Dienstleistungen - 275259-2019

13/06/2019    S112    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren 

Deutschland-Dresden: Technische Beratung und Konstruktionsberatung

2019/S 112-275259

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Dresden 2
Ostra-Allee 23
Dresden
01067
Deutschland
Telefon: +49 351-80930
E-Mail: vergaben.ai@sib.smf.sachsen.de
Fax: +49 351-4510994560
NUTS-Code: DED2

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.sib.sachsen.de

Adresse des Beschafferprofils: www.sachsen-vergabe.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.sachsen-vergabe.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16b46528355-11fb470ace48fb4e
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Außenstelle in der Niederlassung Dresden 1, SSC Vergabe- und Vertragsmanagement
Königsbrücker Str. 80
Dresden
01099
Deutschland
E-Mail: vergaben.ai@sib.smf.sachsen.de
NUTS-Code: DED2

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.sib.sachsen.de

Adresse des Beschafferprofils: www.sachsen-vergabe.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.sachsen-vergabe.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

TU Dresden, Neubau u. Sanierung im Botanischen Garten

Referenznummer der Bekanntmachung: 18D511113
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71310000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Planungsleistung technische Ausrüstung AnlGr. 4 und 5.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED2
Hauptort der Ausführung:

Botanischer Garten

Stübelallee 2

01307 Dresden

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand des Auftrages sind Leistungen der technischen Ausrüstung nach Teil 4, Abschnitt 2 HOAI für die Anlagengruppen 4 und 5 nach § 53 Abs. 2 HOAI i.V. mit der RLBau. Zum Leistungsumfang gehört die Erbringung der Leistungsphasen 1 (teilweise), 2 und 3 sowie 5 bis 8 nach Anlage 15 zu § 55 HOAI, wobei eine stufenweise Beauftragung erfolgt.

Der Planungsumfang betrifft mehrere Teilbaumaßnahmen (TBM): TBM 02 – Gebäude Forschung und Lehre, TBM 03 – Herbarium, TBM 05 – Gebäude Lager und Werkstatt und TBM 15 – Technische Anlagen in Außenanlagen.

Aus einer ersten Kostenprognose gehen für die zu planenden Maßnahmen Gesamtkosten (KG 200- 600) von 25,0 Mio EUR brutto hervor. Davon entfallen auf die ausgeschriebenen Leistungen der Technischen Ausrüstung ca. 749 000,00 EUR brutto.

Mit der Erweiterung der nutzbaren Außenfläche sollen Gebäude, Gewächshäuser und Freiflächen neu errichtet werden sowie abschnittsweise der Rückbau eines Großteils von abrissempfohlenen Gebäuden und Gewächshäusern erfolgen.

Die Ausführung erfolgt abschnittsweise in 3 Realisierungsabschnitten. Die Gebäude „Forschung und Lehre“ TBM 02, „Herbarium“ TBM 03 und „Lager und Werkstatt“ TBM 05 sind dem Realisierungsabschnitt 2 zugeordnet. Die TBM 15 „Technische Anlagen in Außenanlagen“ wird mit den jeweiligen Bauabschnitten über die gesamte Bauzeit ausgeführt.

— TBM 02 – Gebäude Forschung und Lehre:

Es handelt sich um einen 2-geschossigen Erweiterungsneubau mit Büroräumen, Besprechungs- und Bibliotheksraum. Der Neubau wird auf ein bestehendes Sockelgeschoss aufgesetzt. Die Erschließung des Neubaus erfolgt über die vorhandenen Medien (KG 440, 450) aus dem Bestandsgebäude. Das Bestandsgebäude ist von der Planung ausgenommen. An die neu zu planenden technischen Ausstattungen/Installationen werden keine überdurchschnittlichen Anforderungen gestellt.

— TBM 03 – Herbarium:

Es handelt sich um die Sanierung eines Bestandsgebäudes, welches durch die Aufstockung eines neuen Obergeschosses erweitert wird. Im gesamten Gebäude ist die technische Ausstattung / Installation (KG 440, 450), unter anderem für Räume in denen gesammeltes Pflanzenmaterial aufbereitet und konserviert wird (Arbeits- und Sammlungsräume), sowie der Hausanschlussraum mit Niederspannungshauptverteilung neu zu planen. Es bestehen keine überdurchschnittlichen Anforderungen.

