Lieferungen - 261116-2018

19/06/2018    S115    - - Lieferungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren 

Deutschland-Hamburg: Dienstleistungen von HNO oder Audiologen

2018/S 115-261116

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Techniker Krankenkasse
Bramfelder Str. 140
Hamburg
22305
Deutschland
E-Mail: dzem@tk.de
NUTS-Code: DE6

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.tk.de/vergabe

I.1)Name und Adressen
Kaufmännische Krankenkasse
Karl-Wiechert-Allee 61
Hannover
30625
Deutschland
E-Mail: dzem@tk.de
NUTS-Code: DE9

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.kkh.de

I.1)Name und Adressen
Barmer
Lichtscheider Str. 89
Wuppertal
42285
Deutschland
E-Mail: dzem@tk.de
NUTS-Code: DEA

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.barmer.de

I.1)Name und Adressen
HEK – Hanseatische Krankenkasse
Wandsbeker Zollstraße 86-90
Hamburg
22041
Deutschland
E-Mail: dzem@tk.de
NUTS-Code: DE6

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.hek.de

I.1)Name und Adressen
DAK-Gesundheit
Nagelsweg 27-31
Hamburg
20097
Deutschland
E-Mail: dzem@tk.de
NUTS-Code: DE6

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.dak.de

I.1)Name und Adressen
hkk Krankenkasse
Martinistr. 26
Bremen
28195
Deutschland
E-Mail: dzem@tk.de
NUTS-Code: DE5

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.hkk.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag betrifft eine gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXR0YYRYYB1
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Open House Qualitätsinitiative Cochlea Implantat (QuIn-CI)

Referenznummer der Bekanntmachung: OH QuIn-CI
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
85121240
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Qualitätsinitiative Cochlea Implantation (QuIn-CI) verfolgt das Ziel eine qualitativ hochwertige Versorgung von Versicherten der beteiligten Krankenkassen zu erreichen, welche ein Cochlea-Implantat (CI) benötigen.

QuIn-CI stellt Kriterien zur Qualitätssicherung für den gesamten Prozess der Versorgung mit Cochlea-Implantaten in hierfür qualifizierten Einrichtungen auf. Die gesamte Versorgung erfolgt im multidisziplinären Expertenteam unter Nutzung einer adäquaten technischen Ausstattung. Es handelt sich um einen kontinuierlichen Gesamtprozess in der ärztlichen Verantwortung der CI-versorgenden Einrichtung.

Mit dem Verfahren Open-House-Cochlea-Qualitätsoffensive wollen die beteiligten Krankenkassen mit allen geeigneten Leistungserbringern Qualitätsverträge zur besonderen Versorgung nach § 140a SGB V „Qualitätsvereinbarung zur Cochlea Implantat (CI)-Versorgung in Deutschland“ schließen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Vertragsschluss erfolgt im Rahmen des Open-House-Verfahrens der TK für alle beteiligten Krankenkassen: Individuelle Verhandlungen über Vertragsinhalte werden nicht geführt, es gelten einheitliche Konditionen. Die TK und die beteiligten Krankenkassen sichern einzelnen Vertragspartnern keine Exklusivität zu.

Ein Beitritt zu diesem Open-House-Verfahren ist innerhalb der Verfahrenslaufzeit jederzeit möglich. Mit allen Einrichtungen, die die in Anlage 1 „Leistungsbeschreibung“ genannten Mindestvoraussetzungen verfügen und dies mittels der Anlage 1a zum Vertrag (Checkliste) nachweisen sowie durch ihre Unterschrift bestätigen, erfolgt ein Vertragsschluss.

