Dienstleistungen - 313310-2019

05/07/2019    S128    Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Viersen: Dienstleistungen von Architekturbüros

2019/S 128-313310

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Kreis Viersen
Postanschrift: Rathausmarkt 3
Ort: Viersen
NUTS-Code: DEA1E
Postleitzahl: 41747
Land: Deutschland
E-Mail: vergabe@comp-ar.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.kreis-viersen.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBEY187/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: compar -strategien für architektur und städtebau-
Postanschrift: Schönhauser Straße 15
Ort: Dortmund
NUTS-Code: DEA52
Postleitzahl: 44135
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabemanagement
E-Mail: vergabe@comp-ar.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.comp-ar.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBEY187
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Wettbewerbsbekanntmachung: Neubau Straßenverkehrsamt und Förderschule nach dem Prinzip der „Zirkulären Wertschöpfung“ [Viersen]

Referenznummer der Bekanntmachung: WW-18/10-55NW
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Kreis Viersen plant den Neubau des Straßenverkehrsamts und einer Förderschule nach dem Prinzip der „zirkulären Wertschöpfung“. Im Wettbewerb werden bereits über das übliche Maß hinaus Aussagen zur Materialität inkl. der vorgesehenen Fügetechnik erwartet. Die Rückbaubarkeit und Recyclingfähigkeit der vorgeschlagenen Lösungen sind teil der Bewertungskriterien des Preisgerichtes.

Die Neubauten teilen sich ein Grundstück, sodass im Wettbewerb u. a. eine Lösung für die sich überschneidenden Verkehre (Bringverkehr -überwiegend durch Schulbusse- der Förderschule und Spitze der Anreisewelle zum Straßenverkehrsamt) zu entwickeln ist.

Es wird zudem bei der Realisierung der Maßnahme eine vollständige Planung als BIM erwartet. Die Vorstellung der Erfahrungen und Herangehensweisen im Bereich der Planung mit BIM werden Teil der Zuschlagskriterien in der Verhandlungsphase. Die Anwendung von BIM im Planungswettbewerb ist nicht erforderlich.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71420000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA1E
Hauptort der Ausführung:

Viersen

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Folgende Leistungen sollen im Anschluss an den Wettbewerb vergeben werden:

— Gebäude und Innenräume (Leistungsphasen 1-9 gem. HOAI § 34 i. V. m. Anlage 10),

— Freianlagenplanung (Leistungsphasen 1-9 gem. HOAI § 39 i. V. m. Anlage 11).

Die geforderten Planungsleistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI 2013.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/06/2020
Ende: 31/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 15
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Es handelt sich um einen Nichtoffenen Wettbewerb gem. RPW 2013. Die geplante Teilnehmerzahl am Wettbewerb beträgt 15.

Im Vorfeld wurden bereits 5 der insgesamt 15 Teilnehmer ausgewählt und für den Wettbewerb gesetzt:

— Banz + Riecks Dipl.-Ing. Architekten BDA [Nachunternehmer: wbp Landschaftsarchitekten GmbH],

— DGM Architekten PartGmbB [Nachunternehmer: KRAFT.RAUM. Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung],

— msah: m. schneider a. – hillebrandt architektur [Nachunternehmer: Bruun & Möllers GMBH & CO. KG Garten- und Landschaftsarchitektur]

— nkbak Nicole Kerstin Berganski Andreas Krawczyk,

— Partner und Partner Architekten (Günter und Finkbeiner Gesellschaft von Architekten mbH).

Die Entscheidung über die Auswahl der weiteren 10 Bewerber, die aufgefordert werden, am Wettbewerb weiter teilzunehmen, erfolgt dreistufig.

1) Es wird geprüft, ob die in der Bekanntmachung unter Ziff. III.1) geforderten Eignungsnachweise vollständig vorliegen. Das Fehlen eines geforderten Nachweises kann zum Ausschluss führen.

2) Im Rahmen der zweiten Stufe wird die grundsätzliche Eignung des Bewerbers anhand der geforderten Nachweise inhaltlich überprüft.

3) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Eignungsanforderungen, so kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden, um die im begrenzten Wettbewerb mit 15 benannte Teilnehmerzahl (inkl. 5 gesetzter Teilnehmer) nicht zu überschreiten. Die Auslosung findet unter notarieller Aufsicht statt. Es wird zusätzlich eine entsprechende Anzahl Nachrücker gelost.

Die Teilnehmer an den Verhandlungsgesprächen ergeben sich aus dem Ergebnis des Wettbewerbs.

