Dienstleistungen - 463070-2020

02/10/2020    S192

Deutschland-Stuttgart: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2020/S 192-463070

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Land Baden-Württemberg, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau
Postanschrift: Schlossplatz 4
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE111 Stuttgart, Stadtkreis
Postleitzahl: 70173
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Referat 59 – Innovatives Bauen und Planen, Kopfstelle Wohnraumoffensive
E-Mail: Ulrike.Kessler@wm.bwl.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.wm.baden-wuerttemberg.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZDJC6/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Menold Bezler Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB
Postanschrift: Stresemannstr. 79
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE111 Stuttgart, Stadtkreis
Postleitzahl: 70191
Land: Deutschland
E-Mail: Kompetenzzentrum_WohnenBW@menoldbezler.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.menoldbezler.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZDJC6
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Land Baden-Württemberg – Ausschreibung Rahmenvereinbarungen (Stufe 1) mit anschließenden Miniwettbewerben (Stufe 2)

Referenznummer der Bekanntmachung: 2020/2110
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand des Vergabeverfahrens ist der Abschluss von Rahmenvereinbarungen mit dem Land Baden-Württemberg über die Erbringung von Beratungsleistungen zum Abruf von Einzelaufträgen durch die Kommunen des Landes Baden-Württemberg.

Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist eine der zentralen Herausforderungen der nächsten Jahre. Das Land Baden-Württemberg möchte daher die Kommunen als wichtige Akteure auf dem Wohnungsmarkt bei der Schaffung von neuem Wohnraum unterstützen. Ziel ist, den Kommunen eine Beratung zur Verfügung zu stellen, die in der Schaffung von neuem Wohnraum mündet.

Die Beschaffung der Beratungsleistungen auf Grundlage der abzuschließenden Rahmenvereinbarungen wird von einem umfangreichen Förderprogramm für die Kommunen flankiert.

Ziel ist, dass die Beratungsleistungen sowie die Fördermittel ergebnisorientiert und effektiv eingesetzt werden. Die operative Abwicklung des Förderprogramms erfolgt durch die Landsiedlung Baden-Württemberg GmbH.

Es ist vorgesehen, dass die Beratungsleistungen im Rahmen der Förderung zu 80 % und bis zu einer maximalen Förderhöchstgrenze unterstützt werden. Antragsteller und Förderempfänger sind die durch das Kompetenzzentrum Wohnen BW zur grundsätzlichen Inanspruchnahme der Förderung zugelassenen Kommunen. Der Zulassung zur Förderung geht eine Basisberatung darüber, ob und welche Leistungen für die jeweilige Kommune hilfreich sein könnten, voraus. Für das Förderprogramm stehen aktuell Mittel in Höhe von 30 000 000 EUR zur Verfügung.

Die zur grundsätzlichen Inanspruchnahme der Förderung zugelassenen Kommunen werden zusätzlich bei dem Zugang zu den hochwertigen Beratungsleistungen unterstützt, indem ihnen mit diesen Rahmenvereinbarungen ein Mittel zur Verfügung gestellt wird, um sich aus einer Gruppe qualifizierter Dienstleister (Beraterpools) die jeweils benötigten Leistungen in den folgenden Beratungsfeldern zu beschaffen:

— Los 1: Beteiligungsmodul;

— Los 2: Grundlagenmodul;

— Los 3: Konzeptmodul – Konzeption;

— Los 4: Konzeptmodul – Verfahren;

— Los 5: Konzeptmodul – Wettbewerb;

— Los 6: Konzeptmodul – Wirtschaftlichkeit;

— Los 7: Umsetzungsmodul – Projektkoordination bei der Umsetzung.

Aus den mit dem Land Baden-Württemberg geschlossenen Rahmenvereinbarungen sind alle Kommunen des Landes Baden-Württemberg, also Landkreise und Gemeinden – inklusive Stadtkreise und große Kreisstädte -, zum Abruf von Leistungen berechtigt.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 1: Beteiligungsmodul

Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71410000 Stadtplanung
71530000 Beratung im Bauwesen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE1 BADEN-WÜRTTEMBERG
Hauptort der Ausführung:

Land Baden-Württemberg

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Beschafft werden Beratungsleistungen mit folgendem Inhalt:

— Entwicklung und Umsetzung einer kommunalen Kommunikationsstrategie;

