Dienstleistungen - 238155-2020

22/05/2020    S99    Dienstleistungen - Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit - Verhandlungsverfahren 

Deutschland-Frankfurt am Main: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2020/S 099-238155

Bekanntmachung einer Änderung

Änderung eines Vertrags/einer Konzession während der Laufzeit

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: DB Netz AG (Bukr 16)
Postanschrift: Theodor-Heuss-Allee 7
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60486
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Schuster, Martina
E-Mail: silvia.weck@deutschebahn.com
Telefon: +49 6926543721
Fax: +49 6926543457

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.deutschebahn.com/bieterportal

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planung von Fels- und Hangsicherungen an der Strecke Köln - Bingen und Wiesbaden-Ost – Niederlahnstein, Lph 3-4, opt. 6,7

Referenznummer der Bekanntmachung: 18FEI34348
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planung von Fels- und Hangsicherungen an der Strecke Köln - Bingen und Wiesbaden-Ost – Niederlahnstein, Lph 3-4, opt. 6,7

Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB1A Rhein-Lahn-Kreis
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung zum Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrags:

Als Ergebnis von Sonderbegutachtungen und nach Auswertung von Befliegungen der Bahnstrecken Köln - Bingen und Wiesbaden-Ost – Niederlahnstein wurden Risiken aus dem Hangbereich, in Form von lokalen Instabilitäten festgestellt.

Aus diesem Grund plant die DB Netz AG 12 Fels- und Hangsicherungsmaßnahmen zur Sicherung des Eisenbahnbetriebes vor Gefahren aus dem Hangbereich. Diese Sicherungsanlagen können in Form von Steinschlagbarrieren, Murgangbarrieren oder Böschungsstabilisierungen erfolgen.

Mit der Beauftragung sollen die Leistungen der Objekt- und Tragwerksplanung in den Lph 3-4 für die Planung von 12 Fels- und Hangsicherungsmaßnahmen erarbeitet werden. Eine Begehung der betroffenen Hangbereiche ist die Voraussetzung für die Planung und Bemessung der o. g. Sicherungsanlagen. Desweiteren sollen die optionalen Leistungen der Lph 6-7 für Vorbereitung der Vergabe und die Mitwirkung bei der Vorgabe mit angeboten werden.

In einzelnen handelt es sich um:

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Meerbach“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Steinbruch“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Rheinhelle I“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Oberste Kaderich“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Hirschkopf“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Wöhrsbach“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Seelenbach“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Rheinhelle II“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Naelsberg I“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Edlerberg“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Im Bill“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Lennigshöhl“;

an den Strecken 2630 und 3507.

II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 07/11/2018
Ende: 12/01/2022
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt IV: Verfahren

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Bekanntmachung einer Auftragsvergabe in Bezug auf diesen Auftrag
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 012-025264

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe

Auftrags-Nr.: 18FEI34348
Bezeichnung des Auftrags:

Planung von Fels- und Hangsicherungen an der Strecke Köln - Bingen und Wiesbaden-Ost – Niederlahnstein, Lph 3-4, opt. 6, 7

V.2)Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1)Tag des Abschlusses des Vertrags/der Entscheidung über die Konzessionsvergabe:
07/11/2018
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (zum Zeitpunkt des Abschlusses des Auftrags;ohne MwSt.)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Geltendmachung der Unwirksamkeit einer Auftragsvergabe in einem Nachprüfungsverfahren ist fristgebunden. Es wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen. Nach § 135 Abs. 2 S. 2 GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach Ablauf der jeweiligen Frist kann eine Unwirksamkeit nicht mehr festgestellt werden.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
19/05/2020

Abschnitt VII: Änderungen des Vertrags/der Konzession

VII.1)Beschreibung der Beschaffung nach den Änderungen
VII.1.1)CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
VII.1.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
VII.1.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB1A Rhein-Lahn-Kreis
VII.1.4)Beschreibung der Beschaffung:

Als Ergebnis von Sonderbegutachtungen und nach Auswertung von Befliegungen der Bahnstrecken Köln - Bingen und Wiesbaden-Ost – Niederlahnstein wurden Risiken aus dem Hangbereich, in Form von lokalen Instabilitäten festgestellt.

Aus diesem Grund plant die DB Netz AG 12 Fels- und Hangsicherungsmaßnahmen zur Sicherung des Eisenbahnbetriebes vor Gefahren aus dem Hangbereich. Diese Sicherungsanlagen können in Form von Steinschlagbarrieren, Murgangbarrieren oder Böschungsstabilisierungen erfolgen.

Mit der Beauftragung sollen die Leistungen der Objekt- und Tragwerksplanung in den Lph 3-4 für die Planung von 12 Fels- und Hangsicherungsmaßnahmen erarbeitet werden. Eine Begehung der betroffenen Hangbereiche ist die Voraussetzung für die Planung und Bemessung der o. g. Sicherungsanlagen. Desweiteren sollen die optionalen Leistungen der Lph 6-7 für Vorbereitung der Vergabe und die Mitwirkung bei der Vorgabe mit angeboten werden.

In einzelnen handelt es sich um:

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Meerbach“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Steinbruch“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Rheinhelle I“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Oberste Kaderich“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Hirschkopf“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Wöhrsbach“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Seelenbach“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Rheinhelle II“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Naelsberg I“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Edlerberg“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Im Bill“;

— Fels- und Hangsicherungsmaßnahme „Lennigshöhl“;

an den Strecken 2630 und 3507.

VII.1.5)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 07/11/2018
Ende: 12/01/2022
VII.1.6)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (ohne MwSt.)
VII.2)Angaben zu den Änderungen
VII.2.1)Beschreibung der Änderungen
Art und Umfang der Änderungen (mit Angabe möglicher früherer Vertragsänderungen):

Nachtrag 01: Anpassung des Honorars auf Grundlage der im Zuge der Kostenberechnung in der abgeschlossenen Entwurfsplanung

angepassten anrechenbaren Kosten.

VII.2.2)Gründe für die Änderung
Notwendigkeit der Änderung aufgrund von Umständen, die ein öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber bei aller Umsicht nicht vorhersehen konnte (Artikel 43 Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie 2014/23/EU, Artikel 72 Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie 2014/24/EU, Artikel 89 Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie 2014/25/EU)
Beschreibung der Umstände, durch die die Änderung erforderlich wurde, und Erklärung der unvorhersehbaren Art dieser Umstände:

Die Beauftragung erfolgte auf Grundlage der anrechenbaren Kosten nach HOAI. Diese basieren auf den jeweiligen Kostenschätzungen aus der Vorplanung. Nach Abschluss der Entwurfsplanung, mit der Festlegung der Sicherungsanlagen, wurden Kostenberechnungen neu aufgestellt. Somit verändern sich die anrechenbaren Kosten der Beauftragung.

VII.2.3)Preiserhöhung