Bauleistung - 609564-2020

18/12/2020    S247

Deutschland-Peine: Bauleistungen im Hochbau

2020/S 247-609564

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE)
Postanschrift: Eschenstr. 55
Ort: Peine
NUTS-Code: DE91A Peine
Postleitzahl: 31224
Land: Deutschland
E-Mail: thomas.krefft@bge.de
Telefon: +49 5171/431623
Fax: +49 5171/431502
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.bge.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E54285281
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Öffentlicher Auftraggeber gemäß §99 Nr. 2 GWB
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Dritter gem. §9a Abs. 3 S.Atomgesetz

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Konrad 2 – ZTE Lüftergebäude

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45210000 Bauleistungen im Hochbau
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Art und Umfang der Leistung Im Rahmen der Errichtung des Endlagers Konrad:

1) Neubau eines Industriegebäudes mit den Abmessungen ca. L=46 m x B=30 m x H=10 m (im Erdreich) mit Diffusor (Außendurchmesser D=6,70 m, Oberkante bis H=45 m über OKG) weitestgehend aus Stahlbeton (Ortbeton) mit Abdichtung „schwarze Wanne“, Baugrube vorhanden.

2) Neubau eines Schutzwasserpumpwerkes mit den Abmessungen ca. L=7,15 m x B=6,05 m x H=11,15 m (7,60 m im Erdreich) aus Stahlbeton (WU-Beton), Baugrube anteilig vorhanden.

Gewerke: Stahlbeton-, Blitzschutz-, Dachabdichtungs-, Fassaden-, Schlosser-/Stahlbau-, Maler-, Estrich-, Trockenbau-, Erdarbeiten Hauptmengen: Stahlbeton 5 520 m³ zzgl. Fertigteile, Magerbeton 860 m³, Betonstahl 850 t, Mauerwerk 1 370 m2, Schwarze Wanne / Abdichtung 3 670 m2 / Erdarbeiten 3 600 m³

Nähere Beschreibung der Leistung und weitere Grobmengen sowie Gebäudeübersichten sind dem beiliegendem Dokument „Teilnahmewettbewerb Ausschreibung Rohbauarbeiten“ BGE ULV 9KE/-/Z/-/-/F/KB/0002/00 zu entnehmen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE912 Salzgitter, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Salzgitter, Bleckenstedt

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Art und Umfang der Leistung Im Rahmen der Errichtung des Endlagers Konrad:

1) Neubau eines Industriegebäudes mit den Abmessungen ca. L=46 m x B=30 m x H=10 m (im Erdreich) mit Diffusor (Außendurchmesser D=6,70 m, Oberkante bis H=45 m über OKG) weitestgehend aus Stahlbeton (Ortbeton) mit Abdichtung “schwarze Wanne“, Baugrube vorhanden.

2) Neubau eines Schutzwasserpumpwerkes mit den Abmessungen ca. L=7,15 m x B=6,05 m x H=11,15 m (7,60 m im Erdreich) aus Stahlbeton (WU-Beton), Baugrube anteilig vorhanden.

Gewerke: Stahlbeton-, Blitzschutz-, Dachabdichtungs-, Fassaden-, Schlosser-/Stahlbau-, Maler-, Estrich-, Trockenbau-, Erdarbeiten Hauptmengen: Stahlbeton 5 520 m³ zzgl. Fertigteile, Magerbeton 860 m³, Betonstahl 850 t, Mauerwerk 1 370 m2, Schwarze Wanne / Abdichtung 3 670 m2 / Erdarbeiten 3 600 m³

Nähere Beschreibung der Leistung und weitere Grobmengen sowie Gebäudeübersichten sind dem beiliegendem Dokument „Teilnahmewettbewerb Ausschreibung Rohbauarbeiten“ BGE ULV 9KE/-/Z/-/-/F/KB/0002/00 zu entnehmen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 25/08/2021
Ende: 14/03/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Ergeben sich Verzögerungen bei der Planung und Genehmigung kann der Auftrag – nach Mitteilung durch den Auftraggeber – verlängert werden.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 5
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

— aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate),

— Eigenerklärung/Nachweis über die Anmeldung bei einer Berufsgenossenschaft,

— Eigenerklärung/Nachweis über die Zahlung von Steuern und Abgaben,

— Eigenerklärung über die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen,

— Darstellung der Unternehmensstruktur,

— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen §123, §124.