— Konzipierung und Durchführung (incl. Vorbereitung, Organisation und Moderation) von Informationsveranstaltungen, Bürgerwerkstätten, Workshops etc. zur frühzeitigen und begleitenden Bürgerbeteiligung;

— Konzipierung und Durchführung (incl. Vorbereitung, Organisation und Moderation) öffentlicher Veranstaltungen zur frühzeitigen und dauerhaften Einbindung verschiedener lokaler Akteure in Planungs- oder Wettbewerbsverfahren;

— Entwicklung und Umsetzung von Strategien zur frühzeitigen und dauerhaften Einbindung der Grundstückseigentümer.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber kann durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer, die bis spätestens 31. August 2023 zugegangen sein muss, die Vertragslaufzeit um ein Jahr, d. h. bis zum 29. November 2024, verlängern.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Wichtig:

Eine Wertung anhand von Zuschlagskriterien findet erst auf Ebene der Miniwettbewerbe (Stufe 2) statt.

Der Auftraggeber führt auf der Ebene der Vergabe der Rahmenvereinbarungen keine Prüfung anhand von Zuschlagskriterien durch. Das Land Baden-Württemberg wird mit jedem geeigneten Unternehmen, dessen Angebot nicht nach § 57 VgV ausgeschlossen wird (insbesondere form- und fristgerechtes Angebot), eine Rahmenvereinbarung für das angebotene jeweilige Los abschließen.

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 2: Grundlagenmodul

Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71410000 Stadtplanung
71530000 Beratung im Bauwesen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE1 BADEN-WÜRTTEMBERG
Hauptort der Ausführung:

Land Baden-Württemberg

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Beschafft werden Beratungsleistungen mit folgendem Inhalt:

— Erstellung einer Analyse der Bevölkerungsstruktur und der soziodemografischen Entwicklung;

— Erstellung einer Wohnungsmarkt- / Wohnraumbedarfsanalyse;

— Beratung zu, Vorbereitung und Herbeiführung von eigenen kommunalen Anreizprogrammen / -modellen zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums;

— Erstellung einer Flächenpotenzialanalyse auf der Grundlage der Auswertung planerischer Rahmenbedingungen, bekannter fachrechtlicher Restriktionen, Flächenverfügbarkeiten, Eigentumsverhältnissen;

— Erstellung von teilräumlichen Innentwicklungsstudien bzw. integrierten teilräumlichen Entwicklungskonzepten;

— Beratung zu, Vorbereitung und Herbeiführung von politischen Grundsatzbeschlüssen zur Flächensicherung und Flächenmobilisierung für bezahlbaren Wohnraum.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber kann durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer, die bis spätestens 31. August 2023 zugegangen sein muss, die Vertragslaufzeit um ein Jahr, d. h. bis zum 29. November 2024, verlängern.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Wichtig:

Eine Wertung anhand von Zuschlagskriterien findet erst auf Ebene der Miniwettbewerbe (Stufe 2) statt.

Der Auftraggeber führt auf der Ebene der Vergabe der Rahmenvereinbarungen keine Prüfung anhand von Zuschlagskriterien durch. Das Land Baden-Württemberg wird mit jedem geeigneten Unternehmen, dessen Angebot nicht nach § 57 VgV ausgeschlossen wird (insbesondere form- und fristgerechtes Angebot), eine Rahmenvereinbarung für das angebotene jeweilige Los abschließen.

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 3: Konzeptmodul – Konzeption

Los-Nr.: 3
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71410000 Stadtplanung
71530000 Beratung im Bauwesen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE1 BADEN-WÜRTTEMBERG
Hauptort der Ausführung:

Land Baden-Württemberg

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Beschafft werden Beratungsleistungen mit folgendem Inhalt:

— Beratung, Vorbereitung und Unterstützung bei der Durchführung der städtebaulichen Rahmenplanung/Masterplanung;

— Beratung, Vorbereitung und Unterstützung bei der Entwicklung und Erstellung städtebaulicher Vorentwürfe und Entwürfe;

— Vorbereitung und flächenbezogene Ausarbeitung eines Umsetzungskonzeptes mit geeignetem Wohnungsmix, Einbezugs gemeinschaftlicher Wohnformen (z. B. Baugemeinschaften, Genossenschaften) sowie Berücksichtigung einer bedarfsorientierten, flächensparenden und klimaschonenden Wohnraumnutzung;

— Durchführung einer städtebaulichen und gestalterischen Beratung / Bauberatung.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber kann durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer, die bis spätestens 31. August 2023 zugegangen sein muss, die Vertragslaufzeit um ein Jahr, d. h. bis zum 29. November 2024, verlängern.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Wichtig:

Eine Wertung anhand von Zuschlagskriterien findet erst auf Ebene der Miniwettbewerbe (Stufe 2) statt.

