Bauleistung - 491433-2020

16/10/2020    S202

Deutschland-Frankfurt am Main: Bauarbeiten

2020/S 202-491433

Auftragsbekanntmachung – Sektoren

Bauauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Fraport AG
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60547
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Fraport Ausbau Süd GmbH, Abteilung FAS-EV
E-Mail: ausschreibung@fraport-ausbau-sued.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.fraport.de
I.3)Kommunikation
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere Auskünfte sind erhältlich unter: www.vergabe.rib.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.vergabe.rib.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Flughafenanlagen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

VE6035 Materialentsorgung Sockel Ramp 14 I

Referenznummer der Bekanntmachung: EU-O0782-20FAS
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45000000 Bauarbeiten
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Im Rahmen des Neubaus des Terminal 3 der Fraport AG am Frankfurter Flughafen werden unter anderem ein Terminalgebäude und die Piergebäude H + J sowie das Pier G und das Parkhaus errichtet.

Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind folgende Leistungen:

Untersuchungen zur Abfalldeklaration, Transport und Entsorgung von Bodenmaterial

Weitere Angaben unter II.2.4.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
90522100 Abtragen von verseuchtem Boden
90522200 Beseitigung von verseuchtem Boden
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Frankfurt am Main Flughafen

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand dieser Ausschreibung sind folgende Leistungen:

Gegenstand dieser Ausschreibung sind Leistungen zur Abfuhr und Entsorgung von ca. 50 000 t zwischengelagertem, PFC-belastetem Aushubmaterial. Es handelt sich um Bodenmaterial mit einer Belastungsverteilung von Z0 bis >Z2 nach bayerischer Leitlinie.

Der AN hat Untersuchungen zur Abfalldeklaration, den Abtransport, die Entsorgung, den vorbereitenden Verkehrswegebau, Umlagerungsarbeiten sowie eine Dokumentation der Entsorgung zu erbringen. Die Wahl des Entsorgungsweges ist freigestellt. Eine fachgerechte und umweltverträgliche Entsorgung ist nachzuweisen.

Leistungsbeginn: KW51 2020

Leistungsende: KW14 2021.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 4
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß den §§ 123 und 124 GWB ist wie folgt zu belegen:

Bieter, bei Bietergemeinschaften der bevollmächtigte Vertreter für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft, haben mit dem Angebot zwingend eine Eigenerklärung zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen gemäß den §§ 123 und 124 GWB (Ziffer III.1.1)), der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.1.2)) und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.1.3)) abzugeben. Nähere Informationen zum gesamten Verfahrensgang sind in einem Dokument „Formblätter zur Eignung", das unter der Adresse www.vergabe.rib.de elektronisch zur Verfügung gestellt wird, aufgeführt. Das Dokument „Formblätter zur Eignung" entspricht in seinem Aufbau und der Bezifferung dem Formular dieser Auftragsbekanntmachung-Sektoren.

Die Vergabeunterlagen werden ebenfalls unter der Adresse www.vergabe.rib.de elektronisch zur Verfügung gestellt. Änderungen und Ergänzungen bleiben vorbehalten (vgl. VI.3)).

Zur Abgabe der nach den Ziffern III.1.1) bis III.1.3) geforderten Eigenerklärungen können die Formblätter

— „Vordruck Eignungsnachweise“;

— „Verpflichtungserklärung „andere Unternehmen" (Eignungsleihe gem. § 47 SektVO)“, und

— „Bietergemeinschaftserklärung“ verwendet werden.

Die Formblätter sind Bestandteile des Dokumentes „Formblätter zur Eignung“, das unter der Adresse www.vergabe.rib.de elektronisch zur Verfügung gestellt wird.

1. Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß den §§ 123 und 124 GWB ist gemäß den Ausführungen unter Ziffer III.1.1) des Dokumentes „Formblätter zur Eignung" zu belegen.

Es wird auf die Ausführungen des Dokumentes „Formblätter zur Eignung", das unter der Adresse www.vergabe.rib.de elektronisch zur Verfügung gestellt wird, verwiesen.