— TBM 05 – Gebäude Lager und Werkstatt:

Es handelt sich um einen 1-geschossigen Neubau mit verschiedenen Bereichen für Lager wie Kübel / Töpfe, Verbrauchsstoffe, Maschinen/Geräte, Gartenmöbel u.ä. Weiterhin sind Lager für Dünger, Giftstoffe und Brennstoffe sowie allgemeine Werkstatt und Schweißraum vorgesehen. Zu planen ist die technische Ausstattung/ Installation der KG 440 und 450. Es bestehen keine überdurchschnittlichen Anforderungen.

— TBM 15 – Technische Anlagen in Außenanlagen:

Die Planung umfasst die KG 546 – Starkstrom- und KG 547 – Schwachstrom – und beinhaltet ausschließlich das Leitungsnetz, erd- und/oder kanalverlegt, zwischen den Gebäuden (bzw. Gewächshäusern) der Liegenschaft Botanischer Garten. Zu den zu beplanenden TBM 02, 03 und 05 sind weiter die Anschlusswerte (Medienversorgung) von 5 Gewächshäusern zu betrachten und die Dimensionierung des Leitungsnetzes im Außenbereich vorzunehmen. Die Schnittstellen zu Fachplaner HLS, Gewächshaus- und Tiefbauplaner sind zu beachten. Dazu ist eine intensive Zusammenarbeit / Koordinierung notwendig. Für das Gelände Botanischer Garten ist weiterhin die Außenbeleuchtung inkl. der dafür notwendigen Technischen Anlagen in Außenanlagen zu planen. Neben der Schaffung einer effizienten Beleuchtung soll ein weiteres Teilgebiet für ein schlüssiges Konzept der Außenbeleuchtung des zentralen Campus der TU Dresden geschaffen werden. Die Beleuchtungsanlage soll in das bestehende zentrale Lichtmanagementsystem der TU Dresden eingebunden werden.

Weiterführende Beschreibungen siehe Vergabeunterlagen – Projektbeschreibung.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 19/08/2019
Ende: 31/12/2027
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Zunächst Beauftragung der Leistungen der Leistungsphasen 1 (teilweise) bis 3 nach Anlage 15 zu § 55 HOAI, mit der Option der stufenweisen Beauftragung weiterer Leistungen der folgenden Leistungsphasen 5 bis 8. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

0512105E

II.2.14)Zusätzliche Angaben

1) Rückfragen an die Vergabestelle ausschließlich über das Bietercockpit (www.sachsen-vergabe.de).

2) Beachten Sie:

— die Leistungen werden im „Offenen Verfahren“ vergeben!

— die vom Bieter selbst zu erarbeitenden darstellungen u. Erläuterungen zu den Zuschlagskriterien (siehe Anl. „Beschreibung Zuschlagskriterien und Wertung“) sind zum Einreichungstermin mit den Angebotsunterlagen einzureichen!

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Nachweis der Beruflichen Befähigung:

Der Nachweis über die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung des Bewerbers ist durch Eintrag in einem Berufsregister und/oder ggf. auf andere Weise zur Berufsqualifikation zu erbringen. Siehe hierzu auch Nr. III.2.1 der Auftragsbekanntmachung.

Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.1 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.

2) Nachweis der Eintragung in eine in Handelsregister (bei Eintragungspflicht): Hierzu Angabe von Register, Zeitpunkt der Eintragung, Nummer sowie Vorlage Handelsregisterauszug.

Weitere Angaben/Erklärungen:

E1) Angaben zur Identität des Bieters (Name, Anschrift, Kontaktdaten wie Tel.Nr., Fax Nr., Email, usw.)

E2) Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren

— gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder

— gemäß § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder

— gemäß § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist. Ggf. Angaben zur Selbstreinigung nach § 125 GWB.

E3) Bei Unterauftragnehmer gem. §36 VgV Bezeichnung der betroffenen Leistungen (Art, Umfang) und Name des anderen Unternehmens (Formblatt 934-AI EU) sowie Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formblatt 935-AI EU)

E4) Bei Eignungsleihe gem. § 47 VgV

Angabe von Name und der in Anspruch genommen Kapazität des anderen Unternehmens sowie Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen mit gesamtschuldnerischer Haftung (Formblatt 935-AI EU).

