Lieferungen - 64567-2019

11/02/2019    S29    - - Lieferungen - Bekanntmachung über vergebene Aufträge - Offenes Verfahren 

Deutschland-Köln: Kraftfahrzeuge

2019/S 029-064567

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Lieferauftrag

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), dieses vertreten durch das Bundesamt für Güterverkehr (BAG)
Werderstr. 34
Köln
50672
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
E-Mail: vergabestelle@bag.bund.de
Fax: +49 221-57763490
NUTS-Code: DEA23

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.bag.bund.de/DE/Home/home_node.html

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Güterverkehr

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Bürofahrzeuge für das Bundesamt für Güterverkehr (Mautkontrolldienst und Infrastrukturabgabe)

Referenznummer der Bekanntmachung: 2018/BAG-34-VgSt/005
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
34100000
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Diese Ausschreibung verfolgt das Ziel, komplett ausgebaute Bürofahrzeuge sowohl für den Mautkontrolldienst (MKD) als auch für die Kontrolle der Infrastrukturabgabe (ISA) zu beschaffen. Diese müssen den Anforderungen des täglichen Einsatzes sowohl in Hinsicht auf die notwendige Büro- und Kontrollausstattung, als auch deren Qualität, Funktionalität und Zuverlässigkeit genügen.

Die vom Auftragnehmer zu übernehmenden Leistungen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung, die den Vergabeunterlagen beigefügt ist.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 53 156 340.00 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
50117100
34111000
34110000
50000000
50100000
50110000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Zur Kontrolle des BFStrMG setzt das Bundesamt Kontrollfahrzeuge ein, welche den Arbeitsplatz für jeweils 2 Mautkontrolleure/-innen darstellen. Mit den Fahrzeugen wird die für die Kontrollen notwendige Mobilität gesichert und das zur Aufgabenwahrnehmung notwendige Büro zur Verfügung gestellt. Das Büro ist mit moderner Bürotechnik ausgestattet (z. B. 2 Laptops, 1 Multifunktionsgerät, 1 Zahlungsterminal, etc.). Ferner werden die Fahrzeuge durch einen Dritten mit spezifischer Kontrolltechnik ausgestattet. Die tägliche Aufgabenerfüllung erfolgt auf Autobahnen und Bundesstraßen durch mobile und stationäre Kontrollen in Kombination mit Standkontrollen.

Die Einsatzplanung der Kontrolleure/-innen sieht sowohl ganztägige stationäre Kontrollen, mobile Kontrollen oder eine Kombination der beiden Kontrollarten vor. Der arbeitstägliche Einsatz umfasst in der Regel 9 Stunden und geht gewöhnlich nicht über 12 Stunden hinaus. Er erfolgt während des gesamten Jahres zu allen Tages- und Nachtzeiten. Der MKD wird von der Zentrale in Köln gesteuert. Der Auftragnehmer wird das BAG zur Verfolgung des vorbeschriebenen Zwecks mit komplett ausgebauten und zulassungsfähigen Bürofahrzeugen sowohl für den MKD als auch für die Kontrolle der ISA zu versorgen. Diese müssen den Anforderungen des täglichen Einsatzes sowohl in Hinsicht auf die notwendige Büro- und Kontrollausstattung, als auch deren Qualität, Funktionalität und Zuverlässigkeit genügen. Hierzu zählen vor allem die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit unabhängig von der jeweiligen Einsatzart des Fahrzeuges und der klimatischen Bedingungen.

Nach der Abnahme der vertragsgemäßen Musterfahrzeuge plant das BAG im ersten Vertragsjahr (2019) mit Bestellungen über die Lieferung von 135 Fahrzeugen und im zweiten Vertragsjahr (2020) mit 335 Fahrzeugen. In den Folgejahren 2022 und 2023/2024 sollen weitere Bestellungen ermöglicht werden, um den Dienstbetrieb über 2 Generationen, abhängig vom abnutzungsbedingten Zustand der Fahrzeuge, sicherzustellen. Die hierbei abzurufenden Bestellmengen werden wahrscheinlich um ca.50 Fahrzeuge je Abrufjahr erhöht sein (z. B. 2022: 170 Fahrzeuge und 2024: 385 Fahrzeuge). Maximal plant das BAG den Abruf von bis zu 1 200 Fahrzeugen in der vorbeschriebenen Systematik. Details zu den kalendermäßigen Abruf- und (Chargenmäßigen) Lieferfristen sind in der Rahmenvereinbarung beschrieben.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 60
Qualitätskriterium - Name: Umweltaspekte / Gewichtung: 10
Preis - Gewichtung: 30
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 216-493421
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 2018/BAG-34-VgSt/005
Bezeichnung des Auftrags:

Bürofahrzeuge für das Bundesamt für Güterverkehr (Mautkontrolldienst und Infrastrukturabgabe)

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
22/01/2018
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Daimler AG Mercedes Benz Vertrieb Deutschland
Stuttgart
Deutschland
NUTS-Code: DE111
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 53 156 340.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

a) Das Vergabeverfahren wird zum Teil elektronisch über die Vergabeplattform des Bundes unter www.evergabe-online.de durchgeführt. Die Kommunikation zwischen den Bietern und der Vergabestelle erfolgt grundsätzlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundesministeriums des Innern (BMI). Das gilt auch für die Einreichung etwaiger Fragen sowie der Angebote;

b) Informationen über die e-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung erhalten Sie unter www.evergabe-online.info. Telefonischen Support zur e-Vergabe-Plattform des BMI leistet die Hotline des BMI, die telefonisch unter der Rufnummer +49(0)228-99610- 1234 zu erreichen ist;

c) Es wird darauf hingewiesen, dass die e-Vergabe-Plattform des BMI aufgrund von Wartungsarbeiten nicht ununterbrochen zur Verfügung steht. Sie steht regelmäßig an jedem Freitag ab 14 Uhr, gegebenenfalls auch vor diesem Zeitpunkt, bis Montag 8 Uhr nicht zur Verfügung. Sollte die e-Vergabe-Plattform nicht erreichbar sein, erfolgt die Kommunikation mit der unter Ziffer I.1 angegebenen Kontaktstelle per Fax oder auf dem Postweg;

d) Der Auftraggeber behält sich unter anderem ein Kündigungsrecht der Rahmenvereinbarung vor, wenn der Auftraggeber von der Bestellung der initial zu liefernden Fahrzeuge nach § 3 Abs. 1 der Rahmenvereinbarung zurücktritt oder diese Einzelbestellung kündigt (vgl. § 8 der Rahmenvereinbarung). Es handelt sich bei diesen 2 Fahrzeugen um die in der Leistungsbeschreibung in Kapitel 5 genannten Musterfahrzeuge, die einer eingehenden Erprobung durch das BAG unterzogen werden;

e) Weitere wichtige Hinweise sind in den Bewerbungsbedingungen enthalten (siehe Auftragsunterlagen, abrufbar unter Abschnitt I.3).

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 228-94990
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 228-9499163

Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de/DE/Vergaberecht/vergaberecht_node.html

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Unternehmen haben gegenüber dem Auftraggeber einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren.

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen(§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Teilt der Auftraggeber dem Unternehmen mit, der Rüge nicht abhelfen zuwollen, kann von dem Unternehmen ein Antrag auf Nachprüfung gestellt werden.

Ein Antrag auf Nachprüfung ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

a) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,

b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüberdem Auftraggeber gerügt werden,

c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

d) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäߧ134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter kommt es nicht an.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/02/2019