Dienstleistungen - 390626-2020

19/08/2020    S160

Deutschland-Dresden: Dienstleistungen von Architekturbüros

2020/S 160-390626

Wettbewerbsbekanntmachung

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt Dresden, GB Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften, Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung
Postanschrift: Postfach 120020
Ort: Dresden
NUTS-Code: DED21 Dresden, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 01001
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Roland Flämig
E-Mail: rflaemig@dresden.de
Telefon: +49 3514883328

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.dresden.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-173903ebefd-de4294bcdd1eaa4
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Drees & Sommer GmbH
Postanschrift: Postplatz 2
Ort: Dresden
NUTS-Code: DED21 Dresden, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 01067
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Christian Dittrich
E-Mail: christian.dittrich@dreso.com
Telefon: +49 35187323930

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-173903ebefd-de4294bcdd1eaa4

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.tender24.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau Schulgebäude und 3-Feldhalle inkl. Freianlagen BSZ u. Berufl. Gymnasium „Franz-Ludwig-Gehe" DD

Referenznummer der Bekanntmachung: DRESO_L-2020-0011
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Berufsschulzentrum Wirtschaft „Franz-Ludwig-Gehe" befindet sich derzeit am Standort Leutewitzer Ring 141 in 01169 Dresden. Im Rahmen der Schulnetzplanung soll eine Neugründung des Berufsschulzentrums mit Beruflichem Gymnasium am Standort Boxberger Straße 1 in 01239 Dresden erfolgen.

Durch einen Neubau von Schulgebäude und Sporthalle soll der Schulstandort dem Bedarf der Schule angepasst und auf den aktuellen gesetzlichen Stand gebracht werden. Zu den erforderlichen Maßnahmen gehören der Abbruch des Bestandsschulgebäudes und der bestehenden Sporthalle mit anschließendem Ersatzneubau des Schulgebäudes sowie dem Neubau einer Dreifeld-Sporthalle. Zum Gesamtumfang gehört auch die Neuordnung der Freianlagen inkl. der Prüfung zur Einordnung der Sportfreiflächen. Die Planung des Abbruchs der Bestandsgebäude ist nicht Vertragsbestandteil und ist im Rahmen des Wettbewerbs nicht zu bearbeiten.

Es ist vorgesehen, für das Vorhaben einen Antrag auf Gewährung einer Zuwendung zu stellen. Die Kosten für die KG 300, 400 und 500 für die Gesamtmaßnahme bestehend aus Schulgebäude, Sporthalle und Außen-/Sportfreianlagen betragen ca. 26,72 Mio. EUR brutto.

Die Objektplanungsleistungen für Gebäude und Freianlage werden im europaweiten, interdisziplinären nichtoffenen Realisierungswettbewerb nach RPW § 3 (3) mit vorgeschaltetem Präqualifikationsverfahren und nachgeschalteten Verhandlungsverfahren vergeben:

— Stufe 1: Präqualifikationsverfahren mit Auswahl 15 Teilnehmer für die Teilnahme an Stufe 2;

— Stufe 2: Realisierungswettbewerb mit 15 Teilnehmern nach RPW;

— Stufe 3: Verhandlungsverfahren mit den Preisträgern aus dem Realisierungswettbewerb.

Zur Abgabe des Teilnahmeantrages ist das Formular zur Eigenerklärung zu verwenden.

Das Formular zur Eigenerklärung, die Auslobungsunterlagen des Realisierungswettbewerbs nach RPW (Stufe 2) sowie die Aufgabenstellung zum Verhandlungsverfahren (Stufe 3) stehen unter www.tender24.de zur Verfügung.

Die bis dato angegebenen Termine sind nicht abschließend. Es kann zudem zu geringfügigen Anpassungen an den Formulierungen kommen. Es wird eine verbindliche Teilnahmebestätigung bis 3 Kalendertage nach Erhalt der Einladung zur Teilnahme am Realisierungswettbewerb nach RPW gefordert.

Der Sieger des 3-stufigen Verfahrens wird am Ende der Stufe 3 festgestellt. Die Vergabe des Auftrags erfolgt im zweiten Quartal 2021.

Der Auftraggeber beabsichtigt, die Lph 2 bis 9 für OPG gemäß § 34 ff. i.V.m. Anlage 10 HOAI 2013 und für OPFA gem. § 39 f. i.V.m. Anlage 11 HOAI 2013 zu beauftragen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens wird vorerst vertraglich die Lph 2 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Lph besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Lph. Der Abschluss der Lph 8 ist voraussichtlich im Jahr 2027.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (TA) anhand der in der Bekanntmachung benannten Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen u. bewerten. Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen TA (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien folgend bewertet werden: pro Eignungskriterium können 0-3 Punkte vergeben werden, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Prozentpunkten von 100.

