Dienstleistungen - 45374-2015

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07/02/2015    S27    Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren 

Deutschland-Köln: Mehrwert-Informationsdienste

2015/S 027-045374

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung: ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice – Vergabestelle
Postanschrift: Freimersdorfer Weg 6
Ort: Köln
Postleitzahl: 50829
Land: Deutschland
Zu Händen von: Bettina Grybowski-Schmitz
E-Mail: vergabe@beitragsservice.de
Fax: +49 22150612801

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.rundfunkbeitrag.de/service

Elektronischer Zugang zu Informationen: http://www.vergabeplattform-rundfunkanstalten.de

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Offizielle Bezeichnung: ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice – Abteilung Recht und Personal, Sekretariat
Postanschrift: Freimersdorfer Weg 6
Ort: Köln
Postleitzahl: 50829
Land: Deutschland
Zu Händen von: Frau Heller

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.3)Haupttätigkeit(en)
Sonstige: Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Verbindungsnetzbetreiber.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 27: Sonstige Dienstleistungen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice, Freimersdorfer Weg 6, 50829 Köln, Deutschland.

NUTS-Code DEA2

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Gegenstand der Vergabemaßnahme sind die Portierung, der betrieb und das Routing der vier Servicerufnummern 01806- 999552 bis -999555 im IN (Intelligentes Netz) und die Anrufverteilung über eine Netz-ACD.
Der Leistungszeitraum beträgt 24 Monate mit einer optionalen Verlängerung um weitere 24 Monate.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

