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Lieferungen - 465486-2021

15/09/2021    S179

Deutschland-Bamberg: Ausrüstung für Tomografie

2021/S 179-465486

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Sozialstiftung Bamberg
Postanschrift: Buger Straße 80
Ort: Bamberg
NUTS-Code: DE241 Bamberg, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 96049
Land: Deutschland
E-Mail: ruediger.schick@sozialstiftung-bamberg.de
Telefon: +49 95150311110
Fax: +49 95150311119
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.sozialstiftung-bamberg.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=228953
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.staatsanzeiger-eservices.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Vergabe eines Liefer- und Dienstleistungsvertrags für drei Computertomographen Referenznummer der Bekanntmachung: SSB-EK-2021-008

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
33115000 Ausrüstung für Tomografie
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Vergabe eines Liefer- und Dienstleistungsvertrags (incl. Gewährleistung für 2 Jahre sowie Vollservicevertrag für

weitere 96 Monate) für drei Computertomographen und Zubehör

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE241 Bamberg, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Bamberg

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Sozialstiftung Bamberg (SSB) ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts. Die Sozialstiftung Bamberg betreibt

im Stadtgebiet Bamberg (ca. 80.000 Einwohner) ein Krankenhaus der Maximalversorgung (Klinikum Bamberg

mit den Standorten Klinikum am Bruderwald und dem Klinikum am Michelsberg) und versorgte im Jahr 2018 ca.

43.000 stationäre und 145.000 ambulante Fälle.

Den Kliniken der SSB wurde im Jahr 1982 offiziell der Status Akademisches Lehrkranken-haus der Friedrich-

Alexander-Universität Erlangen Nürnberg verliehen. Hinter diesem Titel steht die hohe medizinische Kompetenz

der verschiedenen Fachbereiche der Kliniken der SSB mit individueller klinischer Ausbildung im Akademischen

Lehrkrankenhaus tätigen Famulanten und Studenten.

Die SSB beabsichtigt, die in der Radiologie ihrer Tochtergesellschaft Klinikum Bamberg installierten zwei

Computertomographen durch neue Geräte zu ersetzen und zusätzliche einen Computertomographen für

die Strahlenplanung ihrer Tochtergesellschaft MVZ am Bruderwald in Bamberg anzuschaffen. Die SSBKlinikbereiche

schreiben ihre Bedarfe gemeinsam aus. Jede Tochtergesellschaft schließt aber einen einzelnen

Vertrag mit dem zukünftigen Auftragnehmer ab.

Die anzubietenden Leistungen sind in den Vergabeunterlagen beschrieben.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 120
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Sämtliche der nachfolgend unter den Ziffern III.1.1 bis III.1.3 geforderten Nachweise, Erklärungen und

Unterlagen sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs (als Anlage zum Teilnahmeantrag) beizubringen.

Ein Angebot ist Rahmen des Teilnahmewettbewerbs noch nicht zu übermitteln. Unvollständige Unterlagen

können bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachgefordert werden. Die

Vergabestelle behält sich vor, Originale der eingereichten Kopien zu fordern. Die Bewerber haben keinen

Anspruch auf Nachforderung/ Nachreichung von Unterlagen. Das Fehlen eingeforderter Unterlagen, Nachweise

und Informationen kann zum Ausschluss führen! Dies gilt ausdrücklich auch im Falle einer Eignungsleihe

im Sinne § 47 VgV für die Eignungsleihgeber. Es müssen von allen Eignungsleihgebern die erforderlichen

Unterlagen zum Nachweis der Eignung mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden sowie die tatsächliche

Zugriffsmöglichkeit des Auftraggebers auf dieses Unternehmen durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung

des Eignungsleihgebers nachgewiesen werden (§ 47 VgV). Im Fall der Eignungsleihe für die wirtschaftliche und

finanzielle Leistungsfähigkeit haftet auch der Eignungsleihgeber gemäß § 47 Abs. 3 VgV.

Arbeits- und Bietergemeinschaften:

Anträge von Arbeitsgemeinschaften und anderen gemeinschaftlichen Bietern finden nur Berücksichtigung, wenn

mit dem Teilnahmeantrag:

- ein Verzeichnis der Mitglieder der Gemeinschaft mit Bezeichnung des bevollmächtigten Vertreters,

- eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung im

Auftragsfall sowie

- eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die

im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber der Auftraggeberin rechtsverbindlich vertritt, eingereicht wird.

