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Bauleistung - 74137-2020

14/02/2020    S32    Bauleistung - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren 

Deutschland-Delmenhorst: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten

2020/S 032-074137

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadtkrankenhaus Delmenhorst GmbH
Postanschrift: Wildeshauser Straße 92
Ort: Delmenhorst
NUTS-Code: DE941
Postleitzahl: 27753
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Stadt Delmenhorst, Zentrale Vergabestelle, Rathaus, Raum 9 EG, Rathausplatz 1, 27749 Delmenhorst
E-Mail: zentralevergabestelle@delmenhorst.de
Telefon: +49 4221992110
Fax: +49 4221991275

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.delmenhorst.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YR1DB88/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YR1DB88
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Stadtkrankenhaus
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planung und Bau eines Parkhauses als Generalübernehmerleistung

Referenznummer der Bekanntmachung: 202-2019
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45200000
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Bauauftrag für Planung und Ausführung zum Neubau Parkhaus

Am JHD, „Wildeshauser Straße“, Delmenhorst, als Generalübernehmerleistung nach Leistungsprogramm.

Errichtung eines nicht überdachten Parkhauses mit ca. 165 Stellplätzen für PKW in offener Bauweise mit vorgehängter Fassade auf dem Betriebsgrundstück des städtischen Krankenhauses in Delmenhorst.

Die Grundfläche beträgt ca. 60 x 33 m.

Das neue Parkhaus besteht aus einer gemeinsamen Einfahrts- und Ausfahrtsebene zuzüglich 4 weiteren Parkebenen in Split-Level-Bauweise.

Das Parkhaus ist konstruktiv so auszubilden, dass eine nachträgliche Aufstockung auf bis zu 340 Stellplätze zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist.

Zur Prüfung der grundsätzlichen Genehmigungsfähigkeit wurde eine Bauvoranfrage eingereicht und positiv beschieden. Diese ist Bestandteil der Leistungsbeschreibung.

Auf Basis der Vorplanung werden die weiterführenden HOAI-Leistungsphasen (ab LP 3) Auftragsgegenstand, inkl. Bauantragsstellung. Die Fertigstellung des Parkhauses ist im 2. Quartal 2021 vorgesehen. Einschl. einer 10 jährigen Wartung und Instandsetzung.

Die Bauausführung hat gem. dem DBV-Merkblatt „Parkhäuser und Tiefgaragen“ (Stand 2010) als Variante 1b mit hohen Anforderungen an Dichte und Dicke der Betondeckung sowie zusätzlichen Maßnahmen als rissvermeidende Bauweise mit Bandagen in Fugenbereichen zu erfolgen.

Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45213312
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE941
Hauptort der Ausführung:

Neubau Parkhaus am JHD

Wildeshauser Straße 92

27753 Delmenhorst

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Bauauftrag für Planung und Ausführung zum Neubau Parkhaus

Am JHD, „Wildeshauser Straße“, Delmenhorst, als Generalübernehmerleistung nach Leistungsprogramm.

Errichtung eines nicht überdachten Parkhauses mit ca. 165 Stellplätzen für PKW in offener Bauweise mit vorgehängter Fassade auf dem Betriebsgrundstück des städtischen Krankenhauses in Delmenhorst.

Die Grundfläche beträgt ca. 60 x 33 m.

Das neue Parkhaus besteht aus einer gemeinsamen Einfahrts- und Ausfahrtsebene zuzüglich 4 weiteren Parkebenen in Split-Level-Bauweise.

Das Parkhaus ist konstruktiv so auszubilden, dass eine nachträgliche Aufstockung auf bis zu 340 Stellplätze zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist.

Zur Prüfung der grundsätzlichen Genehmigungsfähigkeit wurde eine Bauvoranfrage eingereicht und positiv beschieden. Diese ist Bestandteil der Leistungsbeschreibung.

Auf Basis der Vorplanung werden die weiterführenden HOAI-Leistungsphasen (ab LP 3) Auftragsgegenstand, inkl. Bauantragsstellung. Die Fertigstellung des Parkhauses ist im 2. Quartal 2021 vorgesehen. Einschl. einer 10 jährigen Wartung und Instandsetzung.

Die Bauausführung hat gem. dem DBV-Merkblatt „Parkhäuser und Tiefgaragen“ (Stand 2010) als Variante 1b mit hohen Anforderungen an Dichte und Dicke der Betondeckung sowie zusätzlichen Maßnahmen als rissvermeidende Bauweise mit Bandagen in Fugenbereichen zu erfolgen.

Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 08/06/2020
Ende: 05/07/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Eigenerklärung des Bieters gem. § 6 a EU 1., dass er in das Berufs- oder Handelsregister seines Sitzes eingetragen ist.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind vom Bieter für die Bereiche Planen und Bauen jeweils die nachfolgenden Unterlagen vorzulegen § 6 a EU 2.: a) Nachweis, dass eine gültige Berufshaftpflichtversicherung über mind. 2,5 Mio. EUR Personen- und Vermögensschäden besteht.

b) Eigenerklärung über den Umsatz des Bieters (Euro, netto), der auf Leistungen entfällt, die mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (Parkhäuser: Planungs- und Bauleistungen des Tief- und Hochbaus sowie der technischen Ausrüstung als GU/GÜ-Leistung) vergleichbar sind, aufgeteilt für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Nachweis der Haftpflichtversicherung (§ 6a EU Nr. 2 a VOB/A).