E5) Bei Bietergemeinschaft:

Neben Einzelunternehmen sind aus Bietergemeinschaften (BG) zugelassen. Zusätzlich siehe Nr.VI.3) Ziff. 6 der Auftragsbekanntmachung. Rechtsform von BG: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Hierzu liegt das Formblatt 934-AI den Ausschreibungsunterlagen bei. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mitschriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Eigenerklärungen/Nachweise sind mit dem Angebot einzureichen:

1) Spezifischer Jahresumsatz – Erklärung über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages in den letzten 3 Geschäftsjahren in Euro/netto je Geschäftsjahr. Erforderlicher Mindestjahresumsatz siehe unter "Möglicherweise geforderte Mindeststandards".;

2.) Erklärung/Nachweis über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung. Der Bieter ist verpflichtet, einen Nachweis über das Bestehen des Versicherungsschutzes zur Abdeckung aller Schadens- und/oder Regressansprüche wegen Personen- und sonstigen Schäden vorzulegen. Erforderlicher Umfang siehe unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“;

3) Erklärung, über das Bestehen von rechtlich und wirtschaftlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen mit Angabe, ob wirtschaftliche Verknüpfungen vorliegen, unter Benennung der Unternehmen und Beschreibung zur Art und Weise der Verknüpfung.;

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1) Jahresumsatz:

Es ist der („spezifische“) Jahresumsatz des

Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Geschäftsjahren in Euro /netto anzugeben.

Es wird ein durchschnittlicher Mindestjahresumsatz von 50 000,00 EUR /netto in den letzte 3 Geschäftsjahren gefordert. (Umsätze der letzten 3 Jahre addiert und geteilt durch 3)

Zu 2) Berufshaftpflicht:

Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 3 000 000,00 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 3 000 000,00 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen.

Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.

Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Eigenerklärungen/Nachweise sind mit dem Angebot einzureichen:

1) Erklärung zu geeignete Referenzen über ausgeführte wesentliche Dienstleistungen. Es sind geeignete Referenzen über vom Bieter in den letzten 3 Jahren erbrachten Dienstleistungen aufzulisten. Hierzu ist der den Ausschreibungsunterlagen beigefügte Referenzbogen (Formblatt 901R-AI EU) zu nutzen. Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind.

Geforderte Angaben zu den Referenzen siehe Ausschreibungsunterlagen (Formblatt 901R-AI EU Referenzbogen). Je Referenz ist dem Referenzbogen eine aussagekräftige Projektdarstellung, ggf. mit Fotos + Planverkleinerungen, welche die Arbeit des Büros im Hinblick auf die Aufgabenstellung am besten charakterisieren beizufügen, deren Umfang sollte 3 Blatt in DIN-A 4, einseitig bedruckt nicht überschreiten!

An die Referenzen gestellte Mindestanforderungen siehe unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“.

Zur Sicherstellung eines ausreichenden Wettbewerbs werden auch Referenzen berücksichtigt, die mehr als 3 Jahre zurück liegen (max. Zeitraum siehe unter Mindeststandards).

2) Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigung über die Erlaubnis zur Berufsausübung für den Inhaber / Inhaberin oder

Die Führungskräfte des Unternehmens (z.B bei GmbH, AG). Erforderliche Nachweise siehe unter Nr. III.1.1 i. V. m. Nr. III.2.1 der Auftragsbekanntmachung.

3) Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens, aufgegliedert in Berufsgruppen, und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren.

Aufgliederung in die Berufsgruppen im Bereich Starkstromanlagen/Fernmelde-und informationstechnische Anlagen nach Ingenieur, Techniker und sonstiges Personal.

Es wird eine Mindestanzahl an Beschäftigten gefordert, siehe unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“

4) Erklärung zur Inanspruchnahmen Kapazitäten andere Unternehmen mit Bezeichnung der zu vergebenden Teilleistungen bzw. der in Anspruch genommenen Kapazität und Angabe des Namen des Unterauftragnehmers bzw. des anderen Unternehmens (Formblatt 935-AI). Nachweise zur Eignung der Dritten müssen mit dem Angebot zum Einreichungstermin nicht vorgelegt werden. Der Auftraggeber fordert derartige Nachweis ggf. von den Bewerbern/Bietern, die in die engere Wahl kommen und behält sich vor, die Eignung der Dritten für die von ihnen zu erbringenden Leistungen zu prüfen.

5) Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen:

Sofern sich Kapazitäten anderer Unternehmen bedient wird (Unteraufträge/Eignungsleihe) ist mit dem Angebot für jedes Unternehmen die den Vergabeunterlagen beigefügte Verpflichtungserklärung (Formblatt 936-AI) unter Beschreibung der (Teil)Leistungen und der Verpflichtung der Bereitstellung der Kapazitäten im Auftragsfall abzugeben. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers/Bieters, sofern die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1.) Referenzen:

Es sind Referenzen vorzustellen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.

