Dienstleistungen - 330937-2014

Kompaktansicht anzeigen

01/10/2014    S188

Belgien-Brüssel: Handelsbezogene Nachhaltigkeitsprüfungen (Trade SIA) für das Umweltgüterabkommen

2014/S 188-330937

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung: Europäische Kommission, Generaldirektion Handel, Direktion D
Postanschrift: rue de la Loi 200
Ort: Brüssel
Postleitzahl: 1049
Land: Belgien
Kontaktstelle(n): Urszula Stepkowska
Zu Händen von: Sandra Gallina
E-Mail: trade-contracts@ec.europa.eu
Telefon: +32 22964117
Fax: +32 22966036

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://ec.europa.eu/trade/trade-policy-and-you/calls-for-tender/

Elektronischer Zugang zu Informationen: https://etendering.ted.europa.eu/cft/cft-display.html?cftId=561

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
Offizielle Bezeichnung: Europäische Kommission, Generaldirektion Handel, Direktion D
Postanschrift: CHAR 08/204, rue de la Loi 200
Ort: Brüssel
Postleitzahl: 1049
Land: Belgien
Kontaktstelle(n): Urszula Stepkowska
Zu Händen von: Sandra Gallina
E-Mail: trade-contracts@ec.europa.eu
Telefon: +32 22964117
Fax: +32 22966036
Internet-Adresse: https://etendering.ted.europa.eu/cft/cft-display.html?cftId=561

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Europäische Institution/Agentur oder internationale Organisation
I.3)Haupttätigkeit(en)
Sonstige: Handelspolitik.
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Handelsbezogene Nachhaltigkeitsprüfungen (Trade SIA) für das Umweltgüterabkommen.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 11: Unternehmensberatung [6] und verbundene Tätigkeiten
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Räumlichkeiten des Auftragnehmers oder andere schreibtischgebundene Orte, da die Analyse die Erfassung von Daten aus der Literatur usw. umfasst.
NUTS-Code
II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Das Ziel der Nachhaltigkeitsprüfungen (sustainability impact assessment — SIA) ist die Bewertung der verhandelten Handelsbestimmungen, die mögliche Auswirkungen auf wirtschaftliche, soziale, umwelt- und menschenrechtsbezogene Fragen innerhalb der EU und in Ländern haben können, die in Verhandlungen zum Umweltgüterabkommen stehen.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

79419000 Beratung in Sachen Evaluierung

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Das Budget des Auftrags, einschließlich aller Kosten, wird voraussichtlich 250 000 EUR für die Gesamtdauer nicht überschreiten. Der Bieter soll sich jedoch bewusst darüber sein, dass der Auftrag nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis vergeben wird, d. h. an das wirtschaftlich günstigste Angebot.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 250 000 EUR
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 12 (ab Auftragsvergabe)