Die vorliegende Bekanntmachung betrifft nicht die Vergabe eines öffentlichen Auftrags im Sinne der Vergaberechtsrichtlinie (2014/24/EG) bzw. des Kartellvergaberechts. Im Interesse einer möglichst breit angelegten Information erfolgt diese Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union. Die im Rahmen des vorliegenden Bekanntmachungstextes verwendete Verfahrensbezeichnung „Offenes Verfahren“ nach Ziffer IV.1.1) und die Angabe der Zuschlagskriterien nach Ziffer II.2.5) sind den Vorgaben des Bekanntmachungsformulars geschuldet und haben keine weitere Bedeutung. Hiermit sowie mit der Nutzung des Mediums „TED“ ist keinerlei Unterwerfung unter vergaberechtliche Regelungen verbunden, deren Geltung kraft Gesetzes bzw. Vergabeordnungen nicht verpflichtend vorgegeben ist.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Abweichend von Ziffer II.2.7) wird der Vertrag nicht für 48 Monate, sondern unbefristet geschlossen und kann von den Krankenkassen, einer einzelnen Krankenkasse oder dem Vertragspartner mit einer Frist von 6 Wochen zum Quartalsende gekündigt werden.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Als Vertragspartner kommen ausschließlich zugelassene Krankenhäuser i. S. d. § 108 SGB V in Frage

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die im Folgenden aufgeführten Mindestanforderungen müssen als Voraussetzung für einen Vertragsschluss erfüllt und durch Einreichen einer vollständig ausgefüllten und unterzeichneten Anlage 1a (Checkliste) nachgewiesen werden. Der CI-Versorgungsprozess kann entweder komplett innerhalb einer klinischen Einrichtung oder in definierten Teilen durch eine interdisziplinäre Kooperation der CI-versorgenden Einrichtung mit weiteren Einrichtungen sichergestellt werden.

A. Vorhandensein und Qualifikation des ärztlichen Personals

Mindestens 2 Operateure mit: Langjährige kontinuierliche Erfahrungen in der speziellen Mikrochirurgie des Ohres, Vorangegangene operative Tätigkeit in einer auf CI-Chirurgie spezialisierten Klinik, Erbringung einer ausreichenden Anzahl an Cochlea-Implantat-Operationen unter Supervision eines erfahrenen CI-Operateurs, Selbstständige Erbringung einer ausreichenden Anzahl an Cochlea-Implantat-Operationen pro Jahr.

a) Ein Facharzt für Neuroradiologie wird beschäftigt.

b) Für den Fall, dass in der Klinik Kinder mit CI versorgt bzw. betreut werden: Ein Facharzt für Pädaudiologie wird beschäftigt.

B. Vorhandensein und Qualifikation des nichtärztlichen ärztlichen Personals

a) CI-spezialisierter Audiologe / Hörtechniker der intraoperative telemetrische Messungen und die Erstanpassung durchführt, wird beschäftigt.

b) CI-spezialisierter Audiologe / Hörtechniker (kann einer der direkt vor diesem Punkt genannten Mitarbeiter in Personalunion sein), der regelmäßig Hörgeräteanpassungen durchführt, wird in der Klinik beschäftigt oder ist durch einen Kooperationsvertrag mit der Klinik in regelmäßiger Zusammenarbeit verbunden.

c) Es werden Audiologie-Assistentinnen / Assistenten und / oder MTAF (Audiologische und Hals-Nasen-Ohren-Funktionsdiagnostik) beschäftigt.

C. Infrastruktur und Organisation

1) Ausstattung der Klinik:

a) Vorhaltung von Cochlea Implantaten von mindestens drei Herstellern.

b) Hörkabinen für die Audiometrie mit klinischen Audiometern Klasse 1, Impedanzaudiometer, Lautheitsskalierung und Sprachtests in Ruhe und im Störschall vorhanden.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit Freifeld-Testungen durchzuführen.

c) Raum für die Anpassung und Überprüfung technischer Hörhilfen mit Hörgeräte-Messbox, Insitu-Audiometrie, Anpassplatz mit Hard- und Software für konventionelle Hörgeräte und implantierbare Systeme mindestens drei verschiedener Hersteller.

d) In der Klinik sind folgende objektive Messverfahren vorhanden:

