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Dienstleistungen - 531562-2020

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06/11/2020    S217

Deutschland-München: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung

2020/S 217-531562

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Postanschrift: Salvatorstraße 2
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 80333
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle@stmuk.bayern.de
Telefon: +49 8921862928
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.km.bayern.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.eprocurement.bayern.de/evergabe.bieter//DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=f%252fmN1x6fRC0%253d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.auftraege.bayern.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Bildung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Videokonferenzwerkzeug 2021 (ViKo 2021)

Referenznummer der Bekanntmachung: 2020MBR000004
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand der Auftragsvergabe ist die zeitlich befristete Bereitstellung des Zugangs zu einer cloud-basierten Standardsoftware für Videokonferenzen (Nutzung in Gestalt von Software as a Service, SaaS) inkl. begleitender Serviceleistungen im Rahmen des Projekts BayernCloud Schule sowie optional einer Weiterentwicklung und Anpassung der Standardsoftware zwecks Integration in das System mebis des Auftraggebers oder anderer Systeme des Auftraggebers. Der Auftragnehmer hat das System derart bereitzustellen, dass die nutzungsberechtigten Einrichtungen nach erfolgter Registrierung und dem Anlegen berechtigter Nutzer die Videokonferenzlösung ohne weiteren Zwischenschritt nutzen können. Der Zugang des Auftraggebers bzw. der Nutzer zum Internet ist nicht Gegenstand der Auftragsvergabe.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE2 BAYERN
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand der Auftragsvergabe ist die zeitlich befristete Bereitstellung des Zugangs zu einer cloud-basierten Standardsoftware für Videokonferenzen (Nutzung in Gestalt von Software as a Service, SaaS) inkl. begleitender Serviceleistungen im Rahmen des Projekts BayernCloud Schule sowie optional einer Weiterentwicklung und Anpassung der Standardsoftware zwecks Integration in das System mebis des Auftraggebers oder anderer Systeme des Auftraggebers. Der Auftragnehmer hat das System derart bereitzustellen, dass die nutzungsberechtigten Einrichtungen nach erfolgter Registrierung und dem Anlegen berechtigter Nutzer die Videokonferenzlösung ohne weiteren Zwischenschritt nutzen können.

Der Zugang des Auftraggebers bzw. der Nutzer zum Internet ist nicht Gegenstand der Auftragsvergabe.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Der Vertrag läuft vom 1.1.2021 bis zum 31.12.2023. Der Vertrag kann einseitig durch den Auftraggeber zweimal um je ein Jahr verlängert werden.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Vertrag läuft vom 1.1.2021 bis zum 31.12.2023. Der Vertrag kann einseitig durch den Auftraggeber zweimal um je ein Jahr verlängert werden.

Entwicklungsdienstleistungen in folgendem Umfang: Systemarchitekt/Entwickler/Tester: bis zu 240 Manntage/Personentage pro Jahr.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Bieter muss die in der den Vergabeunterlagen beiliegenden Eigenerklärung („3_Eigenerklärung“ in Vertragsbedingungen/Formulare in der eVergabe) genannten Ausschlussgründe zur Kenntnis nehmen und deren Inhalt bestätigen. Sollten für den Bieter fakultative Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen, hat er zu schildern, warum diese nicht zu einem Ausschluss vom Verfahren führen sollen.

Das den Vergabeunterlagen beiliegende Formular „Darstellung der Struktur des Bieters“ mit Angaben über das Vorliegen einer Bietergemeinschaft und Unterauftragnehmer ist vom Bieter auszufüllen und dem Angebot beizufügen.

Vor der Auftragsvergabe wird von der Vergabestelle eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a GewO eingeholt. Das Formular „Auskunft aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO“ ist vom Bieter auszufüllen und dem Angebot beizulegen. Für die Erteilung eines Zuschlages kommt nur ein Bieter in Betracht, der keine auftragsverhindernden Eintragungen besitzt.

Der Bieter bestätigt, dass er die den Ausschreibungsunterlagen beigefügte Scientology-Schutzerklärung akzeptiert und damit nimmt er zur Kenntnis, dass die Nichtabgabe der Erklärung nach Nummer 2 der Scientology-Schutzerklärung oder die Abgabe einer wissentlich falschen Erklärung den Ausschluss von diesem

Vergabeverfahren zur Folge hat.

Die Scientology-Schutzerklärung verlangt für den Fall der Zuschlagserteilung, dass der Bieter versichert,

— unter Nummer 2.1: dass er gegenwärtig sowie während der gesamten Vertragsdauer die Technologie von L. Ron Hubbard nicht anwendet, lehrt oder in sonstiger Weise verbreitet, er keine Kurse oder Seminare nach dieser Technologie besucht und Beschäftigte oder sonst zur Erfüllung des Vertrags eingesetzte Personen keine Kurse oder Seminare nach dieser Technologie besuchen lässt,

— unter Nummer 2.2: dass nach seiner Kenntnis keine der zur Erfüllung des Vertrags eingesetzten Personen die Technologie von L. Ron Hubbard anwendet, lehrt oder in sonstiger Weise verbreitet oder Kurse oder Seminare nach dieser Technologie besucht,

— unter Nummer 2.3: Der Bieter verpflichtet sich, solche zur Erfüllung des Vertrags eingesetzte Personen von der weiteren Durchführung des Vertrags unverzüglich auszuschließen, die während der Vertragsdauer die Technologie von L. Ron Hubbard anwenden, lehren, in sonstiger Weise verbreiten oder Kurse oder Seminare nach dieser Technologie besuchen.