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
entfällt.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Siehe Ausschreibungsunterlagen.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Von der Teilnahme am Beschaffungsverfahren ausgeschlossen werden Bieter:
a) die sich in Konkurs, in Liquidation oder im (gerichtlichen) Vergleich befinden oder ein Abkommen mit Gläubigern getroffen haben, die ihre gewerbliche Tätigkeit eingestellt haben oder gegen die ein diesbezügliches Verfahren läuft oder die sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befinden;
b) die aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden sind, die ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen;
c) die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde;
d) die ihre Verpflichtungen zur Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge oder ihre Verpflichtungen zur Zahlung der Steuern nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie ansässig sind, oder nach den Rechtsvorschriften im Land des Auftraggebers oder im Land der Auftragsausführung nicht erfüllt haben;
e) die rechtskräftig wegen Betrugs, Korruption, Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung oder einer anderen gegen die finanziellen Interessen der Union gerichteten Handlung verurteilt worden sind;
f) die mit einer Verwaltungsstrafe belegt wurden, weil sie im Zuge der Mitteilung der vom öffentlichen Auftraggeber als Bedingung für die Teilnahme am Beschaffungsverfahren verlangten Auskünfte falsche Erklärungen abgegeben oder die verlangten Auskünfte nicht erteilt haben, oder weil sie einer schweren Vertragsverletzung wegen Nichterfüllung ihrer vertraglichen Verpflichtungen im Rahmen eines aus dem Haushalt finanzierten Vertrags für schuldig befunden wurden.
Es werden keine Aufträge an Bieter vergeben, die (sich) im Laufe des Vergabeverfahrens:
a) in einem Interessenkonflikt befinden;
b) im Zuge der Mitteilung der vom öffentlichen Auftraggeber für die Teilnahme an der Ausschreibung verlangten Auskünfte falsche Erklärungen abgegeben haben oder die verlangten Auskünfte nicht erteilt haben;
c) in einer der Ausschlusssituationen befinden, die unter dieser Ziffer, Buchstaben a bis f, aufgeführt sind.
Die Bieter müssen eine ehrenwörtliche Erklärung vorlegen, in der sie bestätigen, dass sie sich in keiner der vorgenannten Situationen befinden.
Nur der Bieter, der den Zuschlag erhält, muss vor Unterzeichnung des Vertrags den Nachweis zur Bestätigung seiner ehrenwörtlichen Erklärung vorlegen, indem er folgende Dokumente einreicht:
— für die Buchstaben a, b oder e: einen Strafregisterauszug neueren Datums oder, in Ermangelung eines solchen, eine gleichwertige, kürzlich ausgestellte Bescheinigung einer zuständigen Justiz- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, aus der hervorgeht, dass diese Anforderungen erfüllt sind,
— für Buchstabe d ist eine aktuelle Bescheinigung der zuständigen Behörde des betreffenden Staates vorzulegen. Werden solche Dokumente oder Bescheinigungen in dem betreffenden Land nicht ausgestellt, so können diese durch eine eidesstattliche Erklärung oder, in Ermangelung einer solchen, durch eine feierliche Erklärung der interessierten Partei vor einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder einem zuständigen Berufsverband im Herkunfts- bzw. Ursprungsland ersetzt werden.
Je nach dem Recht des Landes, in dem der Bieter oder Bewerber ansässig ist, betreffen die in den 2 obigen Absätzen genannten Urkunden juristische und/oder natürliche Personen, einschließlich, wenn der öffentliche Auftraggeber es für erforderlich hält, der Unternehmensleiter oder der Personen, die in Bezug auf den Bewerber oder Bieter über eine Vertretungs-, Entscheidungs- oder Kontrollbefugnis verfügen.
Handelt es sich bei dem Bieter um einen Zusammenschluss aus Unternehmen oder Gruppen von Dienstleistungserbringern, müssen die oben genannten Informationen für jedes Mitglied bzw. jede Gruppe bereitgestellt werden.
Die Kommission kann von der Verpflichtung des Bewerbers oder Bieters in Bezug auf die Vorlage von Nachweisdokumenten absehen, sofern diese Nachweise bereits im Rahmen eines anderen Beschaffungsverfahrens vorgelegt und vor weniger als 1 Jahr ausgestellt wurden und immer noch gültig sind. In solchen Fällen muss der Bewerber oder Bieter eine ehrenwörtliche Erklärung darüber vorlegen, dass die Nachweise bereits im Rahmen eines vorhergehenden Beschaffungsverfahrens eingereicht wurden, eine Referenz für dieses Verfahren angeben und bestätigen, dass sich an der Lage nichts geändert. Die vorgenannten Informationen sind den Ausschreibungsunterlagen beizufügen.

Die e-Certis-Website kann genutzt werden, um die genau erforderlichen Erklärungen und Bescheinigungen zu bestimmen: http://ec.europa.eu/markt/ecertis/login.do

