Dienstleistungen - 335639-2020

16/07/2020    S136

Deutschland-Stuttgart: Planungsleistungen im Bauwesen

2020/S 136-335639

Auftragsbekanntmachung – Sektoren

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung
Postanschrift: Hauptstr. 163
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE111 Stuttgart, Stadtkreis
Postleitzahl: 70563
Land: Deutschland
E-Mail: joerg.mayer@bodensee-wasserversorgung.de
Telefon: +49 7119732202
Fax: +49 7119732030

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.deutsche-evergabe.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/55A275BC-3A2E-4800-AD6C-DE85A143CD4F
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/55A275BC-3A2E-4800-AD6C-DE85A143CD4F
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://www.deutsche-evergabe.de
I.6)Haupttätigkeit(en)
Wasser

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 5 - Planung der Technischen Ausrüstung von 3 See-Wasserwerken am Bodensee

Referenznummer der Bekanntmachung: ZB:0005
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Grundlagenermittlung, Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie optional die Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation der Technischen Ausrüstung für alle Bauwerke und Betriebsanlagen der drei neuen See-Wasserwerke einschl. der zugehörigen Schalthäuser (Stromversorgung) sowie für ein neues Schalthaus (Stromversorgung) im Wasserwerk Sipplinger Berg gem. § 53 HOAI für die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gem. Anlage 15 HOAI. Zum Planungsumfang gehören auch die erforderlichen Anpassungen an den bestehenden Anlagen am Standort Süßenmühle (u. a. bestehendes Pumpwerk).

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71220000 Architekturentwurf
71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
71241000 Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse
71242000 Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung
71243000 Planentwürfe (Systeme und Integration)
71245000 Genehmigungsvorlagen, Konstruktionszeichnungen und Spezifikationen
71250000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71310000 Technische Beratung und Konstruktionsberatung
71314310 Dienstleistungen für thermische Bauphysik
71318000 Beratungsdienste von Ingenieurbüros
71319000 Gutachterische Tätigkeit
71323200 Planung von Werksanlagen
71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
71330000 Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen
71800000 Beratung in den Bereichen Wasserversorgung und Abfälle
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE147 Bodenseekreis
NUTS-Code: DE111 Stuttgart, Stadtkreis
Hauptort der Ausführung:

In den Vergabeunterlagen aufgeführt.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand der Planungsleistungen von Los 5 sind Grundlagenermittlung, Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie optional die Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation der Technischen Ausrüstung für alle Bauwerke und Betriebsanlagen der drei neuen See-Wasserwerke einschl. der zugehörigen Schalthäuser (Stromversorgung) sowie für ein neues Schalthaus (Stromversorgung) im Wasserwerk Sipplinger Berg gem. § 53 HOAI für die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gem. Anlage 15 HOAI. Zum Planungsumfang gehören auch die erforderlichen Anpassungen an den bestehenden Anlagen am Standort Süßenmühle (u. a. bestehendes Pumpwerk). Die Technische Ausrüstung der See-Wasserwerke ist nach Maßgabe der Vorgaben der Leitplanung aus Los 1 und in Abstimmung mit den anderen Losen zu planen. Leistungsbilder:

— § 55 Technische Ausrüstung Anlage 15.2 HOAI Anlagengruppen 1 Wasser-, Abwasser-, sanitärtechnische Anlagen, 2 Wärmeversorgungsanlage (Gebäudeheizungen), 3 Lufttechnische Anlagen (Abluft-, Lüftungsanlagen-, Klimaanlagen) sowie 8 Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken für die vorgenannten Anlagengruppen;

— Jeweils einschl. anlagenspezifischer MSR für die geplanten Komponenten;

— Erschließung / Anschlüsse an Erdgasnetz (falls erforderlich), an Trinkwasserversorgung und Abwassernetz;

— Weitere besondere Leistungen (bspw. Erweiterte Kosten-Nutzen-Analyse, Behörden- und Genehmigungskommunikation, etc.).