Im Wettbewerb werden die eingereichten Arbeiten durch das Preisgericht nach den folgenden Kriterien bewertet:

— Idee/Gesamtkonzept: Gestaltung, Gebäude- und Freiraumkonzept [Raumqualitäten, innere und äußere Erschließung],

— Umsetzung der Aufgabe [Planungsvorgaben, funktionale Anforderungen etc.],

— Einhaltung planungs- und baurechtlicher Bestimmungen,

— Einfügung in die städtebaulichen Rahmenbedingungen und die Grundstückssituation,

— Nachhaltigkeit [Rückbaubarkeit, Flexibilität, Flächen- und Energieeffizienz, etc.],

— Wirtschaftlichkeit.

Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Es stehen Preisgelder in Höhe von 107 000,00 EUR (inkl. MwSt.) zur Verfügung. Die Staffelung der Preise ist wie folgt vorgesehen:

1. Preis 53 500,00 EUR (brutto)

2. Preis 32 100,00 EUR (brutto)

3. Preis 21 400,00 EUR (brutto)

Die Wettbewerbssumme wird nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Eine Änderung der Anzahl und Höhe der Preise bzw. Preise und Anerkennungen sowie die Bildung von Preisgruppen ist unter Ausschöpfung der gesamten Summe bei entsprechendem Beschluss des Preisgerichts möglich.

Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber nicht bindend.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

— 1) Berufszulassung (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dritterklärung vorzulegen): Bescheinigung der Berufszulassung bzw. der beruflichen Befähigung (soweit nicht durch Berufszulassung bereits erbracht) des zuständigen Inhabers / Geschäftsführers des Bewerbers,

— 2) wirtschaftliche Verknüpfung (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung des Bewerbers ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit Unternehmern verknüpft ist, und ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet (bei Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaftserklärung gem. § 43 (1) VgV mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters (von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterschrieben einzureichen) bzw. Benennung der vorgesehenen Nachunternehmer gem. § 47 (1) VgV mit Angabe der betreffenden Nachunternehmerleistungen sowie Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer (unterschrieben einzureichen)),

— 3) Handelsregisterauszug (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dritterklärung vorzulegen): aktueller Auszug aus dem Handelsregister des Sitzes oder Wohnsitzes, soweit die Eintragung in das Register nach den gesetzlichen Bestimmungen des Mitgliedstaates, in dem der Bewerber seinen Sitz hat, vorgeschrieben ist (bei juristischen Personen) gem. § 44 (1) VgV

— 4) Ausschlussgründe (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung des Bewerbers, dass keiner der Ausschlussgründe des § 123 (1) Ziff. 1-10, (4) Ziff. 1 und 2 GWB und 124 (1) Ziff. 1-9 GWB sowie keine Interessen gem. § 73 (3) VgV bestehen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit der Eigenerklärung des Bewerbers durch Einholung einer Bescheinigung gem. § 48 (4), (5) VgV zu überprüfen

Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zum Nachweis der Eignung eingereichter Eigenerklärungen durch beim Bewerber mit gesondertem Schreiben unter Fristsetzung erfolgende Abforderung der entsprechenden, jeweiligen gültigen Bescheinigungen zu überprüfen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Referenzen, aus denen ersichtlich ist, dass die unten stehende Mindestbedingung erfüllt wird:

Mindestanforderung/Mindestbedingung Gebäudeplanung:

Als Referenznachweis werden mind. 2 unter eigenem Namen realisierte Referenzprojekte mit einem besonderen Focus auf nachhaltiges/ressourcenschonendes Bauen; Leistungsphasen 2-8 gem. HOAI § 34 [HOAI 2013] bzw. § 33 [HOAI 2009] bzw. vergleichbarer Regelung des Herkunftslandes; erfolgte Inbetriebnahme im Jahr 2009 oder später) gefordert. Die Referenzen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein. Der Nachweis des besonderen Focus auf nachhaltiges/ressourcenschonendes Bauen hat über die folgenden Kriterien zu erfolgen:

— Verwendung nachwachsender Rohstoffe für Tragwerk und/oder Fassade,

— Einsatz von Sekundärrohstoffen (in größerem Umfang),

— Nutzung wiederverwendeter Bauteile/Materialien,

— Explizit demontable Konstruktionen und recyclingfähige Baustoffe,

— Besondere Flexibilität/Umnutzungsfähigkeit (flexible Grundrissaufteilung, Modulbauweise, Systemtrennwände, etc.),

— Plusenergiehaus,

— Umnutzung bestehender Bausubstanz,

— Zertifikat für nachhaltiges Bauen (z. B. DGNB, BNB, BREEAM, LEED).

Es sind mind. 2 unterschiedliche der o. g. Kriterien über die Referenzprojekte nachzuweisen.

Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zum Nachweis der Eignung eingereichter Eigenerklärungen durch beim Bewerber mit gesondertem Schreiben unter Fristsetzung erfolgende Abforderung der entsprechenden, jeweiligen gültigen Bescheinigungen zu überprüfen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

a) natürliche Personen, die gemäß der Rechtsvorschrift Ihres Heimatlandes am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland, die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (EG-Hochschuldiplomrichtlinie) gewährleistet ist;

b) Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigten Vertreter

Der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt;

c) Bietergemeinschaften (ArGe), bei denen ein Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.

Bietergemeinschaften (nach Auftragserteilung Arbeitsgemeinschaften) sind mit Bewerbung zum Verfahren anzugeben. Die nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften ist unzulässig.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 02/08/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Namen der ausgewählten Preisrichter:

— Prof. Dr.-Ing. Volker Droste, Architekt,

— Heiner Farwick, Architekt und Stadtplaner Dr.-Ing. Architekt,

— Matthias Fuchs, Architekt,

— Prof. Dirk E. Hebel, Architekt,

— Prof. Burkhard Wegener, Landschaftsarchitekt,

— Dr. Andreas Coenen, Landrat Kreis Viersen,

— Thomas Heil, Kämmerer Kreis Viersen,

— Ingo Schabrich, Kreisdirekor Kreis Viersen,

— Herbert Verlinden, Kreis Viersen Abteilung Gebäudemanagement.

Der Bewerberbogen ist vor Abgabe des Teilnahmeantrags zwingend über das Deutsche Vergabeportal (www.dtvp.de) herunterzuladen.

Die geforderte Mindestanforderung/Mindestbedingung Gebäudeplanung ist durch den Bewerber/Bieter bzw. Nachunternehmer zu erfüllen. Sofern die Mindestanforderung/Mindestbedingung durch den Nachunternehmer erfüllt wird, ist der Bewerberbogen (inkl. der geforderten Anlagen) auch vom Nachunternehmer vollständig auszufüllen und unterschrieben einzureichen.

Die Weitergabe der Ausschreibungsunterlagen an Dritte sowie die gewerbliche Nutzung der Ausschreibungsunterlagen außerhalb dieses Verfahrens sind nicht gestattet.

Der Bewerberbogen ist an den dazu vorgesehenen Stellen durch die jeweils entsprechend bevollmächtigte Person zu unterzeichnen und als eingescannte Datei (im pdf-Format) hochzuladen. Der Bewerber/der Bevollmächtigte der Bewerbergemeinschaft bestätigt durch seine Unterschrift die Richtigkeit aller Angaben im Teilnahmeantrag.

Nach Möglichkeit sind alle Anlagen zum Bewerberbogen in einer Datei (pdf-Format) hochzuladen.

Bei fremdsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung in die Verfahrenssprache (deutsch) beizufügen.

Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen.

Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen sind spätestens 7 Kalendertage vor dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ausschließlich über die Kommunikationsfunktion des Vergabeportals zu beantragen.

Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise und ggf. losweise (Los 1: Straßenverkehrsamt, Los 2: Förderschule) Beauftragung vor. Dies gilt sowohl für die Gebäudeplanung als auch für die Freianlagenplanung.

Es wird darauf hingewiesen, dass zur ordnungsgemäßen Durchführung des Vergabeverfahrens im Sinne

Der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bieterbezogen unternehmens- und personenbezogene Daten sowohl durch das unter Ziff. I dieser Bekanntmachung angeführte verfahrensbetreuende Büro als auch den dort genannten öffentlichen Auftraggeber erhoben, gespeichert und verarbeitet werden, um den vergaberechtlichen Vorgaben zur Bewerber- und Bieterbeteiligung und –information sowie Wertung etc. nachzukommen. Diese Daten werden während der Dauer der Verfahrensdurchführung sowie der für die Vergabe- und Vertragsakten bestehenden gesetzlichen Aufbewahrungsfristen verarbeitet und gespeichert. Der Erhebung, Verarbeitung und Speicherung dieser Daten kann widersprochen werden. Dies führt jedoch dazu, dass eine Einhaltung der vergaberechtlichen Verpflichtungen, u.a. im Hinblick auf Information während des Verfahrens nicht mehr sichergestellt werden kann und damit die Beteiligung und Wertbarkeit infrage gestellt wird. Es besteht nach den Bestimmungen der DSGVO ein Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung. Widerspruch und auf Datenübertragbarkeit gegenüber dem betreuenden Büro und dem öffentlichen Auftraggeber, ebenso ein Beschwerderecht gegenüber der zuständigen Aufsichtsbehörde.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YBEY187

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 160 ff. GWB. Die Fristen insbesondere des § 160 Abs. 3 GWB sind zu beachten. Ein Antrag auf Nachprüfung ist u. a. gem. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, wenn er nicht innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, erhoben wird.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
02/07/2019