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Dienstleistungen - 78069-2020

17/02/2020    S33    Dienstleistungen - Bekanntmachung über vergebene Aufträge - Offenes Verfahren 

Deutschland-Eschborn: Wirtschaftshilfe an das Ausland

2020/S 033-078069

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Postanschrift: Dag-Hammarskjöld-Weg 1-5
Ort: Eschborn
NUTS-Code: DE71A
Postleitzahl: 65760
Land: Deutschland
E-Mail: giz@imtb.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.giz.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Internationale Zusammenarbeit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

81250907-Modernisierung der Gehaltsdatenbank in Burkina Faso

Referenznummer der Bekanntmachung: 81250907
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
75211200
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Reform des öffentlichen Sektors in Burkina Faso hat die rechtlichen und institutionellen Grundlagen für eine moderne öffentliche Verwaltung geschaffen. Es besteht jedoch ein Unterschied zwischen den rechtlichen Bestimmungen und der tatsächlichen Praxis. Zahlreiche Ansätze zur Stärkung der institutionellen Kapazitäten der öffentlichen Verwaltung und zur Verbesserung des Personalmanagements haben nicht immer zu erwarteten Ergebnissen geführt. Wachsende Lohnkosten im öffentlichen Sektor geben ebenfalls Anlass zur Besorgnis.

Eine genaue und ständig aktualisierte Gehaltsdatenbank ist die Voraussetzung für ein effizientes Personalmanagement. Angesichts der aktuellen Herausforderungen im Personalmanagement (Nachhaltigkeit und Fairness der Lohn- und Gehaltsabrechnung, bessere Umschichtung des Personals) bleibt die Modernisierung der Gehaltsdatenbank eine der Prioritäten des öffentlichen Sektors und der Haushaltsreformen in Burkina Faso.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: 00
Hauptort der Ausführung:

00000 Burkina Faso

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

1) Besseres Personalmanagement ist Voraussetzung für eine effiziente öffentliche Verwaltung

Die Reform des öffentlichen Sektors in Burkina Faso hat die rechtlichen und institutionellen Grundlagen für eine moderne öffentliche Verwaltung geschaffen. Es besteht jedoch ein Unterschied zwischen den rechtlichen Bestimmungen und der tatsächlichen Praxis. Während das rechtliche und regulatorische Umfeld auf dem Papier im Allgemeinen zufriedenstellend ist, wird die Leistung des öffentlichen Sektors weiterhin durch die schwache Anwendung von Gesetzen, Einschränkungen in den vorhandenen Prozessen und Systemen sowie erhebliche Kapazitätsdefizite beeinträchtigt.

Zahlreiche Ansätze zur Stärkung der institutionellen Kapazitäten der öffentlichen Verwaltung und zur Verbesserung des Personalmanagements haben nicht immer zu erwarteten Ergebnissen geführt. Die Leistung von Beamten ist größtenteils nicht ergebnisorientiert.

Wachsende Lohnkosten im öffentlichen Sektor geben ebenfalls Anlass zur Besorgnis. Dies ist eine Folge der schwachen Kontrollen bei der Einstellung von Beamten, der hohen durchschnittlichen Vergütung und der steigenden sozialen Anforderungen. Im Jahr 2019 liegen sie mit rund 60 Prozent der Steuereinnahmen weit über dem Konvergenzkriterium von 35 Prozent, das in den Richtlinien der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion festgelegt wurde.

Eine der größten Herausforderungen, die sowohl die Lohnkosten als auch die Effektivität des öffentlichen Dienstes in allen Sektoren betreffen, bleibt die hohe Konzentration der Beamten in der Hauptstadt. Die sich verschlechternde Sicherheitslage und die sozialen Spannungen haben zu einer Diskrepanz zwischen der politischen Planung und den Realitäten vor Ort geführt. Dies zeigt sich in unterbesetzten ländlichen Gebieten und dem Mangel an transparenten, kompetenzbasierten Personalstrategien.

2) Aktualisierung der Gehaltsdatenbank der Beamten des öffentlichen Sektors

Eine genaue und ständig aktualisierte Gehaltsdatenbank ist die Voraussetzung für ein effizientes Personalmanagement. Dies hängt von der Verfügbarkeit von Informationen wie der Gesamtbelegschaft, der Anzahl der Beamten nach Kategorie, Beschäftigung, Geschlecht, Alter, Struktur, Arbeitsstelle, Dienstalter usw. ab.

Die Verfügbarkeit und insbesondere die Zuverlässigkeit dieser Informationen hängen von der Relevanz der auf verschiedenen Ebenen durchgeführten Maßnahmen ab. Diese Maßnahmen umfassen die Kontrolle der Lohnabrechnung, die Festlegung der Umstellungsmodalitäten und von Beschäftigungslücken, den ständigen Kapazitätsaufbau usw.

Angesichts der aktuellen Herausforderungen im Personalmanagement (Nachhaltigkeit und Fairness der Lohn- und Gehaltsabrechnung, bessere Umschichtung des Personals) bleibt die Modernisierung der Gehaltsdatenbank eine der Prioritäten des öffentlichen Sektors und der Haushaltsreformen in Burkina Faso.

3) Es wird erwartet, dass der erfolgreiche Bieter die folgenden Dienstleistungen erbringt:

3.1) Erarbeitung der Analysen/Empfehlungen zu folgenden Themen:

(i) Die Personalstruktur im öffentlichen Sektor, basierend auf der vorhandenen Kartographie der Beamten, Berufe und Fähigkeiten;

(ii) Gestaltung der Gehaltsdatenbank;

(iii) Change-Management im öffentlichen Dienst: Stärkung der Rechenschaftspflicht und Ergebnisorientierung.

3.2) Austausch der Empfehlungen mit allen relevanten Institutionen.

3.3) Erstellung der regelmäßigen und zeitnahen Berichte.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Erreichte Gesamtpunktzahl nach fachlicher Wertung / Gewichtung: 70
Preis - Gewichtung: 30.00
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 233-571917
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:

Keine Auftragsvergabe (Aufhebung)

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: nein
V.1)Information über die Nichtvergabe
Der Auftrag/Das Los wird nicht vergeben
Es sind keine Angebote oder Teilnahmeanträge eingegangen oder es wurden alle abgelehnt

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXTRYY6Y6CZ

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Die Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163

Internet-Adresse: https://www.bundeskartellamt.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/02/2020