III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — ausreichende wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit zur Gewährleistung einer fortwährenden und zufriedenstellenden Leistung während der vorgesehenen Vertragslaufzeit (und möglicherweise zur Festlegung eines Mindestjahresumsatzes),
— Zuverlässigkeit der Ausweichmaßnahmen, die zur Abdeckung möglicher Defizite im Zusammenhang mit dem Nachweis betreffend die vorstehend genannten Kriterien vorgelegt werden.
Der Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit kann insbesondere durch eines oder mehrere der folgenden Dokumente geführt werden:
a) geeignete Bankerklärungen oder gegebenenfalls Nachweis einer einschlägigen Berufshaftpflichtversicherung;
b) Jahresabschlüsse für maximal die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;
c) Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz mit auftragsrelevanten Dienstleistungen während eines Zeitraums von höchstens den letzten 3 Geschäftsjahren, für die Daten verfügbar sind.
Die Kommission kann von der Verpflichtung eines Bewerbers oder Bieters zur Einreichung der oben genannten Nachweise absehen, falls diese Nachweise bereits im Rahmen eines anderen Ausschreibungsverfahrens eingereicht wurden und noch gültig sind.
Kann ein Bieter oder Bewerber aus einem triftigen Grund, den die Kommission für gerechtfertigt hält, die geforderten Nachweise nicht beibringen, so kann er seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, von der Kommission für geeignet erachtete Belege nachweisen.
Falls die wirtschaftlichen und finanziellen Auswahlkriterien durch das Zurückgreifen auf einen Dritten erfüllt werden, so kann die Kommission, falls für dieses Angebot der Zuschlag erteilt wird, verlangen, dass dieser Dritte den Vertrag unterzeichnet (zum Auftragnehmer wird) oder eine gesamtschuldnerische und auf erste Aufforderung hin fällige Sicherheit stellt. Die Auferlegung der Haftung durch den Dritten, der für finanzielle Leistungsfähigkeit sorgt, ermöglicht einen besseren Schutz der finanziellen Interessen der Union. Dies sollte in den Ausschreibungsunterlagen angegeben werden. Falls sich der Dritte zur Unterzeichnung des Vertrags bereiterklärt, muss er nachweisen, dass er sich nicht in einer Ausschlusssituation befindet und dass er über einen Marktzugang verfügt.
Die Kommission schließt nach der Ausschreibung einen Vertrag mit einem einzigen Vertragspartner ab.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Dem vorgeschlagenen Team müssen Experten angehören, die Erfahrung in folgenden Bereichen haben:
a) Nachhaltigkeitsthemen im Umweltsektor — insbesondere die technische Leistungsfähigkeit zur Bewertung der Umweltauswirkungen der Handelsliberalisierung;
b) Wirtschafts- und Handelsanalyse sowie Handelsmodellierung;
c) sektorspezifische Fachkenntnisse;
d) internationale Handelsverhandlungen, auch in dem einschlägigen Politikbereich (Handelsregeln);
e) Fragen der sozialen Nachhaltigkeit — insbesondere die technische Leistungsfähigkeit mit Blick auf die Durchführung von Bewertungen der sozialen Auswirkungen, darunter die Analyse einer Vielzahl qualitativer und quantitativer Aspekte in den Bereichen Beschäftigung, menschenwürdige Arbeit sowie Geschlecht und Armut auf allgemeiner und sektorbezogener Ebene;
f) Fachkenntnisse im Bereich Menschenrechte;
g) wirtschaftliche, soziale, umweltbezogene sowie menschenrechtliche Bedingungen in den EU-28, in Japan und den betreffenden Ländern;
h) Beratung und Netzwerkaktivitäten einschließlich Beratung zu Zivilgesellschaft und Zielgruppen — KMU, Geschäftsbereich, im Umweltschutz tätige NRO, Menschenrechtsgruppierungen und Vertreter von Sozialpartnern.
Fachwissen und Kenntnisse müssen klar in den vorgeschlagenen Lebensläufen angegeben sein. Der Fachbereich jedes Experten muss klar angegeben sein.
Dem Team müssen ein Teamleiter, leitende und beigeordnete Experten angehören.
Der Teamleiter muss mindestens 10 Jahre einschlägige Berufserfahrung nachweisen. Er muss Hintergrundwissen in Wirtschaftswissenschaften mit ausführlichen und nachgewiesenen Kenntnissen im Bereich Nachhaltigkeitsprüfungen besitzen.
Das Team muss leitende und beigeordnete Handelsexperten (Rechtsanwälte, Ökonomen und Modellierungs-Experten) umfassen; leitende Experten müssen eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens 8 Jahren nachweisen und beigeordnete Experten eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens 2 Jahren. Dem Team müssen leitende und beigeordnete Experten für soziale und umweltbezogene Nachhaltigkeitsüberprüfungen sowie für Menschenrechtsfragen und Befragung von Interessenvertretern oder Beziehungen zu Sozialpartnern oder anderen Vertretern der Zivilgesellschaft angehören, die über jeweils 8 bzw. 2 Jahre einschlägige Erfahrung verfügen.
Dem Team müssen auch mehrere Experten mit Vorkenntnissen und fundierten Kenntnissen der japanischen Volkswirtschaft angehören (vorzugsweise mit Kenntnissen in Bezug auf Arbeitsmarktthemen und Gewerkschaften und Erfahrung mit anderen Sozialpartnern).
Insgesamt muss das Team auf ein Netzwerk aus Experten zurückgreifen können, die Erfahrung und Leistungsfähigkeit in 3 Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung sowie im Bereich der Menschenrechte besitzen, damit sie im Wesentlichen nicht auf Sekundärforschung zurückgreifen müssen.
In seinem Angebot muss der Bieter eine Ausschließlichkeits- und Verfügbarkeitserklärung für alle vorgeschlagenen Experten vorlegen. Jeder Experte muss sich verpflichten, für die Dauer des Projekts zur Verfügung zu stehen. Falls ein Experte während der handelsbezogenen Nachhaltigkeitsüberprüfung mit schriftlicher Genehmigung der Kommission ersetzt werden muss, hat der Auftragnehmer nachzuweisen, dass der neue Experte über dasselbe Niveau an Fachwissen verfügt wie die Person, die ersetzt wird, in Übereinstimmung mit den oben geforderten Qualifikationen.
Das Angebot muss zum Nachweis von Erfahrungen und Leistungen im Hinblick auf Folgenabschätzungen auch eine Liste von wesentlichen einschlägigen Projekten enthalten, die in den letzten 3 Jahren unter direkter Verantwortung des Bewerbers durchgeführt wurden.
Folgende Angaben hinsichtlich der eigenen Lage des Dienstleisters und die Informationen und Formalitäten, die für eine Bewertung der geforderten wirtschaftlichen, finanziellen, fachlichen und technischen Mindestbedingungen notwendig sind, sind zum Nachweis der Einhaltung der Kriterien, die in Zusammenhang mit der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit stehen, bereitzustellen:
a) Einzelheiten zu den Bildungsabschlüssen und beruflichen Qualifikationen des Dienstleisters und/oder der Führungskräfte des Unternehmens und insbesondere der Person(en), die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich ist/sind (es sind ausführliche Lebensläufe beizufügen, aus den die Fachkenntnisse in den oben beschriebenen Bereichen deutlich hervorgehen);
b) Liste mit den wichtigsten, in den vergangenen 3 Jahren erbrachten Dienstleistungen, mit Angaben zu den Auftragswerten, Ausführungszeiten und öffentlichen oder privaten Empfängern und insbesondere mit vergleichbaren Projekten, die unter der direkten Verantwortung des Bewerbers ausgeführt wurden.
Sofern der Bieter Unteraufträge vergeben möchte oder anderweitig auf die Fähigkeiten anderer Personen/Unternehmen bauen möchte, muss er nachweisen, dass er über die notwendigen Ressourcen zur Auftragsdurchführung verfügt, beispielsweise durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung dieser Parteien, dass sie ihm diese Ressourcen zur Verfügung stellen werden.
Ist der erfolgreiche Bieter eine Einzelperson, eine Gesellschaft aus Einzelpersonen oder ein Einzelunternehmer, ist nachzuweisen, dass die kontinuierliche Ausführung der Dienstleistung gewährleistet werden kann. Unter anderem kalkuliert die Kommission das Risiko ein, das sich im Falle des Todes oder der Kündigung 1 oder mehrerer beteiligter Einzelpersonen im Hinblick auf den erfolgreichen Abschluss des Projekts ergeben könnte.
Nur die Vorschläge, die sämtliche Auswahlkriterien erfüllen, werden bei der anschließenden Bewertung anhand der Zuschlagskriterien berücksichtigt.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Offen
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
TRADE2014/D1/D16.
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
17.11.2014 - 16:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Alle Amtssprachen der EU
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 9 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 24.11.2014 - 11:00

