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Dienstleistungen - 330747-2022

20/06/2022    S117

Deutschland-Rottenburg am Neckar: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2022/S 117-330747

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Wohnbau Rottenburg am Neckar (Eigenbetrieb der Stadt)
Postanschrift: Marktplatz 18
Ort: Rottenburg am Neckar
NUTS-Code: DE142 Tübingen, Landkreis
Postleitzahl: 72108
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle (Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG)
E-Mail: jeckel-areal-vgv@diederichs.eu
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.rottenburg.de/wohnbau+rottenburg+am+neckar+wbr.100221.htm
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMRRVMA/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMRRVMA
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Eigenbetrieb der Stadt Rottenburg
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Areal Jeckel_Rottenburg_TWP

Referenznummer der Bekanntmachung: Neugestaltung und Sanierung Areal Jeckel - Fachplanung Tragwerksplanung
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Rottenburg am Neckar beabsichtigt die Neugestaltung und Sanierung des Jeckel-Areals auf den Grundstücken Marktplatz 10, 12 und in der Oberen Gasse 23 sowie dem Flst. -83/5 in 72108 Rottenburg am Neckar.

Die Gesamtbaumaßnahme besteht aus den folgenden Gebäuden/Bauabschnitten mit der beigefügten geplanten Terminschiene:

Abschnitt A1/C1 in den Jahren 2023 bis 2025

Abschnitt A2/B/C in den Jahren 2024 bis 2026

Abschnitt D ab dem Jahr 2026

Gegenstand dieses VgV-Vergabeverfahrens ist die hierzu erforderliche Leistung der

- "Fachplanung Tragwerksplanung" gem. §51 in Verbindung mit Anlage 14 HOAI in den LPH 1 bis 6

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71250000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE142 Tübingen, Landkreis
Hauptort der Ausführung:

Wohnbau Rottenburg am Neckar Marktplatz 18 72108 Rottenburg am Neckar

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Eigenbetrieb der Stadt Wohnbau Rottenburg am Neckar ist für die Realisierung des Projektes verantwortlich.

Das Jeckel-Areal befindet sich neben Dom und Rathaus im Zentrum der historischen Altstadt in Rottenburg am Neckar und umfasst das unter Denkmalschutz stehende Haus Marktplatz 12 (Jeckel-Haus), Haus Marktplatz 10 und Haus Obere Gasse 23. Das Areal soll neu gestaltet werden, dafür werden Teile der vorhandenen Gebäude zurückgebaut, teilrückgebaut bzw. umgebaut. Neben der vorhandenen oberirdischen Bausubstanz (inkl. denkmalgeschützter Hauskapelle) befinden sich auf dem Grundstück diverse Gewölbekeller, übereinander angeordnet und aus verschi-denen Entstehungszeiten.

Es ist eine Vielzahl von Nutzungen in den verschiedenen Gebäu-deteilen vorgesehen, neben einem Pilgerhotel (gefördert durch die Diözese Rottenburg) und öffentlichem Café sollen barrierearmes Wohnen, Büro- und Verwaltungsräume, Tourismus-Info und Läden realisiert werden.

WBR hat zum Areal eine Studie im Jahr 2020 erstellen lassen, auf dessen Grundlage nun das weitere Projekt entwickelt werden soll.

Tragwerksplanerisch ist insbesondere der Umgang mit der histori-schen Bausubstanz aus dem 17./18. Jahrhundert und teilweise noch älteren Gewölbekellern unter den Bestandsgebäuden erwäh-nenswert. Die Bestandsaufnahme mit Bauteilöffnungen und Analyse seitens der Tragwerksplanung stellt eine wichtige Grundlage für die weitere Entwurfsplanung dar.