64216210

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio (nachfolgend „Beitragsservice" genannt) hat von der Bundesnetzagentur 4 Serviceruf- nummern 01806-999552 bis 01806-999555 zugeteilt bekommen. Diese Nummern werden mit zwei bzw. dreistelligen Rufnummernverlängerungen betrieben. Derzeit sind ca. 65 Servicenummern mit unterschiedlichem Anrufaufkommen als Telefon- und Faxanschlüsse im Einsatz. Die Hauptlast von ca. 95 % wird dabei von sechs Hotlines verursacht. Außerdem sind die Mitarbeiterdurchwahlbereiche der Festnetznummer des Beitragsservice 0221-5061-2xxx und 0221-5061-3xxx parallel über die Servicenummern 01806-999552-xxx und 01806-999553-xxx unter derselben Durchwahl erreichbar.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind neben der Portierung, dem Betrieb und dem Routing dieser Nummern im IN-Dienst (Intelligentes Netz) auch die Anrufverteilung durch eine im Netz des Auftragsnehmers befindliche ACD (Automatic Call Distribution) die über den üblichen Leistungsumfang eines IN-Dienstes hinausgeht. Die Kundenanrufe werden im First Level überwiegend bei vier externen Call Centern und im Second Level beim Beitragsservice angenommen. Klassische IN-Routingpläne sollen im Rahmen des Notfallkonzepts bei Ausfall der Netz-ACD zum Einsatz kommen.
Der Anbieter muss nachweisen, dass mit allen Teilnehmernetzbetreibern von Telekommunikationsdienstleistungen die technischen Zugangsvoraussetzungen im Interconnection-Bereich vorhanden sind. Es ist sicherzustellen, dass die 01806-Servicenummern beim Bieter aus allen in Deutschland angebotenen Fest- und Mobilfunknetzen grundsätzlich erreichbar sind.
Für die Zukunft wird erwartet, dass mindestens 4 000 000 Kundenanrufe über die Servicenummern mit rund 10 000 000 Minuten im Jahr bearbeitet werden. Die Verteilung über die Monate und innerhalb eines Monats ist starken Schwankungen unterlegen. Es werden Spitzenwerte von bis zu 1 390 000 Minuten pro Monat und 60 000 Minuten pro Tag erreicht. Die Beitragsservice bearbeitet weiterhin bis zu 30 000 Anrufe pro Monat, die ihn über die Festnetznummern 0221-5061-xxxx erreichen Diese Anrufe, von denen ca. 20.000 bei den externen Dienstleistern bedient werden, sollen zusätzlich kostenlos über die Netz-ACD geführt werden.
Bei der Netz-ACD muss die Mandantenfähigkeit gewährleistet sein, die auf allen Funktionsebenen wie Eingangsthema, Skill (Gruppe) und Agenten den Zugriff der einzelnen Benutzerkreise trennt. Es soll auch die Einrichtung von Sub-Mandanten ermöglicht werden, die dem Mandanten (Beitragsservice) die Einrichtung und Rechteverwaltung der Sub-Mandanten (externe Dienstleister) erlaubt, sowie eine Differenzierung nach Lese- und Änderungsberechtigung bietet.
Die Zuteilung der Gespräche auf die Agenten der einzelnen Standorte erfolgt über die Netz-ACD. Die Einrichtung der Call-Flows erfolgt auf der Netz-ACD Plattform des VNB nach Vorgaben des Beitragsservice. Im Rahmen der Echtzeit-Steuerung wird an allen Standorten ein Frontend oder eine webbasierte Lösung zum Monitoring und für statistische Auswertungen benötigt. Darin müssen wesentliche Angaben über die Anzahl und den Status der anwesenden Agenten und der aktuelle Skill-Set zu erkennen sein. Weiterhin muss die Konfiguration z. B. bezüglich Agenten, Wartefeldsteuerung durch den Auftraggeber bzw. die externen Call Center geändert werden können. Dieses Tool muss die beschriebenen Anforderungen an die Mandantenfähigkeit erfüllen.
Unterschiedliche historische Daten werden für Betrachtungszeiträume verschiedener Länge benötigt. Der Zugriff auf die Statistikdaten kann über ein Frontend oder über ein Web-Portal erfolgen. Von großer Bedeutung sind die Ermittlung der Anzahl der tatsächlichen A-Teilnehmer aus den Anrufversuchen, die Zahl deren Wahlwiederholungen und angenommenen A-Teilnehmer in den jeweiligen Betrachtungszeiträumen, sowie die Anzahl der ACD-Gespräche unter 10 Sekunden.
Im Bereich der TK-Vermittlungstechnik wird eine Verfügbarkeit der Systeme des Auftragsnehmers von 99,5 % per anno erwartet. Die Verfügbarkeit der Ende-zu-Ende Telekommunikationsvermittlung muss mindestens 97,5 % per anno betragen. Bei Ausfall der Netz-ACD oder Ausfall der TCP/IP Verbindung zu einem Standort muss klassisches IN-Routing auf Sammelziele der einzelnen Standorte im Notfallkonzept vorgesehen sein. Die Anrufverteilung über die Netz-ACD erfordert eine Verfügbarkeit von mindestens 99,5 % pro Jahr.