Ort:

rue de la Loi 170, Charlemagne-Gebäude, Brüssel, BELGIEN.

Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: ja
Weitere Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: Anträge für die Teilnahme an der Öffnung der Angebote in öffentlicher Sitzung sind bis spätestens 10.9.2014 ausschließlich per E-Mail an die unter Ziffer I.1 genannte Kontaktperson und Anschrift zu richten. Die genaue Zeit und der genaue Ort werden denjenigen mitgeteilt, die Interesse an der Teilnahme an der Öffnung der Angebote via E-Mail bekundet haben.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben

Bieter können die Ausschreibungsunterlagen und mögliche zusätzliche Dokumente und Informationen von der Website der GD Handel für das öffentliche Beschaffungswesen herunterladen: http://ec.europa.eu/trade/trade-policy-and-you/calls-for-tender/

Diese Website wird regelmäßig aktualisiert, und der Bieter ist selbst dafür verantwortlich, die Website während des Ausschreibungszeitraums auf Aktualisierungen und Änderungen zu prüfen.

Die Dokumente können auch über die E-Tendering-Anwendung abgerufen werden, die unter der folgenden Adresse verfügbar ist: https://etendering.ted.europa.eu/cft/cft-display.html?cftId=561

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Gericht der Europäischen Union
Postanschrift: rue du Fort Niedergrünewald
Ort: Luxemburg
Postleitzahl: 2925
Land: Luxemburg
E-Mail: generalcourt.registry@curia.europa.eu
Telefon: +352 4303-1
Fax: +352 4303-2100
Internet-Adresse: http://curia.europa.eu

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: binnen 2 Monaten ab Mitteilung an den Kläger oder, in Ermangelung dessen, ab dem Zeitpunkt der Kenntnisnahme durch den Kläger. Eine Beschwerde beim Europäischen Bürgerbeauftragten bewirkt weder die Unterbrechung dieses Zeitraums noch den Beginn eines neuen Zeitraums für die Einlegung von Rechtsbehelfen.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
19.9.2014