Der Auftraggeber führt auf der Ebene der Vergabe der Rahmenvereinbarungen keine Prüfung anhand von Zuschlagskriterien durch. Das Land Baden-Württemberg wird mit jedem geeigneten Unternehmen, dessen Angebot nicht nach § 57 VgV ausgeschlossen wird (insbesondere form- und fristgerechtes Angebot), eine Rahmenvereinbarung für das angebotene jeweilige Los abschließen.

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 4: Konzeptmodul – Verfahren

Los-Nr.: 4
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71410000 Stadtplanung
71530000 Beratung im Bauwesen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE1 BADEN-WÜRTTEMBERG
Hauptort der Ausführung:

Land Baden-Württemberg

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Beschafft werden Beratungsleistungen mit folgendem Inhalt:

— Beratung bei und Vorbereitung der Aufstellung kommunaler Satzungen im Bereich des Vorkaufsrechts oder des besonderen Städtebaurechts;

— Vorbereitung und Betreuung von Verfahren der Grundstücksvergabe, z. B. im Erbbaurecht;

— Vorbereitung, Ausschreibung, Betreuung der Vergabe öffentlicher Grundstücke nach Konzeptqualität (Konzeptvergabe), insbesondere mit dem Ziel der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum;

— Beratung zu und Vorbereitung von politischen Empfehlungen und Beschlüssen zur Absicherung der Flächenentwicklung.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber kann durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer, die bis spätestens 31. August 2023 zugegangen sein muss, die Vertragslaufzeit um ein Jahr, d. h. bis zum 29. November 2024, verlängern.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Wichtig:

Eine Wertung anhand von Zuschlagskriterien findet erst auf Ebene der Miniwettbewerbe (Stufe 2) statt.

Der Auftraggeber führt auf der Ebene der Vergabe der Rahmenvereinbarungen keine Prüfung anhand von Zuschlagskriterien durch. Das Land Baden-Württemberg wird mit jedem geeigneten Unternehmen, dessen Angebot nicht nach § 57 VgV ausgeschlossen wird (insbesondere form- und fristgerechtes Angebot), eine Rahmenvereinbarung für das angebotene jeweilige Los abschließen.

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 5: Konzeptmodul – Wettbewerb

Los-Nr.: 5
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71410000 Stadtplanung
71530000 Beratung im Bauwesen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE1 BADEN-WÜRTTEMBERG
Hauptort der Ausführung:

Land Baden-Württemberg

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Beschafft werden Beratungsleistungen mit folgendem Inhalt:

— Durchführung des Wettbewerbsmanagements / der -organisation;

— Betreuung, Abwicklung von (ggf. EU-weiten) Wettbewerbsverfahren;

— Organisation, Betreuung, Abwicklung von Mehrfachbeauftragungen;

— Vorbereitung, Erstellung von Auslobungsunterlagen;

— Durchführung begleitender Partizipationsprozesse;

— Vorbereitung, Durchführung von Preisgerichten;

— Dokumentation von Wettbewerbsergebnissen, von Ergebnissen der Mehrfachbeauftragung und deren Aufbereitung für eine planungsrechtliche Umsetzung.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber kann durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer, die bis spätestens 31. August 2023 zugegangen sein muss, die Vertragslaufzeit um ein Jahr, d. h. bis zum 29. November 2024, verlängern.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Wichtig:

Eine Wertung anhand von Zuschlagskriterien findet erst auf Ebene der Miniwettbewerbe (Stufe 2) statt.

Der Auftraggeber führt auf der Ebene der Vergabe der Rahmenvereinbarungen keine Prüfung anhand von Zuschlagskriterien durch. Das Land Baden-Württemberg wird mit jedem geeigneten Unternehmen, dessen Angebot nicht nach § 57 VgV ausgeschlossen wird (insbesondere form- und fristgerechtes Angebot), eine Rahmenvereinbarung für das angebotene jeweilige Los abschließen.

