Dienstleistungen - 197803-2021

21/04/2021    S77

Deutschland-Berlin: Schulungsseminare

2021/S 077-197803

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)
Postanschrift: Glinkastraße 40
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10117
Land: Deutschland
E-Mail: Vergaberecht.J@dguv.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.dguv.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6CD18U/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6CD18U
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Juristische Person des Privatrechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Sozialwesen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Dozentenleistungen IAG – Notfallmedizin Refresherkurs – Seminar für Arbeits- und Betriebsmediziner, Los 19

Referenznummer der Bekanntmachung: J-2021-09-8-4
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
80522000 Schulungsseminare
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand dieser Ausschreibung ist der Abschluss von Rahmenverträgen für Dozentenleistungen am IAG. Es gelten jeweils die Festsetzungen der Leistungsbeschreibung.

Die Vergabe erfolgt gegliedert in Lose, die einzeln ausgeschrieben werden.

Dieses Los ist wiederum eins von 4 Teillosen für das Seminar „Notfallmedizin Refresherkurs – Seminar für Arbeits- und Betriebsmediziner“. Näheres ist dem Dokument „B. Leistungsbeschreibung“ zu entnehmen.

Interessierte Unternehmen können für ein Los oder mehrere Lose ein Angebot einreichen. Eine Loslimitierung findet nicht statt.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
80410000 Verschiedene Unterrichts- und Ausbildungsdienste
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED21 Dresden, Kreisfreie Stadt
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Vergabe erfolgt gegliedert in folgende Lose:

1-3. aktuelle Aspekte der arbeitsmedizinischen Gehörvorsorge „Lärm“ – Seminar für Arbeits- und Betriebsmediziner,

4-6. arbeitsmedizinische Gehörvorsorge „Lärm“ in der betriebsärztlichen Praxis – Seminar für Assistenzpersonal,

7+8. arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten an Bildschirmarbeitsplätzen – Seminar für Arbeits- und Betriebsmediziner,

9. Verkehrsmedizinische Untersuchung in der betriebsärztlichen Praxis – Seminar für Assistenzpersonal,

10+11. arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten mit Infektionsgefahr – Seminar für Arbeits- und Betriebsmediziner,

12-14. arbeitsmedizinische Vorsorge bei wesentlich erhöhten Muskel-Skelett-Belastungen – Seminar für Arbeits- und Betriebsmediziner,

15. Lungenfunktionsprüfung in der betriebsärztlichen Praxis – Seminar für Assistenzpersonal,

16-19. Notfallmedizin Refresherkurs – Seminar für Arbeits- und Betriebsmediziner,

20. Psychische Belastungen und die Folgen in der Arbeitswelt – Identifikation und Beratung – Seminar für Arbeits- und Betriebsmediziner,

21+22. Das EKG in der betriebsärztlichen Praxis – Seminar für Assistenzpersonal,

23-25. arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten mit mineralischen Stäuben – Seminar für Arbeits- und Betriebsmediziner,

26. arbeitsmedizinische Fachassistenz bei betriebsärztlichen Beratungsaufgaben – Seminar für Assistenzpersonal,

27+28. arbeitsmedizinische Vorsorge bei beruflichen Tätigkeiten mit natürlicher UV-Belastung/Exposition – Seminar für Arbeits- und Betriebsmediziner,