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 20/01/2021
Ende: 30/04/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftrag verlängert sich bei einer Beauftragung der Ausführungsplanung, der Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, der Objektüberwachung und der Objektbetreuung und Dokumentation und bei einer Verzögerung der Projektrealisierung.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden max. 4 Bewerber/ Bewerbergemeinschaften. Gibt es nur 4 oder weniger ohne Ausschlussgründe und mit einem formal ordnungsgemäßen und den Mindestbedingungen (siehe unter III.1) entsprechenden Teilnahmeantrag (die Nachforderung steht nach Maßgabe von § 51 SektVO im Ermessen der Vergabestelle), werden nur diese zugelassen. Sollten die Voraussetzungen bei mehr als 4 vorliegen, werden die 4 zugelassen, die bei folgenden Kriterien die höchste Punktzahl (max. 150 Punkte erzielbar) erzielen:

a) Referenzen Planung Technische Ausrüstung, max. 108 Punkte. Es werden nur Referenzprojekte gewertet, bei denen die Lph 3 und 4 HOAI innerhalb des Zeitraums vom 1.1.2010 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge für die Technische Ausrüstung von Objekten mit besonderen lüftungstechnischen oder bauphysikalischen Anforderungen (z. B. hohe Luftfeuchtigkeit, niedrige Innentemperaturen, offene Bereiche) wie z. B. Industrieanlagen oder Anlagen der Wasserwirtschaft erbracht wurden. Punkte können nach Maßgabe der Matrix in den Vergabeunterlagen erzielt werden für öffentlicher Auftraggeber / Sektorenauftraggeber, Planungsgegenstand ist systemrelevante kritische Infrastruktur, die dem BSI-Regelwerk (oder vergleichbarem Regelwerk anderen Staaten) unterliegt, anrechenbare Kosten der Technischen Ausrüstung (§ 55 HOAI) netto differenziert nach Höhe, Planungsgegenstand (Technische Ausrüstung für eine Anlage zur Wasseraufbereitung), erbrachte Anlagengruppen (A) des Leistungsbildes § 55 HOAI Technische Ausrüstung (A1. Abwasser-, Wasser-, oder Gasanlagen, A2 – Wärmeversorgungsanlagen, A3: Lufttechnische Anlagen, A8: Gebäudeautomation), Abschluss der Lph 4 differenziert nach Aktualität,) Erbringung der Lph 5, 6+7, 8 (abgeschlossen oder in Bearbeitung) bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge. Es werden max. 3 Referenzen gewertet, für die jeweils max. 36 Punkte vergeben werden.

b) Referenzen Energieeffizienz, max. 42 Punkte. Es werden nur Referenzprojekte gewertet, bei denen der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft die Planung für die Technische Ausrüstung von Objekten mit erhöhten Anforderungen an Energieeffizienz erbracht hat. Erhöhte Anforderungen an Energieeffizienz bedeutet, dass der Kennwert für den Primärenergiebedarf der EnEV (Energieeinsparverordnung) in der Fassung der Zweiten Verordnung zu Änderungen der EnEV vom 18.11.2013 (EnEV 2014) unterschritten werden muss. Dies gilt unabhängig davon, ob für das Objekt die EnEV 2014 oder eine andere Fassung der EnEV maßgebend ist oder ob es sich um ein Objekt in einem anderen Staat handelt, in dem die EnEV nicht gilt. Die Unterschreitung muss auf Verlagen des Auftraggebers (d. h. noch nicht mit dem Teilnahmeantrag) durch Vorlage eines Energieausweises oder in Staaten, in denen kein Energieausweis ausgestellt wird, durch Vorlage einer vergleichbar geeigneten Bescheinigung nachgewiesen werden können. Punkte können nach Maßgabe der Matrix in den Vergabeunterlagen erzielt werden für anrechenbare Kosten der Technischen Ausrüstung (§ 55 HOAI) netto differenziert nach Höhe, Energieeffizienz (Unterschreitung des Kennwertes für den Primärenergiebedarf der EnEV 2014, differenziert nach Unterschreitungshöhe), erbrachte Anlagengruppen (A) des Leistungsbildes § 55 HOAI Technische Ausrüstung (A1 – Abwasser-, Wasser-, oder Gasanlagen, A2 – Wärmeversorgungsanlagen, A3- Lufttechnische Anlagen, A8 – Gebäudeautomation). Es werden max. 2 Referenzen gewertet, für die jeweils max. 21 Punkte vergeben werden. Referenzprojekte, die zum Nachweis der Mindestbedingungen unter III.1.3 angegeben werden, können auch hier und a) und b) angegeben werden. Unter a) und b) können dieselben Referenzprojekte angegeben werden. Zugelassen werden die 4 mit der höchsten Punktzahl. Bei Punktegleichstand auf Rang 4 und nachfolgenden Rängen werden auch mehr als 4 zugelassen. Näheres siehe Vergabeunterlagen (Link unter 1.3).