Weiterhin sind der Leistungsumfang und der Leistungsteil jedes Mitgliedes der Bietergemeinschaft darzustellen.

Für die Beurteilung der Eignung wird eine Gesamtbetrachtung und -bewertung der von der Bietergemeinschaft

eingereichten Unterlagen angestellt. Die nachfolgend genannten Unterlagen (2a und 2b) sind jedoch zwingend

von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen

2. Besondere Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb:

Einfache Kopien folgender Unterlagen:

a) Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate),

b) Eigenerklärung bzgl. §§ 123 – 125 GWB. Der Auftraggeber stellt hierzu ein Formblatt zur Verfügung.

Geforderte Eignungsnachweise,(gem. § 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter

Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die

Präqualitfikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen. Ebenso

kann das von der Europäischen Kommission zur Verfügung gestellte Standardformular zur Abgabe einer

elektronischen Eigenerklärung (EEE) verwendet werden.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Angaben zum Nettoumsatz des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, der auf

Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind vgl. § 45

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VgV, wobei ein jährlicher Umsatz an Computertomographen von mindestens 2 Mio.€ netto gefordert wird

(Mindestforderung).

2. Angaben zum Gesamt-Nettoumsatz des Bewerbers innerhalb der letzten 3 Jahre.

3. Mit Einreichung des Teilnahmeantrags ist eine Eigenerklärung des Bewerbers über die Bereitschaft zum

Abschluss bzw. zum Bestehen folgender Sicherheiten zum Zeitpunkt der Auftragserteilung abzugeben: Berufsbzw.

Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens folgenden Deckungssummen: a) Sachschäden 5 000

000 EUR, b) Personenschäden 10 000 000 EUR, c) Sonstige Vermögensschäden 500 000 EUR. Sollte die

Beruf- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen zurzeit nicht erreichen, so ist

der Bewerber verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen.

Spätestens 14 Werktage nach der Auftragserteilung muss das Bestehen der geforderten Sicherheiten durch

entsprechende Urkunden oder Bestätigungen nachgewiesen werden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1. Es wird ein jährlicher Nettoumsatz des Bewerbers an Computertomographen, die mit den vorliegend

ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, innerhalb der letzten 3 Jahre von mindesten 2 Mio. € gefordert

(Mindestforderung).

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Kurzdarstellung des Bewerbers mit Angaben zur Entwicklung, Namen der Firma, Kontaktadressen,

Standorte; Darstellung des Unternehmensprofils und der Leistungsschwerpunkte.

2. Leistungsspezifische Referenzliste mit mindestens 3 realisierten Referenzprojekten (über die Lieferung von

Computertomographen an Krankenhäuser mit einem Mindest-Netto-Vertragsvolumen von jeweils 500.000 €)

der letzten 3 Jahre vor Veröffentlichung dieser Bekanntmachung bei denen in Art- und Umfang vergleichbare

Leistungen (mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar) erbracht wurden, mit folgenden

Angaben für jedes Referenzprojekt:

a) Name und Adresse der betreffenden Krankenhäuser mit Telefonnummer und Email-Adresse,

b) Angaben zur Projektgröße (Bettenanzahl des Auftraggebers und Umsatzvolumen der gelieferten CTSysteme)

c) Art- und Umfang der Liefer- und Dienstleistungen für den Auftraggeber.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1. Nennung von mindestens 3 Referenzprojekten (über die Lieferung von Computertomographen an

Krankenhäuser mit einem Mindest-Vertragsvolumen über die gesamt Laufzeit von jeweils 500.000 € netto)

der letzten 3 Jahre vor Veröffentlichung dieser Bekanntmachung bei denen in Art- und Umfang vergleichbare

Leistungen (mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar) erbracht wurden.

Wichtiger Hinweis:

Es sind Eigenerklärungen ausreichend.

Ebenso kann das von der Europäischen Kommission zur Verfügung gestellte Standardformular zur Abgabe

einer elektronischen Eigenerklärung (EEE) verwendet werden. Während des Verfahrens ablaufende

Bescheinigungen sind unaufgefordert zu aktualisieren. Bei fehlenden oder unvollständigen Unterlagen kann ein

Ausschluss vom Verfahren erfolgen. Die Vergabestelle behält sich vor, Erläuterungen oder Konkretisierungen

zu den Unterlagen nachzufordern und zur Auftragserteilung zusätzlich zu den Eigenerklärungen entsprechende

Nachweise oder behördliche Bestätigungen zu fordern. Die Vergabestelle behält sich bezüglich der

Referenzenweiterhin vor, bei den benannten Kunden Informationen einzuholen, die eine weitergehende Prüfung

der Leistungsfähigkeit erlauben.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Beschleunigtes Verfahren
Begründung:

Zur Begründung des gewählten Vergabeverfahrens kommen § 14 Abs. (3) Nr. 1 bis Nr. 3 VgV in Betracht.