29. Wahrnehmung und Wirkung von Klimafaktoren am Arbeitsplatz,

30. Lärm am Arbeitsplatz messen und mindern,

31. bei Licht betrachtet: Für jeden Arbeitsplatz die richtige Beleuchtung,

32. Verkehrssicherheit bei Einsatzfahrten,

33. Verkehrssicherheit in der Arbeitswelt: Konzepte für die wirkungsvolle Prävention,

34. Ausbildung von Brandschutzbeauftragten,

35. Fortbildung für Brandschutzbeauftragte,

36. Veranstaltungssicherheit – Aufsichtsführende Person in Versammlungsstätten,

37. Mensch und Arbeit: Grundlagen der Ergonomie,

38. Grundlagen der Normungsarbeit im Arbeitsschutz,

39. Normungsarbeit im Arbeitsschutz weiterdenken – Aufbauseminar,

40. Arbeitsschutz in anderen Ländern: Standards für eine globalisierte Welt,

41. AMS I: Management für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (AMS) – Beratung,

42. AMS II: Management für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Begutachtung,

43. Manipulation an Maschinen und Anlagen: Risiken erkennen, Maßnahmen ergreifen,

44. Unfalluntersuchung in der Praxis,

45. Neu im Präventionsdienst? So funktioniert Prävention in der Praxis!

46. Absturzprävention: Technik, Organisation und Schutzausrüstung,

47. Vision Zero – Strategie für eine neue Präventionskultur,

48. Betriebliche Gefahrenabwehr,

49. Technische Dokumentation,

50. Grundlagen elektrotechnischer Sicherheit,

51. Grundlagen einer ganzheitlichen Arbeitssystemgestaltung und -bewertung,

52. elektromagnetische Felder und elektromagnetische Verträglichkeit,

53. Einsatz von Zeitarbeit in Unternehmen – was Aufsichtspersonen für Beratung und Überwachung wissen müssen (Online),

54. die Betriebssicherheitsverordnung aktuell,

55. Maschinensicherheit und Produkthaftung,

56. die Arbeitsstättenverordnung aktuell,

57. Expositionen recherchieren und beurteilen: Ermittlungen zu Berufskrankheiten,

58. Gerichtsfest ermitteln in Regressfragen,

59. Rechtssicher handeln: Verwaltungsverfahren in der Prävention,

60. technisches Recht – Grundlagen und Systematik,

61. Specialist English – Basic Level,

62. Specialist English – Operational Level,

63. Fit unterwegs: Intensivtraining für Beschäftigte von Transportunternehmen und im Außendienst,

64. bevor das Kreuz zum Kreuz wird: Moderne Rückenschule für den Arbeitsplatz,

65. vom starren Blick zum entspannten Sehen: Gesunde Augen am Computer,

66. Ausbildung zu Betrieblichen Gesundheitsmanagern (Ausbildung mit Zertifikat),

67. fit und gesund im Beruf und Alltag mit Recabic,

68. gesund und resilient bleiben in Zeiten von 4.0,

69. Schulter-Nacken-Spezial: Hilfe zur Selbsthilfe,

70. Faszientraining fürs Büro – Gesunder und fitter durch den Arbeitsalltag,

71. Herz-Kreislauf in Schwung bringen – Bewegung statt Sitzfrust,

72. Verspannungen und Verkürzungen lösen mit Flexibility-Training fürs Büro,

73. Sanftes Pilates fürs Büro – fit und gesund im Arbeitsalltag,

74. wenn der Puls auf 180 ist – Strategien gegen Anspannung im Büro,

75. erfolgreich arbeiten am Limit – Leistungssportler als Vorbild,

76. BEM-Basisseminar,

77. Ausbildung zum Gefahrstoffbeauftragten,

78. Fachkunde Gefahrstoffe gemäß Gefahrstoffverordnung,

79. Workshop Betriebsanweisungen Gefahrstoffe – Fachkunde Gefahrstoffe,

80. Aufbau und Durchführung einer Demografieberatung – Vorbereitungsseminar für die Prüfung zum zertifizierten Demografie-Coach,