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation sowie Besondere Leistungen.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

Beantragung von Fördermitteln ist angestrebt.

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe (§ 47 SektVO) müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärungen abgeben:

— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i. S. v. § 123 Abs. 1 bis 3 GWB vorliegen,

— Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB),

— Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB),

— Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB),

— Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB),

— Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB),

— Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i. S. v. § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG) vorliegt,

— Angabe des Berufs- / Handelsregisters und der Registernummer,

— Nachweis der Berufsqualifikation „Ingenieur“ (in Kopie). Erforderlich ist, dass nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht die Berechtigung besteht, die Berufsbezeichnung zu tragen oder in der BRD entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen müssen für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Betriebsangehörigen benennen, der die oben genannte Berufsqualifikation erfüllt,

— Nur bei Bewerbergemeinschaften: Bewerbergemeinschaftserklärung mit Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung und Angabe eines bevollmächtigten Vertreters.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe (§ 47 SektVO) müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärungen abgeben:

— Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung,

— Eigenerklärung zum jährlichen Umsatz (netto) im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den Jahren 2017 bis 2019.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

—Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss entweder eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 10 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden, jeweils zweifach maximiert pro Jahr, haben oder erklären, dass eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Falle der Zuschlagserteilung vor der Zuschlagserteilung abgeschlossen und nachgewiesen wird,

— Eigenerklärung über den jährlichen Umsatz (netto) im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den Jahren 2017 bis 2019. In den Jahren 2017 bis 2019 muss jährlich mindestens ein Umsatz (netto) in Höhe von 500 000 EUR nachgewiesen werden. Bei Bewerbergemeinschaften und im Falle einer Eignungsleihe werden die Umsätze pro Jahr addiert.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Jeder Bewerber, jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag Eigenerklärungen zu Referenzen abgeben.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestbedingung Nr. 1: Abwasser-, Wasser- oder Gasanlagen Eigenerklärung, dass die HOAI- Leistungsphasen 2 - 3 für Technische Ausrüstung der Abwasser-, Wasser- oder Gasanlagen (Anlagengruppe 1 i. S. v. § 53 Abs. 2 HOAI, die Referenz muss nicht die gesamte Anlagengruppe 1 umfassen, ausreichend sind beispielsweise Abwasseranlagen) von Bauwerken oder Betriebsanlagen mit anrechenbaren Kosten von mind. 500 000 EUR (nur: Anlagengruppe 1) netto vollständig innerhalb des Zeitraums 1.1.2010 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang Teilnahmeanträge erbracht wurden. Anzugeben sind Projektname, Projektbeschreibung, Bauherr (mit Angabe Ansprechpartner für Rückfragen), Beschreibung der Maßnahme und des Planungsgegenstandes, Angabe der anrechenbaren Kosten (mindestens 500 000 EUR netto, nur Anlagengruppe 1), Zeitraum, erbrachte Leistungen.

Mindestbedingung Nr. 2: Wärmeversorgungsanlagen Eigenerklärung, dass die HOAI- Leistungsphasen 2 - 3 für die Technische Ausrüstung Anlagengruppe 2 i. S. v. § 53 Abs. 2 HOAI (Wärmeversorgungsanlagen) von Objekten mit besonderen lüftungstechnischen oder bauphysikalischen Anforderungen (z. B. hohe Luftfeuchtigkeit, niedrige Innentemperaturen, offene Bereiche) wie beispielsweise Industrieanlagen oder Anlagen der Wasserwirtschaft mit Anrechenbaren Kosten von mind. 1 Mio. EUR (nur: Anlagengruppe 2) netto vollständig innerhalb des Zeitraums 1.1.2010 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang Teilnahmeanträge erbracht wurden. Anzugeben sind Projektname, Projektbeschreibung, Bauherr (mit Angabe Ansprechpartner für Rückfragen), Beschreibung der Maßnahme und des Planungsgegenstandes, Beschreibung der besonderen lüftungstechnischen oder bauphysikalischen Anforderungen, Angabe der anrechenbaren Kosten (mindestens 1 Mio. EUR netto, nur Anlagengruppe 2), Zeitraum, erbrachte Leistungen.