Sämtliche Nachweise/Bescheinigungen, in denen keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen zum Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als 6 Monate sein.

Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen der für sie zuständigen Behörden/Institutionenihres Heimatlandes mit beglaubigter Übersetzung in deutscher Sprache vorzulegen.

Details siehe Ausschreibungsunterlagen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

— Eigenerklärung zu Betriebshaftpflicht nebst Deckungsbestätigung (mind. 5 Mio. EUR für Personen und Sachschäden),

— Aktuelle Bankauskunft (nicht älter als 3 Monate),

— Angabe des Umsatzes (netto) in den letzten 3 Jahren mit vergleichbaren Leistungen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Bewerber muss in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit der Erstellung von Industriegebäuden einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 30 Mio. EUR (ohne Ersatzteile und Reparaturen) erzielt haben. Der Rohbauanteil sollte bei wenigstens 30 % liegen. Referenzen sind beizubringen.

Wenn mehr als 5 Teilnahmeanträge vorliegen, werden die 5 umsatzstärksten Bieter zur Angebotsabgabe aufgefordert.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zur Darlegung seiner fachlichen Eignung hat der Bewerber Angaben und Nachweise über vergleichbare Projekte, die er durchgeführt hat, zu erbringen. Es werden nur Referenzen über Projekte bewertet, welche in den letzten 5 Jahren abgeschlossen und - zumindest in Teilen - abgenommen wurden. Projektbeschreibungen / Erläuterungen in Wort und Bild sind als Anlage auf jeweils maximal 4 DIN A4-Seiten vorzulegen; es sind Ausführungszeit, Ansprechpartner der Auftraggeber, Auftragssumme anzugeben und – soweit vorhanden – Referenzschreiben beizufügen.

Die vorgestellten Referenzprojekte müssen erkennen lassen, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft Erfahrungen/Kenntnisse über der Ausführung folgender wesentlicher Leistungen besitzt:

Bau und Inbetriebnahme von komplexen Industriebauten > 30 Mio. EUR Auftragsvolumen. Auswahlkriterium gemäß § 3 b EU Abs. 1 Nr. 3 VOB/A.

Die Referenzprojekte werden hinsichtlich der Vergleichbarkeit und der damit verbundenen Prognose bzgl. einer vertragsgemäßen Leistungserbringung mit dem Auftragsgegenstand nach Art und Umfang verglichen und nach folgendem Punktsystem/Merkmalen bewertet:

Komplexer Industriebau (Mindestanforderung) Errichtung von Rohbauten für Industriebauten (Mindestanforderung)

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Für Details siehe Ausschreibungsunterlagen. Der Zutritt der Baustelle wird nur Personen gestattet, deren Zuverlässigkeit nach der Atomrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung (§12 AtG i.V. § 2 Ziff. 3 AtZüV) festgestellt ist.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Nichtoffenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
Bei Rahmenvereinbarungen – Begründung, falls die Laufzeit der Rahmenvereinbarung vier Jahre übersteigt:

Die Rahmenvereinbarung betrifft lediglich zusätzliche Planungsleistungen welche gegebenenfalls anfallen. Die Laufzeit der Rahmenvereinbarung ist daher identisch mit der Vertragslaufzeit des Hauptvertrages (voraussichtlich bis Abnahme).

IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 17/02/2021
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 03/05/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/09/2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende Rechtsvorschriften verwiesen:

— § 134 GWB Informations- und Wartepflicht,

— § 135 GWB Unwirksamkeit,

— § 160 GWB Einleitung, Antrag.

Zur Einlegung von Rechtsbehelfen und der Präklusionswirkung ist der nachfolgend zitierte § 160 GWB zu beachten:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegen über dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Es wird hiermit darauf hingewiesen, das sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahren zu beachten sind.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
15/12/2020