Dienstleistungen - 530619-2019

08/11/2019    S216    Dienstleistungen - Bekanntmachung über vergebene Aufträge - Offenes Verfahren 

Deutschland-Stuttgart: Transportmittel und Erzeugnisse für Verkehrszwecke

2019/S 216-530619

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Postanschrift: Pfaffenwaldring 38-40
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE111
Postleitzahl: 70569
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Jennifer Sulzberger
E-Mail: jennifer.sulzberger@dlr.de
Telefon: +49 7116862450

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.dlr.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Eingetragener Verein
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forschung und Entwicklung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

U-Shift I - Konzeptions- und Konstruktionsunterstützung

Referenznummer der Bekanntmachung: 422/2019/5046221
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
34000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das DLR wird aufbauend auf dem U-Shift Fahrzeugkonzept in dem Projekt U-Shift I ein Demonstratorfahrzeug aufbauen. In dieser ersten Phase soll das disruptive und zukunftsweisende Konzept und dessen neuartigen Technologien demonstriert und untersucht werden können.

Im Rahmen dieser Beauftragung benötigen wir Konzeptions- und Konstruktionsunterstützung von 1 460 Stunden.

Wichtig: Die Ausschreibung läuft unter Vorbehalt. Der Auftraggeber ist berechtigt, die Ausschreibung jederzeit ganz oder teilweise aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung aufzuheben. Ein wichtiger berechtigter Grund zur Aufhebung der Ausschreibung ist, wenn die Förderleistung durch den Fördergeber gestrichen, zurückgefordert oder nicht mehr gewährleistet werden können, die dem Auftragnehmer eigens für diesen Vertrag zugedacht war.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 98 562.50 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE111
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

1. Konzeptbeschreibung U-Shift I Das U-Shift Fahrzeugkonzept ist ein Vorschlag um städtische Transportprobleme zu lösen. Das Konzept besteht aus einem autonomen, fahrerlosen und elektrischen Driveboard und getrennten Kapseln für den Transport von Personen oder Gütern. Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal des U-Shift Konzepts ist die Schnittstelle zwischen dem Driveboard und den Kapseln in Form eines U mit einer im Driveboard integrierten Hebevorrichtung. Das Konzept bietet die einfache Möglichkeit, Kapseln, auf dem Boden abzustellen und auszutauschen. Eine Hauptmotivation in Bezug auf Geschäftsmodelle ist das Ziel das kostenintensive Driveborad sehr stark auszulasten und die Kapseln je nach ihren Anforderungen auszulegen. Das Driveboard integriert alle Komponenten und Systeme, die zum autonomen Fahren und Laden erforderlich sind. Das Hebesystem ist in das Driveboard installiert. Im Bereich der Kapseln ist eine Vielzahl unterschiedlicher Strukturen möglich. Da die Personenkapsel seitlich bestiegen wird hat die Personenkapsel einen seitlichen Zugang. Des Weiteren verfügt die Personenkapsel über einen eigenen Energiespeicher für die Versorgung von Heizung, Klimaanlage, Elektronik, Beleuchtung usw. Einfache Frachtkapseln ohne Überhang, können jedoch je nach Anforderung mit oder ohne Zusatzaggregaten Ausgestattet und kostengünstiger hergestellt werden.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 153-377473
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 422/2019/5046221
Bezeichnung des Auftrags:

U-Shift I - Konzeptions- und Konstruktionsunterstützung

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
07/10/2019
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: AKKA GmbH & Co. KGaA
Ort: Sindelfingen
NUTS-Code: DE112
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 98 562.50 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Ort: Bonn
Land: Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 101a GWB Informations- und Wartepflicht:

(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bieter, denen keine Information über die Ablehnung ihres Angebots zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieterergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen1und2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter kommt es nicht an.

(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.

§ 101b GWB Unwirksamkeit:

(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber

1) gegen § 101a verstoßen hat oder

2) einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.

(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

§ 107 GWB Einleitung, Antrag:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schadenentstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegen über dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegen über dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2. §101 a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/11/2019