Lieferungen - 335773-2014

03/10/2014    S190    - - Lieferungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren 

Österreich-Innsbruck: Schienenfahrzeuge

2014/S 190-335773

Auftragsbekanntmachung – Versorgungssektoren

Lieferauftrag

Richtlinie 2004/17/EG

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH
Pastorstraße 5
Kontaktstelle(n): schwartz huber-medek und partner rechtsanwälte og, 1010 Wien, Stubenring 2
Zu Händen von: Univ.-Lektor RA Dr. Walter Schwartz und RA Mag. Harald Küchli
6010 Innsbruck
Österreich
Telefon: +43 151350050
E-Mail: ausschreibung-ivb-strassenbahnen@s-hm.at
Fax: +43 1513500550

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: schwartz huber-medek und partner rechtsanwälte og
Stubenring 2, 4. Stock, Tür Nr 13, Sekretariat
Zu Händen von: Univ.-Lektor RA Dr. Walter Schwartz und RA Mag. Harald Küchli
1010 Wien
Österreich

I.2)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste
I.3)Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Lieferung und Wartung von fabriksneuen Niederflurstraßenbahnfahrzeugen für die IVB.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Lieferauftrag
Kauf
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5.

NUTS-Code AT33

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Die IVB beabsichtigt im Rahmen des Regionalbahnkonzepts für den Tiroler Zentralraum die Beschaffung von fabriksneuen Niederflurstraßenbahnfahrzeugen samt Wartungsvertrag.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

34620000, 34622100, 50222000

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Der Leistungsumfang umfasst die definitive Lieferung von 20 Niederflurstraßenbahnfahrzeugen und die definitive Wartung dieser Fahrzeuge.
Der Leistungsumfang umfasst weiters die optionale Lieferung von 10 Niederflurstraßenbahnfahrzeugen in 3 Optionen zu 3, 3 und 4 Fahrzeugen und die Wartung aller schlussendlich gelieferten Fahrzeuge.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber wird die oben beschriebenen Optionen bis Ende 2019 (Option I) bzw Ende 2021 (Option II und III) ziehen (dh die Fahrzeuge bis zu diesem Zeitpunkt beim Auftragnehmer bestellen).
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften schulden im Auftragsfall als Arbeitsgemeinschaft die solidarische Leistungserbringung.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Die Zuverlässigkeit des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und der Subunternehmer ist zunächst durch Vorlage einer Eigenerklärung iSd § 231 Abs 2 BVergG 2006 zu belegen.
Der Aufraggeber behält sich vor, die Vorlage der im Teilnahmeantrag festgelegten Eignungsnachweise zu verlangen.
Weiterführende Informationen zu den Eignungskriterien und Eignungsnachweisen sind den Festlegungen im Teilnahmeantrag zu entnehmen.
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Befugnis des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und der Subunternehmer ist zunächst durch Vorlage einer Eigenerklärung iSd § 231 Abs 2 BVergG 2006 zu belegen.
Der Aufraggeber behält sich vor, die Vorlage der im Teilnahmeantrag festgelegten Eignungsnachweise zu verlangen.
Weiterführende Informationen zu den Eignungskriterien und Eignungsnachweisen sind den Festlegungen im Teilnahmeantrag zu entnehmen.
Auf das allfällige Erfordernis einer behördlichen Entscheidung für die Zulässigkeit der Ausübung einer Tätigkeit in Österreich sowie auf die Verpflichtung gemäß § 188 Abs 1 BVergG 2006 wird ausdrücklich hingewiesen. § 188 Abs 1 BVergG 2006 verpflichtet Bewerber/Bieter, die im Gebiet einer anderen Vertragspartei des EWR-Abkommens oder in der Schweiz ansässig sind und die für die Ausübung einer Tätigkeit in Österreich eine behördliche Entscheidung betreffend ihre Berufsqualifikation einholen müssen, ein darauf gerichtetes Verfahren möglichst umgehend, jedenfalls aber vor Ablauf der Teilnahmefrist einzuleiten. Für reglementierte Gewerbe (§ 94 der Gewerbeordnung 1994) wird diesbezüglich auf die §§ 373a bis 373i der Gewerbeordnung 1994 hingewiesen.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers / der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und der Subunternehmer ist zunächst durch Vorlage einer Eigenerklärung iSd § 231 Abs 2 BVergG 2006 zu belegen.
Der Aufraggeber behält sich jedoch, die Vorlage der im Teilnahmeantrag festgelegten Eignungsnachweise zu verlangen.
Weiterführende Informationen zu den Eignungskriterien und Eignungsnachweisen sind den Festlegungen im Teilnahmeantrag zu entnehmen.
Mindestanforderungen an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Nachzuweisen sind ein Mindestumsatz und eine Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung.
Die genauen Anforderungen an den Mindestumsatz und an die Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung sind im Teilnahmeantrag festgelegt.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers / der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und der Subunternehmer ist zunächst durch Vorlage einer Eigenerklärung iSd § 231 Abs 2 BVergG 2006 zu belegen. Der Aufraggeber behält sich vor, die Vorlage der im Teilnahmeantrag festgelegten Eignungsnachweise zu verlangen.
Weiterführende Informationen zu den Eignungskriterien und Eignungsnachweisen sind den Festlegungen im Teilnahmeantrag zu entnehmen.
Mindesanforderungen an die technische Leistungsfähigkeit:
Nachzuweisen sind Referenzprojekte für die Lieferung von Straßenbahnen/Stadtbahnen mit folgenden Merkmalen: „Meterspur“, „100 % Niederflur“, „Achsfahrwerk“ und „Bauartgenehmigung“.
Nachzuweisen ist ein Referenzprojekt für die Wartung von zumindest einer Straßenbahn, Stadtbahn oder U-Bahn.
Nachzuweisen ist die Ausbildung und Erfahrung des Projektleiters und -stellvertreters für die Lieferung der ausschreibungsgegenständlichen Straßenbahnen.
Nachzuweisen ist die Ausbildung des Projektleiters und -stellvertreters für die Wartung der ausschreibungsgegenständlichen Straßenbahnen.
Die genauen Anforderungen an die Referenzprojekte sowie an die Ausbildung und Erfahrung der Projektleiter und -stellvertreter sind im Teilnahmeantrag festgelegt.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim Auftraggeber:
IVB/043-2
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen (außer DBS)
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 17.10.2014 - 10:00
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
17.10.2014 - 10:00
IV.3.5)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.6)Bindefrist des Angebots
IV.3.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
Nationale Erkennungsnummer: [L-558741-4930].
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Landesverwaltungsgericht Tirol
Michael Gaismair-Straße 1
6020 Innsbruck
Österreich
E-Mail: post@lvwg-tirol.gv.at
Telefon: +43 51290170
Internet-Adresse: www.lvwg-tirol.gv.at
Fax: +43 5129017741705

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Im Einzelnen sei auf die Bestimmungen des TirVNG idgF hingewiesen; zu den Nachprüfungsfristen vgl insb die §§ 6, 15 TirVNG.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Landesverwaltungsgericht Tirol
Michael Gaismair-Straße 1
6020 Innsbruck
Österreich
E-Mail: post@lvwg-tirol.gv.at
Telefon: +43 51290170
Internet-Adresse: www.lvwg-tirol.gv.at
Fax: +43 5129017741705

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
1.10.2014