Der Leistungszeitraum beträgt 24 Monate mit einer optionalen Verlängerung um weitere 24 Monate.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Eignungsnachweise
Die Bewerber haben die geforderten Eigenerklärungen abzugeben. Die Eigenerklärungen müssen aktuell sein und noch den gegenwärtigen Tatsachen entsprechen. Sollten sich während des Verfahrens Änderungen an den vom Bewerber erbrachten Eigenerklärungen ergeben, ist der Bewerber verpflichtet, den Auftraggeber unverzüglich über die Änderungen zu informieren und gegebenenfalls eine aktualisierte Eigenerklärung abzugeben. Der Auftraggeber ist verpflichtet, diese Änderungen bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers zu berücksichtigen.
Hinweis:
Die Vergabestelle versteht unter der vertraglich geschuldeten Leistung die nachfolgenden 3 Hauptleistungsbereiche Verbindungsnetzbetreiber? Dienstleistung (Netzzuführung und Routing der Anrufe), IN?Plattform (Routinglogik und Statistiken) und Netz?ACD (ACDFunktionalitäten und Statistik).
Die Abrechnung der Anrufe (incl. Mahnwesen und Beschwerdemanagement im Rahmen einer Factoringabrede stellt eine wesentliche Nebenleistung dar.
Die Bewerber haben zum Nachweis ihrer Eignung? soweit sie die diesbezüglichen Leistungen selbst erbringen? Referenzlisten gemäß Ziffer II. sowie eine aussagekräftige Auflistung der Points of Interconnection (POI) gemäß Ziffer III. vorzulegen, andernfalls sind die notwendig vorzulegenden Eignungsnachweise gemäß Ziffer II. und III. zwingend von dem die Leistung erbringenden Subunternehmer vorzulegen.
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass sie von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß § 19 EG Abs. 2 VOL/A nach pflichtgemäßem Ermessen Gebrauch machen wird.
A. Bietergemeinschaften
Zum Nachweis der Zuverlässigkeit ist bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die Vorlage der verlangten Eigenerklärungen erforderlich. Im Hinblick auf die Fachkunde und die Leistungsfähigkeit genügt bei Bietergemeinschaften die Vorlage der Eigenerklärungen über die Fachkunde und Leistungsfähigkeit des einzelnen Mitglieds der Bietergemeinschaft für die jeweilige von ihm zu erbringende Teilleistung. Die Erklärungen im Formblatt „Eignung" sind hierzu entsprechend zu vervielfältigen. Alternativ können die Mitglieder der Bietergemeinschaften eine einheitliche Eigenerklärung zum Nachweis der Fachkunde und der Leistungsfähigkeit für die gesamte Bietergemeinschaft abgeben, die von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft unterzeichnet sein muss. Alle von Bietergemeinschaften abgegebenen Erklärungen sind in einem einheitlichen Teilnahmeantrag zusammen zu fügen. Darüber hinaus müssen Bietergemeinschaften in ihrem Teilnahmeantrag eindeutig angeben, dass sie eine Bietergemeinschaft bilden und sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft inklusive Anschriften benennen.
B. Subunternehmer
Bei Einsatz von Subunternehmern für die Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen ist die Vorlage der „Eigenerklärung für Subunternehmer" notwendig und dem Teilnahmeantrag zwingend beizufügen.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: I. Eigenerklärung
Zuverlässigkeit:
a) dass sich sein Unternehmen nicht in Liquidation befindet,
b) dass ihm keine strafrechtlichen Verurteilungen seiner verantwortlichen Mitarbeiter wegen eines der in § 6 EG Absatz 4 VOL/A aufgezählten Tatbestände bekannt sind,
c) dass er im vorliegenden Vergabeverfahren keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat,
d) dass er in das Berufs? oder Handelsregister eingetragen ist, sofern dies gesetzlich in dem Staat, in dem er ansässig ist, vorgeschrieben ist bzw. dass eine Eintragung in das Berufs? oder Handelsregister nach den jeweiligen für den Bewerber einschlägigen gesetzlichen Regelungen nicht vorgeschrieben ist,
e) dass der Bewerber seinen gesetzlichen Verpflichtungen zur ordnungs? und fristgemäßen Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen des Staats, in dem er ansässig ist, regelmäßig nachkommt und zum Zeitpunkt der Abgabe dieser Eigenerklärung keine fälligen Rückstände bestehen,