81. Prüfung zum zertifizierten Demografie-Coach,

82. Etwas Psychologie hilft immer: Psychologisches Grundwissen für Ihre Aufgaben im Arbeitsschutz,

83. Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen,

84. Agieren, bevor es brenzlig wird: Gelassen bleiben bei Stress mit Kunden und Kollegen,

85. Konfliktmanagement: Konstruktive Auseinandersetzungen führen,

86. berufliche Erfahrung organisiert nutzen,

87. Neuorientierung: Mein nächster Beruf,

88. Gestaltung von Arbeit und Arbeitszeit für Belegschaften im demografischen Wandel,

89. Fragebögen, Tests, Interviews & Co. – Grundlagen und Methoden in der Evaluation,

Vgl. weitere Lose unter „Zusätzliche Angaben“.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität des verantwortlichen Personals: Dauer der Berufserfahrung des eingesetzten Personals / Gewichtung: 30 %
Qualitätskriterium - Name: Qualität des verantwortlichen Personals: Persönliche Referenzen (Leistungsart: Lehreinsatz auf dem angefragten Themengebiet mit mindestens 16 Lehreinheiten/Leistungszeitraum: Die Leistungserbringung muss noch andauern oder der Abschluss (Vertragsende) darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Angebote maximal 3 Jahre zurückliegen.) / Gewichtung: 30 %
Kostenkriterium - Name: Preis pro Seminareinheit gemäß Angebotsblatt / Gewichtung: 40 %
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2022
Ende: 31/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Es gelten die Festlegungen unter § 17 Abs. 2 des Vertrages: Die Leistungszeit beginnt am 1.1.2022 und läuft bis 31.12.2023. Der Vertrag verlängert sich automatisch um 2 weitere Jahre bis spätestens zum 31.12.2025, wenn der AG nicht spätestens sechs Monate vor Vertragsverlängerung den Vertrag kündigt. Die Laufzeit des Vertrages endet in jedem Fall spätestens am 31.12.2025, ohne dass es hierfür einer gesonderten Kündigung bedarf.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

90. endlich Zeit für Wichtiges: Effektives Zeit- und Arbeitsplatzmanagement,

91. psychologische Erste Hilfe: Individuelle Krisenintervention (Grundkurs mit CISM-Zertifikat),

92. psychologische Erste Hilfe: Krisenintervention für Gruppen (Aufbaukurs mit CISM-Zertifikat),

93. Lebenserfahren, gesund und motiviert: Konzepte für alternsgerechte Arbeitsplätze,

94. Motivationskonzepte und Anreizsysteme für Prävention im Betrieb,

95. Bevor es kracht: Gewaltprävention am Arbeitsplatz,

96. Drogenkonsum am Arbeitsplatz: Sucht und Suchtprävention im Betrieb,

97. Schwierige Beratungssituationen erfolgreich meistern: Widerstände souverän auflösen,

98. Bewältigung von Extremereignissen,

99. effektive Besprechungen durch professionelle Moderation und moderne Technik,

100. Ruhestand – Was ist wichtig, am Arbeitsplatz und privat?

101. Ursache menschliches Versagen: Fehlhandlungen systematisch vermeiden,

102. Kultur der Prävention – Einführung für Präventionsfachkräfte,

103. Führen von Arbeitsgruppen und Projekten in der Prävention,

104. Herausforderung Migration,

105. Ihr souveräner Auftritt: So verschaffen Sie sich Respekt!

106. Von Kriminalisten lernen:

— Befragungstechniken für Ermittlungen zu Berufskrankheiten und Arbeitsunfällen,

107. Organisation und Zeitmanagement im Außendienst,

108. Verhaltenskodex: Konform und integer im Umgang mit Geschäftspartnern,

109. Zeitmanagement im Homeoffice,

110. Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingten psychischen Belastungen,

111. Gefährdungen und Belastungen Lernfeld 2,

112. Überwachung und Beratung Lernfeld 4,

113. Qualifizierung, Information und Kommunikation Lernfeld 6,

114. Weitere Präventionsleistungen und Verkehrssicherheit Lernfeld 7,

115. Sicheres Arbeiten an Holzbearbeitungsmaschinen,

116. Sicheres Arbeiten bei der Metallbearbeitung,

117. Ihre Stimme – mitreißend und überzeugend,

118. Moderation in Lernsituationen,

119. Erfolgreich vortragen und präsentieren: Wie Sie im Seminar überzeugen,

120. Seminarsituationen souverän meistern – Teilnehmende verstehen, beurteilen und einschätzen,

121. Ihr Körper spricht Bände: Professionell auftreten in Seminaren und Vorträgen,

122. Technologiegestützte Lernmethoden,

123. Veranstaltungen moderieren: Wirkungsvoll mit Herz und Spaß,

124. Online trainieren – Digitalkompetenzen erwerben,

125. Klare Ansage: Seminarsituationen steuern und führen,

126. Seminarteilnehmende mit geringen Deutschkenntnissen – was tun?

127. Storytelling – Trainingsinhalte mit Geschichten im Gedächtnis verankern,

128. die persönliche Wertebiografie – Wofür stehe ich als Trainer oder Trainerin?