Gem. § 14 Abs. 3 VgV können Auftraggeber Aufträge im Verhandlungsverfahren mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme (Teilnahmewettbewerb) vergeben werden.

Nach einem aktuellen Bericht des Leiters der Medizintechnik der SSB, sind die beiden Computertomographen der Radiologie der SSB mit ernsthaften Defekten ausgefallen und „notdürftig instandgesetzt worden“. Es ist damit zu rechnen, dass beide Geräte kurzfristig komplett ausfallen werden. Nach Information des Herstellers Firma Philips können die Geräte dann vermutlich nicht mehr oder nur, mit einem überproportionalen und (durch das Alter der Geräte) nicht mehr zu rechtfertigendem Aufwand, durch Ersatz wesentlicher Bestandteile repariert werden.

Über diese beiden CT-Systeme werden alle Computertomographien der SSB abgewickelt und außerdem die Strahlenplanung für die drei Linearbeschleuniger der SSB durchgeführt.

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 27/09/2021
Ortszeit: 13:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 29/09/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/12/2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Die Teilnahmeanträge sind in deutscher Sprache in digitaler Form innerhalb der unter Ziffer IV.2.2)

angegebenen Teilnahmefrist an die in Ziffer 1.3) genannte Internetadresse des Staatsanzeiger eServices

einzureichen. Das Aktenzeichen SSB-EK-2021-008 ist mit anzugeben.

2. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind die unter III.1.1 genannten Formulare und die

Ausschreibungsunterlagen digital abrufbar.

3. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am

Vergabeverfahren findet nicht statt.

4. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich in digitaler Form an die unter Ziffer I.3)

angegebene Internet-Adresse des Staatsanzeiger eServices zu richten. Die Fragen sind spätestens bis 5

Kalendertage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist zu stellen. Sie sollen möglichst frühzeitig gestellt werden.

5. Unklarheiten in den Verdingungsunterlagen:

Enthalten die Bewerberinformation oder die Verdingungsunterlagen nach Auffassung des Bewerbers

Unklarheiten, die eine Teilnahme erschweren oder die Preisermittlung beeinflussen können, so hat der

Bewerber die Auftraggeberin umgehend darauf hinzuweisen. Weiterhin hat der Bewerber die Auftraggeberin

auf eventuell bestehende Widersprüche in den Verdingungsunterlagen und auf Unvollständigkeit der

ausgeschriebenen Lieferungen und Leistungen unverzüglich aufmerksam zu machen. Die Hinweise sind in

digitaler Form an die unter Ziffer I.3) angegebene Internet-Adresse des Staatsanzeiger eServices zu richten.

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Antwortschreiben und Hinweise der Auftraggeberin, die Ausschreibungsunterlagen ergänzen, präzisieren oder

abändern, gehen den Ausschreibungsunterlagen vor.

Die den Bewerbern bzw. Bietern im Verlauf dieses Verfahrens erteilten weiteren Informationen

(Antworten der Auftraggeberin auf Fragen der Bieter, sonstige schriftliche Hinweise) sind ebenso wie die

Ausschreibungsunterlagen bei der Erstellung des Teilnahmeantrages und des Angebotes zugrunde zu legen.

6. Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss eines Liefer- und Dienstleistungsvertrags mit einem einzigen

Wirtschaftsteilnehmer.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27
Ort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg.mfr.bayern.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Vorschriften über die Einlegung von Rechtsbehelfen finden sich in §§ 155 ff. GWB (Gesetz gegen Wettbewerbs

beschränkungen). Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrags zur Vergabekammer

gemäß §§ 160 ff. GWB wird hingewiesen, namentlich auf die Regelung des § 160 Abs.3 GWB, die folgenden

Wortlaut hat: ,,Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des

Nachprüfungsantrags erkennt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10

Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis

Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem

Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis

zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber

dem Auftraggeber gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu

wollen, vergangen sind." Der Nachprüfungsantrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und

unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten (§ 161 GWB). Nach Ablauf der Frist ist

der Antrag unzulässig.(§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/09/2021