Dienstleistungen - 416136-2019

04/09/2019    S170

Deutschland-Dießen am Ammersee: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2019/S 170-416136

Bekanntmachung der Wettbewerbsergebnisse

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Markt Dießen am Ammersee (Auslober)
Postanschrift: Marktplatz 1
Ort: Dießen am Ammersee
NUTS-Code: DE21E Landsberg am Lech
Postleitzahl: 86911
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Bauamt
E-Mail: johanna.schaeffert@diessen.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.diessen.de/
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Carl-Orff-Stiftung (Auftraggeber)
Postanschrift: Ziegelstadel 1
Ort: Dießen am Ammersee
NUTS-Code: DE21E Landsberg am Lech
Postleitzahl: 86911
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Carl-Orff-Stiftung
E-Mail: johanna.schaeffert@diessen.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.orff.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Wettbewerb betrifft eine gemeinsame Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Realisierungswettbewerb Carl-Orff-Museum

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.2)Beschreibung
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Carl-Orff-Stiftung beabsichtigt, das Anwesen am Ziegelstadel, in dem Carl Orff bis zu seinem Lebensendewohnte, zukünftig einem breiten Publikum zu öffnen. Es soll ein Museum entstehen, dass sich an Besucher aus der Region, ein überregionales Publikum an Kultur- und Musikinteressierten sowie an die internationale Gemeinschaft der Orff-Experten richtet. Das neue Museum versteht sich als generations- und kulturübergreifende sowie familienfreundliche Institution für Bildung und Kommunikation. Das Museum soll auf dem Grundstück am Ziegelstadel südlich von Dießen am Ammersee entstehen, wo der Komponist von den 1950er Jahren bis an sein Lebensende (1982) lebte und tätig war. Das Anwesen, bestehend aus Carl Orffs Wohnhaus, Arbeitshaus und Pergola, soll mit einem ergänzenden Bauwerk für museale Zwecke ausgerichtet werden. In den Bestandsgebäuden sind Ausstellungsflächen und Verwaltungsräume sowie ein kleines Museumscafé zur Bewirtung von Besuchern geplant. Ein gemeinsamer Eingangsbereichs soll im Ergänzungbau entstehen. Die Gebäude mit der räumlich beeindruckenden Pergola sowie die besondere Alleinlage im Landschaftsschutzgebiet mit einem parkähnlichen Garten mit einem einzigartigen weiten Ausblick auf den Ammersee, Kloster Andechs und die Berge erfordern einen äußerst sensiblen Umgang mit dem Bestand und den Flächen um das Anwesen. Der Charme und der „Geist“ des Anwesens ist zu erhalten und in die Gebäudekonzeption aufzugreifen. Es werden Lösungen gesucht, die der Aufgabe, dem Gebäude sowie den Freiflächen gerecht werden.

Die Freianlagen werden vom Auftraggeber als untergeordnete Aufgabe verstanden und sollen durch die Architekten bearbeitet werden.

Soweit nichts anderes bestimmt ist, wird der Wettbewerb nach den Regeln der RPW 2013 durchgeführt. Dieprognostizierten anrechenbaren Kosten für das Leistungsbild Gebäude und Innenräume liegen bei 2 Mio. EUR(netto) und für das Leistungsbild Freianlagen bei 0,13 Mio. EUR.

Der Beginn der Planung erfolgt unmittelbar nach Beauftragung im Rahmen des auf den Wettbewerb nach § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV folgenden Verhandlungsverfahrens.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Architektonische und gestalterische Qualität

Erfüllung des Flächen- und Raumprogramms

Umgang mit dem Bestand

Funktionalität der Nutzungszuordnungen

Einbindung in die Landschaft, Sichtbeziehungen

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 037-083911

Abschnitt V: Wettbewerbsergebnisse

Der Wettbewerb endete ohne Vergabe: nein
V.3)Zuschlag und Preise
V.3.1)Datum der Entscheidung des Preisgerichts:
24/07/2019
V.3.2)Angaben zu den Teilnehmern
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 19
Anzahl der beteiligten KMU: 19
Anzahl der ausländischen Teilnehmer: 1
V.3.3)Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs
Offizielle Bezeichnung: dasch zürn + partner, Partnerschaft mbB
Postanschrift: Böheimstraße 43
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE111 Stuttgart, Stadtkreis
Postleitzahl: 70199
Land: Deutschland
Internet-Adresse: http://www.dasch-zuern-architekten.de
Der Gewinner ist ein KMU: ja
V.3.3)Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs
Offizielle Bezeichnung: meck architekten gmbh
Postanschrift: Kellerstraße 39
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 81667
Land: Deutschland
Internet-Adresse: http://www.meck-architekten.de
Der Gewinner ist ein KMU: ja
V.3.4)Höhe der Preise
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt.: 27 000.00 EUR

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@regob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Internet-Adresse: http://www.regierung.oberbayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der der Bieterinformation nach §134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30/08/2019