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 6: Konzeptmodul – Wirtschaftlichkeit

Los-Nr.: 6
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71410000 Stadtplanung
71530000 Beratung im Bauwesen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE1 BADEN-WÜRTTEMBERG
Hauptort der Ausführung:

Land Baden-Württemberg

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Beschafft werden Beratungsleistungen mit folgendem Inhalt:

— Erstellung und Fortschreibung der Wirtschaftlichkeitsplanung / der Wirtschaftspläne für Vorhaben;

— Durchführung der Kosten-Nutzen- bzw. Kosten-Wirksamkeitsanalysen;

— Erarbeitung und Darstellung der Kostenschätzungen/-berechnungen und Förder-/Finanzierungsübersichten für verschiedene Stufen der Projektentwicklung formulieren;

— Aufstellung von Kostenmanagementkonzepten.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber kann durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer, die bis spätestens 31. August 2023 zugegangen sein muss, die Vertragslaufzeit um ein Jahr, d. h. bis zum 29. November 2024, verlängern.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Wichtig:

Eine Wertung anhand von Zuschlagskriterien findet erst auf Ebene der Miniwettbewerbe (Stufe 2) statt.

Der Auftraggeber führt auf der Ebene der Vergabe der Rahmenvereinbarungen keine Prüfung anhand von Zuschlagskriterien durch. Das Land Baden-Württemberg wird mit jedem geeigneten Unternehmen, dessen Angebot nicht nach § 57 VgV ausgeschlossen wird (insbesondere form- und fristgerechtes Angebot), eine Rahmenvereinbarung für das angebotene jeweilige Los abschließen.

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Los 7: Umsetzungsmodul – Projektkoordination bei der Umsetzung

Los-Nr.: 7
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71410000 Stadtplanung
71530000 Beratung im Bauwesen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE1 BADEN-WÜRTTEMBERG
Hauptort der Ausführung:

Land Baden-Württemberg

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Beschafft werden Beratungsleistungen mit folgendem Inhalt:

— Entwicklung einer Vorgehens- bzw. Verfahrensweise, um die Umsetzung der aus den vorangegangenen Beratungsleistungen bzw. Planungen gesetzten Ziele, insbesondere im Hinblick auf die die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, zielorientiert und strukturiert zu gewährleisten;

— Koordination und Unterstützung des kommunalen Prozess- / Projektmanagements zur Umsetzung eines konkreten Vorhabens / Projekts;

— Beratung zu und Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Vorhabenträger (z. B. Durchführung von Auswahl- und Ausschreibungsverfahren);

— Unterstützung bei der Aktvierung von Privatinvestitionen;

— Entwicklung von Strategien für die Kommunikation und das Zusammenwirken mit Eigentümern / Vorhabenträgern bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftraggeber kann durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer, die bis spätestens 31. August 2023 zugegangen sein muss, die Vertragslaufzeit um ein Jahr, d. h. bis zum 29. November 2024, verlängern.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Wichtig:

Eine Wertung anhand von Zuschlagskriterien findet erst auf Ebene der Miniwettbewerbe (Stufe 2) statt.

Der Auftraggeber führt auf der Ebene der Vergabe der Rahmenvereinbarungen keine Prüfung anhand von Zuschlagskriterien durch. Das Land Baden-Württemberg wird mit jedem geeigneten Unternehmen, dessen Angebot nicht nach § 57 VgV ausgeschlossen wird (insbesondere form- und fristgerechtes Angebot), eine Rahmenvereinbarung für das angebotene jeweilige Los abschließen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Vorbemerkung:

Die Eignung ist grundsätzlich für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft vorzulegen. Ein Bieter kann zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bieter und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bieter die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bieter auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB vorzulegen.

Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und III.1.3) entsprechend.

2. Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

— Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB;

— Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB;

— Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLOG);

— Aktueller (nicht vor dem 30. April 2020 datierend; Kopie ist ausreichend) Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister (bei GmbH & Co. KG auch der Komplementär-GmbH) nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

— Eigenerklärung über das Vorliegen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung:

Erklärung, dass eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in angemessener Höhe für Personenschäden, für Sachschäden sowie Vermögensschäden besteht oder im Fall der Bezuschlagung auf Stufe 1 (für die Rahmenvereinbarung) ein entsprechender Versicherungsschutz in angemessener Höhe gestellt wird.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

— Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigungszahl des Unternehmens, die Zahl der Mitarbeitenden im Bereich „Beratung von Kommunen“ und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist (2017, 2018, 2019);

— Referenzen – Vorlage von Referenzen über abgeschlossene Beratungsleistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind aus den letzten 5 Jahren (gerechnet ab dem Tag der Auftragsbekanntmachung).