Die vorstehenden Eigenerklärungen (Ziffer III.1.1) sind nur auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle – noch nicht mit dem Angebot – durch Vorlage derjenigen folgenden Bescheinigungen zuständiger Stellen von dem Bieter oder den Mitgliedern der Bietergemeinschaft, zu bestätigen, die ausdrücklich von der Vergabestelle angefordert werden:

a) Auszug aus dem einschlägigen Register, insbesondere ein Führungszeugnis aus dem Bundeszentralregister oder, in Ermangelung eines solchen, eine gleichwertige Bescheinigung einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates (Eigenerklärung 1.1 a)),

b) die Unbedenklichkeitsbescheinigungen der tariflichen Sozialkassen oder eine entsprechende Bescheinigung der zuständigen Behörden des Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des Bieters/Mitgliedes des Bietergemeinschaftsmitgliedes (soweit der Betrieb beitragspflichtig ist) (Eigenerklärung 1.1 b)),

c) die Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes (soweit das Finanzamt eine derartige Bescheinigung ausstellt) (Eigenerklärung 1.1 b)),

d) soweit zutreffend einen rechtskräftig bestätigten Insolvenzplan (Eigenerklärung 1.1 d)).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Bieter, bei Bietergemeinschaften der bevollmächtigte Vertreter für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft, haben mit dem Angebot zwingend folgende Eigenerklärungen abzugeben:

Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren in Euro netto, wenn in dem jeweiligen Geschäftsjahr ein Umsatz erwirtschaftet wurde. Eine Geschäftstätigkeit von mindestens 3 Geschäftsjahren ist nicht gefordert.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Als Mindestbedingung muss ein durchschnittlicher jährlicher Gesamtumsatz von min. 10 Mio. Euro netto vorliegen, ansonsten wird der Bieter oder die Bietergemeinschaft ausgeschlossen.

Bei Bietergemeinschaften werden bei der Ermittlung des durchschnittlichen jährlichen Umsatzes die Jahresumsätze der Mitglieder der Bietergemeinschaft addiert.

Zur Abgabe der Eigenerklärung kann das Formblatt „Vordruck Eignungsnachweise" verwendet werden. Das Formblatt ist Bestandteil des Dokumentes „Formblätter zur Eignung", das unter der Adresse www.vergabe.rib.de elektronisch zur Verfügung gestellt wird.

Die vorstehend geforderten Eigenerklärungen (Ziffer III.1.2) 1.1)) sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle – noch nicht mit dem Angebot – durch Vorlage folgender Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen:

Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierten Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Bieter, bei Bietergemeinschaften der bevollmächtigte Vertreter, haben zwingend folgende Bescheinigungen/Nachweise abzugeben:

Nachweis einer Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 56 Kreislaufwirtschaftsgesetz durch Vorlage einer Kopie der Bescheinigung oder eines entsprechenden Nachweises (Mindestbedingung).

Bei Bietergemeinschaften hat mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft den vorstehend geforderten Nachweis zu erbringen.

III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Nach den Ausführungen dieser Auftragsbekanntmachung und des Dokumentes „Formblätter zur Eignung", das unter der Adresse www.vergabe.rib.de elektronisch zur Verfügung gestellt wird, ist das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß Ziffer III.1.1), die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gemäß Ziffer III.1.2) und die technische und berufliche Leistungsfähigkeit gemäß Ziffer III.1.3) nachzuweisen.

III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Bezüglich der geforderten Kautionen und Sicherheiten wird auf die Angebotsaufforderung und die Vergabeunterlagen verwiesen.

III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:

Eine Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot eine Erklärung abzugeben:

— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist;

— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;

— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder in allen Phasen des Vergabeverfahrens und auch während der Auftragsdurchführung gegenüber der AG rechtsverbindlich vertritt;

— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Ein Nachweis der Vertretungsbefugnis des bevollmächtigten Vertreters der Bietergemeinschaft ist erst auf gesondertes Verlangen der AG vorzulegen. Zur Abgabe der Eigenerklärungen kann das Formblatt „Bietergemeinschaftserklärung“ verwendet werden. Das Formblatt ist Bestandteil des Dokumentes „Formblätter zur Eignung“ und wird unter der Adresse www.vergabe.rib.de elektronisch zur Verfügung gestellt.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 24/11/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 23/03/2021
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 24/11/2020
Ortszeit: 10:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

I. Formblätter zur Eignung

Es wird auf die weiteren Ausführungen der „Formblätter zur Eignung", verwiesen. Die „Formblätter zur Eignung" werden elektronisch auf der Plattform www.vergabe.rib.de zur Verfügung gestellt.

Die „Vergabeunterlagen“ werden ebenfalls elektronisch auf der Plattform www.vergabe.rib.de zur Verfügung gestellt; siehe Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Kommunikation im Vergabeverfahren grundsätzlich elektronisch erfolgt. Die Auftraggeberin weist darauf hin, dass die Versendung der Vorabinformation gem. § 134 GWB und des Zuschlagsschreibens per Telefax erfolgt. Die Auftraggeberin behält sich darüber hinaus vor, im Einzelfall andere Kommunikationswege vorzugeben.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß §160 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Auftraggeberin nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/10/2020