt der Kenntnisnahme der Tatsachen, auf denen die Beschwerde beruht (siehe http://www.ombudsman.europa.eu). Eine solche Beschwerde bewirkt weder die Unterbrechung des Zeitraums für die Einlegung von Rechtsbehelfen noch den Beginn eines neuen Zeitraums für die Einlegung eines Rechtsbehelfs.

Rechtsbehelfe können innerhalb von 2 Monaten nach der Mitteilung der Vergabeentscheidung bei der unter VI.4.1 genannten Stelle eingelegt werden.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: Gericht der Europäischen Union
Postanschrift: rue du Fort Niedergrünewald
Ort: Luxemburg
Postleitzahl: 2925
Land: Luxemburg
E-Mail: generalcourt.registry@curia.europa.eu
Telefon: +352 4303-1
Fax: +352 433766
Internet-Adresse: http://curia.europa.eu/

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
27.5.2015