Bauleistung - 232078-2021

10/05/2021    S90

Deutschland-Waiblingen: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten

2021/S 090-232078

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Abfallwirtschaft Rems-Murr AöR
Postanschrift: Stuttgarter Straße 110
Ort: Waiblingen
NUTS-Code: DE116 Rems-Murr-Kreis
Postleitzahl: 71332
Land: Deutschland
E-Mail: s.schmid@awrm.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.abfallwirtschaft-rems-murr.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-1793c0f9958-1bb2541d6cb81636
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-1793c0f9958-1bb2541d6cb81636
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Abfallwirtschaft

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Deponie Backnang-Steinbach (alt), BA II, Oberflächenabdichtung

Referenznummer der Bekanntmachung: RM03
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45200000 Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Herstellung der Oberflächenabdichtung und Rekultivierung der Deponie Backnang-Steinbach (alt), 2. Bauabschnitt (Dränierungs-, Entgasungs-, Profilierungs-, Abdichtungs- und Rekultivierungsmaßnahmen, Graben- und Wegebaumaßnahmen, Lieferung von Baumaterialien und Deponieersatzbaustoffe für die Baumaßnahme).

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE116 Rems-Murr-Kreis
Hauptort der Ausführung:

Deponie Backnang-Steinbach (alt)

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Herstellung der Oberflächenabdichtung und Rekultivierung der Deponie Backnang-Steinbach (alt), BA II:

— Gesamtfläche; ca. 55 000 m3,

— Dränierungsmaßnahmen in den Deponierandbereichen zur Verbesserung der Standsicherheit,

— Umlagerungs- und Profilierungsmaßnahmen am Deponiekörper,

— Bodenverbesserungsmaßnahmen einschließlich Materialanlieferungen,

— Herstellung von Tragschichten,

— Herstellung einer Kombinationsabdichtung aus Tondichtungs- und Kunststoffdichtungsbahn,

— Herstellung von Drän- und Rekultivierungsschicht,

— Ertüchtigungsmaßnahmen am Deponieentgasungssystem,

— Graben- und Wegebauarbeiten,

— Lieferung von Baustoffen für die Baumaßnahme,

— Lieferung von Deponieersatzbaustoffe für die Baumaßnahme.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 09/08/2021
Ende: 31/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Jeder Bieter und jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft müssen mit dem Angebot folgende Eigenerklärungen abgeben:

1. Angabe zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister,

2. Angabe zur Insolvenzverfahren und Liquidation,

3. Erklärung, dass keine Ausschlussgründe im Sinne von § 123 Abs. 1 bis 3 GWB, § 6 e EU Abs. 1 bis 3 VOB/A 2016 vorliegen,

4. Eigenerklärung, ob bei der Ausführung öffentlicher Aufträge gegen geltende Umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB, § 6 e EU Abs. 6 Nr. 1 VOB/A 2016),

5. Eigenerklärung, ob im Rahmen der beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB, § 6 e EU Abs. 6 Nr. 3 VOB/A 2016),

6. Eigenerklärung, ob eine Vereinbarung mit anderen Unternehmen getroffen wurde, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezweckt oder bewirkt (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB, § 6 e EU Abs. 6 Nr. 4 VOB/A 2016),

7. Eigenerklärung, ob für das Unternehmen ein Ausschlussgrund im Sinne von § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG), § 98 c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG) vorliegt.

8. Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft,

9. Eigenerklärung, dass das Unternehmen seiner Verpflichtung zur Zahlung von steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB, § 6 e EU Abs. 4 VOB/A 2016),

10. Nur bei Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaftserklärung

Für Nachunternehmer müssen die Eigenerklärungen nicht bereits mit dem Angebot, sondern erst nach Aufforderung des Auftraggebers vorgelegt werden.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Jeder Bieter und jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft müssen mit dem Angebot folgende Eigenerklärungen abgeben:

1. Eigenerklärung zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen,

2. Eigenerklärung, dass das Unternehmen über eine Haftpflichtversicherung in Höhe von 5 Mio. EUR für Personenschäden, Sach- und Vermögensschäden verfügt.

