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Dienstleistungen - 482199-2017

01/12/2017    S231

Deutschland-Berlin: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste

2017/S 231-482199

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Land Berlin, Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Abteilung IV, Referat ÖPNV
Postanschrift: Am Köllnischen Park 3
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE3 BERLIN
Postleitzahl: 10179
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Matthias Horth
E-Mail: matthias.horth@senuvk.berlin.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.berlin.de/sen/uvk/
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Aufgabenträgerunterstützung Berliner Nahverkehr.

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79400000 Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Unterstützung des Landes Berlin in seiner Funktion als Aufgabeträger für den Berliner Nahverkehr bei der Wahrnehmung der hierauf bezogenen gesetzlichen und vertraglichen Aufgaben.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 8 730 000.00 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
79411000 Allgemeine Managementberatung
79416200 Beratung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit
79418000 Beschaffungsberatung
79421000 Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
Hauptort der Ausführung:

Berlin.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Land Berlin, vertreten durch SenUVK, ist Aufgabenträger für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Der ÖPNV im Land Berlin umfasst sowohl den öffentlichen Straßenpersonenverkehr mit Bussen, Tram, U-Bahnen und Fähren (ÖSPV) als auch den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Das Land Berlin kann daher seine Funktion als Besteller für alle Berliner Verkehrsmittel umfassend wahrnehmen.

Gegenstand der Ausschreibung ist die Unterstützung des Landes Berlin in seiner Funktion als Aufgabenträger für den ÖPNV bei der Wahrnehmung der hierauf bezogenen gesetzlichen und vertraglichen Aufgaben.

Dies umfasst insbesondere die Steuerung und Kontrolle des Verkehrsvertrages zwischen dem Land Berlin und der BVG und die damit verbundene Wahrnehmung der Interessen des Auftraggebers gegenüber der BVG. Hinzu kommt die Unterstützung bei der Vorbereitung und Verhandlung des neuen Verkehrsvertrages mit der BVG, der ab 1.9.2020 bis zum 31.8.2035 laufen soll.

Es gehört auch zu den Aufgaben des Auftragnehmers, den Auftraggeber bei der Identifizierung, Ausformulierung und Vertretung seiner Interessen gegenüber anderen Verwaltungseinheiten mit Berührung zum ÖPNV und seinen in den Vergabeunterlagen beschriebenen Zuständigkeiten zu unterstützen.

Für die Gesamtheit des dargestellten Aufgabenspektrums gilt: Der Auftragnehmer handelt nach den Vorgaben und Weisungen des Auftraggebers. Für den Auftraggeber ist dabei von entscheidender Bedeutung, dass er einen unabhängigen, nur den Interessen des Auftraggebers verpflichteten Auftragnehmer für alle nahverkehrsrelevanten Themen erhält. Der Auftragnehmer hat sich letztlich so zu verhalten, als würde er als Verwaltungseinheit in die Aufgabenwahrnehmung des Auftraggebers einbezogen.

Die zu beauftragenden Leistungen lassen sich den nachfolgend aufgeführten Themenfeldern zuordnen.

I. Verkehrsplanung, Angebots- und Fahrplanentwicklung.

II. Verkehrsinfrastruktur U-Bahn, Tram und Bus.

III. Vertragscontrolling ÖSPV.

IV. Unterstützung SenUVK bei S-Bahn-Vergabeverfahren.

V. Projektleitung und Querschnittsaufgaben.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Konzepte / Gewichtung: 23
Qualitätskriterium - Name: Qualität des eingesetzten Personals / Gewichtung: 37
Kostenkriterium - Name: Wertungspreis für Festauftrag / Gewichtung: 30
Kostenkriterium - Name: Wertungspreis für optionale Leistungen / Gewichtung: 10
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftragnehmer hat als optionale Leistung nach entsprechendem Abruf durch den Auftraggeber zusätzliche personelle Ressourcen zur Unterstützung des Basisteams und/oder zur vertieften oder kurzfristigen Bearbeitung von speziellen, mit der Aufgabenbeschreibung im Zusammenhang stehenden Themen, die durch den Auftraggeber vertragsgemäß konkretisiert werden können, bereitzustellen (sog. erweitertes Projektteam).Der Abruf kann sich auf einzelne Ressourcen oder mehrere Teammitglieder beziehen. Die abgerufenen Ressourcen müssen innerhalb des angeforderten Zeitraums dem Projekt zur Verfügung gestellt werden, d.h. mit der Leistungserbringung beginnen.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die formalen Anforderungen an den Teilnahmeantrag sind in Ziff. VI.3) geregelt. Interessierte Unternehmen müssen sich über die in Ziff. I.3) angegebene Adresse (regelmäßig) selbstständig über etwaige geänderte oder ergänzende Informationen zum Teilnahmewettbewerb erkundigen und bei der Erstellung des Teilnahmeantrags berücksichtigen. Mit dem Teilnahmeantrag ist eine gültige Emailadresse anzugeben.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2017/S 134-274525
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:

Aufgabenträgerunterstützung Berliner Nahverkehr

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
22/11/2017
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: ja
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Bietergemeinschaft KCW/VBB
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Bietergemeinschaft KCW/VBB
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 8 730 000.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
Internet-Adresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).

Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.

Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: siehe Ziffer VI.4.1
Ort: Berlin
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/11/2017