129. vom weißen Blatt zum Seminarkonzept,

130. Werte-Coaching,

131. Neurodidaktik – Gehirnforschung pragmatisch übersetzt,

132. Systemische Team- und Organisationsentwicklung für Coaches,

133. Basisqualifikation zum Lernbegleitenden,

134. Lernbegleitung oder Training: Unterschiede in Haltung und Rolle,

135. Initiierung von Veränderungsprozessen – Train the Trainer für das GDA-Seminarmodul,

136. Lungenfunktionsprüfung in der betriebsärztlichen Praxis – Seminar für Assistenzpersonal,

137. Qualifizierung zum Lernbegleiter/zur Lernbegleiterin im weiterentwickelten Sifa-Ausbildungslehrgang.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Erklärung zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers: Darstellung des Bieterunternehmens bzw. der einzelnen Mitgliedsunternehmen der Bietergemeinschaft mit Beschreibung des Leistungsprofils, der Unternehmensgröße, der Angabe des Hauptsitzes und weiterer Standorte sowie Beschreibung der Struktur. Die Eigenerklärung ist jeweils vom Bieter bzw. dem Mitglied der Bietergemeinschaft und von allen Unterauftragnehmern abzugeben.

2. Zuverlässigkeitserklärung: Eigenerklärung, dass für den Bieter die in §§ 123 f. GWB aufgeführten Tatbestände nicht zutreffen. Die Eigenerklärung ist jeweils vom Bieter bzw. dem Mitglied der Bietergemeinschaft und von allen Unterauftragnehmern abzugeben.

3. Eigenerklärung Eintragung in das Berufs-/Handelsregister, Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft, Negativbescheinigung in Insolvenzsachen sowie Abführung der Krankenversicherungsbeiträge und Steuern: Eigenerklärung, dass die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft besteht und die Krankenversicherungsbeiträge der Mitarbeiter sowie Steuern ordnungs-gemäß abgeführt wurden. Ein Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, soweit der Bieter dort eingetragen ist, nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist ist in Kopie beizufügen. Eigenerklärung und Nachweis sind jeweils vom Bieter bzw. dem Mitglied der Bietergemeinschaft und allen Unterauftragnehmern abzugeben.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Eigenerklärung Betriebshaftpflichtversicherung:

Gefordert ist der Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000,00 EUR je Schadensfall für Personen- und Sachschäden sowie 1 500 000,00 EUR je Schadensfall für Vermögensschäden (jeweils pro Jahr 2-fach maximiert) oder eine Erklärung, dass der Bieter eine solche Versicherung spätestens bis zur Auftragserteilung abgeschlossen haben wird (= Mindestanforderung).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

— vgl. Ziffer III.1.2), Pkt. 1.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Angaben zu verantwortlichem Personal:

Die Bieter haben mit ihrem Angebot für das zur Leistungserbringung vorgesehene Personal (Dozent) das tabellarische Mitarbeiterprofil gemäß Eignungsbogen einzureichen. Das Profil soll jeweils folgende Angaben enthalten:

— Name, Vorname,

— Position im Unternehmen,

— Ausbildung/Studium,

— Sprachkenntnisse,

— Dauer Berufserfahrung,

— persönliche Referenzen gemäß den folgenden Festsetzungen; die Nachweise sollen folgende Angaben enthalten:

— Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer; falls nicht möglich, Art und Größe (Anzahl Mitarbeiter) der Organisation,

— Projektinhalte/-schwerpunkt mit Angabe des Umfangs der Leistungen,

— Leistungsdauer,

— Leistungszeitraum.