Für Nachunternehmer müssen die Eigenerklärungen nicht bereits mit dem Angebot, sondern erst nach Aufforderung des Auftraggebers vorgelegt werden.

Auf Verlangen des Auftraggebers, d.h. noch nicht mit dem Angebot, sind Jahresabschlüsse vorzulegen, falls deren Veröffentlichung in dem Land, in dem das Unternehmen ansässig ist, gesetzlich vorgeschrieben ist. Andernfalls ist stattdessen eine Bankerklärung vorzulegen, aus der sich die Solvenz des Unternehmens ergibt.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Haftpflichtversicherung in Höhe von 5 Mio. EUR für Personenschäden, Sach- und Vermögensschäden

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Jeder Bieter und jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft müssen mit dem Angebot folgende Eigenerklärungen abgeben:

1. Eigenerklärung über die Ausführung von Leistungen in den letzten 5 Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind mit Angabe des Leistungsumfangs (Mengen), des Auftragswertes, des Ausführungszeitraums sowie des Auftraggebers mit Ansprechpartner,

2. Eigenerklärung zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal,

3. Eigenerklärung über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt,

4. Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals mit Angaben zu den Qualifikationsnachweisen

Für Nachunternehmer müssen die Eigenerklärungen nicht bereits mit dem Angebot, sondern erst nach Aufforderung des Auftraggebers vorgelegt werden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestens 2 Referenzen über Oberflächenabdichtungsmaßnahmen der Deponieklasse II, die in den letzten 5 Jahren abgeschlossen wurden, davon eine mit einer Mindestgröße von 2 ha und eine mit einer Mindestgröße von 4 ha. Zudem müssen eine Referenz über den Abschluss einer Entgasungsanlage mit einem Mindestauftragswert von 200 000 EUR brutto im Zusammenhang mit einer Oberflächenabdichtung in den letzten 5 Jahren und 2 Referenzen über den Abschluss von Maßnahmen mit Lieferung von Deponieersatzbaustoffen DK0 oder DKI von je mindestens 50 000 t in den letzten 5 Jahren angegeben werden. Doppelnennungen sind zulässig. Umfasst beispielsweise eine der als Referenz für die Oberflächenabdichtung genannten Referenzen auch eine Entgasungsanlage, kann die Referenz sowohl für die Oberflächenabdichtung als auch für die Entgasungsanlage angegeben werden. Bei Bietergemeinschaften werden die Referenzen der Bietergemeinschaftsmitglliedern zusammengeerechnet.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Verpflichtungserklärungen nach dem Baden-Württembergischen Landestariftreue- und Mindestlohngesetz (LTMG-BW) müssen von jedem Bieter und jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft spätestens mit dem Angebot vorgelegt werden. Für Nachunternehmer müssen die Verpflichtungserklärungen nicht bereits mit dem Angebot, sondern erst auf Verlangen des Auftraggebers vorgelegt werden.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 07/06/2021
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/07/2021
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 07/06/2021
Ortszeit: 11:00
Ort:

Abfallwirtschaft Rems-Murr AöR Stuttgarter Strasse 110, 71332 Waiblingen, Deutschland

Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Der Öffnungstermin wird ohne Bieter durchgeführt §14 EU Abs. 1 VOB/A 2016

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die für die Abgabe des Angebots erforderlichen Vergabeunterlagen können ohne Registrierung unter dem unter I.3 angegebenen Link kostenlos angesehen und heruntergeladen werden. Unternehmen müssen sich regelmäßig selbst unter dem angegebenen Link informieren, ob Änderungen der Vergabeunterlagen oder Rückfragebeantwortungen eingestellt wurden.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe gestellt werden, solange der Auftraggeber noch keinen wirksamen Zuschlag erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über die beabsichtigte Zuschlagserteilung mit den nach § 134 GWB erforderlichen Angaben informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei der Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind (§§ 134, 135 GWB). Bewerber, die über die Ablehnung ihrer Bewerbung informiert wurden, bevor die beabsichtigte Zuschlagserteilung mit den § 134 GWB erforderlichen Angaben ergangen ist, müssen keine Informationen über die beabsichtigte Zuschlagserteilung erhalten (§ 134 GWB).

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragssteller die geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften bereits vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits von aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 GWB).

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/05/2021