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Dienstleistungen - 483927-2021

24/09/2021    S186

Deutschland-Berlin: Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse

2021/S 186-483927

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Land: Deutschland
E-Mail: servicestelle-vergabe@bmvi.bund.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.bmvi.bund.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Verkehr und digitale Infrastruktur

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Verkehrsprognose 2035, Teil 4: Eisenbahnverkehrsprognose 2035 geändert in: Verkehrsprognose 2040, Teil 4 Eisenbahnverkehrsprognose 2040

Referenznummer der Bekanntmachung: Z30/SeV/288.3/2022/E13
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71241000 Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand dieser Ausschreibung ist

die Erarbeitung der „Eisenbahnverkehrsprognose 2040“ mit dem Ziel der Ermittlung streckenabschnittsgenauer Verkehrsbelastungszahlen des Eisen-bahnnetzes sowohl für das Basisjahr 2019, den Prognosehorizont 2040 sowie den Szenarienhorizont 2050 (Los 1),

die Erarbeitung und Umsetzung der „Bezugsfallentwicklung“ auf Grundlage der Ergebnisse der Eisenbahnverkehrsprognose 2040 (Los 1) für die im jeweiligen Prognosezeitraum prognostizierten Verkehrsströme des Verkehrsträgers (Los 2)

Änderungen der Leistungen und Teilaufhebung Los 3:

Nach Prüfung der Ausführungen zum Verhandlungsbedarf im Erstangebot und aufgrund der Ergebnisse des im Februar 2021 durchgeführten Verhandlungsgesprächs ist der Auftraggeber zu der Auffassung gelangt, dass die Leistungsbeschreibung vom 03.11.2020 zur Erarbeitung des Zielfahrplans zwingend erforderliche Leistungen, die für die Vertragserfüllung wesentlich sind, bisher nicht berücksichtigt. Das betrifft vor allem die Leistungen im Arbeitspaket 3 (AP 3).

Der Auftraggeber hat gem. § 63 Abs. 1 Nr. 2 VgV entschieden, das Vergabeverfahren teilweise, beschränkt auf die mit Los 3 zu vergebenden Leistungen aufzuheben und diese im Rahmen eines gesonderten Vergabeverfahrens neu auszuschreiben.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 1 798 764.99 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Eisenbahnverkehrsprognose 2040

Los-Nr.: 1
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71241000 Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
Hauptort der Ausführung:

Die Leistungen sind am Sitz des AN zu erbringen.

Arbeitstreffen, Präsentationen o. ä. mit/bei dem AG finden am Dienstsitz in Berlin statt.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Grundlage der Bedarfsplanüberprüfung ist die Umlegung der Verkehrsnachfragen aus den Jahren 2019 und 2040 in streckenabschnittsspezifische Verkehrsaufkommen (Zuganzahl). Dazu ist eine netzweite Verkehrsumlegung für den Analysefall 2019 und die (Prognose-)Planfälle 2040 durchzuführen. Die Planfälle umfassen die für 2040 prognostizierten Verkehrsströme für den Verkehrsträger Schiene im Zielnetz des Bedarfsplans 2019.

Die Leistung setzt sich insbesondere aus den folgenden Arbeitspaketen (AP) zusammen:

AP 1: Wissenschaftliche Beratung des Auftraggebers; Abstimmung AN/AG

AP 2: Wissenschaftliche Beratung und Abstimmungen der AN der anderen Teile der Verkehrsprognose 2040

AP3 Aufbau Netzmodell Schiene für den Analysefall 2019

AP 4: Aufbau Netzmodell Schiene für den Prognosefall 2040

AP 5 Modellierung der Analysesituation 2019

AP 6: Modellierung und Verkehrsnachfrageberechnung der „Eisenbahnverkehrsprognose 2040“

AP 7: Vergleich der Eisenbahnverkehrsprognose 2040 mit dem Zielnetz des Bedarfsplans 2016