Mindestbedingung Nr. 3: Lufttechnische Anlagen Eigenerklärung, dass die HOAI- Leistungsphasen 2 - 3 für die Technische Ausrüstung Anlagengruppe 3 i. S. v. § 53 Abs. 2 HOAI (lufttechnische Anlagen) von Objekten mit besonderen lüftungstechnischen oder bauphysikalischen Anforderungen (z. B. hohe Luftfeuchtigkeit, niedrige Innentemperaturen, offene Bereiche) wie beispielsweise Industrieanlagen oder Anlagen der Wasserwirtschaft mit Anrechenbaren Kosten von mind. 1 Mio. EUR (nur: Anlagengruppe 3) netto vollständig innerhalb des Zeitraums 1.1.2010 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang Teilnahmeanträge erbracht wurden. Anzugeben sind Projektname, Projektbeschreibung, Bauherr (mit Angabe Ansprechpartner für Rückfragen), Beschreibung der Maßnahme und des Planungsgegenstandes, Beschreibung der besonderen lüftungstechnischen oder bauphysikalischen Anforderungen, Angabe der anrechenbaren Kosten (mindestens 1 Mio. EUR netto, nur Anlagengruppe 3), Zeitraum, erbrachte Leistungen. Die Anforderungen der Mindestbedingungen Nr. 1 bis Nr. 3 können in einem, zwei oder drei Referenzprojekten nachgewiesen werden.

III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Siehe II. 2.9).

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:

Bewerber- / Bietergemeinschaften müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Nachweis der Berufsqualifikation „Ingenieur“ (in Kopie). Erforderlich ist, dass nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht die Berechtigung besteht, die Berufsbezeichnung zu tragen oder in der BRD entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen müssen für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Betriebsangehörigen benennen, der die oben genannte Berufsqualifikation erfüllt.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Für jeden Bewerber, jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und für jeden Nachunternehmer muss die Verpflichtungserklärung Mindestentgelt nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg entweder mit dem Teilnahmeantrag oder spätestens mit dem Erstangebot abgegeben werden. Die Verpflichtungserklärung Mindestentgelt wird mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt. Bewerber- / Bietergemeinschaften müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 106-258036
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 24/08/2020
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 04/09/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 01/02/2021
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die für die Abgabe eines Teilnahmeantrags und die Abgabe eines Angebots erforderlichen Vergabeunterlagen können mit und ohne Registrierung unter dem unter I.3 angegebenen Link kostenlos angesehen und heruntergeladen werden. Teilnahmeanträge und Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform über die unter I.3 angegebene Vergabeplattform einzureichen. Es ist unzulässig, Teilnahmeanträge oder Angebote stattdessen unmittelbar an die unter I.1 angegebene Kontaktstelle zu senden. Rückfragen müssen ebenfalls über die unter I.3) angegebene Vergabeplattform gestellt werden. Die – anonymisierten – Rückfragen und Antworten und etwaige Änderungen und Ergänzungen der Vergabeunterlagen werden nur auf der Vergabeplattform zur Verfügung gestellt. Alle Interessenten müssen sich daher regelmäßig selbst auf der Vergabeplattform informieren, ob Rückfragen und Antworten, Änderungen oder Ergänzungen zur Verfügung eingestellt wurden, die dann bei der Erstellung der Teilnahmeanträge und Angebote zu beachten sind.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer Baden-Württemberg gestellt werden, solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen Zuschlag erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem die Vergabestelle die unterlegenen Bieter über die beabsichtigte Zuschlagserteilung mit den nach § 134 GWB erforderlichen Angaben informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Informationen per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind (§§ 134, 135 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften bereits vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/07/2020