— Hirnstammaudiometrie / Verfahren zur Erfassung akustisch und elektrisch evozierter Potentiale und,

— Erfassung otoakustischer Emissionen.

e) Neurootologische Untersuchungen wie VEMP/Kalorik sind vorhanden.

f) Gerät zur Durchführung des Hörnervenfunktionstest (Promontorial-Test).

g) Apparative Ausstattung für CT, MRT und Digitale <Aufbau zur intraoperativen Implantat-Funktionsprüfung und Durchführung intraoperativer folgender Erfolgskontrollen:

— Elektrisch ausgelöster Stapediusreflex (ESRT),

— E-CAP,

— BERA und E-BERA.

h) Neuroradiologische intraoperative Bildgebung (C-Bogen).

i) Nur, wenn CI-Versorgungen bei Kindern durchgeführt werden: Es ist eine Kinderaudiometrie-Einrichtung (z. B. Mainzer Kindertisch) vorhanden.

2) Ärztliche Dienstleistungen:

Die Durchführung und Befundung der präoperativ notwendigen Bildgebung erfolgt durch einen Neuroradiologen oder Radiologen mit neuroradiologischer Erfahrung.

Hierbei sind mindestens die folgenden Verfahren vorzuhalten:

a) hochauflösendes Felsenbein-CT oder Digitale Volumentomographie (DVT) und.

b) hochauflösende Kernspintomographie von Schläfenbein und Kleinhirnbrückenwinkel.

Fortsetzung folgt bei „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

3) Qualitätssicherungsverfahren:

a) Es erfolgen regelmäßig interdisziplinäre Fallbesprechungen der CI-Patienten. Auch bereits versorgte Patienten, die in der Folgetherapie und Nachsorge auffällig werden, werden in diesem Rahmen besprochen.

Daran nehmen mindestens folgende Fachbereiche, Disziplinen und Berufsgruppen teil:

— CI-Operateur (FA für HNO),

— Audiologe / Hörtechniker,

— ein Mitarbeiter, der regelmäßig die Hörgeräteanpassungen vornimmt,

— Logopäde oder akademischer Sprachtherapeut (aus implantierender Klinik oder aus Einrichtung der hörtherapeutischen Basis- oder Folgetherapie),

— Leiter oder Vertreter der Einrichtung, die die Folgetherapie und lebenslange Nachsorge durchführt,

— Wenn CI-Versorgungen bei Kindern durchgeführt werden sollen: zusätzlich Facharzt und Pädaudiologie,

— Ggf. zusätzlich externe Kooperationspartner.

b) Vorhaltung aller Patienteninformationen in elektronischer Art.

c) Möglichkeit der Schaffung einer Schnittstelle zur Übermittlung von elektronischen Daten an das noch im Aufbau befindliche CI-Register.

D. CI: Basistherapie

Hörtherapeutische Basistherapie.

1) Personelle Mindestausstattung:

a) CI-spezialisierter HNO-Arzt;

b) Sozialpädagoge;

c) Hörtherapeut;

d) Sprachheillehrer;

e) Dipl. Sprachheilpädagoge;

f) Logopäde;

g) Staatliche anerkannter Sprachtherapeut;

h) Klinischer Sprechwissenschaftler;

i) Staatlich geprüfter Atem-, Sprech- und Stimmlehrer.

2) Ausstattung:

a) HNO-ärztlicher Untersuchungsplatz;

b) Raum für die Anpassung und Überprüfung technischer Hörhilfen mit Hörgeräte-Messbox, Insitu-Audiometrie, Anpassplatz mit Hard- und Software für konventionelle Hörgeräte und implantierbare Systeme mindestens drei verschiedener Hersteller,

c) Hörtherapiematerial.

E. CI: Folgetherapie

Hörtherapeutische Folgetherapie.

1) Personelle Mindestausstattung:

a) CI-spezialisierter HNO-Arzt,

b) Sozialpädagoge,

c) Hörtherapeut,

d) Sprachheillehrer,

e) Dipl. Sprachheilpädagoge,

f) Logopäde,

g) Staatliche anerkannter Sprachtherapeut,

h) Klinischer Sprechwissenschaftler,

i) Staatlich geprüfter Atem-, Sprech- und Stimmlehrer.