f) dass der Bewerber seinen gesetzlichen Verpflichtungen nach dem Mindestlohngesetz (MiloG) uneingeschränkt nachkommt,
g) dass über sein Vermögen weder ein Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet, die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. (Sofern ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren über das Vermögen des Bewerbers eröffnet wurde oder die Eröffnung eines solchen Verfahrens beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, erklärt der Bewerber, dass er zusätzlich Nachweise beigefügt hat, die seine Zuverlässigkeit belegen).
2. Fachkunde und Leistungsfähigkeit
a) dass der Bewerber im Hinblick auf die durch ihn zu erbringende Leistung über eine ausreichende technische Infrastruktur und Kapazitäten zur Bewältigung des erwarteten Anrufvolumens bezüglich Gesprächsminuten und Anrufversuchen verfügt,
b) dass der Bewerber deutschlandweit über mindestens 50 Points of Interconnection (POI) und mindestens 15 zuführende Carrier verfügt,
Hinweis: Erklärung b) gilt nicht für Bewerber, die zur Erbringung der Leistung Verbindungsnetzbetreiber?Dienstleistung einen Subunternehmer einsetzen.
In diesem Fall muss der durch den Bewerber eingesetzte Subunternehmer eine entsprechende Erklärung abgeben,
c) dass sein Unternehmen im Fall der Zuschlagserteilung alle relevanten Sicherheitserfordernisse angelehnt an die ISO 27001 bzw. an den IT?Grundschutz des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik oder einen vergleichbaren nationalen Standard des Mitgliedsstaats, in dem der Bewerber seinen Sitz hat, während der gesamten Vertragslaufzeit einhalten wird,
d) dass der Bewerber im Fall der Zuschlagserteilung während der gesamten Vertragslaufzeit die jeweils geltenden gesetzlichen Datenschutzregelungen (insbesondere zur Auftragsdatenverarbeitung) einhalten wird
II. Referenzlisten
Der Bewerber hat -soweit er die entsprechenden Leistungen selbst erbringt? nachfolgende Referenzlisten vorzulegen mit mindestens einem Referenzauftrag innerhalb der letzten 3 Jahre (d.h. laufende Vertragsverhältnisse oder Vertragsverhältnisse, die innerhalb der letzten 3 Jahre beendet wurden), mit folgenden Mindestangaben vorzulegen:
1. Referenzliste „Routing über IN-Plattform"
Angabe des Referenzkunden – Angabe zwingend erforderlich, Gesprächsvolumen über 10 000 000 Minuten p. a. – Angabe zwingend erforderlich;
Dauer des als Referenz angegebenen Auftrages (inkl. Angabe von Vertragsbeginn und -ende) – Angabe zwingend erforderlich;
Ansprechpartner beim Referenzunternehmen mit Kontaktdaten, inkl. E-Mail, Adresse und/oder Telefonnummer – Angabe zwingend erforderlich;
Hinweis: Es ist nicht ausreichend, wenn der Ansprechpartner des Referenzunternehmens dem Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio nur auf Anfrage konkret benannt wird.
2. Referenzliste „Netz ACD"
Angabe des Referenzkunden? Angabe zwingend erforderlich;
Verwendung einer Netz ACD in heterogener TK-Anlagenumgebung mit mindestens 3 angeschalteten Standorten im Referenzauftrag unter Benennung der angeschlossenen TK-Anlagentypen – Angabe zwingend erforderlich;
Abwicklung eines jährlichen Gesprächsvolumens von mindestens 10 000 000 Minuten – Angabe zwingend erforderlich;
Dauer des als Referenz angegebenen Auftrages (inkl. Angabe von Vertragsbeginn und -ende) – Angabe zwingend erforderlich;
Ansprechpartner beim Referenzunternehmen mit Kontaktdaten, inkl. E-Mail, Adresse und/oder Telefonnummer – Angabe zwingend erforderlich;
Hinweis: Es ist nicht ausreichend, wenn der Ansprechpartner des Referenzunternehmens dem Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio nur auf Anfrage konkret benannt wird.
(Hinweis: Teilnahmeanträge mit einer unvollständigen Referenzliste (insbesondere fehlende Mindestangaben, wie bspw. fehlende Angabe der Kontaktdaten des Ansprechpartners) können vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.)
III. Auflistung Points of Interconnection (POI)
Die Bewerber haben zum Nachweis ihrer Eignung eine aussagekräftige Auflistung der Points of Interconnection (POI) vorzulegen, sofern sie die Verbindungsnetzbetreiber Dienstleistung erbringen Diese Auflistung muss jedenfalls die Angabe der Netze, zu denen die POI bestehen, sowie deren Anzahl umfassen.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Erforderlich sind Erläuterungen und Nachweise,