AP 8: Modellierung und Verkehrsnachfrageberechnung eines weiteren Planfalles der Eisenbahnverkehrsprognose 2040

AP 9: Modellierung und Verkehrsnachfrageberechnung der Eisenbahnverkehrsentwicklungsszenarien 2050

AP 10: Dokumentation und Berichte

AP 11: Übergabe der aufbereiteten Ergebnisse als Datensätze sowie als digitale Karten

AP 12: Präsentation der Ergebnisse

AP 13: Externe Datenbeschaffung

Bedarfsposition: Zusätzliche Treffen für Abstimmungen/Präsentationen mit/bei AG

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Aufgabenverständnis/Methodische Vorgehensweise / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Qualitätssicherung / Gewichtung: 20
Preis - Gewichtung: 25
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die in der Leistungsbeschreibung aufgeführte Bedarfsposition wird im Einzelfall gesondert schriftlich beauftragt. Ein Rechtsanspruch zur Beauftragung besteht nicht.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Auftragsänderungen während der Vertragslaufzeit gem. § 16 des Vertrags

(1) Der AG ist berechtigt, ohne Durchführung eines Vergabeverfahrens eine neue Vergütungsobergrenze nach den folgenden Bestimmungen festzusetzen.

a) Der Auftrag kann aus sachlichen, technischen, rechtlichen oder personellen Gründen nicht ohne Mehrbedarf ordnungsgemäß und vollständig erbracht werden und erfordert eine Änderung der Vergütungsobergrenze gem. § 9 Abs. (6) dieses Vertrages.

b) Die Gründe sind nachvollziehbar durch den AN zu dokumentieren und durch den AG gegenzuzeichnen. Sie können insbesondere vorliegen, wenn nach Vertragsschluss Umstände eingetreten sind, die einen höheren als den ursprünglich erwarteten Aufwand verursacht haben oder verursachen werden und diese Umstände keinem Vertragspartner zuzurechnen sind.

c) Die Ermittlung des Mehrbedarfes erfolgt unter angemessener Berücksichtigung der seit Vertragsbeginn für eine ordnungsgemäße Leistungserbringung erforderlich gewordenen Aufwände (Reise-, Personalkosten) und einer zwischen den Vertragspartnern abgestimmten realistischen Prognose des für eine mangelfreie Erfüllung voraussichtlich noch erforderlichen Mehrbedarfes. Die Höhe der neuen (angepassten) Vergütungsobergrenze wird aufgrund des so ermittelten Mehrbedarfs und der im Preisblatt angebotenen Pauschalfestpreise und Stundensätze festgesetzt.

d) Auf die Höhe der Pauschalfestpreise gem. § 10 Abs. (3) finden diese Regelungen keine Anwendung.

e) Im Übrigen gilt für die Anpassung der Vergütungsobergrenze das Schriftformerfordernis des § 17 Abs. (4) dieses Vertrages.

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Bezugsfallentwicklung

Los-Nr.: 2
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71241000 Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
Hauptort der Ausführung:

Die Leistungen sind am Sitz des AN zu erbringen.

Arbeitstreffen, Präsentationen o. ä. mit/bei dem AG finden am Dienstsitz in Berlin statt.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Für die im Nachgang zur Bedarfsplanüberprüfung erforderlichen Bewertungen von Aus- und Neubau-Vorhaben im Bereich der Bundesschienenwege ist die Erarbeitung eines Bezugsfalls 2035 erforderlich, der die Ergebnisse der Verkehrsprognose 2035 (Los 1) berücksichtigt. Für die Bewertung werden ein Bezugsfall 2035 (Ohne-Fall) und der Projekt-Planfall 2035 (Mit-Fall) verglichen. Bezugsfall und Projekt-Planfall unterscheiden sich durch die Berücksichtigung der Effekte des jeweiligen zu betrachtenden Infrastrukturprojekts.