Eignungskriterien und deren Wichtung sowie die Vorgehensweise bei Bewertung (Vergabe von 0, 1, 2 oder 3 Punkten) sind beigefügter Matrix Stufe 1 zu entnehmen.

Maximal werden, zusätzlich zu den bereits ausgewählten Teilnehmern gem. Pkt. IV.1.7), 12 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zur Teilnahme am Realisierungswettbewerb geladen.

Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach objektiver Auswahl zu hoch, entscheidet unter diesen das Los.

Der vollständig ausgefüllte TA = Formular zur Eigenerklärung ist über die Vergabeplattform fristgerecht elektronisch einzureichen (Ausschlussgrund). Die Erklärungen müssen in Textform erfolgen. Das Formular zur Eigenerklärung kann unter der im Punkt I.3) dieser Bekanntmachung angegebenen Internetadresse abgerufen werden. Das Formular ist zwingend zu verwenden. Die Vergabestelle behält sich vor, Bewerbungen andernfalls nicht zu berücksichtigen.

Formale Prüfung der Mindeststandards (Ausschlusskriterien):

1. Fristgerechter Eingang der Bewerbung,

2. Bewerbungsunterlagen sind vollständig,

3. Teilnahmeantrag wurde elektronisch eingereicht,

4. Angabe der Rechtsform des Wirtschaftsteilnehmers gem. § 43 (1) VgV 2016,

5. Bestätigung Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen gem. § 73(3) VgV 2016,

6. Angabe gem. § 53 (8) VgV 2016, ob gewerbliche Schutzrechte bestehen o. beantragt sind,

7. Art der Bewerbung,

8. bei Bewerbergemeinschaften: Geforderte Nachweise von allen Mitgliedern und Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung,

9. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig,

10. Angaben zu Unterauftragnehmern gem. § 36 VgV 2016, Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer beigefügt,

11. Angaben zur Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) gem. § 47 (1) VgV2016, Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmer beigefügt,

12. Bestätigung des Nichtvorliegens der zwingenden und fakultativen Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB,

13. Nachweis über Befähigung zur Berufsausübung gem. § 44 (1) i.V.m. § 46 (3) Nr. 6 VgV 2016; Nachweis durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder auf andere, vergleichbare Weise, ist als Anlage beizufügen. Darf zum Schlusstermin der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrags nicht älter als 12 Monate sein.

14. Nachweis über die Bauvorlageberechtigung mind. eines Büromitglieds gem. § 44 (2) i.V.m. § 46 (3) Nr. 6 VgV 2016: Nachweis durch Kammereintrag, ist als Anlage beizufügen.

15. Berufshaftpflichtversicherung:

Geforderte Deckungssummen: mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 2,0 Mio. EUR für sonstige Schäden mit zweifacher Maximierung.

Werden die geforderten Deckungssummen nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass die Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall angepasst werden oder im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Der Nachweis ist als Anlage beizufügen.

16. Mindesthonorarumsatz:

Der Mindesthonorarumsatz (Durchschnitt der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in den Bereichen Objektplanung Gebäude gemäß § 34 ff. HOAI 2013 und Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 f. HOAI 2013 in EUR brutto) wird festgelegt mit 150 000 EUR brutto.

17. Mindestreferenzen A + B; Mindestkriterien erfüllt.

Mindestreferenz A, Mindestkriterien (MK):

Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013,

Referenz entspricht einer Neubaumaßnahme (Neubauanteil min. 80 % BGF) und einem Gebäude im Bereich Ausbildung/Wissenschaft/Forschung, Büro/Verwaltung/Staat/Kommune, Gesundheit/Betreuung oder Kulturbauten gem. Anlage 10.2 HOAI 2013,

Mind. Honorarzone (HZ) III,

Lph 2-8 vollständig erbracht,

Bauwerkskosten (KG 300 + 400) gem. DIN276 von mind. 3,0 Mio. EUR brutto,

Fertigstellung der Leistungserbringung der Lph 8 im Zeitraum vom 30.8.2015 bis zum Ende der Teilnahmefrist erfolgt.