Hinweis: Die geforderten Referenzangaben müssen für jedes Angebot nur einmal vorgelegt werden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindeststandards bei Referenzen:

Die fachlichen Inhalte, auf die Bezug genommen wird, ergeben sich pro Los jeweils aus Ziffer II.2.4 der Auftragsbekanntmachung (Ein fachlicher Inhalt pro Spiegelstrich).

— Für Los 1 („Beteiligungsmodul“): Es muss mit mindestens 2 Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren nachgewiesen werden, dass Leistungen erbracht wurden, die insgesamt mindestens 3 der fachlichen Inhalte in Los 1 betreffen;

— Für Los 2 („Grundlagenmodul“): Es muss mit mindestens 2 Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren nachgewiesen werden, dass Leistungen erbracht wurden, die insgesamt mindestens 3 der fachlichen Inhalte in Los 2 betreffen;

— Für Los 3 („Konzeptmodul – Konzeption“): Es muss mit mindestens 2 Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren nachgewiesen werden, dass Leistungen erbracht wurden, die insgesamt mindestens 3 der fachlichen Inhalte in Los 3 betreffen;

— Für Los 4 („Konzeptmodul – Verfahren“): Es muss mit mindestens 2 Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren nachgewiesen werden, dass Leistungen erbracht wurden, die insgesamt mindestens 2 der fachlichen Inhalte in Los 4 betreffen;

— Für Los 5 („Konzeptmodul – Wettbewerb“): Es muss mit mindestens 2 Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren nachgewiesen werden, dass Leistungen erbracht wurden, die insgesamt mindestens 3 der fachlichen Inhalte in Los 5 betreffen;

— Für Los 6 („Konzeptmodul – Wirtschaftlichkeit“): Es muss mit mindestens 2 Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren nachgewiesen werden, dass Leistungen erbracht wurden, die insgesamt mindestens 2 der fachlichen Inhalte in Los 6 betreffen;

— Für Los 7 („Umsetzungsmodul – Koordination bei der Umsetzung“): Es muss mit mindestens 2 Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren nachgewiesen werden, dass Leistungen erbracht wurden, die insgesamt mindestens 2 der fachlichen Inhalte in Los 7 betreffen.

Die Erklärungen über die Referenzen müssen folgende Angaben enthalten:

— Bezeichnung des Auftrags;

— Auftraggeber (einschließlich Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer);

— Angaben zur erbrachten Leistung (Leistungszeitraum, Auftragsvolumen, Größe des Projektteams);

— Darstellung der wirtschaftlichen und termingetreuen Erbringung der Leistungen;

— Darstellungen der durch die Beratung erzielten Ergebnisse;

— Projektbeschreibung digital (PDF-Format, je Projekt max. 2 DIN A4 Seiten in Form von Text, Fotos oder Skizzen).

Die Projektbeschreibung muss Informationen über folgende Aspekte der erbrachten Leistung enthalten:

— Inhalt der erbrachten Leistungen;

— Rolle im Projekt, damit erkennbar wird, welche Leistungen selbst durchgeführt wurden und bei welchen der Bieter mitgewirkt hat.

Hinweis: Die geforderten Referenzangaben müssen für jedes Angebot nur einmal vorgelegt werden.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 02/11/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/12/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 02/11/2020
Ortszeit: 10:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Ablauf des Verfahrens:

Die Vergabe der Beratungsleistungen erfolgt in 2 Stufen.

a) Vergabe der Rahmenvereinbarung (Stufe 1)

Auf der ersten Stufe werden die Rahmenvereinbarungen für die einzelnen Lose mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern abgeschlossen. Eine Wertung anhand von Zuschlagskriterien wird bei der Vergabe der Rahmenvereinbarungen (erste Stufe) nicht stattfinden. Der Auftraggeber wird mit jedem geeigneten Unternehmen, dessen Angebot nicht nach § 57 VgV ausgeschlossen wird (insbesondere form- und fristgerechtes Angebot), eine Rahmenvereinbarung für das jeweilige Los abschließen.

b) Vergabe des Einzelauftrags auf Grundlage der Rahmenvereinbarung

Für die Vergabe der Einzelaufträge wird ein Wettbewerb der Rahmenvereinbarungspartner bzw. einzelner Rahmenvereinbarungspartner (Miniwettbewerb) nach den Vorgaben des § 21 Abs. 5 VgV durchgeführt. Die Zuschlagskriterien im Miniwettbewerb ergeben sich aus den Beschaffungsunterlagen (Vergabeunterlagen). Die Durchführung des Miniwettbewerbs kann auf 2 Varianten erfolgen.