a) dass der Bieter über eine ausreichende eigene technische Infrastruktur und Kapazitäten zur Bewältigung des erwarteten Anrufvolumens bezüglich Gesprächsminuten und Anrufversuchen verfügt,
b) dass der Bieter deutschlandweit über mindestens 50 Points of Inter-connection (POI) und mindestens 15 Carrier verfügt,
c) dass sein Unternehmen im Fall der Zuschlagserteilung alle relevanten Sicherheitserfordernisse angelehnt an die ISO 27001 bzw. an den IT-Grundschutz des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik oder einen vergleichbaren nationalen Standard des Mitgliedsstaats, in dem der Bewerber seinen Sitz hat, während der gesamten Vertragslaufzeit einhalten wird,
d) dass der Bieter im Fall der Zuschlagserteilung während der gesamten Vertragslaufzeit die jeweils geltenden gesetzlichen Datenschutzregelungen einhalten wird.
II. Referenzlisten
Der Bieter hat jeweils eine Referenzliste mit mindestens einem Referenzauftrag über die Anschaltung einer Servicenummer sowie über eine „Netz-ACD" mit mindestens 1 Referenzauftrag über die Anschaltung einer Servicenummer innerhalb der letzten drei Jahre (d. h. laufende Vertragsverhältnisse oder Vertragsverhältnisse, die innerhalb der letzten 3 Jahre beendet wurden), mit folgenden Mindestangaben vorzulegen:
1 Referenzliste „Anschaltung einer Servicenummer"
Angabe des Referenzkunden – Angabe zwingend erforderlich,
Gesprächsvolumen über 10 000 000 Minuten p. a. – Angabe zwingend erforderlich;
Dauer des als Referenz angegebenen Auftrages (inkl. Angabe von Vertragsbeginn und -ende) – Angabe zwingend erforderlich;
Ansprechpartner beim Referenzunternehmen mit Kontaktdaten, inkl. E-Mail-Adresse und/oder Telefonnummer – Angabe zwingend erforderlich;
Hinweis: es ist nicht ausreichend, wenn der Ansprechpartner des Referenzunternehmens dem Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio nur auf Anfrage konkret benannt wird.
2. Referenzliste „Netz-ACD"
Angabe des Referenzkunden – Angabe zwingend erforderlich;
Verwendung einer Netz-ACD in heterogener TK-Anlagenumgebung mit mindestens drei angeschalteten Standorten im Referenzauftrag - Angabe zwingend erforderlich;
Abwicklung eines jährlichen Gesprächsvolumens von mindestens 10 000 000 Minuten – Angabe zwingend erforderlich;
Dauer des als Referenz angegebenen Auftrages (inkl. Angabe von Vertragsbeginn und -ende) – Angabe zwingend erforderlich;
Ansprechpartner beim Referenzunternehmen mit Kontaktdaten, inkl. E-Mail-Adresse und/oder Telefonnummer – Angabe zwingend erforderlich;
Die Bieter haben zum Nachweis ihrer Eignung eine aussagekräftige Auflistung der Points of Interconnection (POI) vorzulegen. Diese Auflistung muss jedenfalls die Angabe der Netze, zu denen die POI bestehen, sowie deren Anzahl erfassen.
Hinweis: Es ist nicht ausreichend, wenn der Ansprechpartner des Referenzunternehmens dem Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio nur auf Anfrage konkret benannt wird.
(Hinweis: Teilnahmeanträge mit einer unvollständigen Referenzliste – insbesondere fehlende Mindestangaben, wie bspw. fehlende Angabe der Kontaktdaten des Ansprechpartners – können vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.).
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: nein

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
BW 02/15
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
5.3.2015 - 12:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
27.3.2015
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7)Bindefrist des Angebots
IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Ort:

entfällt

Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern (Rheinlandkammer) bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: +49 2211473116
Fax: +49 2211472889

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt werden (§ 107 III S.1 Nr. 4 GWB).
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern (Rheinlandkammer) bei der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: +49 2211473116
Fax: +49 2211472889
Internet-Adresse: www.bezreg-koeln.nrw.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
2.2.2015