Wegen der Erklärungen und der Nachweisführung und der Nachweispflichten gilt § 6b EU VOB/A.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind vom Bieter für die GU/GÜ -Leistungen (Planen und Bauen) nachfolgende Angaben und Erklärungen vorzulegen, § 6 a EU 3.:

a) Angabe zu realisierten GU/GÜ -Referenzprojekten, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Leistungen in den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014 bis 2018) vor Veröffentlichung der vorliegenden Bekanntmachung durchgeführt wurden. Hierzu sind jeweils 3 geeignete GU/GÜ -Referenzen getrennt nach Planung und Bau vorzulegen.

Erwartet werden folgenden Angaben für jedes Referenzprojekt:

1) Name des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners mit Kontaktdaten des Ansprechpartners (Name, Telefonnummer, E-Mail) für eine eventuelle Überprüfung der Referenzangaben.

2) Kurzbeschreibung der Art der erbrachten GU/GÜ -Leistungen mit Angaben zu:

— Art und Umfang der Planungsleistungen

— Art der Bauweise und der Konstruktion

— Art der Fassade und ggf. der Bedachung

3) Kurzbeschreibung des Umfangs der erbrachten GU/GÜ -Leistungen mit Angaben:

— zum Investitionsvolumen des Referenzprojekts

(Summe der Kosten nach Kostengruppen 300 – Baukonstruktionen und 400 -Technische Anlagen gem. DIN 276 Teil 1)

— zur Anzahl der PKW und ggf. E-Mobil Ladestellplätze

— Benennung des Zeitraums der Leistungserbringung sowie der Fertigstellung bzw. Inbetriebnahme des Referenzobjektes

— Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern, oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen vom Bieter als Eigenleistung erbracht wurden.

Ein vom Bieter benanntes GU/GÜ -Referenzprojekt ist wertungsfähig, wenn die nachfolgende Voraussetzung erfüllt ist:

— das Referenzobjekt hat ein Investitionsvolumen (Summe der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 Teil 1, ohne Wartungskosten) von mindestens 1,5 Mio. EUR (netto).

g) Eigenerklärung zur Anzahl der beim Bieter in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018 – für jedes Geschäftsjahr getrennt) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, welche im Geschäftsbereich tätig sind, in den die Erbringung der ausgeschriebenen GU/GÜ -Leistungen fällt. Technisches Leitungspersonal ist gesondert auszuweisen.

i) Angabe, welche Teile des Auftrags der Unternehmer unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.

Weiterhin sind mit dem Angebot vorzulegen:

Darstellung der Geschäftsbereiche des Bieters, z. B. durch Vorlage eines Organigramms (Gliederungsplan) des Bieters, insbesondere für die Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen Leistungen fallen.

Geforderte Eigenerklärungen des Bieters gem. § 6 e EU:

Dass nachweislich keine Ausschlussgründe nach (1)

1) (Bildung krimineller Vereinigungen);

2) (Terrorismusfinanzierung);

3) (Geldwäsche, Verschleierung);

4) (Betrug);

5) (Subventionsbetrug);

6) + 7) (Bestechlichkeit);

8) (Vorteilsgewährung);

9) (Bestechung) und

10) (Menschenhandel) vorliegen.

Sowie dass nach (6) das Unternehmen bestätigt, dass nach:

1) Nicht gegen geltende umwelt-, sozial- und arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde;

2) Keine Zahlungsunfähigkeit besteht und kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet ist;

3) Keine schweren Verfehlungen begangen wurden;

4) Keine Abreden mit anderen Unternehmungen stattgefunden haben, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken.

Die Nachweise und Erklärungen sind mit dem Angebot vorzulegen.

Sollte die Vergabestelle von ihrem Recht der Nachforderung Gebrauch machen, sind nachgeforderte Nachweise und Erklärungen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

3 Referenzen

Mindestbedingungen für die Wertungsfähigkeit eines Referenzprojekts:

Ein vom Bieter benanntes GU/GÜ -Referenzprojekt ist wertungsfähig, wenn die nachfolgende Voraussetzung erfüllt ist:

— das Referenzobjekt hat ein Investitionsvolumen (Summe der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 Teil 1, ohne Wartungskosten) von mindestens 1,5 Mio. EUR (netto).

g) Eigenerklärung zur Anzahl der beim Bieter in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018 – für jedes Geschäftsjahr getrennt) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, welche im Geschäftsbereich tätig sind, in den die Erbringung der ausgeschriebenen GU/GÜ -Leistungen fällt. Technisches Leitungspersonal ist gesondert auszuweisen.

i) Angabe, welche Teile des Auftrags der Unternehmer unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 26/03/2020
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 07/06/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 26/03/2020
Ortszeit: 11:00
Ort:

Stadt Delmenhorst

Zentrale Vergabestelle

Rathaus Raum 9EG

Rathausplatz 1

27749 Delmenhorst

Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Bieter sind im Öffnungstermin nicht zugelassen. Die Öffnung der Angebote erfolgt gem. § 14 EU VOB/A.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch mit bevollmächtigtem Vertreter. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bietergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung mit dem Angebot eingereicht werden, in welcher die Mitglieder der Bietergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bietergemeinschaft, welches die Bietergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die Mitglieder der Bietergemeinschaft fügen dem Angebot jeweils eine Bestätigung mit jeweiligem Firmenstempel bei.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YR1DB88

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland
Fax: +49 413115-2943
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

a) Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, kann ein Nachprüfungsverfahren gemäß der §§ 160 ff. GWB bei der unter VI.4.1) genannten Stelle einleiten.

b) Der Antrag ist unzulässig, soweit

— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Vergabebekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

— mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

c) Die Ausführungen zur Unzulässigkeit (vorstehend unter lit. b) gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Satz 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland
Fax: +49 413115-2943
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/02/2020