Die Gründung der einzelnen Bauabschnitte muss in Teilen über historischen Gewölben erfolgen, auch teilweise Unterfangungen der Bestandsbauten und Verbau inkl. Nutzung als Gründung mit Rückverankerungen sind im weiteren Projektverlauf zu erwarten und zu planen. Auch Hangvernagelungen und die Entwicklung von bauzeitlichen Zwischenständen wird planerisch zu berücksichtigen sein. Insgesamt wird ein umfangreicher, detaillierter und sorgsamer Umgang mit Alt- und Neubau in dicht bebautem historischem Gebiet unter Berücksichtigung aller bautechnischen Konsequenzen für die Baustelle erwartet. Eine detaillierte Abstimmung und besondere Planungen hinsichtlich des Brandschutzes im Bestand (Feuerwiderstandsdauer von Bestandsbauteilen, z.B. im historischen Dachstuhl) sind erforderlich.

Der Umgang mit der Denkmalpflege und das Erarbeiten von denkmalpflegerisch genehmigungsfähigen Detaillösungen gemein-sam mit der Architektur ist in diesem Projekt obligatorisch.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der Organisation des Projektteams (Darstellung der Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams (innerhalb des Büros des AN bzw. ggf. mit dem Nachunternehmer) hinsichtlich der Leistungsphasen HOAI, zum Informationsfluss und zur Planungskoordinierung, zur Projektleitung beim Übergang von Planungs- zur Bauphase) / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: vorgesehene Projektleiter/in, stellvertretende Projektleiter/in: Ausbildung Qualifikation, Erfahrungshintergrund, persönliche Referenzen, Kommunikationsfähigkeit und Durchsetzungsvermögen. Mittels bis zu zwei persönlichen Referenzprojekten mit vergleichbarer Aufgabenstellung und ähnlichem Umfang wird der Erfahrungshintergrund hinsichtlich Vergleichbarkeit mit der ausgeschriebenen Planungsaufgabe bewertet / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der Verfügbarkeit des Projektteams mit einer groben terminlichen Darstellung der Leistungserbringung hinterlegt mit einer Ressourceneinsatzplanung (Darstellung der einzelnen Aufgaben, Laufzeiten und Kapazitäten, örtliche Präsenz in der Planungs-, Ausführung- und Bauphase, Verstärkung in arbeitsintensiven und zeitkritischen Situationen, vertragliche Bindung in anderen Projekten) inkl. Reaktionszeit des Bewerbers auf Anfragen des Auftraggebers. / Gewichtung: 5
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der Herangehensweise: - Lösungsvorschlag zur Umsetzung der in der Bekanntmachung dargelegten Aufgabenstellung: -->Darlegung der Vorgehensweise bei der Planung von historischen Bestandsgebäuden / Denkmal-schutzprojekten --> Darstellung der Vorgehensweise bei der Planung von Ingenierbauwerken (Verbau), Gebäudegründungen auf Gewölbekellern --> Erfahrung und Erläuterung mit beengten Bausituationen (z.B. Abstimmung und Bemessung Bauzwischenständen, Arbeiten mit Kleingerät, etc.) --> Darstellung der Methode und Vorgehensweise bei Bauschadensanalysen, Rissanalyse/-monitoring inkl. Tragsicherheitsbewertung historischer Bauteile --> Vorgehensweise bei der Sanierung und Umgestaltung historischer Fassaden - Darstellung der Methoden mit denen das Erreichen qualitativer Projektziele abgesichert werden sollen (Qualitätskontrolle) inkl. des Beteiligungsprozesses (Qualität) / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der Maßnahmen zur projektspezifischen Termineinhaltung: - Darstellung des Konzeptes und Sicherstellung bei der Terminplanung des Planungsablaufs - insbesondere Ausführungsplanung, Bewältigung der Leistungsstörungen, etc. - Darstellung der terminlichen Planung und des Terminmanagements / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Konzeptionelle Ansätze zur wirtschaftlichen Umsetzung der Maßnahmen und unter Berücksichtigung der Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung ggf. unter Zuhilfenahme der Ansätze / Arbeitsergebnisse eines vergleichbaren Referenzprojektes / Gewichtung: 15
Preis - Gewichtung: 20
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Es ist geplant, die Anzahl der Bieter, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, auf min. 3 / max. 5 zu beschränken. Sollten mehr Bewerber ihre Eignung nachgewiesen haben, erfolgt eine Bewertung der eingereichten Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb gemäß der nachfolgenden Matrix. Anhand dieser Bewertung wird eine Rangfolge unter den Bewerbern erstellt. Bei identischer Punktzahl entscheidet das Los.