Zum Nachweis der Erfahrungen bei vergleichbaren Planungsleistungen werden vom Bieter Referenzen gefordert, welche folgende Mindestanforderungen erfüllen müssen:

a) Bei den Referenzen muss es sich um die Neuerrichtung technischer Anlagen handeln.

b) Die Referenzen sind fertiggestellt, d.h. die Inbetriebnahme der Referenzobjekte erfolgte ab dem 1.7.2014 bis spätestens zum Einreichungstermin gem. IV.2.2) der Bekanntmachung.

c) Bei einer Referenz wurden mindestens die Planungsleistungen der Leistungsphasen 2 und 3 sowie 5 bis 8 nach Anlage 15 zu § 55 HOAI in jeder der Anlagengruppen 4 und 5 der Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI erbracht.

d) Bei einer Referenz beträgt die Summe der Kosten der Kostengruppen 440 und 450 (DIN 276) zusammen mindestens 300 000 EUR/netto.

e) Bei einer Referenz erfolgte die Planung der Außenbeleuchtung für einen öffentlich zugänglichen Bereich.

Zu 3.) Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl:

Mindestens 3 Beschäftigte der Berufsgruppe Ingenieur im Bereich Starkstromanlagen / Fernmelde-und informationstechnische Anlagen pro Jahr.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 (2) und (3) VgV;

Es ist jeder zugelassen, der gem. §75 (2) VgV nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrechtberechtigt ist, die Berufsbez. „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ zu tragen oder in der BRD als „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ tätig zu werden. Jurist. Personen sind zugelassen, wenn Sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortl. Berufsangehörigen gem. § 75 (2) VgV benennen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Siehe Auftrags-/Vergabeunterlagen

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/07/2019
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 19/08/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 12/07/2019
Ortszeit: 11:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Entfällt

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Sämtlichen Vergabeunterlagen werden ausschließlich und kostenfrei auf der Vergabeplattform http://www.sachsen-vergabe.de zum Download bereitgestellt.

2) Zur Angebotserstellung sind die vom Auftraggeber bereitgestellten Vergabeunterlagen zu verwenden. Die Ausschreibungsunterlagen sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.

Angebote können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.sachsen-vergabe.de) mittels elektronischer Mittel in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Angebotes auf die Plattform hochzuladen. Zur Einreichung des Angebotes muss auf der Plattform in einem entsprechenden Fenster der Vor- und Nachname der Person, die die Angebotsabgabe erklärt, angegeben werden.

Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für die Angebotsabgabe nicht erforderlich. Nicht fristgerecht eingereichte bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

3) Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren u. weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers/Bieters sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt;

4) Geforderte Nachweise sind grundsätzlich als Kopie zugelassen, sofern nicht ausdrücklich anders verlangt. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung);

5) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung sind auch Teilnahmeanträge/Angebote unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bietergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros u. von Nachauftragnehmern haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie aller Bieter mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge (Ausschlusskriterium);

6) Bei Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Gemeinschaft jeweils das Formblatt 901-AI EU ausgefüllt, sowie um die geforderten Nachweise ergänzt, den Unterlagen beizufügen. Die gestellten Anforderungen an die Fachkunde und Leistungsfähigkeit gelten als erfüllt, wenn die betreffenden Nachweise von einem oder mehreren Mitgliedsunternehmen erbracht werden und in ihrer Summe die gestellten Anforderungen erfüllen. Ausgenommen davon sind der zuführende Negativnachweis bezüglich der Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB sowie der Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung. Diese Anforderungen sind von jedem Mitgliedsunternehmen einzeln zu erfüllen;

7) Enthalten die Bekanntmachung od. die Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers/Bieters gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber/Bieter den AG unverzüglich in Textform darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber/Bieter mit diesen Einwendungen präkludiert.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen,
Braustraße 2
Leipzig
04107
Deutschland
Telefon: +49 3419770
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de
Fax: +49 3419771049
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
SIB Zentrale, Außenstelle in der NL Dresden I, SSC-VVM
Königsbrücker Straße 80
Dresden
01099
Deutschland
Telefon: +49 3518093900
E-Mail: vergaben.ai@sib.smf.sachsen.de
Fax: +49 3514510991550

Internet-Adresse: www.sib.sachsen.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11/06/2019