Dienstleistungen - 443529-2018

11/10/2018    S196    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren 

Deutschland-Nürnberg: Fahrräder

2018/S 196-443529

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft
Am Plärrer 43
Nürnberg
90429
Deutschland
Kontaktstelle(n): Einkauf
Telefon: +49 91180258433
E-Mail: Susanne.Laurenti@vag.de
Fax: +49 9118028858433
NUTS-Code: DE254

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.vag.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.n-ergie.de/n-ergie/unternehmen/lieferanten/fahrradverleihsystem/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Verkehrsbetriebe
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Personenbeförderung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Fahrradmietsystem bzw. Fahrradverleihsystem in Nürnberg

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
34430000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Aufbau und Betrieb eines Fahrradverleihsystems inkl. Stationen, Wartung und Systemanbindung

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
50100000
72200000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE254
Hauptort der Ausführung:

Nürnberg

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

1 000 Fahrräder; bis zu 60 Stationen sowie Betrieb, Wartung und Instandhaltung der Fahrräder und des dazugehörigen Verleihsystemes während der Grundmietzeit von 36 Monaten.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 9 000 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Vertrag kann 2 x um jeweils 24 Monate verlängert werden.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

— weitere Leihfahrräder,

— weitere Stationen,

— Ausweitung Flexzone(n),

— Pedelecs,

— Lastenräder,

— Übernahme von Teilen der Leistungsbeschreibung durch VAG.

Eine Übersicht über die und genaue Angaben zu den fest und optional zu bestellenden Leistungen lässt sich der Leistungsbeschreibung (Anlage A der Vergabeunterlagen) entnehmen.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Jeder Bieter, jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie jedes andere Unternehmen, auf dessen Eignung sich der Bieter beruft, hat mit dem Angebot die folgenden Nachweise vorzulegen:

1) Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach. §§ 123, 124 GWB;

2) Auszug aus dem Handelsregister bzw. Bescheinigung über den Eintrag in das Berufsregisters Ihres Mitgliedstaates, nicht älter als 6 Monate ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung.

Die Angaben des Bieters zu seiner Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung werden vom Auftraggeber bei der (Prognose-) Entscheidung über die Eignung einbezogen. Liegen zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB vor, muss der Bieter vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden, sofern keine Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB nachgewiesen werden. Liegen fakultative Ausschlussgründe nach § 124 GWB vor, trifft der Auftraggeber die Entscheidung über den Ausschluss nach pflichtgemäßem Ermessen, sofern keine Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB nachgewiesen werden.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Jeder Bieter, jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie jedes andere Unternehmen, auf dessen wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sich der Bieter beruft, hat mit dem Angebot die folgenden Nachweise vorzulegen:

1) Erklärung über den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre;

2) Wirtschaftsauskunft (nicht älter als 6 Monate ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, z. B. Creditreform, Bisnode oder ähnlich);

3) Darstellung des Unternehmens, der Bietergemeinschaft bzw. des Konsortiums, z. B. Organigramm, Angaben zur Gesellschaftsstruktur und ggf. Konzernzugehörigkeit; Art und Umfang der Präsenz in Deutschland;

4) Angabe der Anzahl der Mitarbeiter im fraglichen Segment (Fahrradverleihsystem);

5) Im Auftragsfall: Vorlage einer Haftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen: jeweils 10 000 000 EUR für Sach- und Personenschäden sowie 500 000 EUR für Vermögensschäden. Bereits mit dem Angebot einzureichen: Vorlage einer Eigenerklärung mit der Zusicherung, dass im Auftragsfall eine Haftpflichtversicherung in entsprechender Höhe abgeschlossen wird;

6) Bescheinigung einer Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung, inkl. Versicherungssumme.

Die Angaben des Bieters zu seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit werden vom Auftraggeber bei der (Prognose-) Entscheidung über die Eignung einbezogen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Jeder Bieter, jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie jedes andere Unternehmen, auf dessen technische und berufliche Leistungsfähigkeit sich der Bieter beruft, hat mit dem Angebot die folgenden Nachweise vorzulegen:

1) Vorlage von Unternehmensreferenzen über die Erbringung von mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Leistungen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter die technische und berufliche Leistungsfähigkeit zur Durchführung des vorliegend ausgeschriebenen Auftrags hat. Folgende Informationen müssen die Unterlagen zwingend enthalten: Ansprechpartner des Referenzgebers inkl. Telefonnummer und E-Mail-Adresse, kurze Beschreibung des Auftragsgegenstandes.

Die Referenzen dürfen nicht älter als 5 Jahre sein gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV.

2) Der Bieter benennt einen Ansprechpartner als Projektleiter und belegt durch geeignete Dokumente/Unterlagen dessen Eignung (z. B Lebenslauf, Zeugnisse, persönliche Referenzen).

Die Angaben des Bieters zu seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden vom Auftraggeber bei der (Prognose-)Entscheidung über die Eignung einbezogen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

— Verpflichtung zur Einhaltung des MiLoG,

— Erklärung zur Auftragsdatenverarbeitung.

Formulare siehe Ausschreibungsunterlagen

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/11/2018
Ortszeit: 13:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/06/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 19/11/2018
Ortszeit: 13:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Bieter sind zur Öffnung der Angebote nicht zugelassen.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Auftraggeber behält sich vor das Fahrradverleihsystem nach Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit nach Kaufverhandlung mit dem Auftragnehmer komplett oder in Teilen zu übernehmen.

Der Auftraggeber schreibt nach VgV aus.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Mittelfranken – Vergabekammer Nordbayern
Postfach 606
Ansbach
91511
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrages setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. -soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Frist verwiesen.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/10/2018