Die erzielte Punktzahl pro Bewerber wird wie folgt ermittelt:

1. Referenz:

- Vergleichbarkeit des Bauvolumens (max. 9 Punkte)

- Vergleichbarkeit der Fläche (max. 6 Punkte)

- Vergleichbarkeit der Bauweise (max. 9 Punkte)

- Art des Auftraggebers (max. 2 Punkte)

-Verwendung von Fördermittel (max. 2 Punkte)

2. Referenz:

- Vergleichbarkeit des Bauvolumens (max. 9 Punkte)

- Vergleichbarkeit der Fläche (max. 6 Punkte)

- Vergleichbarkeit der Bauweise (max. 9 Punkte)

- Art des Auftraggebers (max. 2 Punkte)

-Verwendung von Fördermittel (max. 2 Punkte)

Die Angaben in den Referenzen werden sowohl für die Eignungsprüfung als auch für die Auswahl der Bieter im Verhandlungsverfahren verwendet.

Zum Nachweis der beruflichen Eignung werden Referenzen gem. §46 Abs. 3 Nr. 1 VgV mit vergleichbaren Leistungen gewertet, deren LPH 8 innerhalb der letzten fünf Jahre ab Fristende zur Einreichung der Teilnahmeanträge abgeschlossen wurde.

Mindestanforderungen damit die Eignung zuerkannt werden kann:

-Es muss mindestens eine der einzureichenden Referenzen die Verwendung von Fördermitteln nachweisen.

Die nachfolgenden Kriterien müssen über eine Referenz (kumulativ) mindestens einmal erfüllt sein:

1. Eine Referenz für "Fachplanung Tragwerksplanung"

Eine vergleichbare Leistung für eine Umbau-/ Sanierungsmaßnahme für ein Gebäude mit einer HZ >= III mit der Erbringung von mit LPH 2-6

Eine vergleichbare Leistung mit einer Fläche von mindestens 1.000 m²

Eine vergleichbare Leistung Bauvolumens (Bauvolumen KG 300 und 400 nach DIN 276, i. d. Fassung v. Dezember 2018) >= 5.000.000 EUR netto

Die nachfolgenden Kriterien müssen über eine Referenz (kumulativ) mindestens einmal erfüllt sein:

2. Eine Referenz für "Fachplanung Tragwerksplanung"

Eine vergleichbare Leistung für eine Umbau-/ Sanierungsmaßnahme für ein denkmalgeschütztes Gebäude mit einer HZ >= III mit der Erbringung von mit LPH 2-6

Eine vergleichbare Leistung mit einer Fläche von mindestens 1.000 m²

Eine vergleichbare Leistung Bauvolumens (Bauvolumen KG 300 und 400 nach DIN 276, i. d. Fassung v. Dezember 2018) >= 5.000.000 EUR netto

Eine Unterschreitung der Mindestanforderungen führt zum Ausschluss aus dem Verfahren.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Beauftragung erfolgt stufenweise wie folgt:

1. Stufe: LPH 1 bis 4

2. Stufe: LPH 5 bis 6 (Besondere Leistungen), optional

Der Bauherr beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung. Der Bauherr behält sich vor, in Abhängigkeit der der Genehmigung durch seine Gremien, im Falle das Projekt nicht weiter realisiert werden wird, die weitergehende Planung nicht abzurufen.

Die Besonderen Leistungen, welche in Anlage 04 abgefragt werden, können als optionale Leistungen durch den Auftraggeber abgerufen werden.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die zwingenden Ausschlusskriterien gem. §123 GWB und die fakultativen Ausschlussgründe gem. §124 GWB sind zu beachten. Das Nichtvorliegen dieser Ausschlussgründe ist mittels beiliegender Formulare (s. Anlage 02 "Teilnahmeantrag") zu bestätigen.