Mindestreferenz B, MK:

Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI 2013,

Referenz entspricht einem der Objekte gem. Anlage 11.2 HOAI 2013 aus den Kategorien „In Stadt- und Ortslagen", „Gebäudebegrünung" und „Spiel- und Sportanlagen" die mindestens der HZ IV sowie „Freiflächen im Zusammenhang mit historischen Anlagen, historische Park- und Gartenanlagen, Gartendenkmale", „Freiflächen mit Bauwerksbezug, mit durchschnittlichen topographischen Verhältnissen oder durchschnittlicher Ausstattung" und „Freiflächen mit Bauwerksbezug, mit schwierigen oder besonders schwierigen topographischen Verhältnissen oder hoher oder sehr hoher Ausstattung",

Herstellkosten KG 500 gem. DIN276 von mind. 0,3 Mio. EUR brutto,

Fertigstellung der Leistungserbringung der letzten beauftragten Lph (exkl. Lph 9) im Zeitraum vom 30.8.2015 bis zum Ende der Teilnahmefrist erfolgt.

18. Ausbildungsnachweise Projektleiter (PL)/Bauüberwacher (BÜ) / Freianlagenplaner (FAP):

Die Qualifikation des Projektteams ist in Form von kurzen Lebensläufen und Zeugnissen (Abschluss als Dipl.-Ing. o. M. Eng. o. vergleichbar von einer Universität oder Fachhochschule; für PL mind. Studiennachweis Fachrichtung Architektur o. vergleichbar, für BÜ mind. Studiennachweis Fachrichtung Bauingenieurwesen o. vergleichbar, für FAP mind. Studiennachweis Fachrichtung Landschaftsarchitektur o. vergleichbar) nachzuweisen. Der PL, BÜ und FAP dürfen nicht in Personalunion auftreten;

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 (1), (2) und (3) VgV 2016

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, welche die fachliche Anforderung mit der Führung der Berufsbezeichnung des Architekten und Landschaftsarchitekten erfüllen. Erfüllt ein Bewerber die fachliche Voraussetzung allein oder zusammen mit fest angestellten Mitarbeitern, ist er allein teilnahmeberechtigt. Andernfalls sind Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten (unter Federführung des Architekten), die die fachlichen Voraussetzungen erfüllen, zu bilden.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 15
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
Isfort+Isfort GbR
Meyer-Bassin und Partner Freie Architekten BDA
h.e.i.z.Haus Architektur.Stadtplanung
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Das Preisgericht lässt alle Wettbewerbsarbeiten zur Beurteilung zu, die:

— Termin gemäß eingegangen sind;

— den formalen Bedingungen der Auslobung entsprechen;

— keinen Verstoß gegen den Grundsatz der Anonymität erkennen lassen;

— im Wesentlichen dem geforderten Leistungsumfang entsprechen.

Jedes der genannten Kriterien muss zwingend erfüllt sein. Das Preisgericht kann Wettbewerbsarbeiten, die gegen die genannten Kriterien verstoßen, von Anfang an vom weiteren Verfahren ausschließen. Darüber hinaus bestehen keine weiteren inhaltlich bindenden Vorgaben der Ausloberin, deren Nichteinhaltung zum Ausschluss führen. Entscheidungen des Preisgerichts, insbesondere über den Ausschluss von Arbeiten, sind zu protokollieren.

Die Bewertungskriterien für die Stufe 2 (Realisierungswettbewerb) und Stufe 3 (Verhandlungsverfahren) werden bereits mit der Stufe 1 mitgeteilt. Diese werden neben des Teilnahmeantrages für die Stufe 1 auf der Bieterplattform Tender 24 zur Verfügung gestellt.

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 23/09/2020
Ortszeit: 15:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Die Ausloberin stellt als Wettbewerbssumme insgesamt netto 175 000 EUR zur Verfügung. Das Preisgeld soll folgendermaßen verteilt werden:

Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

1. Preis: 42 000,00 EUR netto,

2. Preis: 27 000,00 EUR netto,

3. Preis: 17 000,00 EUR netto,

Anerkennung: 7 000 EUR netto,

Anerkennung: 7 000 EUR netto,

Aufwandsentschädigungen gem. Pkt. IV.3.2. Das Preisgeld und die Anerkennungen werden zusätzlich zur Aufwandsentschädigung ausgezahlt.

Das Preisgericht kann mit einstimmigem Beschluss die Wettbewerbssumme auch anders aufteilen. Sofern die Wettbewerbsteilnehmer Umsatzsteuer abführen, wird diese ihnen anteilig entsprechend dem gültigen Satz zusätzlich vergütet

IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

Jeder Wettbewerbsteilnehmer erhält eine Aufwandsentschädigung von 5 000 EUR netto. Der Anspruch auf die Aufwandsentschädigung entsteht jeweils nur bei Abgabe von beurteilungsfähigen Wettbewerbsunterlagen entsprechend den definierten Leistungsbestandteilen.

IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Fachpreisrichter
Frau Heike Böttcher
Herr Marcus Felchner
Herr Volker Giezek
Herr Killian Kresing
Herr Till Rehwaldt
Sachpreisrichter
Herr Frank Heiduschka
Herr Bernd Lommel
Herr Mario Schmidt
Herr Stefan Szuggat

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Kommunikation im Vergabeverfahren:

Die Einreichung der Teilnahmeanträge, Wettbewerbsarbeiten und Angebote per Post, Telefax, per E-Mail und über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform ist nicht zulässig und führt zum Ausschluss aus dem Verfahren. Jegliche Kommunikation (Änderung von Vergabeunterlagen, Informationsschreiben, etc.) wird über die Plattform www.tender24.de geführt. Sobald dort neue Informationen zu einem Vergabeverfahren veröffentlicht werden, erhalten Sie als registrierter Teilnehmer von www.tender24.de eine E-Mail-Benachrichtigung. Die elektronisch eingereichten Dokumente des Bewerbers bzw. Teilnehmers dürfen max. 40 MB pro Einzeldatei nicht überschreiten.

Informationen über Änderungen der Bekanntmachungen/Vergabeunterlagen sowie sämtliche im Rahmen des Wettbewerbs und der Angebotsphase erfolgende Kommunikation (z.B. Nachforderungen von Unterlagen, Bieterinformationen, Auftragsschreiben) werden elektronisch über www.tender24.de bereitgestellt.

Achtung: Auch die Anfragen zu den Vergabeunterlagen müssen bis spätestens zum 15.9.2020 elektronisch über www.tender24.de bzw. dem Bietercockpit gestellt werden. Deren Beantwortung erfolgt ebenfalls elektronisch über www.tender24.de. Informationen zu den technischen Anforderungen erhalten Sie unter www.tender24.de.

Mitglieder von Bewerbergemeinschaften (BG) haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben. Der Teil IV Abschnitt C der Eigenerklärung kann gemeinsam ausgefüllt werden.

Die Bewerber erklären förmlich mit Abgabe des TA, dass die von ihnen angegebenen Informationen genau und korrekt sind und sie sich der Konsequenzen schwerwiegender Täuschung bewusst sind.

Die Bewerber erklären förmlich, dass Sie in der Lage sind, Bescheinigungen und andere dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen.

Der Auftraggeber behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV 2016 vor, fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise und Referenzen enthalten werden ausgeschlossen, sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden.

Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden. Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet (§ 77 (1) VgV). Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros.

Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft (BG) bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder der BG zur Folge. Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem. § 47 VgV 2016 der Nachunternehmer und ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich der Bieter, der den Zuschlag erhalten soll o. ein Mitglied einer BG, die den Zuschlag erhalten soll, auf die Fachkunde o. Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt werden können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung. (Ausschlusskriterium).

Auftragsvergabe im Verhandlungsverfahren – Die Ausloberin wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts, einem der Preisträger, die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen übertragen.

Arbeitsgemeinschaften aus dem Wettbewerb treten als Bietergemeinschaften auf. Bietergemeinschaften dürfen nach Abschluss des Wettbewerbs nicht erweitert werden. Eine Eignungsleihe kann jedoch über Subunternehmen erfolgen.

Die Preisträger des Wettbewerbs werden nach der Preisgerichtssitzung zur Angebotsabgabe aufgefordert. Es ist vorgesehen, den ersten Preisträger zum Verhandlungsverfahren einzuladen. Bestehen nach der Verhandlung schwerwiegende Gründe gegen eine Beauftragung, werden die übrigen Preisträger zur Verhandlung eingeladen.

Die Bewerber erklären förmlich mit Abgabe des TA, dass Sie einer Verkürzung der Frist zur Angebotsabgabe in der 3. Stufe des Verfahrens gem. § 17 (7) VgV, von 30 auf dann 14 Kalendertage zustimmen.

Die Architektenkammer Sachsen hat an der Vorbereitung des Wettbewerbs mitgewirkt und hat Kenntnis vom Inhalt der Auslobung. Die Auslobung wurde unter der Nummer 04/2020 mit Datum vom 13.8.2020 bei der Architektenkammer Sachsen registriert.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: PF 101364
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04013
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@ldl.sachsen.de
Telefon: +49 3419771040
Fax: +49 3419771049

Internet-Adresse: www.ldl.sachsen.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag nach § 160 (3) Nr. 4 GWB ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind (§§ 134, 135 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften Bereits vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
14/08/2020