Der Dozent muss über folgende Qualifikationen verfügen:

a) Erfolgreicher Abschluss der Ausbildung zum Rettungsassistent/-in, Rettungssanitäter/-in, Notfallsanitäter/-in (= Mindestanforderung),

b) Deutsch als Muttersprache oder ein Nachweis über die Sprachkompetenz nach dem „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen – GER(S)“ von Niveau C2 (= Mindestanforderung),

c) mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der Notfallmedizin oder im Rettungsdienst oder alternativ (= Mindestanforderung),

d) Erfahrung als Dozent in der ärztlichen Fortbildung oder in Aus- und Weiterbildung von Fachpersonal in Theorie und Praxis von mindestens 60 Lehreinheiten in den letzten 3 Jahren (= Mindestanforderung).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

— vgl. Ziffer III.1.3), Pkt. 1.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/05/2021
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 18/05/2021
Ortszeit: 10:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: ja
Voraussichtlicher Zeitpunkt weiterer Bekanntmachungen:

2025

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich zum kostenlosen Download auf dem Deutschen Vergabeportal unter www.dtvp.de zur Verfügung. Das Projekt kann über die Suchfunktion gefunden und die Vergabeunterlagen können heruntergeladen werden. Auch alle weiteren verfahrensbedeutsamen Informationen (Bieterfragenkatalog, Fristverlängerungen etc.) werden ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP bereitgestellt. Ebenso wird die Kommunikation hierüber abgewickelt. Es ist deshalb für alle Interessenten entscheidend, dass Zugang zum Projektraum auf dem DTVP besteht und sie sich selbstständig über den aktuellen Stand informieren.

2. Die zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen sind durch die Interessenten umgehend auf Vollständigkeit, Widerspruchsfreiheit und eventuelle Unklarheiten zu prüfen. Fragen und Anmerkungen sind unverzüglich, spätestens jedoch bis zu dem im Zeitplan im Dokument A) genannten Zeitpunkt und ausschließlich über den Kommunikationsbereich des DTVP zu stellen (durch Hinterlassen von Nachrichten im Projektraum). Die Vergabestelle wird die Fragen und die Antworten darauf in anonymisierter Form allen Interessenten zur Verfügung stellen, ebenfalls über den Kommunikationsbereich des DTVP.

3. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, dem von allen Mitgliedern, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe und dem Empfang von Erklärungen, der Entgegennahme von Zahlungen mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied sowie zur Vornahme von Verfahrenshandlungen auch im Rahmen dieses Vergabeverfahrens, Vertretungsmacht eingeräumt wird. Ferner ist eine Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften. Das gesonderte Formular Bietergemeinschaftserklärung ist einmal durch die gesamte Bietergemeinschaft auszufüllen.

4. Beruft sich der Bieter oder die Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gemäß § 47 Abs. 1 S. 1 VgV auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (z. B. eines Unterauftragnehmers oder der Muttergesellschaft) oder eines einzelnen Mitglieds der Bietergemeinschaft (sog. Eignungsleihe), so muss der Bieter/die Bietergemeinschaft das Unternehmen benennen und für dieses Unternehmen die Unterlagen in dem Umfang vorlegen, in dem er sich auf die Fähigkeiten des Dritten zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit beruft. Zudem muss der Bieter/die Bietergemeinschaft mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung (gesondertes Formular Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer) dieses Unternehmens vorlegen, mit der dieses/dieser bestätigt, dass es/er dem Bieter im Auftragsfall die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i. S. v. § 47 Abs. 1 S. 1 VgV nicht nur ein selbständiges, von dem Bieter/der Bietergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-)verbundenes Unternehmen (Mutter-/Tochter-/Schwestergesellschaft) zu verstehen ist. Beabsichtigt der Bieter, Teile der zu vergebenden Leistung durch Unterauftragnehmer ausführen zu lassen, ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen, muss er die zum Einsatz geplanten Unterauftragnehmer angeben und deren Einsatzbereiche aufzählen (Formular Eignungsbogen). Auf Verlangen der Vergabestelle muss der Bieter Unterlagen zum Nachweis der Eignung des Nachunternehmers vorlegen.

5. Der Auftraggeber behält sich im Fall von fehlenden, unvollständigen oder fehlerhaften unternehmensbezogenen und fehlenden oder unvollständigen leistungsbezogenen Unterlagen vor, gemäß § 56 Abs. 2 VgV vorzugehen.

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6CD18U

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung
Ort: Berlin
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Einlegung von Rechtsbehelfen gegen dieses Vergabeverfahren richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB wird explizit hingewiesen. Danach ist ein Nachprüfungsantrag vor der Vergabekammer nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
16/04/2021