Die Kommunen führen die Miniwettbewerbe selbst durch oder beauftragen ggf. das Land Baden-Württemberg mit der Durchführung des Miniwettbewerbs.

Variante 1: Der Einzelauftrag erreicht nicht den jeweils geltenden EU-Schwellenwert für Dienstleistungsaufträge

Soweit dies nach den im Zeitpunkt des Einzelabrufs jeweils geltenden Bestimmungen der UVgO und den dazu ergangenen jeweils geltenden Verwaltungsvorschriften (Beispielsweise VwV Investitionsfördermaßnahmen öA vom 20. August 2020) erlaubt ist, konsultiert der abrufberechtigte öffentliche Auftraggeber, der den Miniwettbewerb durchführt, in Textform (z. B. per E-Mail) mindestens 3 Rahmenvereinbarungspartner für das betreffende Los gleichzeitig, ob sie in der Lage sind, den Einzelauftrag auszuführen. Dabei präzisiert er die für die Angebotserstellung erforderlichen Bedingungen, insbesondere den konkreten Beratungsbedarf.

Sind alle 3 Rahmenvereinbarungspartner nicht in der Lage, den Einzelauftrag auszuführen, werden 3 neue Rahmenvereinbarungspartner für das betreffende Los gleichzeitig angefragt.

Liegen die Voraussetzungen für einen Direktauftrag nach § 14 UVgO vor, kann der abrufberechtigte öffentliche Auftraggeber auch nur einen der Rahmenvereinbarungspartner aus dem betreffenden Los konsultieren.

Ist nach den jeweils im Zeitpunkt des Einzelabrufs geltenden Bestimmungen der UVgO und den dazu ergangenen jeweils geltenden Verwaltungsvorschriften (Beispielsweise VwV Investitionsfördermaßnahmen öA vom 20. August 2020) eine Konsultierung von nur 3 oder weniger Unternehmen nicht gestattet, wird der Miniwettbewerb nach Variante 2, also unter allen Rahmenvereinbarungspartnern, durchgeführt.

Den abrufberechtigten öffentlichen Auftraggebern steht es unabhängig davon frei, den Miniwettbewerb nach Variante 2 durchführen.

Variante 2: Der Einzelauftrag erreicht den jeweils geltenden EU-Schwellenwert für Dienstleistungsaufträge

Vor Vergabe jedes Einzelauftrags konsultiert der abrufberechtigte öffentliche Auftraggeber, der den Miniwettbewerb durchführt, in Textform (z. B. per E-Mail) alle Rahmenvereinbarungspartner für das betreffende Los gleichzeitig, ob sie in der Lage sind, den Einzelauftrag auszuführen. Dabei präzisiert er die für die Angebotserstellung erforderlichen Bedingungen, also den konkret bestehenden Beratungsbedarf im Rahmen der einzelnen Lose.

2) Weitere Hinweise

Bitte beachten Sie: Der Abschluss einer Rahmenvereinbarung begründet keinen Anspruch eines Auftragnehmers gegen das Land Baden-Württemberg und die abrufberechtigten öffentlichen Auftraggeber auf Leistungsabruf, insbesondere begründet die Rahmenvereinbarung keinen Anspruch gegen die abrufberechtigten öffentlichen Auftraggeber auf Abruf einer bestimmten Mindest- oder Höchstmenge.

Der Abschluss einer Rahmenvereinbarung hindert die Kommunen und das Land Baden-Württemberg zudem nicht daran, die in den einzelnen Losen beschriebenen Beratungsleistungen anderweitig (außerhalb des Förderprogramms gemäß Ziffer 2.1 des Verfahrensleitfadens) zu beschaffen.

3) Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.

4) Zusätzliche Angaben:

Die Angebotsformulare sind unter der in Ziffer I.3. angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Verfahrensleitfaden.

Unter der in Ziffer I.3. angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bieterfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Angebots sowie vor Ablauf der Angebotsrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Angebots zu beachten sind.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZDJC6

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
Fax: +49 721926-3985
Internet-Adresse: www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).

Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/09/2020