Dienstleistungen - 484546-2019

15/10/2019    S199

Deutschland-Frankfurt am Main: Schienenfahrzeuge

2019/S 199-484546

Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: DB Fernverkehr AG
Postanschrift: Stephensonstr. 1
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE7 HESSEN
Postleitzahl: 60326
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Deutsche Bahn AG, FS.EF 23 (1), Richelstr. 5, 80634 München
E-Mail: esra.kahveci@deutschebahn.com
Telefon: +49 89130883877

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://deutschebahn.com

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Umbau von 17 Doppelstocktriebzügen „Stadler KISS 1 u. 2“

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
34620000 Schienenfahrzeuge
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Für den Betrieb von 17 Zügen der Baureihen 4010 und 4110 (KISS 1 und KISS 2 der Firma Stadler) werden zum Zieltermin für die Lieferung und Umsetzung spätestens im März 2022 ein Gesamtauftragspaket vergeben.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 1.00 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: CH SCHWEIZ/SUISSE/SVIZZERA
NUTS-Code: AT ÖSTERREICH
NUTS-Code: DE DEUTSCHLAND
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

— Erweiterung der Baureihe (BR) 4110 von vier- auf sechsteilige Züge durch Lieferung und Integration von 18 Mittelwagen,

— Redesign-Maßnahmen für alle 17 Züge der Baureihen 4010 und 4110:

—— Umbauten und Umgestaltungen im Innenraum,

—— Integration der Fahrgast-IT (Fahrgastinformationssystem, WLAN und Reservierungssystem),

—— Außenlackierung der BR 4010,

— Upgrade des bestehenden ETCS-Systems auf Baseline 3 einschl. der Anbindung an die Sicherungs- u. Leittechnik,

— Erweiterung/Anpassung der bestehenden Fahrzeugdokumentation,

— Inbetriebnahme nach Umbau einschl. aller Fahrzeuggenehmigungen für beide BR für die Schweiz, Österreich und Deutschland,

— Erreichung Netzzugang für den Betrieb in der Schweiz, in Österreich und Deutschland.

Angesichts des vorgesehenen Leistungszeitraums und der sich für die Projektabwicklung und den Projekterfolg aus den vorgenannten Teilleistungen ergebenden gegenseitigen Abhängigkeiten und Wechselbeziehungen (Zulassungsaufwände, Zugzuführung, Schnittstellen, Koordination und Testregime) ist die Beauftragung als Gesamtpaket erforderlich.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Die Erlangung des Umbau- und Zulassungerfolges ist vollständig durch den OEM Fa. Stadler am Markt erlangbar. / Gewichtung: 100
Preis - Gewichtung: 0
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung
  • Die Bauleistungen/Lieferungen/Dienstleistungen können aus folgenden Gründen nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt werden:
    • aufgrund des Schutzes von ausschließlichen Rechten einschließlich Rechten des geistigen Eigentums
Erläuterung:

Kein Wettbewerb vorhanden aufgrund technischer Zwänge:

Die Fa. Stadler ist Hersteller der doppelstöckigen elektrischen Triebzüge KISS der Baureihen 4010 und 4110. Der Fa. Stadler stehen sowohl die Rechte an der Sicherungs- und Leittechnik einschl. Software und Sourcecodes als auch die Produktionsrechte an den Fahrzeugen ausschließlich zu. Mit Blick auf die Komplexität des zeitgleichen Gesamtumbaus deren Schwerpunkt die Integration zweier zusätzliche Mittelwagen und sämtlicher Genehmigungen bei den zuständigen Genehmigungsbehörden kommt kein anderer Lieferant in Betracht.

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe

V.2)Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1)Tag der Zuschlagsentscheidung:
11/10/2019
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Offizielle Bezeichnung: Fa. Stadler Rail AG einschl. verbunde Unternehmen
Postanschrift: Stadlerstr. 1
Ort: Bussnang
NUTS-Code: CH SCHWEIZ/SUISSE/SVIZZERA
Postleitzahl: 9565
Land: Schweiz
E-Mail: stadler.rail@stadlerrail.com
Der Auftragnehmer/Konzessionär wird ein KMU sein: nein
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 1.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird(§168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw.

– soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind,

– bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11/10/2019