2) Ausstattung:

a) HNO-ärztlicher Untersuchungsplatz;

b) Ton- und Sprachaudiometrie;

c) Kinderaudiometrie;

d) Freifeld-Raum zur Prüfung des Richtungsgehörs;

e) Anpassungssysteme für die genutzten Implantat-Systeme;

f) Computergestützte und apparative Diagnostik und Therapie;

g) Hörtrainings-Therapiemöglichkeit;

h) Hörtherapiematerial.

i) Ausstattung für Telefontraining.

3) Qualitätssicherungsverfahren:

Mindestens einmal wöchentlich erfolgt eine interdisziplinäre Fallbesprechung der Patienten der Folgetherapie. Daran nehmen mindestens folgende Fachbereiche, Disziplinen und Berufsgruppen teil:

a) HNO-Arzt.

b) Audiologe / Hörtechniker.

c) ein Mitarbeiter, der regelmäßig Hörgeräteanpassungen vornimmt.

d) Logopäde oder akademischer Sprachtherapeut.

F. CI: Lebenslange Nachsorge

1)Personelle Mindestausstattung:

a) HNO-Arzt ist in der Institution der lebenslangen Nachsorge beschäftigt, alternativ besteht eine Kooperation mit einem HNO-Arzt, der die lebenslange Nachsorge ärztlich betreut. Dies kann auch ein HNO-Arzt der implantierenden Klinik oder ein kooperierender HNO-Arzt sein.

b) Audiologe / Hörtechniker. Dieser wird in der Institution der lebenslangen Nachsorge beschäftigt, alternativ besteht eine Kooperation.

2) Qualitätssicherungsverfahren

HNO-Arzt und Audiologe / Hörtechniker sind in regelmäßiger Abstimmung über die Patienten der lebenslangen Nachsorge.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Für den Fall der Auftragserteilung hat eine Bietergemeinschaft eine Rechtsform anzunehmen, bei der eine gesamtschuldnerische Haftung der einzelnen Bietergemeinschaftsmitglieder für die Erfüllung der vertraglichen Pflichten besteht.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 31/12/2099
Ortszeit: 23:58
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 31/12/2099
Ortszeit: 23:59
Ort:

Hinweis: Das Verfahren ist auf unbefristete Zeit angelegt. Geeignete Einrichtungen können während der Verfahrenslaufzeit jederzeit beitreten. Sollten die beteiligten Krankenkassen das Verfahren beenden, wird dies im Supplement zum Amtsblatt der EU (TED) bekannt gemacht.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Teilnahme- und Vertragsunterlagen werden ausschließlich in elektronischer Form auf dem oben genannten Vergabeportal zur Verfügung gestellt.

Fragen zu diesem Verfahren und/oder den Teilnahme- und Vertragsunterlagen sind der TK über einen zentralen Ansprechpartner ausschließlich über das Vergabeportal der TK, dort über den Bereich „Kommunikation“ zu diesem Open-House-Verfahren zu übermitteln.

Hinweis zu Ziffer I.3): Die Teilnahme- und Vertragsunterlagen werden nur allen Einrichtungen im Sinne von Ziffer III.1.1) dieser Bekanntmachung zur Verfügung gestellt. Die Angabe unter Ziffer I.3) hat keine weitere Bedeutung. Es ist eine kostenlose Registrierung auf http://www.dtvp.de erforderlich.

Hinweis zu Ziffer IV.2.7): Ein Beitritt zu diesem Open-House-Verfahren ist innerhalb der Vertragslaufzeit jederzeit möglich. Alle Vertragsangebote werden mit Eingang geöffnet und geprüft.

Bekanntmachungs-ID: CXR0YYRYYB1.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Die Vergabekammern des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit.

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
15/06/2018