Nachweis der technischen Leitung (§ 46 Abs. 3 i. V. m. § 75 Abs. 1 + 2 VVG 2021):

- Der Nachweis der fachlichen Eignung der nachfolgenden Person/en ist durch Diplomurkunde / Bachelor- / Masterzeugnis (oder vergleichbar) bzw. der Eintragung in eine Architekten- / Ingenieurkammer zu führen.

- Auszug aus dem Handelsregister bei Personen- und Kapitalgesellschaften, Partnerschaftsregister bzw. ein vergleichbarer Nachweis

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

- Bankerklärung,

- Berufshaftpflichtversicherung,

- Nachweis über den Gesamtumsatz,

- Nachweis über den Umsatz entsprechend der Dienstleistung,

- Auszug Handels- bzw. Berufsregister

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

- Nachweis über eine formlose Bankerklärung zur allgemeinen Kreditwürdigkeit (nicht älter als 4 Monate) zu erbringen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied separat) (§ 45 Abs. 4 Nr. 1 VgV 2021),

- Nachweis Berufshaftpflicht (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV 2021): Die Deckungssummen dieser Versicherung müssen je Schadensfall mindestens betragen: für Personenschäden inkl. Vermögensschäden 3.000.000,00 EUR, für Sonstige Schäden 3.000.000,00 EUR

- Zusage einer Versicherungsgesellschaft zum Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung im Auftragsfall ist zulässig (§ 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV 2021),

- Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz "Fachplanung Technische Ausrüstung" (Mittelwert der letzten drei Geschäftsjahre von mind. 150.000 EUR) (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV 2021)

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Technische Eignung:

-Technische Ausrüstung:

Fachliche Eignung:

- Nachweis der persönlichen Leistungsfähigkeit der Projektleitung und der stellv. Projektleitung

- Nachweis zum Personalbestand

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Technische Eignung

Technische Ausrüstung:

- Erbringung von Planungsdienstleistungen unter Einsatz von CAD (dwg 2007-2013)

- Vorhalten eines AVA-Programms mit einer zertifizierten Schnittstelle nach GAEB-Standard (Kompatibel zu AG)

- Verwendung der gängigen Microsoft Office-Software ab Version 2007

- Verwendung von MS Project oder zum AG kompatibler Software zur Terminplanung

Fachliche Eignung:

- Nachweis der persönlichen Leistungsfähigkeit der Projektleitung und der stellv. Projektleitung (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV 2021) Die Qualifikationen der vorgesehenen Projektleitung ist durch Diplomurkunde / Bachelor- / Masterzeugnis (oder vergleichbar) bzw. der Eintragung in eine Ingenieurkammer zu führen,

- Nachweis zum Personalbestand (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV 2021): Mind. 5 Personen (fest angestellte Mitarbeiter in Vollzeit, inkl. Büroinhaber / Geschäftsführer; Teilzeitkräfte sind in Vollzeitäquivalente entsprechend umzurechnen; ohne freie Mitarbeiter, Praktikanten und Aushilfen)

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/07/2022
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 26/07/2022
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bei Unklarheiten oder generellen Rückfragen zum Verfahren können diese gem. den in der Allgemeinen Vergabeunterlagen benannten Fristen an die dort aufgeführte Kontaktstelle gestellt werden. Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform.

Eine Beantwortung der Rückfragen erfolgt parallel an alle interessierten Bieter über diese Plattform. Die Bieter sind angehalten, sich eigenmächtig über ggf. dort bekannt gemachte Antworten auf Bieterfragen zu informieren.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YMRRVMA

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
Fax: +49 721926-3985
Internet-Adresse: www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur

Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.

Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:

- der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und

gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens

bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber

dem Auftraggeber gerügt werden,

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis

zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber

dem Auftraggeber gerügt werden,

- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
15/06/2022