— unter Nummer 2.4: Die Abgabe einer wissentlich falschen Erklärung nach Nummer 2.1. oder 2.2. sowie ein Verstoß gegen die Verpflichtung nach Nummer 2.3. berechtigen den Auftraggeber zur Kündigung aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist. Weitergehende Rechte des Auftraggebers bleiben unberührt.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bieter hat zu erklären, dass der durchschnittliche Jahresumsatz seines Unternehmens in den vergangenen drei Geschäftsjahren (2017-2019) mindestens die Hälfte des Auftragsvolumens betragen hat, für das er ein Angebot abgibt.

Falls die Erfüllung dieses Kriteriums nicht möglich ist (z. B. als „Newcomer“), hat der Bieter auf einem Beiblatt die Gründe hierfür sowie die Umsätze im Übrigen darzulegen.

Die Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung muss eine Mindestdeckung von 1 000 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für Sachschäden je Versicherungsfall bzw. 2 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sachschäden je Versicherungsjahr sowie 500 000 EUR für Vermögensschäden je Versicherungsfall und Versicherungsjahr aufweisen. Die Haftpflichtversicherung muss über die gesamte Vertragslaufzeit aufrechterhalten werden. Dies ist zu Beginn eines jeden Vertragsjahres durch den Auftragnehmer gegenüber dem Auftraggeber nachzuweisen.

Der Bieter erklärt, dass:

— er über eine entsprechende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens verfügt.

Zum Nachweis hat der Bieter eine entsprechende Bescheinigung der Versicherung oder Kopie der Versicherungspolice mit dem Angebot einzureichen (Nachweis Alternative 1) oder

— eine entsprechende Versicherbarkeit des Unternehmens bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens besteht und der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sein Angebot eine entsprechende Berufs – bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Mindestversicherungssummen abschließen kann; zum Nachweis hat der Bieter in diesem Fall eine entsprechende Bestätigung der Versicherung oder Bescheinigung eines Versicherungsmaklers mit dem Angebot einzureichen (Nachweis Alternative 2).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

— durchschnittliche Jahresumsatz des Unternehmens in den vergangenen 3 Geschäftsjahren (2017-2019) mit mindestens der Hälfte des Auftragsvolumens,

— Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung muss eine Mindestdeckung von 1 000 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für Sachschäden je Versicherungsfall bzw. 2 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sachschäden je Versicherungsjahr sowie 500 000 EUR für Vermögensschäden je Versicherungsfall und Versicherungsjahr aufweisen, die Haftpflichtversicherung muss über die gesamte Vertragslaufzeit aufrechterhalten werden.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die Referenzen müssen gesondert in einem eigenen Dokument („Beiblatt Referenzen“) angegeben werden. Das ausgefüllte Dokument ist dem Angebot beizulegen. In diesem Dokument hat der Bieter folgendes zu erklären:

a) dass er innerhalb der letzten 3 Jahre mindestens 2 Aufträge zum Betrieb hochskalierbarer cloudbasierter Dienste erfolgreich durchgeführt hat, die eine dynamische Anpassung an stark unterschiedliche Lastanforderungen erforderten, welches im „Beiblatt Referenzen“ zu benennen ist. Beide Systeme sind in dem „Beiblatt Referenzen“ zu beschreiben,

b) dass er innerhalb der letzten 3 Jahre für mindestens 6 Monate ein hochskalierbares Videokonferenzsystem angeboten und mit mindestens 10 000 potentiell gleichzeitigen Teilnehmern betrieben hat, welches im „Beiblatt Referenzen“ ebenfalls zu benennen ist.

Sofern das betriebene Videokonferenzsystem auch die Anforderungen von a) erfüllt, kann die Referenz auch zusätzlich für a) gewertet werden.

Als vergleichbar werden dabei nur Leistungen angesehen, bei denen neben der Bereitstellung und dem Betrieb einer hochskalierbaren Videokonferenzlösung auch Supportdienstleistungen für die Endnutzer (ggf. in Zusammenarbeit mit einem Unterauftragnehmer) erbracht wurden. Das System ist in dem „Beiblatt Referenzen“ zu beschreiben.

Falls die Erfüllung des Kriteriums nicht möglich ist (z.B. als „Newcomer“), sind am Ende des Dokuments die Gründe hierfür darzulegen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

— innerhalb der letzten 3 Jahre mindestens 2 Aufträge zum Betrieb hochskalierbarer cloudbasierter Dienste erfolgreich durchgeführt, die eine dynamische Anpassung an stark unterschiedliche Lastanforderungen erforderten,

— innerhalb der letzten 3 Jahre für mindestens 6 Monate ein hochskalierbares Videokonferenzsystem angeboten und mit mindestens 10 000 potentiell gleichzeitigen Teilnehmern betrieben.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 04/12/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 29/01/2021
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 04/12/2020
Ortszeit: 12:00
Ort:

München

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
03/11/2020