Die Leistung setzt sich insbesondere aus den folgenden Arbeitspaketen (AP) zusammen:

-AP 1 Wissenschaftliche Beratung des Auftraggebers; Abstimmung AN/AG

AP 2 Erstellung eines Katalogs der Schieneninfrastruktur für den Bezugsfall auf Basis der Verkehrsverflechtung der Eisenbahnverkehrsprognose 2040

AP 3: Einpflegen des geänderten Infrastrukturkatalogs in das Bezugsfallnetzmodell

AP 4: Anpassung des Verkehrsangebots des Arbeitsszenarios (Nahverkehr und Fernverkehr) auf das geänderte Infrastrukturangebot im Bezugsfall

AP 5: Routing des Verkehrsangebots auf dem geänderten Bezugsfallmodell

AP 6: Berechnung der aktualisierten Nachfragematrix für den Bezugsfall

AP 7: Umlegung der Bezugsfallnachfrage

AP 8: Engpassanalyse und -aufbereitung

AP 9 Berichte und Präsentation

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Aufgabenverständnis/Methodische Vorgehensweise / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Qualitätssicherung / Gewichtung: 20
Preis - Gewichtung: 25
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Anpassung des Zielfahrplans Deutschlandtakt

Los-Nr.: 3
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71241000 Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
Hauptort der Ausführung:

Die Leistungen sind am Sitz des AN zu erbringen.

Arbeitstreffen, Präsentationen o. ä. mit/bei dem AG finden am Dienstsitz in Berlin statt.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Anhand der Umlegungsergebnisse ist der aktuelle Zielfahrplan Deutschlandtakt als Grundlage für die Ermittlung des Infrastrukturbedarfs zu überprüfen und ggf. anzupassen. Dazu ist in Abstimmung mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU), den Aufgabenträgern im SPNV, für den SGV maßgeblichen Logistik-Unternehmen und dem AG jeweils ein Netzzustand für den Bezugsfall und die Planfälle der Prognose zu erstellen. Dabei sollten für jeden Netzzustand mindestens drei Iterationsschleifen kalkuliert werden.

Die Leistung setzt sich insbesondere aus den folgenden Arbeitspaketen (AP) zusammen:

- AP 1: Überprüfung des Zielfahrplans im SPV

- AP 2: Überprüfung des Zielfahrplans im SGV

- AP 3: Erarbeitung des Zielfahrplans

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Aufgabenverständnis/Methodische Vorgehensweise / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Qualitätssicherung / Gewichtung: 20
Preis - Gewichtung: 25
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 159-388207
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: Z30/SeV/288.3/2022/E13 Los 1
Los-Nr.: 1
Bezeichnung des Auftrags:

Eisenbahnverkehrsprognose 2040

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
13/09/2021
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: ja
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Intraplan Consult GmbH
Postanschrift: Dingolfinger Str. 2
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 81673
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: TTS Trimode Transport Solution GmbH
Ort: Freiburg
NUTS-Code: DE131 Freiburg im Breisgau, Stadtkreis
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 1 459 082.80 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1 454 884.99 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: Z30/SeV/288.3/2022/E13- Los 2
Los-Nr.: 2
Bezeichnung des Auftrags:

Bezugsfallentwicklung

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
20/09/2021
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: ja
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Intraplan Consult GmbH
Postanschrift: Dingolfinger Str. 2
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 81673
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: TTS Trimode Transport Solution GmbH
Ort: Freiburg
NUTS-Code: DE131 Freiburg im Breisgau, Stadtkreis
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 405 819.75 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 343 880.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: Z30/SeV/288.3/2022/E13 Los 3
Los-Nr.: 3
Bezeichnung des Auftrags:

Anpassung des Zielfahrplans Deutschlandtakt

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: nein
V.1)Information über die Nichtvergabe
Der Auftrag/Das Los wird nicht vergeben
Sonstige Gründe (Einstellung des Verfahrens)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt Vergabekammer des Bundes
Ort: Bonn
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB (siehe z. B.: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__160.html) hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.

§ 160 GWB lautet:

1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,

2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriftengeltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,

3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
21/09/2021